DE13089C - Neuerungen an der Ventilationseinrichtung künstlicher Brütapparate - Google Patents

Neuerungen an der Ventilationseinrichtung künstlicher Brütapparate

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DE13089C
DE13089C DENDAT13089D DE13089DA DE13089C DE 13089 C DE13089 C DE 13089C DE NDAT13089 D DENDAT13089 D DE NDAT13089D DE 13089D A DE13089D A DE 13089DA DE 13089 C DE13089 C DE 13089C
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Germany
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ventilation
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brood
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air
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DENDAT13089D
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Original Assignee
H. GUTGESELL in Ohrdruff bei Gotha
Publication of DE13089C publication Critical patent/DE13089C/de
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K41/00Incubators for poultry
    • A01K41/02Heating arrangements
    • A01K41/026Heating with water

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Devices For Use In Laboratory Experiments (AREA)

Description

1880.
Klasse 4 B.
HEINRICH GUTGESELL in OHRDRUFF bei GOTHA. Neuerungen an der Ventilationseinrichtung künstlicher Brut-Apparate.
Erstes Zusatz-Patent zu No. 10500 vom 16. Juli 1878.
• Patentirt im Deutschen Reiche vom 27. April 1880 ab. Längste Dauer: 15. Juli 1893.
Fig. ι stellt den Brut- und Aufzuchtapparat dar, Fig. 2, 3 und 4 bedeuten perspectivische diagonale Schnitte des rechteckigen Brutkastens, in dessen Ventilationsschlot r und in dessen mit Eiern belegt gezeichneten Brutraum drei verschiedene Formen der Neuerung an der Ventilation eingezeichnet sind, während eine vierte Form dieser Neuerung duffch Fig. 4 im Verein mit Fig. 5 erläutert ist.
Diese Neuerungen haben den Zweck, die Stärke der Ventilation, je nach dem Stande der äufseren Temperatur, zu reguliren und aufserdem die Vorwärmung der in den Brutraum ein-, tretenden bezw. eingetretenen frischen Luft ebenfalls nach Mafsgabe des jeweiligen Standes -der äufseren Temperatur derart zu bemessen, dafs die frische Luft um so stärker vorgewärmt wird, je kühler die äufsere durch die Ventilationsanlage eintretende Luft ist bezw. dafs zu letzterem Zweck bei der vierten Form der Neuerung nur um so weniger frische Luft zugelassen wird, je kühler solche ist, so dafs es möglich ist, die eintretende frische Luft auf stets annähernd gleich hohe Temperatur zu bringen, bevor sie zur Brut gelangt.
Der in den Ventilationsschlot an Fig. 2 und 3 eingezeichnete Theil dieser Vorrichtung, welcher bei höherer Localtemperatur wegfällig wird, indem dann die übrige jetzige Construction der Ventilation zur geeigneten Vorwärmung der einströmenden Luft allein ausreicht, besteht aus einem mit Stoff überzogenen Drahtgerüst, welches zunächst den Ventilationsschlot (dieser kann mittelst eines Kniestücks auch durch eine Seitenwandung des Schranke statt durch die Schrankdecke ausmünden) und folglich auch die Kanäle q vor stärkerer Abkühlung bei niedriger Localtemperatur schützt. In dieses überzogene Drahtgerüst werden bei der in Fig. 2 dargestellten Ausführung der Regulirungsvorrichtung, je nachdem die Localtemperatur mehr oder weniger niedrig ist, mehr oder weniger mit ziemlich leichtem Stoff überzogene Ringe eingesetzt, in Fig. 2 mit tttt bezeichnet, so dafs die einströmende Luft in den so gebildeten Luftschichten sich von Stelle zu Stelle immer höher vorwärmt, bevor sie in den Brutraum gelangt. Anstatt in einen Schlot können auch, der Gröfse des Brutraums entsprechend, grofse, bespannte Rahmen /' in letzteren eingesetzt werden. Die Anzahl dieser Rahmen ist ebenfalls, je nach dem Stande der äufseren Temperatur, verschieden zu wählen.
Bei der in Fig. 3 mit t und ί eingezeichneten Ausführung derselben Vorrichtung ist der Einsatz im Ventilationsschlot statt durch Einstellung poröser Scheiben mit Material, welches sich locker aufschichten läfst, z. B. mit geeigneten, gekräuselten Haaren, geeignetem, gut gereinigtem und gelockertem Moos etc., je nach der äufseren Temperatur mehr oder weniger hoch angefüllt, und im Brutraum ist der untere poröse Rahmen, welcher dann einen Rand erhält, stärker oder schwächer mit gleichem Material zu belegen.
