DE131840C - - Google Patents
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- DE131840C DE131840C DENDAT131840D DE131840DA DE131840C DE 131840 C DE131840 C DE 131840C DE NDAT131840 D DENDAT131840 D DE NDAT131840D DE 131840D A DE131840D A DE 131840DA DE 131840 C DE131840 C DE 131840C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63H—TOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
- A63H11/00—Self-movable toy figures
- A63H11/08—Toys performing somersaults
Landscapes
- Toys (AREA)
Description
KAISERLICHES Λ
PATENTAMT.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine auf die Füfse stellbare, in faltbaren
Stoff gekleidete Spielzeug-Figur, die sich, wenn man sie auf die Gesichtsseite umwirft, nach
Art einer Purzelbaum machenden Person überschlägt und in sitzender Stellung zur Ruhe
kommt, wobei sie zum Schlufs den Mund öffnet und die Zunge herausstreckt.
In der Zeichnung, ist der Erfindungsgegenstand
beispielsweise in Gestalt einer Teufelsfigur in verschiedenen Bevvegungsstadien zur
Anschauung gebracht, und zwar lassen Fig. 1 und 2 das im Innern der Figur angebrachte
Getriebe erkennen, während Fig. 3 bis 5 einzelne charakteristische Stellungen der Figur in Ansicht
darstellen.
Der Oberkörper und der Kopf der Figur sind aus einem Stück gebildet, welches sich
wieder in zwei Theile α und b zerlegen läfst. Die eine Hälfte α dient zur Aufnahme des
eigentlichen Bewegungsgetriebes für die Arme c und die Beine d, während in der anderen
Hälfte b die Bewegungsvorrichtung für die Zunge e und den Unterkiefer f, sowie im vorliegenden
Falle für die Hörner g untergebracht sind.
Die Arme c und die Beine d sitzen auf im Körper gelagerten Achsen h und /, die wieder
mit je einem Hebelarm k und / ausgestattet sind. Letztere werden durch Federn m beeinflufst
und verursachen dadurch die Arm- und Beinbewegung. Gegen den Hebel k legt sich
in dessen gespannter Stellung (Fig. 1 und 2) ein federnder Doppelhebel n, der ihn in der
gebrauchsfertigen Stellung festhält. In gleicher Weise wird der Hebel / durch eine Feder 0
festgehalten. An dem Doppelhebel η ist ein kleines Stiftchen ρ vorgesehen, welches über
die Gesichtsfläche ein wenig hervorsteht; ebenso tritt das freie Ende des Sperrhebels 0 aus dem
Körper etwas hervor. Der Unterkiefer / ist beweglich angeordnet und wird beim Bewegen
des die Zunge e tragenden Hebels q gleichfalls mitbewegt, dessen Kulisse r die Hörner g
beeinflufst.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
In der Stellung der Fig. 2 ist die Figur gebrauchsfertig und wird von dieser aus durch
einen kleinen Anstofs gegen den Rücken auf die vorgestreckten Arme c geworfen, wobei
der Kopf der Figur infolge des Uebergewichtes des Körpers auf dem Boden aufstöfst. Hierbei
wird das Stiftchen ρ nach innen gestofsen und der Hebel k ausgelöst, so dafs die obere
Feder m die Arme hochziehen kann. Da die Auslösung der Feder augenblicklich erfolgt, so
wird dadurch ein vollständiges Ueberschlagen der Figur in der aus Fig. 3 ersichtlichen Weise
erfolgen und die Figur auf den Rücken zu liegen kommen (Fig. 4). Dadurch wird weiter
der Sperrhebel 0 nach innen gedrückt und infolge Freigabe des gespannten Hebels / die
Beine d der Figur angezogen, wobei der Körper der Figur infolge der Federkraft nach oben
geschnellt wird, und die Figur endlich in sitzender Stellung zur Ruhe kommt. Sobald
der Hebel / ausgelöst ist, schlägt er gegen einen Ansatz s des Doppelhebels q, und dadurch
werden die Zunge e und die Hörner g herausgeschoben und der Unterkiefer / zum
Herabfallen gebracht.
Beim Anziehen der Beine d in die Gebrauchssteüung
werden die letzgenannten Extremitäten selbstthätig wieder eingezogen.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:i. Spielzeug-Figur, dadurch gekennzeichnet, dafs die nach unten vorgestreckten, unter Federzug stehenden Arme (c) beim Umwerfen der aufrecht stehenden Figur durch Auslösen des Arretirstiftes (p) rasch nach oben gezogen werden, wodurch die Figur sich überschlägt, und dafs nach dem Aufschlagen der letzteren auf dem Boden durch Auslösen des die ebenfalls unter Federzug stehenden Beine (d) in Stellung haltenden Arretirstiftes (o) die ersteren nach oben gezogen werden, wodurch die Figur in sitzender Stellung zur Ruhe kommt.
Eine Ausführungsform der Figur nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dafs durch Vermittelung einer auf der Achse (i) sitzenden Klinke (I) ein Hebel (q), der mit den Hörnern (g) und der Zunge (e) in zwangläufiger Verbindung steht, derart bewegt wird, dafs nach dem Auslösen der Füfse (d) gleichzeitig Hörner und Zunge ausgestreckt werden.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE131840C true DE131840C (de) |
Family
ID=400145
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT131840D Active DE131840C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE131840C (de) |
-
0
- DE DENDAT131840D patent/DE131840C/de active Active
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