DE129648C - - Google Patents

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DE129648C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G69/00Auxiliary measures taken, or devices used, in connection with loading or unloading
    • B65G69/28Loading ramps; Loading docks
    • B65G69/30Non-permanently installed loading ramps, e.g. transportable

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rollers For Roller Conveyors For Transfer (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
129648 ~ KLASSE 35 d.
EDUARD SCHARRER in CANNSTATT. Ladebalken für Wagen u. dgl.
Zusatz zum Patente 128401 vom 9. März 1901.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom ao. August 1901 ab. Längste Dauer: 8. März 1916.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Anordnung der Laufrollen an Ladebalken der durch Patent 128401 bekannt gewordenen Art. Die Rollen sind beim Gegenstand des Haupt-Patentes gegen Rückdrehung mittels Sperrklinke und Sperrrad gesichert. Dies hat nun die Nachtheile, dafs, sofern der Ladebalken, wie dies häufig der Fall ist, viel herumgeworfen wird, Sperrräder oder Sperrklinke beschädigt werden, wodurch die Wirkung der Laufrollen beeinträchtigt wird.
Den Gegenstand der Erfindung bildet nun eine Anordnung der Laufrollen in der Weise, dafs besondere Hilfsmittel, ζ. Β. Sperrräder, Sperrklinke, Excenterhemmung u. s. w., zur Verhinderung des Rückdrehens der Laufrollen nicht mehr erforderlich sind. Die Anordnung besteht in der Lagerung der Rollachsen in konischen Schlitzen der Beschlagschienen des Ladebalkens, wobei beim Vorwärtsschieben des Ladegegenstandes die Achsen in den höher gelegenen Theilen der Schlitze liegen, d. h. die Rollen beträchtlich über die obere Ladebaumfläche vorstehen. Bei event. Rückwärtsbewegung der Rollen treten dagegen deren Zapfen in die tiefer liegenden Schlitztheile, wobei die Rollen kaum noch einige Millimeter vorstehen und aufserdem unten und seitlich mit ihrem Umfang auf der Innenfläche der Aussparungen des Ladebalkens aufsitzen, so dafs eine Rückdrehung der Rollen verhindert ist. In Fig. ι und 2 der Zeichnung ist ein mit dem Erfindungsgegenstand ausgestatteter Ladebalken in zwei verschiedenen Ansichten dargestellt. Dieser Ladebalken ist aufserdem so beschaffen, dafs er ohne Weiteres umgewendet und auf seiner Unterseite in gewöhnlicher Weise verwendet werden kann, jedoch ist letzteres für- die Erfindung ohne Belang.
Die Fig. 3 bis 8 sind in gröfserem Mafsstab gezeichnet und veranschaulichen Anfang und Ende sowie Schnitt durch den Balken. Die in verkleinertem Mafsstab dargestellten Fig. 9 und 10 zeigen den Ladebalken in seiner Anwendung zum Beladen bezw. Entladen des Fahrzeugs.
Auf der Oberseite des Balkens α sind eine Anzahl Laufrollen b ca. 10 bis 15 mm in ihrer höchsten Stellung vorstehend angeordnet, deren Zapfen c in seitlich am Balken befestigten Eisenbeschlagschienen d gelagert sind. Zur Sperrung dieser Rollen b gegen Rückdrehung laufen die auf beiden Seiten vorstehenden Zapfen c der Laufrollen b in schrägen Schlitzen e der Beschlagschienen d und bei Rückwärtsdrehen der Rollen laufen sie in diesen schrägen Schlitzen herab, bis sie unten und hinten in den für die Rollen am Balken α vorgesehenen Aussparungen a1 anliegen und zufolge der starken. Reibung am Rückdrehen verhindert sind. Gleichzeitig senken sich beim Rückdrehen die Rollen, bis sie kaum noch 2 bis 3 mm über
den Balken vorstehen, der aufzuladende Gegenstand liegt jedoch stets noch auf den Rollen auf. Bei der Vorwärtsbewegung des aufzuladenden Gegenstandes schieben sich die Rollen, mit ihren Zapfen in den schrägen Schlitzen e der Schienen d laufend, vor- und aufwärts, bis ihre Zapfen c an den hinteren Enden der Schlitze e anliegen und nun nicht mehr fortschreiten, sondern sich nur noch drehen können.
Beim Loslassen des aufzuladenden Gegenstandes drehen sich die Rollen eine übrigens nur sehr kurze Strecke rückwärts und liegen dann fest, wodurch der aufzuladende Gegenstand ebenfalls feststeht.
Damit der Balken α zum Beladen mit Benutzung der Rollen und zum Entladen ohne dieselben auf seiner Unterseite a'2 verwendbar ist, erhält derselbe am einen Ende einen Beschlag / mit Doppelhaken g und g', derart, dafs er, wie aus den Fig. 9 und 10 ersichtlich, mit dem einen oder anderen Haken g oder gx in die am Wagen w vorgesehene Vorrichtung eingehängt werden kann. Jedoch gehört diese Anordnung nicht mit zur vorliegenden Erfindung» Am unteren Ende ist der Ladebalken in bekannter Weise auf beiden Seiten abgeschrägt und mit Eisenbeschlag h versehen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Ausführungsform der Sperrvorrichtung der Laufrollen (b) gegen Rückdrehung für Ladebalken nach Patent 128401, gekennzeichnet durch in den Beschlagschienen (d) des Balkens^ schräg angeordnete Führungsschlitze (e) für die Rollenzapfen fcj, derart, dafs beim Herabgleiten des Ladegegenstandes die Rollen (b) sich senken, bis sie einerseits nur wenig über die Ladefläche des Balkens (a) vorstehen und andererseits mit ihrem Umfang an den Innenflächen der Aussparungen λ) des Balkens (a) anliegen und sich festlegen, während sie beim Vorwärtsgehen des Ladegegenstandes sich sofort wieder drehen und heben.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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