DE133995C - - Google Patents

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DE133995C
DE133995C DENDAT133995D DE133995DA DE133995C DE 133995 C DE133995 C DE 133995C DE NDAT133995 D DENDAT133995 D DE NDAT133995D DE 133995D A DE133995D A DE 133995DA DE 133995 C DE133995 C DE 133995C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D25/00Special casting characterised by the nature of the product
    • B22D25/02Special casting characterised by the nature of the product by its peculiarity of shape; of works of art
    • B22D25/023Casting chains or the like

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Molds, Cores, And Manufacturing Methods Thereof (AREA)
  • Adornments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
M 133995 KLASSE 31 c.
Es sind bereits verschiedene Verfahren zur Herstellung von gegossenen Ketten bekannt, bei denen die Formen eine derartige Gestaltung und Einrichtung erhalten, dafs sich unmittelbar Ketten mit völlig geschlossenen, frei in einander greifenden Kettengliedern ergeben, ohne dafs erst die Entfernung von verbindenden Gufsstegen nothwendig wird. Die bisher hierzu benutzten Einrichtungen und Verfahren bieten jedoch immerhin noch vielerlei Unvollkommenheiten, indem sich die Kettenglieder entweder nur immer einzeln an das vorher gegossene Glied durch den Gufs anfügen lassen, oder es können mit einer Form nur Ketten von ein und derselben Gröfse und Gestaltung der Glieder gegossen werden, wie auch die Formen bei nicht ganz genauem Zusammenpressen ihrer Theile Gufsnähte an den Kanten der Formenhälften und bei den meist erforderlichen Pafsstlicken und Kernen ergeben.
Nach vorliegendem neuen Verfahren sind nun besondere Arten von Formen, Kerne und sonstige Hülfsmittel aufser dem Kettenmodell überhaupt nicht erforderlich, wie das Formen und der Gufs hierbei auch besondere Schwierigkeiten und Umständlichkeiten nicht bietet.
Das neue Verfahren gründet sich auf die Verwendung der namentlich im .Kunst- und Glockengufs theilweise benutzten sogenannten verlorenen, durch Ausschmelzen des eingeformten Modelles aus Wachs hergestellten Formen.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist die Herstellung einer Kette nach dem neuen Verfahren veranschaulicht. Fig. 1 stellt einen Theil des Modelies, Fig. 2 die Gufsform mit dem eingeformten Modell oder das in der Form befindliche Gufsstück, Fig. 3 zwei fertige Kettenglieder dar.
Zu der zu formenden Kette wird zunächst ein Modell A aus einem leicht schmelzbaren Stoff, beispielsweise Harz oder Wachs, in der aus Fig. ι ersichtlichen Gestaltung hergestellt. Dieses Modell wird sodann in einem gewöhnlichen Formkasten B in Sand so eingeformt, dafs sich die einzelnen Glieder nirgends berühren; jedes der Kettenglieder ist mit einem den Eingufs ergebenden Ansatz C versehen, welcher mit der oberen Fläche des Formsandes abschneidet. Nachdem der Sand genügend fest aufgestampft ist, wird der Formkasten, mit den Eingufsansätzen C nach unten gerichtet, in einen Ofen oder eine Heizkammer gebracht, so dafs das Modell schmilzt, gröfstentheils durch die Eingufsöffnungen abfliefst und somit wieder benutzt werden kann, während ein Theil vom Formsand aufgenommen wird. Die Form wird alsdann umgekehrt und ist nun zur Vornahme des Eingusses bereit.
Das neue Verfahren ist hauptsächlich zur Herstellung von Ketten aus Stahlgufs bestimmt; da dieser sehr schwindet, so werden die Eingüsse C völlig mit geschmolzenem Metall gefüllt und ihrem Rauminhalt nach gröfser wie jene der Kettenglieder bemessen, damit die Glieder die erforderliche Gröfse erhalten und

Claims (1)

  1. völlig dicht werden. Die Eingüsse erhalten in bekannter Weise an der Stelle, an welcher sie mit dem Gufsstück in Verbindung stehen, eine Einschnürung D, welche die Entfernung des Eingusses nach dem Erkalten des Gufsstückes erleichtert; die noch verbleibende, in Fig. 3 ersichtliche Narbe wird nachher in geeigneter Weise entfernt.
    Die nach dem neuen Verfahren hergestellten Ketten zeigen an ihren Gliedern keine Gufsnähte, und es sind derartig hergestellte Stahlketten von geschmiedeten in keiner Weise verschieden. Wie ersichtlich, können die Glieder in der Form jede Lage zu einander haben und ist nur beim Formen darauf zu achten, dafs sich die Modelle nicht berühren; hei Anwendung grofser quadratischer Formkästen lassen sich Ketten von ganz beträchtlicher Länge auf einmal herstellen, wenn man die Formen in parallelen Reihen ziemlich dicht neben einander anordnet und diese abwechselnd an den Enden durch Glieder verbindet. Es steht auch nichts im Wege, in die Ketten nach Bedarf andere Gegenstände, wie Ringe, Gegengewichte oder dergl. einzuschalten, ebenso auch Kettenringe herzustellen, wie solche zur Kraftübertragung durch Räder benutzt werden.
    Ρλτεκτ-Anspruch:
    Verfahren zur Herstellung von Ketten durch Gufs, dadurch gekennzeichnet, dafs ein aus schmelzbarer Masse hergestelltes Kettenmodell so eingeformt wird, dafs sich die Glieder nicht berühren, worauf das Modell in bekannter Weise ausgeschmolzen wird, und die mit je einem Eingufs (C) versehenen Formen der einzelnen Kettenglieder mit Metall ausgegossen werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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