DE13543C - - Google Patents

Info

Publication number
DE13543C
DE13543C DENDAT13543D DE13543DA DE13543C DE 13543 C DE13543 C DE 13543C DE NDAT13543 D DENDAT13543 D DE NDAT13543D DE 13543D A DE13543D A DE 13543DA DE 13543 C DE13543 C DE 13543C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pointer
shaft
boiler
sleeve
valve
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT13543D
Other languages
English (en)
Publication of DE13543C publication Critical patent/DE13543C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B37/00Component parts or details of steam boilers
    • F22B37/02Component parts or details of steam boilers applicable to more than one kind or type of steam boiler
    • F22B37/42Applications, arrangements or dispositions of alarm or automatic safety devices
    • F22B37/425Feed-water supply alarm devices using floats

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Cookers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Verbesserungen, welche an dem unter No. 10190 patentirten Speiserufer gemacht worden sind, sind folgende:
Die Welle, welche die Bewegung des Schwimmers auf den Zeiger überträgt, besteht aus zwei Theilen. Diese Anordnung gestattet, eine genügend starke Welle für den Schwimmer und andererseits eine möglichst dünne Welle für den Zeiger zu benutzen. Infolge der geringen Dicke der Zeigeraxe wird der Reibungswiderstand der Dichtung so gering, dafs die Bewegung des Zeigers dadurch nicht gehemmt wird. Die Hülse, welche diese dünne Welle umschliefst, ist in die Gehäusewandung geschraubt und kann mit der Welle rasch und leicht entfernt werden. Hierdurch ist es möglich, den Apparat immer rein und gut geschmiert zu halten und damit ist auch der gute Gang desselben gesichert.
Eine andere Verbesserung bezieht sich auf die Alarmdampfpfeife. Dieselbe wird wie früher infolge der Bewegung des Zeigers bei Wassermangel oder Wasserüberflufs im Kessel in Thätigkeit gesetzt, aber die Theile zur Bewegungsübertragung vom Zeiger auf die Pfeife sind jetzt aufserhalb des Gehäuses angeordnet und der nöthige Dampf wird der Pfeife direct vom Kessel, nicht wie früher von dem Schwimmergehäuse zugeführt, weil durch das Entweichen des Dampfes aus dem Gehäuse eine Störung in der Bewegung des Zeigers entstand, welche jetzt durch die vorliegende Verbesserung ganz vermieden wird.
Der Erfinder behält sich vor, an dem verbesserten Apparat alle im Haupt-Patent erwähnten Einrichtungen, z. B. den graduirten Bogen, die elektrische Alarmirung etc., anzubringen.
In der Zeichnung ist Fig. 1 die Seiten-, Fig. 2 die Vorderansicht; Fig. 3 der Grundrifs des ganzen Apparates; Fig. 4 zeigt das Gehäuse mit abgenommenem Deckel, wodurch der Schwimmer selbst sichtbar wird; Fig. 5 ist der Schnitt in der Richtung des Zeigers; Fig. 6 verdeutlicht die Bewegung der Gliederstange, welche die Pfeife in Thätigkeit setzt, durch die Zeigerwelle.
A ist das Schwimmergehäuse, welches durch den Deckel B vermittelst der Schrauben C verschlossen ist. In die Hinterwand von A ist ein Zapfen D eingeschraubt, um welchen sich eine Hülse, welche an dem Arm E den Schwimmer F trägt, dreht. In der Verlängerung von D befindet sich, in die Vorderwand von A geschraubt, die Hülse G, welche die Zeigerwelle H aufnimmt. Am inneren Ende trägt H eine Kurbel h, welche in ein Loch e in dem Arm E des Schwimmers greift. Infolge dieser Verbindung mufs die Zeigerwelle an der Bewegung des Schwimmers theilnehmen. Der Durchmesser
von H ist möglichst klein zu machen. Am äufseren Ende trägt H eine kegelförmige Verjüngung, welche gegen eine entsprechende Fläche der Hülse G geprefst wird und damit, wie ein Kegelventil wirkend, einen dichten Schlufs gegen das Entweichen von Wasser oder Dampf bildet. Ganz am Ende trägt H den Zeiger ./J der auf den getheilten Bogen J deutet. K ist die Dampf-, L die Wassereinlafsröhre, M ist der Leerlaufhahn.
Die Alarmpfeife N ist auf einen Untersatz O geschraubt, welcher entweder an dem Gehäuse A oder aber auch an dem Kessel selbst angebracht sein kann. Im Innern von O ist ein Hohlraum P, der mit dem Dampfraum des Kessels direct durch die Röhre Q communicirt. Das Ventil der Pfeife wird durch die Feder U mittelst des Hebels R, der sich auf der Stütze S um den Zapfen S1 dreht, geschlossen gehalten. R endigt in eine Gabel, in welcher die Stange T durch den in einem länglichen Loch beweglichen Stift t befestigt ist. Die Feder U, welche T umgiebt, ist zwischen der festen Nufs V und der beweglichen Nufs V1 eingeschaltet. Die Stange T, welche sich um T1 dreht, hat bei T2 ein Gelenk und trägt, dem Zeiger / gegenüber, einen Klotz T3, auf welchen ein eben solcher Klotz X auf der Zeigerwelle H einwirkt.
So lange der Wasserstand im Kessel und im Schwimmergehäuse ein normaler ist, steht der Zeiger auf Null, die Kniehebelstange T ist wegen des Anschlages Y gestreckt, wie dies Fig. 2 zeigt, und befindet sich in einem labilen Gleichgewicht. Steigt oder sinkt das Wasser, so neigt sich der Zeiger nach rechts oder links, die linke oder rechte Ecke von χ drückt gegen T3, das labile Gleichgewicht der Gliederstange T wird gestört und dieselbe wird durch die Feder U in die in Fig. 6 punktirte Stellung geschnellt. Sie zieht dabei am Hebel R und öffnet das Ventil der Pfeife. Diese ertönt dann so lange, bis der Wasserspiegel im Kessel wieder auf den gehörigen Stand und die Gliederstange mit der Hand wieder in die Stellung Fig. 2 gebracht ist. Da das Gehäuse der Pfeife direct mit dem Kessel communicirt, so wirkt dieselbe nicht nur als Speiserufer, sondern auch als Sicherheitsventil für den Kessel.

