DE129394C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE129394C DE129394C DENDAT129394D DE129394DA DE129394C DE 129394 C DE129394 C DE 129394C DE NDAT129394 D DENDAT129394 D DE NDAT129394D DE 129394D A DE129394D A DE 129394DA DE 129394 C DE129394 C DE 129394C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- tool
- turning
- edges
- disks
- cutting
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 238000005520 cutting process Methods 0.000 claims description 22
- 230000000694 effects Effects 0.000 claims description 3
- 230000001788 irregular Effects 0.000 claims description 2
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 2
- 239000004744 fabric Substances 0.000 claims 1
- 235000015250 liver sausages Nutrition 0.000 claims 1
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 4
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 4
- 229910001369 Brass Inorganic materials 0.000 description 2
- 229910001018 Cast iron Inorganic materials 0.000 description 2
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 239000010951 brass Substances 0.000 description 2
- 238000003754 machining Methods 0.000 description 2
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 2
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 description 2
- 229910001208 Crucible steel Inorganic materials 0.000 description 1
- 241000549194 Euonymus europaeus Species 0.000 description 1
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 150000002739 metals Chemical class 0.000 description 1
- 238000005555 metalworking Methods 0.000 description 1
- 238000003801 milling Methods 0.000 description 1
- 238000003825 pressing Methods 0.000 description 1
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 1
- 238000005496 tempering Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23B—TURNING; BORING
- B23B29/00—Holders for non-rotary cutting tools; Boring bars or boring heads; Accessories for tool holders
- B23B29/24—Tool holders for a plurality of cutting tools, e.g. turrets
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Turning (AREA)
Description
PATENTAMT.
- M 129394 KLASSE 49^
Der Erfindungsgegenstand bezieht sich auf Dreh-, Fräs-, Hobel- und dergleichen Werkzeuge
zum Schneiden von Metallen und bezweckt im Wesentlichen, eine beträchtliche
Arbeitserleichterung und saubere Arbeit zu erzielen, gleichzeitig aber auch ein und dasselbe
Werkzeug zur Herstellung von verschieden gestalteten Werkstücken benutzen zu können,
und zwar wird dies dadurch erreicht, dafs das Werkzeug aus einer Anzahl auswechselbar auf
einen Dorn aufgesetzter Schneidscheiben zusammengesetzt ist.
Die bisher in Gebrauch gekommenen Dreh- und Schneidwerkzeuge für Metallbearbeitungsmaschinen,
die nach einer Schablone, dem herzustellenden Profil entsprechend, an dem
Werkstück vorbeigeführt werden, sind in ihrer Verwendungsweise aufserordentiich beschränkt,
da immer dieselbe Schneide zur Wirkung gelangt.
Um diesem Uebelstand abzuhelfen, hat man ein Drehwerkzeug mit eingeschnittener Schraubennuth
vorgeschlagen, wodurch eine Schnittkante erzeugt wird, die durch langsames Drehen
des Werkzeuges entgegengesetzt zum rotirenden Werkstück allmählich zur Wirkung gebracht
wird.
Ein derartiges Werkstück hat jedoch den Nachtheil, dafs es weder seitlich noch tangential
genügend - nach ■ rückwärts abgeschrägt und mithin zunv Drehen von Stahl oder Eisen
nicht verwendet werden kann, während es bei der Verwendung zum Drehen von Messing infolge
seiner unvollkommenen Schneidkante zu grofse Reibung hervorruft.
Der Zweck der Erfindung besteht darin, die vorerwähnten Mangel und Uebelstände zu
beseitigen, und zwar geschieht dies in folgender Weise:
Anstatt ein Dreh- oder ähnliches Werkzeug aus einem einzigen soliden Gufsstahlstück herauszudrehen,
wird das Werkzeug aus einer geeigneten Anzahl gesonderter Scheiben von verschiedenen
Breiten und Durchmessern hergestellt. Eine genügende Anzahl solcher Scheiben wird auf einen Dorn aufgesetzt und
vom Umfang her auf die erforderliche Gestalt gedreht und schliefslich eine geradlinige Nuth
an der Scheibenoberfläche entlang eingeschnitten. Um eine allmählich wirkende Schneidkante zu
erzielen, ist jede Scheibe um einige Grade zur vorhergehenden nach rückwärts versetzt und
dann in ihrer endgültigen Lage auf dem Dorn befestigt, vorher jedoch wird jede Scheibe auf
ihrer Schneidkante bezw. -kanten zur besseren Freigabe auf einer oder beiden Seiten und;
bezw. tangential nach rückwärts abgeschrägt. ■
In beiliegenden Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand veranschaulicht, und zwar
zeigt:"
Fig. ι die Vorderansicht des vorliegenden
Drehwerkzeuges, welches aus einer Anzahl ge-
trennter Scheiben mit Schneidflächen und Kanten zusammengesetzt und auf einen Dorn aufgekeilt
ist.
Fig. 2 ist die Rückansicht der Fig. ι.
Fig. 3 ist die Ansicht einer mit Flantschen versehenen Riemscheibe, welche durch das in
Fig. ι und 2 gezeigte Werkzeug ganz über ihrer ä'ufseren Oberfläche abgedreht worden ist.
