DE13440C - Selbsttätiger Dampfkessel - Speiseapparat, welcher auch zur Wasserförderung Anwendung finden kann - Google Patents
Selbsttätiger Dampfkessel - Speiseapparat, welcher auch zur Wasserförderung Anwendung finden kannInfo
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- DE13440C DE13440C DENDAT13440D DE13440DA DE13440C DE 13440 C DE13440 C DE 13440C DE NDAT13440 D DENDAT13440 D DE NDAT13440D DE 13440D A DE13440D A DE 13440DA DE 13440 C DE13440 C DE 13440C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04F—PUMPING OF FLUID BY DIRECT CONTACT OF ANOTHER FLUID OR BY USING INERTIA OF FLUID TO BE PUMPED; SIPHONS
- F04F1/00—Pumps using positively or negatively pressurised fluid medium acting directly on the liquid to be pumped
- F04F1/02—Pumps using positively or negatively pressurised fluid medium acting directly on the liquid to be pumped using both positively and negatively pressurised fluid medium, e.g. alternating
- F04F1/04—Pumps using positively or negatively pressurised fluid medium acting directly on the liquid to be pumped using both positively and negatively pressurised fluid medium, e.g. alternating generated by vaporising and condensing
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 59: Pumpen.
A. MAYHEW und W. RITTER in ALTONA.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 24. Juli 1880 ab.
Der Untersatz E enthält den zum Brunnen führenden Rohransatz d, der andererseits in die
Kammer A mündet und daselbst durch das Saugventil e verschlossen ist. Ferner enthält
der Untersatz den Verbindungskanal α zwischen Windkessel B und Kammer A. Die Ausmündung
in letztere ist durch das kleine Rohr h vermittelt, welches mit einer Anzahl kleiner Löcher
versehen ist. Die Kammer A steht durch das mit Rückschlagventil versehene Rohr c mit dem
zu speisenden Dampfkessel unter dem Wasserniveau in Berührung und trägt ferner einen
Ventilaufsatz F mit dem Ventil /. Das Gewicht des letzteren ist durch eine Feder annähernd
abbalancirt. Ein Rohr g steht mit dem Dampfraum des Kessels in Verbindung.
Ein Rohr m verbindet den Ventilaufsatz unterhalb des Ventiles mit der Schwimmerkammer C
und ist durch einen Hahn i abzuschliefsen oder
zu verengen. Ein Rohr k im unteren Theil der Schwimmerkammer C führt in den Dampfkessel
bis auf den normalen Wasserstand. Der Schwimmer / verschliefst, wenn gehoben, den
Zutritt zur Röhre m.
Befindet sich das Ventil / durch die Feder in gehobener Stellung, so stellt der Dampf, der
durch g tritt, das Gleichgewicht in der Kammer A und dem Kessel her, so dafs das in
der Flasche vorhandene Wasser durch das Rückschlagventil im Rohr c in den Kessel getrieben
wird. Zugleich ist aber auch ein Theil des Wassers durch den Dampfdruck in den Windkessel getrieben.
Sinkt das Wasser in der Kammer A unter den Rohransatz P, so tritt eine Condensation
des Dampfes ein und sowohl Ventil /, als das im Rohr c befindliche Rückschlagventil schliefsen
sich. Dabei wird ein Theil des in den Windkessel gedrückten Wassers wieder zurück in die
Kammer A getrieben und vervollständigt daselbst die Condensation des Dampfes. Infolge dessen
öffnet sich das Saugventil e und die Kammer A füllt sich mit Wasser. Nach erfolgter Füllung
erlangt der durch i stetig zuströmende dünne Dampfstrahl, da Rohr k wegen Wassermangels
in den Dampfraum des Kessels hineinreicht, wieder die Wirkung, dafs er das Gleichgewicht
des Dampfdruckes unterhalb und oberhalb des Ventiles f herstellt und dasselbe sich, unterstützt
durch die Feder, öffnet, so dafs infolge des nun wieder hinzutretenden Dampfes, das
Spiel von neuem beginnt und sich so lange wiederholt, wie m offen ist.