Die in Fig. 4 dargestellte Form der Regulirungsvorrichtung ist gegen die in Fig. 2 und 3 dargestellten Formen blos betreffs der im Brutraum befindlichen Anordnung verschieden. In dem Ventilationsschlot r kann hierbei sowohl der in Fig. 2 wie der in Fig. 3 gezeichnete Einsatz verwendet werden, im Brutraum aber ist die abweichende Einrichtung, welche mit u υ w χ bezeichnet ist, folgendermafsen beschaffen: u ist ein die Brut umgebender, auf dem Boden des Brutraumes aufliegender Kranz/ in welchem Stoff, mit ν angedeutet, der die Brut überdeckt,' eingespannt ist, darüber liegt n, aus luftdichtem Material bestehend, mit dem vom Boden des Brutraumes ein wenig entfernt bleibenden Rande x. Zwischen χ und u hindurch circulirt die Luft. Die Regulirung der Vorwärmung der Luft innerhalb des Brutraums erfolgt hierbei mittelst Leerlassens oder theilweisen Füllens der hohlen Scheibenwandungen des Brutraumes, während bei den beiden zuerst
beschriebenen Formen der Vorrichtung diese Wandungen stets leer bleiben und nur der unter denselben und dem Boden des Brutraumes liegende Heizungsraum mit Wasser oder OeI gefüllt wird.
Bei einer vierten Form wird die in Fig. 4 gezeichnete Ventilationsvorrichtung benutzt und es besteht nur der Unterschied, dafs bei dieser vierten Ausfiihrungsform die Wandungen des Brutraumes stets vollständig mitgefüllt und also vollständig mitgeheizt werden, dagegen wird die Ventilationsöffnung, der Schlot, bei niedriger äufserer Temperatur, je nach dem Stande derselben , mehr oder weniger durch Einsatz von Fig. S verengt. Dieser Einsatz wird in der gewünschten Stellung mittelst des Schiebers, welcher sich mit dem einen Ende in eine auf dem Schrank neben der Ventilationsöffnimg befindliche Klammer einschiebt, gehalten.
Hierbei ist die Wärmeausstrahlung der völlig geheizten Wandungen des Brutraumes wohl eine constant gleichmäfsig starke, sie vermag natürlich aber nicht ein gröfseres Quantum eintretender frischer Luft um gleichviel höher zu erwärmen als ein kleineres Quantum; aber durch Regulirung der Stärke der Lufteinströmimg ist es möglich, kühlere, schwerere Luft in geringerem Quantum auf stets annähernd gleich hohe Temperatur zu bringen, bevor sie zur Brut gelangt, wie in stärkerem Quantum zugelassene wärmere Aufsenluft.
Wie die ersten beiden Formen der Regulirungsweise der Ventilation auch nur innerhalb des Brutraumes angebracht werden können, indem nur hier die entsprechende veränderliche Anzahl, die Brut umgebende Luftschichten gebildet werden bezw. nur hier lockeres Material zur Ueberdeckung bezw. Umhüllung der Brut benutzt wird (der Raum über bezw. um die Brut braucht zu solchen Zwecken eventuell blos vergröfsert, z. B. bei der gezeichneten Brutvorrichtung blos erhöht zu werden), so kann dies auch bei der dritten Form geschehen, indem bei derselben -der im Ventilationsschlot angewendete Regulirungstheil ebensowohl wie bei den ersten beiden Formen mit im Brutraum untergebracht wird.

Claims (4)

PATENT-Ansprüche: In Verbindung mit der durch das Haupt-Patent No. 10500 geschützten Regulirvorrichtung nebst Behälter m die nachstehenden Einrichtungen zum Anwärmen der in den Brutapparat einströmenden frischen Luft.
1. Die Scheiben /bezw. t', welche, mit leichten Stoffen bezogen, in einem Einsatze des Ventilationsschlotes oder im Brutraum selbst angebracht sind und die Scheidewände sich allmälig anwärmender, mit einander aber communicirender Luftschichten bilden.
2. Die Anwendung lose aufgeschichteter Materialien, wie gekräuselte Haare, getrocknetes Moos oder dergl. als Ersatz der Scheiben t bezw. 1? im Ventilationsschlote und im Brutraum.
3. Die Vorrichtung uvwx, Fig. 4, als Ersatz oder im Vereine mit den unter 1. und 2. für den Brutraum vorgesehenen Einrichtungen.
4. Der kegelförmige, verstellbare Einsatz, Fig. 5, für den Ventilationsschlot in Verbindung mit der unter 3. bezeichneten Einrichtung.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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