DE131502C - - Google Patents

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DE131502C
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carbide
tube
lid
perforated
metal plates
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10HPRODUCTION OF ACETYLENE BY WET METHODS
    • C10H21/00Details of acetylene generators; Accessory equipment for, or features of, the wet production of acetylene
    • C10H21/02Packages of carbide for use in generators, e.g. cartridges

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Rigid Containers With Two Or More Constituent Elements (AREA)

Description

L.Jt, --. _ „-^ ——_■-.■- ._ !
^KA^RÜIÜHf§
PATENTAMT.
Vf 131502 KLASSE 26 &.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Karbiddose für Acetylenentwickler, welche das Karbid in bekannter Weise vollkommen luftdicht abschliefst, so dafs deren Inhalt selbst dann nicht mit dem Wasser in Berührung treten kann, wenn die Dose in einen Wasserbehälter hineingestellt wird. Derartige Karbiddosen haben den Uebelstand, dafs sie nach dem einmaligen Oeffnen, das z. B. durch eine Durchlochvorrichtung geschieht, nicht wieder gebraucht werden können, wenn nicht die durchlochten Theile abgelöthet und dann neue Theile aufgelöthet werden sollen, was ungefähr dieselbe Zeit und Mühe erfordert als die Herstellung einer vollkommen neuen Karbiddose. Eine Folge hiervon ist, dafs sich die Karbiddosen bei beständiger Benutzung des Apparates bei den Consumenten in geradezu lästiger Weise aufstapeln. Die bekannten Karbiddosen, welche vor Allem für diejenigen Acetylenentwickler angewendet wurden, bei welchen die Karbiddosen am Boden und Deckel durchlocht werden , besafsen meistens im Inneren ein zusammendrückbares, durchlochtes Rohr, welches den Zweck hat, ein Zerspringen der Dose bei der Ausdehnung des Karbides während der Entwicklung des Gases und ein Verstopfen der durch die Durchlochvorrichtungen hergestellten Oeffnungen zu vermeiden. Es hat sich in der Praxis herausgestellt, dafs auch diese Rohre die Wiederbenutzung der einmal gebrauchten Karbiddose verhinderten, indem sich der Schlamm in die nicht allzu grofsen Durchlochungen des Rohres festsetzte, und die zusammenbackenden Karbidrückstände das Rohr so fest einklemmten, dafs man das Rohr zwecks Reinigung der Durchlochungen nach Abnahme des Bodens bezw. des Deckels der Dose nur mit Gewalt entfernen konnte. Bei Anwendung von Gewalt war natürlich eine Beschädigung des Rohres und ebenso der ganzen Karbiddose kaum zu vermeiden, und es kam infolge dessen die gebrauchte Karbiddose in einen solchen Zustand, dafs ihre Wiederverwendung ausge-· schlossen war.
Es ist der Zweck der vorliegenden Erfindung, eine. Karbiddose zu schaffen, welche sich nach dem Gebrauche ohne Weiteres wieder von Neuem verwenden läfst.
Auf der Zeichnung ist Fig. ι eine theilweise geschnittene Seitenansicht der Karbiddose nach der vorliegenden Erfindung, Fig. 2 eine Draufsicht auf die Karbiddose, während Fig. 3 und 4 Einzelheiten darstellen.
An die Karbiddose 1 ist am oberen und unteren Ende ein Deckel bezw. Boden 3 befestigt, der mit einer centralen Oeffnung ausgestattet und um diese Oeffnung mit einer Umbördelung 4 versehen ist. In der Umbördelung 4 sind Aussparungen 9 vorgesehen, welche so breit sind, dafs zwischen sie Haken 6 eines Ringes 5 eingeführt werden können (Fig. 3 und 4). Der Ring 5 dient dazu, auf die Umbördelung 4 des Deckels bezw. des Bodens eine Metallscheibe 8 fest aufzupressen, und es wird deshalb zwischen die Metallplatte 8 und die Umbördelung 4 ein Dichtungsring 7 eingelegt. Nach der Einführung der Haken 6 in die Aussparungen 9 wird der Ring gedreht, wodurch die Haken unter die Umbördelung 4 greifen und somit die Platte 8 luftdicht auf die Umbördelung 4 aufpressen.
Damit ein möglichst starker Druck durch die Drehung des Ringes 5 ausgeübt werden kann, ist die Umbördelung 4 seitlich von den Aussparungen 9 abgeschrägt, wie es bei 10 (Fig. 1 und 3) veranschaulicht ist. An der Bodenplatte 8 ist ein Rohr 11 angebracht, welches dazu dient, zu verhindern, dafs die am Boden der Karbiddose durch die Durchlochvorrichtung central zu dein Rohre 11 hergestellte Oeffnung durch die Rückstände zugesetzt wird. Central zu diesem Rohre 11 ist in der Karbiddose ein Rohr 2 angeordnet, welches aus weitmaschigem Drahtnetz besteht und bei Ausdehnung des Karbides während der Entwickelung nachgeben kann. Die Maschen sind so grofs, dafs die schlammartigen Rückstände in diesen Cylinder eintreten können, jedoch sind sie so klein, dafs die gröfseren Karbidstücke nicht durch die Maschen hindurchzufallen vermögen.
Nach Entfernung der Karbiddose aus dem Apparat werden die Ringe 5 so gedreht, dafs sie von der Umbördelung 4 abgenommen werden können. Man vermag infolge dessen die zur Gasentwickelung durch eine geeignete Durchlochvorrichtung durchlochte Metallplatte 8 abzunehmen, und ferner kann man auch das aus Drahtnetz bestehende Rohr 2 ohne Weiteres entfernen. Die Rückstände werden sich in der Karbiddose vollständig zu Schlamm umgewandelt haben, da man die Dose vorzugsweise bei solchen Apparaten anwenden wird, bei welchen das Wasser die Dose nach der Durchlochung vollkommen anfüllt. Sollten jedoch noch Rückstände in der Dose vorhanden sein, so können sie nach Entfernung der Platte 8 leicht herausgenommen werden. Das Rohr 2 braucht nicht gereinigt zu werden, da ein Zusetzen seiner Maschen wegen deren Gröfse nicht stattgefunden haben wird. Nach der Reinigung der Karbiddose und nach dem Füllen mit frischem Karbid werden an der Dose in der erwähnten Weise neue Platten 8 befestigt; die Dose kann dann von Neuem gebraucht werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Karbiddose für Acetylenentwickler, bei welchen die Gasentwicklung durch Durchlochen der Dose eingeleitet wird, dadurch gekennzeichnet, dafs am Boden und Deckel der Dose Metallplatten vermöge abnehmbarer Befestigungsringe luftdicht angebracht werden, während in der Dose ein aus grofsmaschigem Drahtnetz bestehendes, bei Ausdehnung des Karbides nachgebendes, herausnehmbares Rohr vorgesehen ist, damit die Maschen durch den Schlamm nicht zugesetzt werden können, zu dem Zwecke, die Wiederbenulzung der Karbiddose nach Auswechselung der durchlochten Metallplatten zu ermöglichen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102019105160A1 (de) * 2019-02-28 2020-09-03 Carl Hoernecke Chem. Fabrik Gmbh & Co. Kg Reizstoffkartusche sowie Reizstoff-Sprühgerät

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102019105160A1 (de) * 2019-02-28 2020-09-03 Carl Hoernecke Chem. Fabrik Gmbh & Co. Kg Reizstoffkartusche sowie Reizstoff-Sprühgerät

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