Ist in dieser Weise der Wasserstand so weit gestiegen, dafs derselbe das Rohr k erreicht
hat, so steigt statt Dampf Wasser in die Schwimmerkammer, hebt den Schwimmer /
und verschliefst dadurch den Zugang zu m, wodurch dann die Function des Apparates aufhört, bis der Wasserstand im Kessel wieder
unter das Rohr k gesunken und sein Wasserinhalt abgelaufen ist. Der Schwimmer kann
auch die Form einer nach unten offenen Glocke haben.
Ferner kann die Schwimmerkammer in Höhe des Wasserstandes des Kessels angebracht und
sie anstatt durch ein durch, zwei Rohre mit dem Dampfkessel verbunden werden, so dafs
ein Rohr an den Wasserraum, das andere an den Dampfraum anschliefst. Es stellt sich als-
dann im Schwimmerapparat der AYasserstand gleich dem im Dampfkessel her, und der
Schwimmer verrichtet dann seine Function ohne weiteres direct durch das allmälige Steigen und
Fallen des Wasserstandes.
Eine weitere Anwendung des Apparates besteht darin, dafs man die Schwimmerkammer
ganz fortläfst.
In diesem .Falle ist das Rohr m mit dem
Rohr g bezw. Dampfraum zu verbinden.
Der Apparat dient ferner zum Heben von kaltem und warmem Wasser. Kaltes AVasser
saugt derselbe ca. 5 m hoch und drückt es auf eine der Dampfspannung entsprechende Höhe
mit geringer Erwärmung, also auch mit geringem Dampfverbrauch; heifses Wasser saugt
der Apparat, nach Meinung des Erfinders, bis zu einer Temperatur von 60 bis 700C.
Der Apparat soll auch dann noch functioniren, wenn der Dampf eine Ueberdruckspannimg über
die Atmosphäre nicht besitzt.
Claims (4)
- Patent-AnSprüche:i. Die Verbindung der mit Ventilaufsatz Ff versehenen flaschen- oder glockenförmigen Kammer A mit der am Fufs derselben angebrachten erweiterten Kammer P, zum Zweck, eine plötzliche Condensation des vom Kessel in die Kammer A eintretenden Dampfes zu erzielen.
- 2. Die Verbindung der unter 1. beanspruchten Kammer mit einem Reservoir B, welches Luft oder ein anderes Gas enthält, in das ein Theil des aus A verdrängten Wassers geprefst wird, um beim Nachlassen des Dampfdruckes in der Kammer A in letztere einzudringen und als Injectionswasser daselbst zur vollständigen Dampfcondensation zu dienen.
- 3. Die Verbindung der unter 2. beanspruchten Vorrichtung mit einem Schwimmer /, falls der Apparat als selbsttätige und selbstabschliefsende Vorrichtung zum Kesselspeisen benutzt werden soll.
- 4. An obigem Apparat die selbsttätige Entlastung des Ventiles f nach dem Vollsaugen der Kammer A durch directen Dampf, dessen Wirkung durch eine Absperrvorrichtung i regulirbar gemacht werden kann.Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE13440C true DE13440C (de) |
Family
ID=290592
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT13440D Active DE13440C (de) | Selbsttätiger Dampfkessel - Speiseapparat, welcher auch zur Wasserförderung Anwendung finden kann |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE13440C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1075812B (de) * | 1960-02-18 | Karl Kassbohrer Fahrzeugwerke GmbH, Ulm/Donau | Auf einem Fahrzeug angeordneter, in die Verkehrsstellung umlegbarer Kran | |
| US5984339A (en) * | 1995-12-08 | 1999-11-16 | Guild; Neville | Motorcycle towing apparatus |
-
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- DE DENDAT13440D patent/DE13440C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1075812B (de) * | 1960-02-18 | Karl Kassbohrer Fahrzeugwerke GmbH, Ulm/Donau | Auf einem Fahrzeug angeordneter, in die Verkehrsstellung umlegbarer Kran | |
| US5984339A (en) * | 1995-12-08 | 1999-11-16 | Guild; Neville | Motorcycle towing apparatus |
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