DE133103C - - Google Patents

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DE133103C
DE133103C DENDAT133103D DE133103DA DE133103C DE 133103 C DE133103 C DE 133103C DE NDAT133103 D DENDAT133103 D DE NDAT133103D DE 133103D A DE133103D A DE 133103DA DE 133103 C DE133103 C DE 133103C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B3/00Apparatus for mechanical composition using prefabricated type, i.e. without casting equipment
    • B41B3/06Justifying means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Discharge By Other Means (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE
Vorliegende Erfindung betrifft Abänderungen bezw. Ausführungsformen der durch Patent 108006 geschützten Vorrichtung zur Herstellung ausschliefsbarer Zeilen.
Fig. ι ist eine Seitenansicht,
Fig. 2 eine Oberansicht,
Fig. 3 ein Schnitt nach x-x der Fig. 2.
Das Gleitstück 17' zum Abtrennen der einzelnen Zeilenstücke wird auf zwei Stangen 153, 154 geführt und trägt auf gemeinschaftlicher Achse 155 die unter Federdruck stehenden Hebel 44', 44" mit Nasen 47'. In der gezeichneten Normalstellung sind diese Nasen durch Stift 156 ausgehoben. Die Linksbewegung des Gleitstückes 17' erfolgt mittels Schnur 157 durch ein Gewicht 158, sobald der zweiarmige Sperrhebel 159, 160 mit Sperrnase 161 die am Gleitstück sitzende Nase 162 freigiebt. Eine zweite am Gleitstück befestigte Schnur 163 ist um eine Scheibe 80' gelegt, die lose auf der ständig umlaufenden Welle 83' mit festem Sperrrad 84' sitzt. Scheibe 80' trägt eine dreiarmige Klinke 85', 86', 87' mit federndem Kloben 88', 89' in der mit Bezug auf Fig. 4 des Patents 108006 beschriebenen Anordnung. In der in Fig. 1 dargestellten Normallage des Gleitstückes 17' wird Klinkenarm 85' durch Kloben 88*, 89' aufser Eingriff mit Sperrrad 84' gehalten. Wird jetzt Nase 162 freigegeben,, so geht Gleitstück 17' infolge des Gewichts 158 nach links, durch die gleichzeitig in die Zeile einschnappenden Nasen 47' einen Zeilentheil abtrennend und mitnehmend, und dreht dabei vermittelst der Schnur 163 die Scheibe 80' nach links herum, bis Arm 86' gegen den Theil A' der Gestellplatte stöfst und Klinke 85' dadurch in Eingriff mit Sperrrad 84' tritt. Infolge dessen wird Scheibe 8.0' nunmehr nach rechts herum gedreht und führt mittels Schnur 163 das Gleitstück 17' unter Anhebung des Gewichts 1 58 in seine gezeichnete Normallage nach rechts, bis Arm 86' wiederum gegen den Theil A" der Gestellplatte stöfst und Klinke 85' dadurch aufser Eingriff mit Sperrrad 84' kommt. Gleichzeitig hat sich Sperrnase 161 des Hebels 159 gegen die Nase 162 des Gleitstückes gelegt, so dafs dieses gegen den Zug des Gewichts 158 gesperrt ist, bis Nase 162 wieder freigegeben wird.
Die Auslösung der Bewegung des Gleitstückes 17' erfolgt durch die im Sammelkanal i, 2 vorschreitende Zeile, deren Ende sich gegen einen seitlich eintretenden Hakenhebel 164 eines auf den Stangen 153, 154 geführten und mittels Schnur 165 durch ein Gewicht 166 ständig nach rechts gezogenen Gleitstückes 167 stützt und dadurch letzteres nach links mitnimmt. Gleitstück 167 trägt einen Stift 168 und der Arm 160 des Sperrhebels an seinem Ende eine Rolle 169, die
von oben theilweise in die Bahn des Stiftes 168 hineinreicht. Infolge dessen wird beim Vorübergang des Stiftes 168 an der Rolle 169 der rechte Hebelarm 159 sich senken und die Nase 162 freigeben. Zur Einstellung des Stiftes 168 je nach der beabsichtigten Zeilenlänge ist Gleitstück 167 mit entsprechenden Bohrungen 170 versehen.
Durch Gleitstück 17' wird das abgetrennte Zeilenstück so weit nach links verschoben, bis Schubklinke 79" des Gleitstückes 18' hinter das Zeilenende einschnappt, während gleichzeitig ein Stift 171 auf 17' einen Winkelhebel 172, 173 trifft, dessen Sperrnase 174 dadurch das Gleitstück 18' freigiebt. Dieses steht durch Schnur 175 unter dem Zuge eines Gewichts 176, und übernimmt nun vermittelst der Schubklinke 79" die Weiterführung der Zeile nach links ins Schiff, während Gleitstück 17', wie beschrieben, in seine Normallage nach rechts zurückkehrt. Der Linksgang des Gleitstückes 18' ist beendet, sobald die abgetrennte Zeile ins Schiff übergeführt ist; es wird alsdann ganz in derselben Weise wie Gleitstück 17' durch Schnur 177, Schnurscheibe 80" mit dreiarmiger Klinke 85", 86" (Arm 87" ist auf der Zeichnung nicht zu sehen), Kloben 88" (der Theil 89" des Klobens ist auf der Zeichnung nicht sichtbar) und Sperrrad 84" auf Welle 83' (Fig. 2) in seine Normallage nach rechts zurückgeführt. Es ist selbstverständlich, dafs statt der Verbindung des Gleitstückes 17' mit Scheibe 80' sowie des Gleitstückes 18' mit Scheibe 80" durch Schnüre 163, 177 auch jede andere zweckmäfsige Verbindung, z. B. auch durch Zahneingriff gewählt werden kann.
