DE13119C - Neuerungen in der Heizung von Eisenbahnwagen - Google Patents

Neuerungen in der Heizung von Eisenbahnwagen

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DE13119C
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Germany
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sand
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G. GRANDJEAN in Paris
Publication of DE13119C publication Critical patent/DE13119C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D27/00Heating, cooling, ventilating, or air-conditioning
    • B61D27/0036Means for heating only
    • B61D27/0063Means for heating only the heat being derived from independent means, i.e. autonomous devices, e.g. stoves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Steam Or Hot-Water Central Heating Systems (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

1880.
Klasse 20.
GUILLAUME GRANDJEAN in PARIS. Neuerungen in der Heizung von Eisenbahnwagen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 26. März 1880 ab.
Die vorliegende- Heizmethode für Eisenbahncoupes, Dampfschiffe etc. kann auch bei verschiedenen anderen häuslichen Zwecken Verwendung finden.
Im Innern dieses Heizapparates kann die zur Verbrennung der Kohle nöthige Luftcirculation stattfinden und soll eine gleichmäfsige Wärme in den verschiedenen Theilen des Apparates herrschen, wodurch eine Zerstörung derjenigen Stoffe und Gegenstände, welche denselben äufserlich bedecken oder umgeben, vermieden wird. Man kann den Apparat auch mit einem Metallbleche, Gitterwerk oder mit sonst einer, passenden Umhüllung bekleiden, um die äufsere Wandung von den Füfsen der Reisenden oder den sonst auf ihr ruhenden Gegenständen zu isoliren. Auch ist derselbe mit einem doppelten Mantel oder einer Hülle versehen, um den hierdurch freibleibenden Hohlraum mit feinem Sande oder mit irgend einem anderen passenden Materiale ausfüllen zu können, damit die Wärme länger und selbst dann anhält, wenn das Feuer im Herde schon erloschen ist.
Der Apparat ist besonders charakterisirt durch Luftzuführung unterhalb des Wagens vermittelst eines passenden Rohres, welches durch den Fufsboden des Wagens geht und unten in der Mitte des Heizapparates befestigt ist. Dieses Rohr ist so construirt, dafs es den Eintritt der Luft regulirt und letztere verhindert, in zu grofser Masse in den Heizapparat zu dringen.
Fig. ι und 2 stellen einen Apparat dar, der, in der Mitte des Coupe's placirt, leicht entfernt werden kann; das Lufteintrittsrohr Q hat in seinem Centrum eine quadratische Oeffnung q zum Einsetzen eines Rohres; in dieser Oeffnung schwingt um das Scharnier g eine frei oscillirende Klappe r, die zu gleicher Zeit als Regulator für die Luftzuführung und für die Ableitung der Verbrennungsgase dienen soll. ' Das Blech a bildet mit der oberen Platte b des Apparates eine Kammer, die mit feinem Sande angefüllt wird.
Der in Fig. 3, 4 und 5 dargestellte Apparat wird unter dem Fufsboden placirt, und ist derselbe mit alleiniger Ausnahme einer Stelle der beiden Seitenwände mit Sand umgeben.
Die Mittelwand m wird durch eine zweite Wand η rechtwinklig durchbrochen. In diesen beiden Wänden sind ebenfalls rechtwinklig je zwei Löcher angebracht, wodurch eine Kreisströmung entstehen soll, wie es die Pfeile in der Zeichnung angaben.
Die Fig. 6, 7 und 8 zeigen in verschiedenen Ansichten einen anderen Apparat, welcher unter den Bänken des Wagens angebracht wird.
Diese Figuren zeigen die zur Gascirculation dienende innere Platte aus durchlochtem Blech, die Anordnung des Herdes im Innern des Heizapparates und endlich die vordere, die Thür bildende Verschlufsklappe des Apparates.
Bei dieser Construction ist auf dem Mantel b des Apparates, über jedem Herde, ein nur durch Winkel getragenes Blech c angebracht, so dafs die Luft zwischen diesem Bleche und dem Mantel des Apparates circuliren kann.
Diese Anordnung ist deshalb getroffen, um eine zu beträchtliche Temperaturerhöhung zu vermeiden.
Die Fig. 9 und 10 stellen den Heizapparat für Pferdebahnwagen mit einem doppelten, aber in einem einzigen Stücke gefertigten Feuerkasten d dar; dieser letztere wird durch die Thür 2 beschickt, welche entweder durch einen Schlüssel, Knopf oder sonst eine andere passende Vorrichtung geöffnet werden kann. Der Feuerkasten d, dessen Wände durchlocht sind, ist durch die Fig. 10 veranschaulicht.
Die beiden Kopfenden oder Böden / und g sind zum Zwecke einer besseren Ventilation mit Löchern h versehen.
Die Fig. 11 stellt die obere Ansicht eines Heizapparates dar, in welchem eine Thür i mit Scharnieren angebracht ist, deren Details in den Fig. 12 und 13 in Verticalschnitt und Oberansicht veranschaulicht sind. Diese Thür wird überall da angebracht werden können, wo die Anlegung von Seitenöffnungen aus irgend einem Grunde nicht möglich ist. Um einen hermetischen Verschlufs zu erzielen, dringen die Ränder k dieses Deckels in eine Sandeinfassung, die auf irgend eine passende Weise angeordnet sein kann.
Um zu vermeiden, dafs dieser Sand in den Verschlufsmechanismus dringt, oder durch die Löcher des Schlüssels nach aufsen tritt, ist dieser Mechanismus, der übrigens auf beliebige Weise angeordnet sein kann, in einem doppelten Mantel /, Fig. 12, eingeschlossen. Das Oeffhen geschieht durch einen Schlüssel mit quadratischer Höhlung.
Die Fig. 14 und 15 zeigen verschiedene Ansichten einer veränderten Anordnung des Apparates mit einem einzigen Feuerkasten, und zwar unter Verwendung alter Wärmflaschen als Aufsenhülle.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Die Anordnung der in dem Lufteintrittsrohr Q um das Scharnier g frei schwingenden verticalen Klappe r, die als selbsttätiger Regulator für die Luftzuführung und für die Ableitung der Verbrennungsgase dient, in Verbindung mit dem beschriebenen Waggon-Heizapparat, Fig. 2.
    Die Anordnung der Schutzbleche c, Fig. 6, 7 und 8, die entweder voll oder durchlocht sein können, in Verbindung mit dem Heizkasten.
    Der annähernd luftdichte Verschlufs der horizontal liegenden Thür i bei Coupe" - Heizapparaten, in der Weise hergestellt, dafs der vorspringende scharfe Blechrand k, Fig. 12, in eine mit Sand gefüllte Nuth des Heizkörpers tritt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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