DE12928C - Sicherheitsbuffer für Eisenbahnfahrzeuge - Google Patents

Sicherheitsbuffer für Eisenbahnfahrzeuge

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DE12928C
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DE
Germany
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buffer
railway vehicles
safety buffer
disk
buffers
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Active
Application number
DENDAT12928D
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Original Assignee
W. clauss in Braunschweig
Publication of DE12928C publication Critical patent/DE12928C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G11/00Buffers
    • B61G11/02Buffers with metal springs
    • B61G11/04Buffers with metal springs with helical springs
    • B61G11/06Buffers with metal springs with helical springs arranged to damp each other by mutual friction

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vibration Dampers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 25. Juni 1880 ab.
Bei Eisenbahnunfällen, Zusammenstöfsen oder Entgleisungen zerschmettern die Stofsbuffer nach dem Abgleiten von einander sehr häufig die Endwände der Wagen.
Um diesem gefährlichen Abgleiten der Buffer und dem Aufspringen der Wagen ein Hindernifs entgegen zu setzen und den Stofs möglichst in die Axe des starken Untergestelles der Wagen zu lenken, sind die in Fig. 1 bis 11 dargestellten Vorrichtungen entworfen.
Dieselben zerfallen in zwei Systeme, und zwar:
1. Fig. ι bis 7 Fangvorrichtungen für Buffer, und
2. Fig. 8 bis 11 centrale Bolzen in der hohlen Bufferstange und vertiefte Einschnitte in den correspondirenden Bufferscheiben.
Der Buffer, Fig. 1 bis 7, unterscheidet sich von dem gewöhnlichen durch das Vierkant ν der Stofsstange, welches das Drehen um ihre Axe verhindert. Anstatt der flachen, gewöhnlichen Stofsscheibe der Normalbuffer ist die in Fig. i, 2 und 4 dargestellte, an den Rändern umgebogene Blechscheibe ί s' aufgenietet, welche das Aufspringen der Wagen verhindern soll. Diese Scheibe kann, wie in Fig. 1 und 2, seitlich ausgespart oder, wie in Fig. 4, ringförmig geschlossen werden. Diese Anordnung wird nur an den zwei flachen, diagonal gegenüberstehenden Buffern eines jeden Wagens angebracht.
Der Buffer, Fig. 5 bis 7, hat eine bewegliche, auf einem Gewinde b der Stofstange vor oder zurück zu schraubende ringförmige Schutzscheibe s", welche durch Zurückschrauben aufser Thätigkeit gesetzt werden kann. Die kugelförmige Handhabe q dient zum Ein- oder Ausrücken der Scheibe s", und ihr Gewicht hält die letztere stets in gleicher Lage.
Fig. 8 bis 11 zeigen einen Buffer mit centralem, in der Axe der Stofsstange angebrachten Bolzen d.
Die Stofsstange c, Fig. 8, wird am Kopf hohl ausgebohrt und mit einem Stahlbolzen d, welcher durch die Bufferscheibe e tritt, ausgerüstet. Unter diesen Bolzen d wird die Spiralfeder f eingelegt, so dafs der Bolzen stets nach vorwärts geprefst wird und nur bei Berührung mit einem Buffer ohne Loch sich zurückzieht.
Die diesem flachen Buffer gegenüberliegende gewölbte Stofsscheibe g, Fig. 9 und io, wird mit einer schlitzförmigen, für die Durchfahrung der Curven angemessen erweiterten, vertieften Oeffhung h versehen, in welche der Bolzeri d eintritt, wenn die Buffer zusammengekuppelt werden. Durch diese Einrichtung wird nicht nur eine Fangvorrichtung gegen ^_ das Abgleiten der Buffer geschaffen, sondern der stark pressende Bolzen d wirkt auch vortheilhaft auf den ruhigen Gang der Wagen, indem er das Schlingern derselben vermindert. Fig. 11 zeigt den Bolzen d zurückgeschoben, wenn ein gewöhnlicher Buffer denselben berührt.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Die an den Bufferstangen befestigte Blechscheibe s, Fig. i, 2 und 4, mit umgebogenen Randstücken.
2. Die mit Gewinde verstellbaren Blechscheiben s", Fig. S bis 7, mit umgebogenem Rande.
3. Der durch Feder f vorgedrückte Stift d in Verbindung mit dem Schlitz h, Fig. 8 bis 11.
4. Der Stift d, fest in der Bufferscheibe befestigt, in Verbindung mit h.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT12928D Sicherheitsbuffer für Eisenbahnfahrzeuge Active DE12928C (de)

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