Die unter dem Einflufs der Schubklinke 79" nach links fortschreitende Zeile stützt sich nach wie vor auf den Hakenhebel 164 des mitgeführten Gleitstückes 167. Dieser mittels eines Armes 178 unter dem Einflufs einer Feder 179 (Fig. 1) stehende Hebel wird durch einen von einer Feder 180 beeinflufsten Sperrhebel 181, 182 in der gezeichneten Lage gesperrt gehalten, bis der Hebelarm 182 desselben gegen einen Stift 183 der Gestellplatte A stöfst. Hierbei verliert Hebel 164 seine Stützung, und seine Nase tritt aus dem Kanal zurück. Dadurch wird Gleitstück 167 frei und bewegt sich unter dem Einflufs des Gewichts 166 nach rechts in seine gezeichnete Normallage zurück. In dieser stöfst Arm 178 gegen den Stift 184 der Gestellplatte, der Nasenhebel schwingt wiederum in den Sammelkanal hinein, und Sperrhebel 181 legt sich vor denselben, um ihn zu stützen, worauf sich die beschriebenen Vorgänge von Neuem wiederholen u. s. w. Der Anschlagstift 183 ist entsprechend den verschiedenen Zeilenlängen in Bohrungen 183' der Gestellplatte A verstellbar.
Der Ausstofsmechanismus (Fig. 2 und 3) für die überschüssigen Trennungsstücke, der übrigens nicht Gegenstand der Erfindung ist, ist in folgender Weise gegen den in Patent 108006 beschriebenen abgeändert. Die Ausstofshebel sind am Ende hakenförmig gestaltet und ziehen die Trennungsstücke durch einen Schlitz 185 in der Kanalwand 2 aus der Zeile. Ihre Auslösung erfolgt, wie in Patent 108006 beschrieben, durch die Zapfen der Silbentrennungsstücke, indem die Hebelnasen 29', 29" von den Sperrnasen 33', 33" freigegeben werden. Die Feder 24' zieht alsdann das Gleitstück 20' momentan nach hinten. Zu seiner sofortigen Zurückführung in die wirksame Sperrlage dient folgende Einrichtung. Gleitstück 20' trägt eine Reibungsscheibe 186 auf excentrisch angeordnetem Drehzapfen 187, die durch eine Feder 188 in der gezeichneten Lage gehalten wird. Eine zweite Reibungsscheibe 189 sitzt auf einer ständig umlaufenden Welle 190, die durch einen Schlitz 191 des Gleitstückes 20' hindurchgeht. Schnellt letzteres nach seiner Auslösung zurück, so kommt Scheibe 186 in Berührung mit Scheibe 189 und wird von letzterer durch "Reibung mitgenommen. Infolge der excentrischen Anordnung der Scheibe 186 wird aber bei ihrer Drehung Gleitstück 20' gleichzeitig wieder vorgeschoben. Dabei gehen die Klinken 29', 2g" über die Nasen 33', 33" hinweg. Hat Scheibe 186 eine halbe Umdrehung gemacht, so beginnt Gleitstück 20' wieder zurückzugehen, wird aber alsbald durch die Nasen 33'■> 33" aufgehalten. Hierdurch wird der Druck zwischen den Scheiben 186, 189 aufgehoben; da aber die Scheibe 186 bereits etwas mehr als eine halbe Umdrehung gemacht hat, so wird sie durch Feder 188 vollends herum- und in die gezeichnete Normallage zurückgeführt, um beim nächsten Mal in gleicher Weise wirken zu können.
Wie in Patent 108006 beschrieben, müssen die Ausstofshebel 26', 27' aufser Wirksamkeit gesetzt werden, wenn ein von den Greifern 47' erfafstes Silbentrennungsstück an ihnen vorübergeht. Dies geschieht im vorliegenden Falle durch die Greiferhebel 44', 44", deren vordere Enden beim Einschwingen der Greifer in die Zeile in die Bahn der Hakenenden der Ausstofshebel zu liegen kommen, und so beim Vorübergang an letztere anstofsen und das Gleitstück 20' auslösen. Dabei stützen sich die Haken auf die Hebelenden von 44', 44", und da diese über die Greifer 47' genügend weit hinausragen, so gehen die Haken an den Zapfen des Trennungsstückes vorüber, ohne dieselben erfassen zu können. Infolge dessen geht ein von den Greifern erfafstes Trennungsstück an den Ausstofshebel η vorbei, ohne ausgestofsen zu werden. ,

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ausführungsform der im Patent 108006 beschriebenen Vorrichtung zum Abtrennen ausschliefsbarer Zeilen, dadurch gekennzeichnet, dafs das die Zeilenstücke abtrennende, gegen den Zug einer Feder oder eines Gewichts gesperrte Gleitstück (17') durch einen von der fortschreitenden endlosen Zeile mitgenommenen, unter Feder- oder Gewichtzug stehenden Kloben (167) mit erforderlichenfalls verstellbarem Anschlag (168) rechtzeitig ausgelöst wird, welcher Kloben von der endlosen Zeile bezw. dem abgetrennten Zeilenstück dadurch mitgenommen wird, dafs ein in ihm gelagerter Hebel (164) sich als Widerlager vor die Zeile legt, während der Austritt des Hebels aus der Zeilenbahn und damit der Rückgang des Klobens in seine Anfangsstellung durch einen erforderlichenfalls verstellbaren Anschlag (183) bewirkt wird, und der Hebel beim Eintreffen des Klobens in seiner Anfangsstellung wiederum in die Zeilenbahn einschwingt, um von Neuem die Mitnahme des Klobens durch die vorschreitende Zeile zu ermöglichen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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