DE13338C - Vorrichtung zum mechanischen Bewegen von Radirgummi - Google Patents

Vorrichtung zum mechanischen Bewegen von Radirgummi

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DE13338C
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Germany
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A. SACHS in Berlin
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43LARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L19/00Erasers, rubbers, or erasing devices; Holders therefor
    • B43L19/0006Erasers, rubbers, or erasing devices; Holders therefor motor-driven
    • B43L19/0012Mechanical motors, e.g. springs, spindles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)

Description

1880.
Klasse 7Ό.
A. SACHS in BERLIN. Vorrichtung zum mechanischen Bewegen von Radirgummi.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 8. October ,i88o ab.
Die vorliegende Erfindung bezweckt, das Auswischen und Ausradiren von Bleistift- oder Tinten-Strichen oder -Flecken mittelst Wischbezw. Radirgummi durch eine mechanische Vorrichtung zu bewirken, welche einestheils einen gleichmäfsigen Angriff der reibenden Fläche des Gummis gestattet und dadurch das Papier an der betreffenden Stelle schont, anderentheils verhütet, dafs das Papier während des Reibens -zerknittert wird, wie es bei starkem Wischen mit der Hand leicht vorkommt.
Diese Vorrichtung kann auf vielerlei Art construirt sein. In Fig. ι ist ein Apparat mit rotirendem Gummi dargestellt; er besteht aus einem Rahmen α von beliebiger Form und Höhe, unten und oben offen; der untere Rand kann mit einer Flantsche b versehen sein, um das Papier besser festzuhalten und keinen scharfen Eindruck ' darauf zu hinterlassen.
Der Rahmen α hat zwei Traversen cc1, welche der Axe d als Führung dienen und von welchen c1 federnd gemacht ist, um ein Nachgeben des Gummis zu gestatten. Die Axe d hat oben eine Kurbel, unten trägt sie einen Gummihalter e, in welchem ein Wischgummi/, für Bleistift oder Tinte, eingeklemmt und festgehalten wird.
Der Gummi/ wird so eingesetzt, dafs er ein wenig über den unteren Rand des Rahmens a vorragt.
Beim Gebrauch dieses kleinen Apparates stellt man den Rahmen α auf das Papier, so dafs der Gummi/ auf die zu bearbeitende Stelle trifft, drückt dann mit der einen Hand den Rahmen fest auf, so dafs das von ihm bedeckte Papier ringsherum festgehalten und ein Zerknittern unmöglich gemacht wird, dreht dann mit der anderen Hand die Kurbel.
Ist eine Linie oder ein längerer Streifen mit dem Gummi zu bearbeiten, so rückt man mit dem Rahmen allmälig nach.
Die Axe d kann auch mit einem konischen Getriebe h, Fig. 2, versehen sein und mittelst eines zweiten konischen Getriebes h1, das auf der horizontalen Welle d1 sitzt und durch eine seitliche Kurbel gedreht wird, in Rotation versetzt werden.
Anstatt der drehenden, kann dem Gummi ebensowohl eine gleitende Bewegung gegeben werden, namentlich zum Auswischen längerer Linien auf Zeichnungen. Ein solcher Apparat ist beispielsweise in Fig. 3 dargestellt.
Der Griff k, an welchem der Gummihalter c befestigt ist, wird in Schlitzen der beiden Führungsplatten <r2 cz hin- und herbewegt. Damit hierbei ein Kippen des Gummihalters in der Längsrichtung der Schlitze vermieden wird, ist am Gummihalter unmittelbar unter der Platte c3 eine längliche Platte e1 angebracht.
Eine Modification dieser Ausführung ist in Fig. 4 dargestellt. Der Gummi/ ist in einem Block m, von Holz oder festem Material, eingeklemmt und dieser Block wird auf den Längsstäben 11, welche über den Rahmen α führen, hin- und herbewegt und in der normalen Lage gehalten, da die Stäbe durch den Block hindurchgehen. Der Gummi braucht im übrigen nicht direct im Block befestigt zu"* sein, sondern kann in einem Halter e sitzen, welcher im Blocksteckt.
Auch diese Längsbewegung kann mittelst einer horizontalen, mit Schneckengewinde versehenen Welle /, Fig. 5, und Zahnrad Λ2 auf der Axe &1 hervorgebracht werden, wodurch der Gummi neben der Längsbewegung zugleich auch eine drehende Bewegung erhält.
Anstatt einer geradlinigen Bewegung kann dem Gummi schliefslich ebensowohl eine bogenförmige , kreisförmige oder anders gestaltete Führung gegeben werden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche: .,
1. Die mechanische Bewegung des Wisch- oder Radirgummis mittelst einer rotirenden Axe d, welche direct durch Kurbel oder durch Getriebe h hl bewegt wird, in Verbindung mit einem Rahmen a, welcher das bearbeitete Papier fest- und gespannt hält, wobei die federnde Traverse c1 ein Nachgeben des Gummis gestattet.
2. Die mechanische Bewegung des Wisch- oder Radirgummis in gerader oder beliebig geformter Linie mittelst Griffs k und Führungsplatten c2 i3, oder durch eine horizontale Welle / mit Schneckengewinde und Getriebe P, oder durch den Block m, welcher auf Stäben η verschiebbar ist.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT13338D Vorrichtung zum mechanischen Bewegen von Radirgummi Active DE13338C (de)

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