DE130340C - - Google Patents
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- DE130340C DE130340C DE1901130340D DE130340DD DE130340C DE 130340 C DE130340 C DE 130340C DE 1901130340 D DE1901130340 D DE 1901130340D DE 130340D D DE130340D D DE 130340DD DE 130340 C DE130340 C DE 130340C
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- DE
- Germany
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- pendulum
- machine
- speed
- oscillation
- impulses
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- Expired
Links
- 230000010355 oscillation Effects 0.000 claims description 4
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 2
- 208000010201 Exanthema Diseases 0.000 claims 1
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01P—MEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
- G01P1/00—Details of instruments
- G01P1/07—Indicating devices, e.g. for remote indication
- G01P1/08—Arrangements of scales, pointers, lamps or acoustic indicators, e.g. in automobile speedometers
- G01P1/10—Arrangements of scales, pointers, lamps or acoustic indicators, e.g. in automobile speedometers for indicating predetermined speeds
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Lighting Device Outwards From Vehicle And Optical Signal (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVe 130340 KLASSE 746.
Patentirt im Deutschen Reiche vom a. Juli 1901 ab.
Vorliegende Erfindung hat den Zweck, selbstthätig zu verhindern, dafs die Geschwindigkeit
eines Wagens oder eines beliebigen Fahrzeuges einen bestimmten Höchstwerth
überschreitet.
Der wesentlichste Bestandtheil des Erfindungsgegenstandes ist ein Pendel, welchem in der
Zeiteinheit eine der Geschwindigkeit des Wagens oder der Maschine proportionale Anzahl Impulse
mitgetheilt werden.
Die Länge dieses Pendels kann in jedem Falle durch die Verstellung eines Gewichtes
in der .Weise verändert werden, dafs seine Schwingungsdauer jeweils der nicht zu überschreitenden
Geschwindigkeit entspricht.
Die beiliegende Zeichnung giebt eine übersichtliche Darstellung des Geschwindigkeitsmessers.
Ein rotirender Theil des Wagens oder der zu überwachenden Maschine theilt vermittelst
eines Excenters, eines Zahnrades oder sonstwie eine seiner Geschwindigkeit proportionale Anzahl
Impulse in der Zeiteinheit einem Pendel mit.
Diese Impulse werden hierzu auf eine Stange M übertragen, sei es durch ein System
von Hebeln, einen Elektromagneten, Druckluft, Druckwasser oder dergl. Der Hub der
Stange M ist begrenzt und ist für alle Geschwindigkeiten der gleiche.
Die Bewegung des Hebels M wird an das Pendel D mittelst des Hebels L und des elastischen
Puffers K übertragen.
Wenn das Pendel starr mit der Stange M verbunden wäre, so würde sein Ausschlag unverändert
bleiben und stets gleich der Bogenlänge J?1, E, E2 sein. Die Elasticität der Feder
und die Trägheit des Pendelgewichtes bewirken aber, dafs der Ausschlag die oben erwähnten
Grenzen überschreitet. Je mehr die zeitliche Folge zweier auf einander folgender
Impulse sich der doppelten Schwingungsdauer des Pendels nähert, um so gröfser wird der
Ausschlag des letzteren werden.
Er erreicht einen Höchstwerth, wenn das Intervall gerade das Doppelte oder ein gerades
Vielfaches der Schwingungsdauer des Pendels beträgt. Die Pendellänge mufs so gewählt
werden, dafs die nicht zu überschreitende Höchstgeschwindigkeit jeweils seinem gröfsten
Ausschlage entspricht.
Wenn die zulässige höchste Geschwindigkeit erreicht ist, dann wird das Pendel den
Ausschlag U3, E* aufweisen und die Einrückung
eines kleinen Schalters F bewirken. Dieser schliefst einen elektrischen Stromkreis, ein Luftoder
Dampfventil oder dergl.
Man kann den elektrischen Strom, welcher bei der Schliefsung des Schalters F entsteht,
je nach Belieben zur Einwirkung auf ein Läutewerk, auf einen Ausschalter, auf eine Bremse
oder auf eine andere Vorrichtung benutzen, welche die Bewegung des Wagens oder der
Maschine hemmt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Geschwindigkeitsanzeiger, gekennzeichnet durch ein Pendel, das von der zu überwachenden Maschine mittelst eines elastischen Gliedesdurch Impulse angetrieben wird, die, ihrer Gröfse nach gleichbleibend, in um so kürzeren Zeiträumen einander folgen, je rascher die Maschine läuft, bis die zeitliche Folge nahezu das Doppelte oder ein gerades Vielfaches der Schwingungsdauer des Pendels beträgt, so dafsdas Pendel bei seinem, der gröfsten zulässigen Geschwindigkeit der Maschine entsprechenden, gröfsten Ausschlag einen elektrischen Schalter schliefst, an eine Glocke anschlägt oder eine Dampf-, Wasser-, Druckluft- oder Vacuumleitung öffnet.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE130340T | 1901-07-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE130340C true DE130340C (de) | 1902-04-30 |
Family
ID=34624745
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1901130340D Expired DE130340C (de) | 1901-07-02 | 1901-07-02 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE130340C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE755179C (de) * | 1939-05-07 | 1952-12-01 | Wilhelm Dr-Ing Ziegenbein | Einrichtung zum Regeln und Begrenzen der Geschwindigkeit von Kraftfahrzeugen |
-
1901
- 1901-07-02 DE DE1901130340D patent/DE130340C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE755179C (de) * | 1939-05-07 | 1952-12-01 | Wilhelm Dr-Ing Ziegenbein | Einrichtung zum Regeln und Begrenzen der Geschwindigkeit von Kraftfahrzeugen |
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