DE133403C - - Google Patents
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- DE133403C DE133403C DENDAT133403D DE133403DA DE133403C DE 133403 C DE133403 C DE 133403C DE NDAT133403 D DENDAT133403 D DE NDAT133403D DE 133403D A DE133403D A DE 133403DA DE 133403 C DE133403 C DE 133403C
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- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 claims description 4
- 240000006829 Ficus sundaica Species 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B67/00—Padlocks; Details thereof
- E05B67/06—Shackles; Arrangement of the shackle
- E05B67/22—Padlocks with sliding shackles, with or without rotary or pivotal movement
- E05B67/26—Padlocks with sliding shackles, with or without rotary or pivotal movement with screw action, with or without the shackle being moved by turning the key
Landscapes
- Switch Cases, Indication, And Locking (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft ein Vorhängeschlofs, dessen Ausziehbügel zur Steigerung
der Verschlufssicherheit in neuer Weise festgelegt ist.
In beiliegender Zeichnung giebt
Fig. ι die Einrichtung des Schlosses in dessen Schliefsstellung wieder,
Fig. 2' stellt das Schlofs bei geöffnetem Bügel
dar,
Fig. 3 bis 7 geben Theildarstellungen und Fig. 8 den Schlüssel des Schlosses wieder.
Der Ausziehbügel a des neuen Schlosses ragt mit seinen Schenkeln b und c in den
Schlofskasten d, dessen Kopfwand ^f1 mit entsprechenden
Bohrungen e und e1 versehen ist. Der Schenkel b des Bügels α hat ein Gleitstück f, mit welchem er in einem durch den
Stift g begrenzten Mafse um seine Achse drehbar verbunden ist. Diese Verbindung kann
z. B. in der Weise hergestellt sein, dafs der Stift g des Schenkels b, in welchen das Gleitstück/1
axial eingelassen ist, in die Viertelkreisnuth gl des Gleitstückes/ragt (s. Fig. 6 und 7).
Das Gleitstück f (s. Fig. 4 und 5) hat einen Schlitz h, der sich bei h1 zu einer Rundung
erweitert. Durch die Rundung h1· ragt eine Schraubenspindel i, die in der festliegenden
Mutter il läuft und einen Vierkant i2 von einem
der Stärke des Schlitzes h entsprechenden Querschnitt aufweist. Der Kopf k der Spindel
ist geschlitzt und gehöhlt und mit einem Dorn A1 versehen, so dafs der entsprechend
gehöhlte und die Flügel Ψ aufweisende Schaft Z
des Schlüssels (s. Fig. 8) die Spindel fassen und drehen kann. Ein Anschlag i3 begrenzt
die Axialbewegung der Spindel i. Zur Führung des Gleitstückes/" dient eine Schelle/1.
Die Wand d2 des Schlofskastens d hat die zur Einführung des Schaftes I des Schlüssels
dienende Oeffnung to, welche durch einen Riegel ausgefüllt sein kann.
In der Schliefsstellung haben die beschriebenen Theile die in Fig. 1 gezeichnete Lage. Zwecks
Oeffnens des Schlosses ist der Schaft I des Schlüssels auf den Kopf k der Spindel i zu
setzen. Bei nunmehriger Drehung des Schlüssels wird sich die Spindel i in der Mutter z1 verschieben,
bis die in Fig 2 gegebene Stellung erreicht ist, welche zeigt, dafs der Vierkant i2
im Schlitze ft1 h des Gleitstückes f angelangt
ist. Der Vierkant P ist von der Stärke des Schlitzes h, und es ist somit möglich, den
Bügel α emporzuheben, bis der Schenkel c den Schlofskasten d verlassen hat. Infolge der
drehbaren Verbindung des Bügels α mit dem Fortsatz/ kann ersterer seitlich ausgeschwenkt
werden bis in die durch den Anschlag g begrenzte Lage, in welcher das Schlofs geöffnet
ist. Zwecks Zurückführeus des Schlosses in die Schliefsstellung wird der Bügel mit seinen
Schenkeln b c in den Schlofskasten d versenkt und hierauf die Spindelt in die durch Fig. 1
dargestellte Lage gebracht.
Dem neuen Vorhängeschlofs kommt die Bedeutung eines Combinationsschlo.sses insofern
zu, als die der Spindel mitzutheilende Axialbewegung beliebig eingestellt werden kann
und dem Grade nach abhängig ist von der Lage, die der Vierkant i2 auf der Spindel einnimmt.
Indem man den Vierkant i2 entweder
von dem Ende der Spindel i fortrückt oder an dasselbe verlegt, verändert sich gleichzeitig
das zum Oeffnen des Schlosses erforderliche Mais der Axialverschiebung der Spindel. Dieses
Mafs kann auf den Schlössern dadurch kenntlich gemacht werden, dafs der Kopf A der
Spindel aufsen eine Theilung erhält, deren erster oder zweiter oder beliebiger anderer
Strich z. B. mit einem an der Schlofswand d sitzenden Zeichen beliebiger Art bündig liegen
mufs, um anzudeuten, dafs die benöthigte Spindelverschiebung erreicht ist. An Stelle
dieser Art der Kennzeichnung ist jedoch jede andere Art ebenso gut verwendbar.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Vorhängeschlofs mit seitlich ausschwenkbarem Ausziehbügel, dadurch gekennzeichnet, dafs der Schenkel (b) des Bügels (a) mit einem mit profilirtem Schlitz (h) versehenen Gleitstück (f) drehbar verbunden ist, durch den eine Schraubenspindel (i) hindurchgeht, deren Vierkant^ entweder im Bereiche des Schlitzes (h) liegt und dann eine Verschiebung des Gleitstückes (J) und eine Drehung des Bügels zuläfst oder seitlich vom Schlitze (h) liegt und dann die Verschiebung und Drehung des Bügels verhindert.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE133403C true DE133403C (de) |
Family
ID=401606
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT133403D Active DE133403C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE133403C (de) |
-
0
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