Fig. 4 ist eine Schnittoberansicht vom vorliegenden Drehwerkzeug, nachdem alle seine
Schneidkanten auf einander folgend über das in Fig. 4a in Einzelansicht dargestellte Werkstück
hinweggegangen sind.
Fig. 5 ist die Rückansicht der in Fig. 4 gezeigten Zahnradübersetzung zum theilweisen
Drehen des Drehwerkzeuges.
In den Fig. 1 und 2 ist mit α der Dorn
bezeichnet, welcher im vorliegenden Falle zwei verschieden grofse Durchmesser besitzt. Ein
in der Zeichnung nicht dargestellter Keil ist in einem Theil des kleineren Durchmessers befestigt,
auf welchen die Scheiben b aufgepafst und durch eine auf ein Gewinde des Domes aufgeschraubte
Gegenmutter c festgeklemmt werden.
Die vorderen Schneidkanten bl der Scheiben b
sind, wie aus der Zeichnung ersichtlich, auf einander folgend angeordnet, so dafs sie nach
einander oder scheerend auf die Riemscheibe bezw. das Werkstück d (Fig. 3) einwirken.
Der Dorn kann in einer gewöhnlichen Spindel oder einem anderen Kopfstück eines
Maschinenwerkzeuges befestigt und das Werkstück d auf einer drehbaren Spindel oder in
einem Futter oder in sonst geeigneter Weise gelagert sein und in Drehung versetzt werden.
Um das Drehwerkzeug auf dem Dorn α nach und nach dem drehenden Werkstück entgegenzudrehen
, wird eine geeignete Zahnradübersetzung, beispielsweise die in den Fig. 4 und 5
gezeigte, angewendet, bei welcher ein Schneckenrad f auf dem Dorn a des Werkzeuges festgekeilt
ist und von der Schnecke j auf der Welle k angetrieben wird. Auf dieser Welle
ist weiter ein Schneckenrad m festgekeilt, welches von einer Schnecke η auf einer durch
eine Riemscheibe ρ angetriebenen Welle 0 aus in Drehung versetzt wird.
Die Erfinder beschränken sich nicht auf eine besondere Anordnung des Mechanismus
zum selbstthätigen Drehen des Werkzeuges während der Arbeit, da das Werkzeug gewünschtenfalls
auch durch Hand gedreht werden kann.
Weiter beschränken sich die Erfinder nicht auf eine besondere Vorrichtung zum Festkeilen
und Festklemmen der Scheiben b in ihren wirklichen relativen Stellungen auf dem
Dorn, da gewünschtenfalls irgend welche anderen geeigneten Vorrichtungen an Stelle der
beschriebenen angewendet werden können.
Ein wesentlicher Vortheil der Herstellung des Werkzeuges aus einer Anzahl gesonderter
Scheiben besteht darin, dafs durch blofsen Austausch irgend einer der Scheiben durch andere
von verschiedenem Durchmesser und Umfangsgestaltung ein einziges Werkzeug für eine
grofse Anzahl zu erzielender Formen benutzt werden kann.
Zur Bearbeitung von Gufsstücken werden zwei oder mehrere Schneidkanten hinter der
ersten Schneidkante (Fig. 1 und 2) hergestellt, und diese Hülfsschneidkanten wirken dann als
Kanten zum Fertigstellen des rohen Schnittes, und die letzte Fertigstellkante braucht weder
seitlich noch tangential nach hinten abgeschrägt zu werden und wirkt daher als eine Lehre für
die Gufsfertigstellung.
Sind sehr grofse Drehstähle oder dergl. erforderlich,
beispielsweise beim Drehen kegelförmiger, stufenförmiger oder genutheter Riemscheiben,
so können die Scheiben b aus Gufseisen oder anderem Material hergestellt werden,
in welchen je ein Schlitz oder Ausschnitt zum Einstecken eines oder mehrerer Stahlstücke
für die Schneidkante vorgesehen ist. Die Scheibe wird gedreht und fertiggestellt,
das Stahlstück dann entfernt und zur Erzeugung der Scheidkante nach rückwärts abgeschrägt,
und nachdem es gehärtet und angelassen worden ist, wird es wieder in die Scheibe eingesetzt
und schliefslich der Drehstahl aus einer Reihe solcher Scheiben in der beschriebenen
Weise zusammengesetzt.
Die vorbeschriebene Anordnung bietet gröfsere Leichtigkeit hinsichtlich des Härtens und Temperns
der Schneidkanten, als bei einem Drehstahl oder sonstigen aus einem einzigen ganzen
Metallstück hergestellten Werkzeug zu erzielen möglich ist, dar.
Mit den beschriebenen Werkzeugen kann beim Schneiden von Messing oder Stahl durch
die Reibungsberührung des stehengebliebenen Scheibentheils an der Rückseite der Schneidkanten
mit dem Werkstück zugleich eine drückende Wirkung erzielt werden, und durch Entfernung einzelner Theile vom Scheibenumfang
kann man einen Spielraum erzielen und so die Reibung vermeiden, beispielsweise beim Drehen von Gufseisen. Ebenso wirkt
ein und dasselbe Werkzeug als Rohbearbeitungsund Fertigstellwerkzeug.
