DE40231C - Selbsttätig wirkender Speiseapparat für Dampfkessel - Google Patents

Selbsttätig wirkender Speiseapparat für Dampfkessel

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DE40231C
DE40231C DENDAT40231D DE40231DA DE40231C DE 40231 C DE40231 C DE 40231C DE NDAT40231 D DENDAT40231 D DE NDAT40231D DE 40231D A DE40231D A DE 40231DA DE 40231 C DE40231 C DE 40231C
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DE
Germany
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boiler
water
valve
container
pressure
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT40231D
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English (en)
Original Assignee
H. GERDES in Berlin, Ostbahnhof 4
Publication of DE40231C publication Critical patent/DE40231C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22DPREHEATING, OR ACCUMULATING PREHEATED, FEED-WATER FOR STEAM GENERATION; FEED-WATER SUPPLY FOR STEAM GENERATION; CONTROLLING WATER LEVEL FOR STEAM GENERATION; AUXILIARY DEVICES FOR PROMOTING WATER CIRCULATION WITHIN STEAM BOILERS
    • F22D5/00Controlling water feed or water level; Automatic water feeding or water-level regulators
    • F22D5/08Controlling water feed or water level; Automatic water feeding or water-level regulators with float-actuated valves

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Jet Pumps And Other Pumps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Zweck der vorliegenden Construction ist, ohne Anwendung beweglicher Theile, wie Hebel etc., die selbstthätige Speisung durch das Spiel eines > einzigen Ventils hervorzubringen. :
Der Apparat besteht im wesentlichen aus dem am Fufs mit der Bohrung x2, an seiner oberen Seite mit der Bohrung y2 versehenen Cylinder A, in welchem sich mit einigem Spielraum der Schwimmer α auf- und abbewegen kann, und dem Ventil D, welches an dem oberen Theile des Schwimmers befestigt ist und das, auf seinem Sitz D1 befindlich, den oberen Theil des Cylinders A gegen die Bohrung ^ l abschliefst. An die Bohrung x2 schliefst sich das Rohr χ, an y2 das Rohr y nach dem Kessel K hin an. Ersteres wird vermittelst des Flantsches x1 mit dem Kessel verbunden und so tief in den Kessel hineingeführt, dafs der niedrigste Wasserstand es immer noch umspült (Fig. 1). Das Rohry wird mittelst des Flantsches y1 mit dem Kessel verbunden und bis an die Oberfläche des normalen Wasserstandes geführt. Auf dem Cylinder A sitzt der Ventilstutzen T (Fig. 3 und 4) mit den beiden Ventilen 11 und ν und der centralen Bohrung ^1; auf diesen ist der Behälter B und das Rohr % luftdicht festgeschraubt. Das Ventil u wird mit der Wässerleitung bezw. einem Wasserbehälter, das Ventil ν mit dem Kessel verbunden, so dafs sich zunächst der Cylinder A und der Behälter B mit Wasser füllen. Im Zustande der Ruhe sind die Cylinder A und B somit mit Wasser angefüllt. ■
• Durch den Auftrieb des Schwimmers α ist das Ventil D abgeschlossen. . ...
Sinkt der Wasserstand im Kessel so tief, dafs die untere Oeffnung des Rohres y im Kessel vom Wasser frei wird, so-fliefst das in diesem Rohr enthaltene Wasser in den Kessel zurück und der Dampf tritt in das Rohr y ein. Sobald sich aber der Cylinder A durch das Rohr y (Fig. 1 und 2) mit Dampf füllt, fliefst auch das in A enthaltene Wasser durch Rohr χ in den Kessel K zurück. Ist das Wasser im Cylinder A so tief gesunken, dafs das Schwimmergewicht minus Schwimmerauftrieb gröfser wird als die Kraft, welche nöthig ist, um das nicht vollständig entlastete Ventil D, . welches durch den Kesseldruck gegen seine Sitzfläche D1 gedrückt wird, zu lösen, dann öffnet sich Ventil D, und die Communication zwischen dem Cylinder B und dem Kessel K ist hergestellt. In B