Claims (2)

Patent-AnSprüche:
1. Die dünne Zeigerwelle H, welche sich in der Hülse G dreht und in derselben durch einen konischen Sitz einen dichten Verschlufs bildet und mit einer an ihrem inneren Ende befindlichen Kurbel h in ein Loch e in dem sich um die Welle D drehenden Schwimmerarm E greift.
2. Die Gelenkstange T, welche bei den extremen Stellungen des Zeigers vermittelst des Klotzes X an der Zeigerwelle und durch die Feder U aus dem labilen Gleichgewicht gebracht wird, und dadurch vermittelst des Hebels R das Ventil der Alarmpfeife, welche direct mit dem Kessel communicirt, öffnet.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT13543D Active DE13543C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE13543C true DE13543C (de)

Family

ID=290688

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT13543D Active DE13543C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE13543C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE13543C (de)
DE148785C (de)
DE12125C (de) Speiserufer mit Alarmpfeife für Dampfkessel
DE340142C (de) Standmesser mit Schwimmerantrieb
DE911880C (de) Elektrischer Heisswasserbereiter, insbesondere zur Herstellung von Kaffee
DE187161C (de)
DE413137C (de) Abortspuelvorrichtung
AT26650B (de) Lichtsignalapparat.
DE425875C (de) Vorrichtung zur Umwandlung der quadratischen Bewegung in eine lineare bei Stroemungsmessern
DE312246C (de)
DE117464C (de)
DE940225C (de) UEberwachungseinrichtung fuer Dampfwasserableiter
DE31819C (de) Hydro-aerostatisches Log
AT28817B (de) Spülabort mit selbsttätiger Lüftungseinrichtung und Abortspülvorrichtung.
DE169541C (de)
DE419976C (de) Differentialmanometer
DE408759C (de) Vorrichtung zum Rueckleiten und Foerdern von Dampfwasser oder anderen Fluessigkeiten
DE47329C (de) Neuerung an Mefsapparaten für Flüssigkeiten
DE39629C (de) Vorrichtung zur Regelung der Speisung von Dampfkesseln
DE36759C (de) Neuerung an magnetischen Wasserstandszeigern mit Alarmpfeife
AT123076B (de) Selbstverkäufer für Wasser.
DE28123C (de) Selbstthätiger Speiseapparat fur Dampfkessel
DE423052C (de) Klosett mit Wiegeeinrichtung
DE295341C (de)
DE870316C (de) Vorrichtung zur Regelung der Standhoehe des Entwicklungswassers in Hochdruck-Acetylen-Anlagen