DE39629C - Vorrichtung zur Regelung der Speisung von Dampfkesseln - Google Patents

Vorrichtung zur Regelung der Speisung von Dampfkesseln

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DE39629C
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DE
Germany
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lever
supply
pump
steam boilers
regulating
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT39629D
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English (en)
Original Assignee
A. DAUSSIN in Fives-Lille, Frankreich
Publication of DE39629C publication Critical patent/DE39629C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22DPREHEATING, OR ACCUMULATING PREHEATED, FEED-WATER FOR STEAM GENERATION; FEED-WATER SUPPLY FOR STEAM GENERATION; CONTROLLING WATER LEVEL FOR STEAM GENERATION; AUXILIARY DEVICES FOR PROMOTING WATER CIRCULATION WITHIN STEAM BOILERS
    • F22D5/00Controlling water feed or water level; Automatic water feeding or water-level regulators
    • F22D5/18Controlling water feed or water level; Automatic water feeding or water-level regulators for varying the speed or delivery pressure of feed pumps
    • F22D5/22Controlling water feed or water level; Automatic water feeding or water-level regulators for varying the speed or delivery pressure of feed pumps with floats

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Vorrichtung besteht:
1. aus einer Saug- und Druckpumpe A, welche durch eine Welle B getrieben wird, die entweder mittelst Riemscheibe und Riemen oder durch einen besonderen Motor oder endlich durch die Dampfmaschine selbst, an welcher die Pumpe angebracht ist, in Umdrehung versetzt wird;
2. aus einem Schwimmer c, welcher mit dünnen Wänden versehen ist, und bei welchem der innere Druck mit dem äufseren durch eine Röhre t ausgeglichen ist. Diese Röhre dringt durch die Decke des Schwimmers, an welche sie angelöthet ist, in den letzteren ein und reicht bis nahe an den Boden des Schwimmers. Die Röhre ist an beiden Enden offen. Der Schwimmer befindet sich entweder in dem zu speisenden Kessel oder, wie in Fig. 1 dargestellt, in einem röhrenförmigen Behälter T, welcher durch zwei Rohre D und E mit dem Kessel verbunden ist, so dafs der Wasserstand des Kessels auch in dem Behälter T vorhanden ist;
3. aus einem Einrückungsmechanismus, welcher entweder von der Welle B der Pumpe oder von einer besonderen, am Mechanismus angebrachten Welle getrieben wird. Dieser Mechanismus besteht aus einer an ihrem unteren Ende mit einem Seitenarm versehenen Stange F F1 , die periodisch ein Saugventil G der Pumpe hebt und wieder auf seinen Sitz zurückfallen läfst. Die Stange FF1 ist an dem mit Gegengewichten versehenen Hebel HIJ drehbar befestigt. Letzterer wird periodisch von einem Daumen K gehoben, der durch ein Getriebe £ und eine auf der Welle B der Pumpe oder auf einer besonderen Welle des Einrückungsmechanismus sitzende endlose Schraube M in Thätigkeit gesetzt wird.
Die Wirkungsweise dieser Vorrichtung ist nun wie folgt: Jedesmal, wenn der Daumen K den Hebel HIJ hebt, öffnet die mit einem Seitenarm versehene Stange F F1 zur Hälfte das Saugventil G der Pumpe; ist der Daumen K vorbeigegangen, so sinkt der Hebel HIJ wegen des Gewichtes P wieder nach unten und läfst das Ventil G wieder auf seinen Sitz zurückfallen, wenn der Riegel O, welchen der Schwimmer trägt, sich, wie in Fig. 1 angegeben, hinreichend tief befindet, um die vollständige Schwingung des Hebels HIJ nicht zu verhindern. Die Pumpe saugt alsdann Wasser in den Behälter und drückt dasselbe in den Kessel. Wenn dagegen der Riegel O von dem Schwimmer gehoben ist und sich in der in Fig. 2 dargestellten Läge befindet, so verhindert er den vollständigen Niedergang des Hebels HIJ und das Saugventil G bleibt halb offen. Es folgt daraus, dafs die Kesselspeisung aufgehoben ist, da die Pumpe durch dasselbe Ventil Wasser in den Behälter einsaugt und hinausdrückt.
Fig. 3 veranschaulicht eine Vereinfachung des Systems. Statt dafs die Einrückung des Mechanismus durch einen unterhalb des Schwimmers angebrachten Riegel erfolgt, geschieht dieselbe hier mit Hülfe einer auf dem Schwimmer angebrachten Stange Q.; die Bewegung des Hebels HIJ und des Ventils G erfolgt mit Hülfe der biegsamen Stangen R und S.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Vorrichtung zur Unterbrechung der durch eine Pumpe erfolgenden Speisung von Dampfkesseln bei Erreichung eines bestimmten Wasserstandes, bestehend aus einem Hebel, der um eine horizontal liegende Achse schwingt und periodisch durch einen beliebigen, passenden Mechanismus gehoben wird, während ein Gegengewicht ihn in seine ursprüngliche Lage zurückfuhrt, welcher Hebel derartig angeordnet ist, dafs ein Schwimmer (derselbe möge sich in dem Kessel selbst oder in einem mit diesem oben und unten durch Röhren verbundenen besonderen Gefäfse befinden) bei einem gewissen Wasserstande sich der vollständigen Abwärtsbewegung des Hebels widersetzt, wodurch das mit dem Hebel in Verbindung stehende Saugventil offen gehalten und die Kesselspeisung aufgehoben wird, indem die Pumpe dann durch dasselbe Ventil Wasser einsaugt und hinausdrückt. . . ■
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT39629D Vorrichtung zur Regelung der Speisung von Dampfkesseln Expired - Lifetime DE39629C (de)

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