Bei der Bearbeitung von Werkstücken von sehr unregelmäfsigen, in Bezug auf den Durchmesser
an verschiedenen Stellen seiner Längsachse beträchtlich wechselnden Formen kann man die Scheiben und ihre Schneidkanten so
anordnen, dafs die Stellen von grofsen Durchmessern zuerst gedreht und, sobald die folgenden
Scheiben mit Schneidkanten mit kleinerem Durchmesser zur Einwirkung kommen, die
Claims (1)
- Maschinengeschwindigkeit vergröfsert werden kann, während gleichzeitig die Scheiben, welche ihre Thätigkeit beendet haben, als Führungen wirken. Gewünschtehfalls kann man auch die Arbeitsweise umkehren und zunächst die Theile mit kleinerem Durchmesser ausschneiden.Wird der beschriebene Drehstahl zum Drehen von Gegenständen verwendet, deren Durchmesser beträchtlich wechselt, so ist es vortheilhaft, die Scheiben, welche die Kanten von gröfstem Durchmesser herstellen sollen,. mit abgestuften Kanten zu versehen, wie in Fig. ι und 2 dargestellt ist.Soll das Werkzeug für Hobel- und Stofsmaschinen verwendet werden, so wird dem Werkzeug eine ununterbrochene Bewegung ertheilt, d. h. es wird das Werkzeug vor jedem Schnitt etwas vorgeschoben.Pate nt-A ν SPRU c η :
Ein Werkzeug zum Drehen, Hobeln und dergleichen, dadurch gekennzeichnet, dafs mehrere Schneidscheiben, deren Schneidkanten nach einer oder beiden Seiten abgeschrägt und nach rückwärts hinterarbeitet sind, auf einem Όοτη(α) festgeklemmt, in ihrer gegenseitigen Lage festgehalten und so zu einander gestellt sind, dafs sie in regelmäfsiger oder in unregelmäfsiger Aufeinanderfolge schneidend auf das Werkstück (d) einwirken.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE129394C true DE129394C (de) |
Family
ID=397858
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT129394D Active DE129394C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE129394C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1008081B (de) * | 1954-03-13 | 1957-05-09 | Waldrich Gmbh H A | Obersupport fuer Walzendrehbaenke |
-
0
- DE DENDAT129394D patent/DE129394C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1008081B (de) * | 1954-03-13 | 1957-05-09 | Waldrich Gmbh H A | Obersupport fuer Walzendrehbaenke |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| CH676940A5 (de) | ||
| WO2014131403A2 (de) | Schneidscheibe und trägerkörper eines schneidrads zur bildung einer fase | |
| EP2015907B1 (de) | Rotierend antreibbares schneid- oder fräswerkzeug und verfahren zum herstellen von antriebs- oder förderriemen | |
| EP1005938A2 (de) | Sägeblattschärfmaschine mit unabhängigen Zahnflankenschleifköpfen | |
| DE19753241A1 (de) | Flächenschleifmaschine | |
| DE129394C (de) | ||
| DE2157619B1 (de) | Vorrichtung zum Entgraten oder Brechen der Katen von Zahnradern mit einem zahnradförmigen Schneidwerkzeug | |
| DE188491C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Schleifen von Kugelflächen mittels hohler nur mit einer ringförmigen Randfläche schleifender Werkzeuge | |
| DE2059565B2 (de) | Vorrichtung zum radialen Ver stellen der Werkzeuge einer Schal maschine | |
| DE10147649C2 (de) | Fräsaggregat | |
| DE613765C (de) | Verfahren zur Herstellung von Gewinde in doppelkegeligen Werkstuecken | |
| DE2352539A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum endfraesen von drehwerkstuecken, insbesondere bei der herstellung von kurbelwellen | |
| DE2322825C2 (de) | Schneidwerkzeug für Drehmaschinen | |
| DE3430065A1 (de) | Entgratmaschine fuer rohre und stabmaterial | |
| DE213759C (de) | ||
| DE620949C (de) | Vorrichtung zum Einarbeiten von Sicherungsnuten u. dgl. in unrunde Werkstuecke | |
| DE310416C (de) | ||
| DE70171C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Abdrehen von Perlmutter und ähnlichem Material | |
| DE124765C (de) | ||
| DE1136886B (de) | Reibwerkzeug zum Nachbearbeiten von zylindrischen Bohrungen | |
| DE1552668C3 (de) | Tragbares Werkzeug zum Anschrägen von Kanten an Blechen | |
| EP0512275A2 (de) | Rotierendes Fräswerkzeug | |
| DE29707286U1 (de) | Werkzeug zur Bearbeitung von fortlaufend bewegten Werkstücken | |
| DE2063142C (de) | Umlaufender Messerkopf zum Anfasen stangenförmiger Werkstucke | |
| DE38346C (de) | Selbstthätige Universaldrehbank |