DE130491C - - Google Patents

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DE130491C
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gases
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01MCATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
    • A01M17/00Apparatus for the destruction of vermin in soil or in foodstuffs
    • A01M17/002Injection of toxic gases or fluids into the soil
    • A01M17/004Apparatus for gassing rats or similar animals in holes
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01MCATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
    • A01M13/00Fumigators; Apparatus for distributing gases
    • A01M13/006Fumigators specially adapted for destruction of rats or similar animals in holes

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  • Pest Control & Pesticides (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
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  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT,
Zum Vertilgen von Mäusen, Ratten, Hamstern, Kaninchen u. dgl. hat man vorgeschlagen, in die Erdgänge derselben giftige Gase einzulassen, die man entweder aufsen entwickelt und in die Erdgänge einläfst, oder man führt eine Flüssigkeit ein, die durch Verdunsten erst die giftigen Gase erzeugt, oder man prefst Luft mittelst eines Gebläses durch eine entzündete, mit Rauch entwickelnden Stoffen angefüllte, in den Bau eingesteckte Patrone, so dafs durch den Rauch die Nager erstickt werden.
Nach der vorliegenden Erfindung werden die in bekannter Weise entwickelten Gase aus mehreren Entwicklern, welche einzeln oder auch gleichzeitig arbeiten können, durch ein Druckpumpwerk nach einem Sammelgefäfs gesaugt und nach einem zweiten Behälter geprefst, von wo die Gase, mit gleichmäfsiger Pressung durch Schläuche nach den Erdgängen geleitet werden. Durch diese Einrichtung erreicht man einerseits einen fortlaufenden Betrieb, da man den geleerten Entwickler mit frischem Stoff versehen kann, während die anderen weiter arbeiten; andererseits erhält man eine gleichmäfsige Pressung des Gases, welche man je nach Bedarf durch schnelleres oder langsameres Arbeitenlassen des Pumpwerkes vergröfsern oder verringern kann. Auch ist man in der Lage, von dem Prefsgasbehälter gleichzeitig mehrere Erdgänge mit dem giftigen Gase anzufüllen und so eine nachdrückliche Behandlung eines gröfseren Gebietes zu ermöglichen, was beispielsweise beim Vernichten von Kaninchen in ihren oft weit verzweigten Bauen von grofsem Werth ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes vorliegender Erfindung theils im senkrechten Schnitt und theils in der Ansicht dargestellt.
Die zur Erzeugung der Gase dienenden Stoffe werden in gesonderte Behälter abc gebracht. Auf diese Weise ist man im Stande, den einen Behälter frisch zu beschicken, während in den anderen die Gasentwickelung vor sich geht. In einem mit den Behältern abc durch Oeffnungen s in Verbindung stehenden Sammelbehälter d vereinigen sich die Gase und werden aus diesem in einen Prefsbehälter e befördert, aus welchem sie durch Hähne/ in die Erdgänge gelangen.
Die Beförderung der Gase aus dem Behälter^ in den Prefsbehälter e geschieht durch ein Pumpwerk bekannter Bauart; dasselbe besteht aus den Cylindern g, in welchen Kolben h hin- und herbewegt werden. Die Gase werden durch Leitungen i beim Niedergange der Kolben in den Raum über den letzteren gesaugt, treten beim Hochgange der Kolben vermittels Rückschlagventile oder einer ähnlichen Anordnung durch dieselben hindurch und werden bei der Niederbewegung der Kolben in den Prefsbehälter e geprefst. Das in den letzteren eindringende Gas drängt den Kolben I bei Ueberwindung einer Feder m hoch und beim Austritt des Gases aus den Hähnen / drängt die Feder πι den Kolben wieder nach unten. Auf diese Weise kann man dem in die Erdgänge zu führenden Gase jede beliebige Pressung geben.

Claims (1)

  1. Das aus Chemikalien, z. B. durch Uebergiefsen von Weichmanganerz und Kochsalz mit Schwefelsäure entwickelte Gas wird in den Behältern abc erzeugt. Um dem entwickelten Gase noch andere, beispielsweise schweflige Säure hinzuzufügen, kann der neben den Behältern abc vorgesehene Behälter ο q dienen, in dessen Obertheil q ein Schwefelfaden ρ verbrannt wird. Durch ein Ventil r gelangen die Verbrennungsstoffe in den Sammelbehälter d.
    Durch die Ventile if strömt beim Absaugen der Gase Luft in die Behälter a, b, c und q, und ein Ventil μ dient dazu, die beim Stillstand des Pumpwerks in den Behältern abc entwickelten Gase ins Freie zu lassen.
    Pate ν τ-Α ν SPRU c η :
    Vorrichtung zum Vernichten von Mäusen ii. dgl. durch in die Erdgänge eingeleitete giftige Gase, dadurch gekennzeichnet, dafs das in gesonderten Behältern (a, b, c und q) erzeugte und nach einem Sammelbehälter (d) übergetretene Gas durch ein Pumpwerk (g h) nach einem Prefsbehälter (e) geprefst wird, wo es durch gröfseres oder geringeres Verschieben eines. federbelasteten Kolbens (I) einen dem jeweiligen Bedarf entsprechenden Druck erhält, zum Zweck, die ohne Unterbrechung entwickelten Gase regelbar in die Baue- der Schädlinge strömen zu lassen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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