tritt der volle Kesseldruck ein, und das in B enthaltene Wasser fliefst vermöge seiner Schwere durch das Rückschlagventil ν in den Kessel, vorausgesetzt, dafs B höher steht als die Oberfläche" des Wassers im Kessel. Durch den Wasserzuflufs aus B steigt das Wasser im Kessel so lange, bis die untere Oeffnung des Rohres y wieder, durch das zugeleitete Wasser abgeschlossen . wird. Dann tritt wieder Wasser gleichzeitig durch die Rohre χ und -y in den Cylinder A ein, weil der Dampf im Behälter B condensirt und daher, so lange Ventil D nicht geschlossen ist, sowohl im Cylinder A wie im Behälter B der Druck infolge der Condensation des Dampfes kleiner wird als im Kessel K.
Ist A auf diese Weise so weit mit WTasser gefüllt, dafs der Schwimmer α schwimmt, so wird das Ventil bei weiterem Steigen des Wassers gehoben, bis der Schwimmer α mit dem Ventil D letzteres wieder vollständig abschliefst. Durch die Condensation tritt in B (auch bei Verwendung heifsen Speisewassers) ein geringerer Druck als der atmosphärische ein, und der Cylinder füllt sich durch u von neuem mit Wasser.
Da der zum Druckausgleich in Verwendung kommende Dampf direct über dem Wasserspiegel entnommen wird, so wird viel Wasser von demselben mitgerissen, welches jedoch durch das senkrecht über dem Kessel K stehende Rohr sofort wieder abfliefst, bis der Wasserstand im Kessel so hoch gestiegen ist, dafs in die untere Oeffnung des Rohres y kein Dampf mehr eintreten kann.
Oberhalb des Behälters B ist eine Haube C angebracht, in welcher der kleine Schwim-. mer c sich befindet; letzterer trägt am Kopf das Ventil cl und an seinem Boden das Ventil c2. Diese Vorrichtung soll dazu dienen, die mit dem Wasser eingetretene Luft sowie Dampf niedriger Spannung aus dem Behälter B entweichen zu lassen. Zu dem Zwecke ist das obere Ventil c1 so gewählt, dafs der Schwimmer c bei einem niedrigen Druck bei seinem Abwärtsgehen das untere Ventil c2 schliefst; umgekehrt ist das untere Ventil c2 so grofs gewählt, dafs eine geringe Spannung im Behälter B ausreicht, das obere Ventil B zu schliefsen. Bei gewöhnlichem Kesseldruck ist das Ventil cl geschlossen.
Wenn nach eintretender Condensation im Behälter B der Druck sich vermindert und damit die Wärme im Wasserbehälter abgenommen hat, so öffnet, sich das obere Ventil c1, weil das Gewicht des Schwimmers c gröfser wird als der auf dem Ventil lastende Druck; infolge dessen wird der im Wasserbehälter B noch vorhandene Druck schnell sinken.
Während der Apparat speist, herrscht in B voller Kesseldruck, z. B. ein Druck von 6. at, der für gesättigte Dämpfe einer Temperatur von 158 ° entspricht. Nach Dampfabflufs tritt im Wasserbehälter B sofort Condensation ein, und zwar um so mehr, als die Temperatur des Dampfes im Behälter B von derjenigen der den Behälter B umgebenden Luft verschieden ist.
In den Fällen, wo das Aufstellen des Behälters B oberhalb des Wasserspiegels im Kessel nicht möglich ist, kann der Behälter und der Schwimmer c auch durch eine Wasserpumpe ersetzt werden, welche ununterbrochen Wasser pumpt, jedoch dasselbe · erst dann in den Kessel drücken kann, wenn das Ventil D geöffnet ist.

Claims (1)

  1. P ATENT-Anspruch:
    Die Verbindung des Schwimmerbehälters A mit dem Kessel K durch zwei Röhren χ und y, von denen die «ne (y) oben von dem Behälter A abzweigt und in normaler Wasserstandshöhe in den Kessel mündet, während die andere (x) am Boden des Behälters A abzweigt und unterhalb des niedrigsten Wasserstandes in den Kessel mündet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT40231D Selbsttätig wirkender Speiseapparat für Dampfkessel Expired - Lifetime DE40231C (de)

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