DE133606C - - Google Patents

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DE133606C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03JAUXILIARY WEAVING APPARATUS; WEAVERS' TOOLS; SHUTTLES
    • D03J3/00Weavers' tools, e.g. knot-tying tools

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Ropes Or Cables (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine geeignete Vorrichtung zum Verdichten der Fadenlagen von Schufsspulen, wie solche beispielsweise bei dem durch Patent 132960 geschützten Verfahren zum Verdichten der Fadenlagen verwendet werden kann.
Diese neue Einrichtung ist auf beiliegender Zeichnung zur Darstellung gebracht, und zwar bedeutet Fig. 1 eine Seitenansicht der Vorrichtung, Fig. 2 eine Vorderansicht derselben; Fig. 3 zeigt den losen Verlängerungszapfen der Schützenspindel.
An einem Gestell 6 (Fig. 1) ist ein Hebel 7, welcher eine Klinke 8 trägt, um Zapfen 9 drehbar gelagert. Die Klinke 8 greift in ein Schaltrad 10 ein, welches um Welle 11 drehbar ist und einen glatten Theil 12 besitzt. Um die in dem Rahmen 29 lagernde Welle 11 ist aufserdem ein Hebel 13 drehbar, welcher an seinem oberen Ende eine Klinke 14 trägt und an seinem unteren Ende durch eine Gelenkstange ι 5 an eine Kurbel 16 angeschlossen ist. Diese Kurbel 16 wird durch· eine beständig umlaufende Welle 17 angetrieben und versetzt demzufolge den . Hebel 13 fortwährend in Schwingung. Die Schützenspindel 27 wird vermittelst einer mit einem Vorsprung des schraubstockartigen Trägers 26 correspondirenden Aussparung ι in die Vorrichtung in der aus Fig. 2 ersichtlichen Weise mit der Spule 19 eingeführt bezw. festgehalten, welche vor der Behandlung die in Fig. 1 und 2 ersichtliche, durch punktirte Linien angedeutete Lage einnimmt, also einen gröfseren Umfang 'besitzt, als nach der Einführung in den Schützen. Da die Spulenspindel 27 nicht die" ganze Länge der Spule vor der Pressung ausfüllt, wird diese Spindel 27 durch einen losen Spindelzapfen 30 verlängert, welch letzterer am unteren Ende eine entsprechende Aushöhlung besitzt und vor dem Pressen der Spule in letztere eingesteckt wird bezw. in der aus Fig. 1 ersichtlichen Weise auf die eigentliche Schützenspindel 27 zu stehen kommt. Das eigentliche Prefsorgan besteht aus einem Hohlkonus 18, welcher mit Stoff oder einem anderen weichen Material innen belegt ist. Dieser Hohlkonus wird von einem Schlitten 20 getragen, der in dem Gestell 6 auf- und niedergleiten kann. An dem Schlitten 20 sitzt noch ein Arm 23, an welchen eine Kurbelstange 21 mit Hülfe einer kräftigen Feder 24 angreift. Beim Drehen der Welle 11, auf welcher das Schaltrad 10 festsitzt, wird die Stange 21 allmählich niederbewegt, wobei die Feder 24 den Schlitten 20 mit dem Konus 18 derart mitnimmt, als würde die Feder 24 ein starres Glied sein. Nur in aufserordentlichen Fällen giebt die Feder 24 nach, um einem Brechen der Arbeitsorgane vorzubeugen. Nach dem Aufstecken der Spule 19 nehmen die verschiedenen Organe die in Fig. 1 ersichtliche Lage ein. Durch Niederdrücken des Hebels 7 wird dann dem Rade 10 eine theilweise Drehung in Richtung der Pfeile gegeben, wodurch die Klinke 14 von dem glatten Theil 12 in den gezahnten Theil eingeführt wird. Da der Hebel 1 5 beständig hin- und -herschwingt, so wird dann das Rad 10
schrittweise verstellt, wobei mit Hülfe der Kurbel 22 und der Kurbelstange 21 der Konus 18 allmählich niedergeht und das Spulenmaterial so weit zusammendrückt, wie dies die in Fig. ι und 2 ersichtlichen vollen Linien erkennen lassen. Hat das Rad 10 eine volle Umdrehung ausgeführt, dann gelangt die Klinke 14 wieder auf den glatten, in Fig. 1 ersichtlichen Theil 12 und verhindert dadurch ein weiteres Arbeiten der Einrichtung. Der Weber nimmt nun die entsprechend zusammengedrückte Spule 19 von der Einrichtung ab und führt sie in den Schützen ein.

Claims (1)

  1. Pate nt-Ansprüche:
    i. Vorrichtung zum Verdichten der Fadenlagen einer auf die Schützenspindel selbst aufgesteckten Schlufsspule, dadurch gekennzeichnet, dafs ein dem Spulenende angepafstes und schlittenartig ausgebildetes Prefsorgan (18) mechanisch niederbewegt bezw. auf die am Gestell (6) fest angebrachte Spule dadurch aufgedrückt wird, dafs das Prefsorgan (18) vermittelst Kurbelstange (21) durch ein geeignetes Klinkwerk (10 bis 14) angetrieben wird.
    2. Vorrichtung zum Verdichten der Fadenlagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs die Schaltklinke (14) auf einem Hebel (13) sitzt, welcher seinerseits vermittelst Kurbel (16) und Gelenkstange (1 5) von einer beständig umlaufenden Welle (17) fortwährend in Schwingung versetzt wird, wobei das Schaltrad (10) einen glatten Theil (12) besitzt, aufweichen die Klinke (14) nach jeder vollen Umdrehung des Rades (10) gelangt, zum Zwecke, nach entsprechendem Verdienten der Spule ein weiteres Arbeiten der Einrichtung bezw. ein weiteres Zusammenpressen der Spule zu verhindern.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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