DE134603C - - Google Patents

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DE134603C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B5/00Machines or devices designed for grinding surfaces of revolution on work, including those which also grind adjacent plane surfaces; Accessories therefor
    • B24B5/01Machines or devices designed for grinding surfaces of revolution on work, including those which also grind adjacent plane surfaces; Accessories therefor for combined grinding of surfaces of revolution and of adjacent plane surfaces on work

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding And Polishing Of Tertiary Curved Surfaces And Surfaces With Complex Shapes (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Maschine ist bestimmt zum Schleifen von Liniirscheiben, wie solche für die Liniirung von Platten, lichtempfindlichem Papier u. s. w in der Photographic gebraucht werden.
In den beiliegenden Zeichnungen ist
Fig. ι der Grundrifs der Maschine,
Fig. 2 eine vergröfserte Ansicht der Spindeln, um deren Spitzen sich die Achse der Liniirscheibe dreht.
Fig. 3 die Vorderansicht einer Spindelspitze.
Es ist bekannt, dafs die Liniirung von photographischen Platten mit Ziehfedern, selbst wenn diese mit Diamantspitzen versehen sind, nicht mit dem erforderlichen Grad der Feinheit und mit gleichmäfsig breiten Linien ausführbar ist. Man verwendet daher Scheiben von hartem Stein, der frei von Sand und Rissen sein mufs. Diese Scheiben werden an ihrem Umfang nach beiden Seiten in einem Winkel von ungefähr 6o° abgefast, so dafs eine flache Kante von der Breite der aufzutragenden Linien gebildet wird. Es ist bisher sehr schwierig gewesen, diese Kante genau in der Mitte der Scheibe mit gleichmäfsigen Abfasungen und vollkommen concentrisch mit der Scheibenachse herzustellen. Durch die hier beschriebene Maschine wird eine vollkommen genaue Ausführung der Arbeit erzielt.
Die Maschine besteht aus der Lagerplatte ι, welche nahe an ihren Enden durch die Fufsgestelle 2 und 3 getragen wird. Ueber diesen sitzen auf der Platte 1 die Lagerböcke 4 und 5 mit Hartlagern für die Drehbankspindeln 6 und 7, welche Handräder 8 und 9 tragen.
Die excentrischen Spitzen 12 und 13 der Spindeln, in welche die Achse der Liniirscheibe eingesetzt wird, stehen einander direct gegenüber und parallel mit der gemeinsamen Spindelachse. Um die Spindeln gleichzeitig und gleichmäfsig drehen zu können, sind dieselben durch den hufeisenförmigen Handgriff 14, der in entsprechend gebohrte Löcher derselben eingreift, verbunden. Die auf den Spindeln sitzenden Scheiben mit Gradeintheilung 15 und 16 dienen mit den auf den Lagern befestigten Zeigern 17 und 18 dazu, den Grad der Spindeldrehung zu bestimmen und festzustellen, ob sich beide Spindeln gleichmäfsig drehen.
Auf der Lagerplatte 1 ist die Platte 19 befestigt, in welcher in Schlitzen 25 Böcke 20, 21 und 24 geführt sind. In diesen sind die Spindeln 28 mit den Schleifrollen 26, 30 und 27 und den Seilscheiben 29 gelagert. Der Bock 21 ist rechtwinklig zur Achse der eingesetzten Liniirscheibe beweglich, die Böcke 20 und 24 je unter einem Winkel von etwa 300.
Die Arbeitsweise der Maschine ist demnach folgende:
Man schiebt einen der Böcke, z. B. 20, nach innen, bis die Schleifrolle die Liniirscheibe berührt, setzt dann beide in Drehung und drückt die Liniirscheibe mittelst des Handgriffs 14 gegen die Schleifrolle, bis die gewünschte Abfasung der Liniirscheibe erreicht ist. Die andere Seite der Liniirscheibe wird hierauf in derselben Weise durch die Schleifrolle 27 des Bocks 24 abgefast und zuletzt die Kante durch die Rolle 30 des Bocks 21 in der gewünschten Breite fertiggeschliffen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Schleif- und Polirmaschine für Liniirscheiben, dadurch gekennzeichnet, dafs., eine die Liniirscheibe(ii) tragende Achse (io) sich zwischen zwei mit excentrischen Spitzen (12 und 13) versehenen Drehbankspindeln dreht, welche, vortheilhaft je eine Scheibe mit darauf angebrachter Theilung tragend, durch einen hufeisenförmigen Handgriff (14) mit einander verbunden sind, um sie gleichmäfsig und um ein bestimmtes Mais nach den Schleifscheiben (26, 27, 30) hinbewegen zu können, welch letztere auf einer Platte (19) einstellbar und in bestimmten, .den anzuschleifenden Fasen entsprechenden Winkeln gelagert sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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