DE129273C - - Google Patents
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- DE129273C DE129273C DENDAT129273D DE129273DC DE129273C DE 129273 C DE129273 C DE 129273C DE NDAT129273 D DENDAT129273 D DE NDAT129273D DE 129273D C DE129273D C DE 129273DC DE 129273 C DE129273 C DE 129273C
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- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B31/00—Electric arc lamps
- H05B31/0081—Controlling of arc lamps
- H05B31/009—Controlling of arc lamps with tightening devices
Landscapes
- Coke Industry (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Verbesserung an denjenigen Bogenlampen, bei
welchen die Gestellstangen in bekannter Weise zur senkrechten Führung sowie zur Festriegelung
einer den oberen Kqhlenhalter tragenden Regelungsvorrichtung benutzt werden. Neu ist
die Einrichtung, gemäfs welcher der übliche, im Innern des Regelungselektromagneten oder
-Solenoids vorgesehene, die obere Kohle tragende Tauchkern inwendig mit einer Schraubenfeder
ausgerüstet ist, welche unten fest aufliegt, oben dagegen eine axial zu dem erwähnten
Elektromagneten oder Solenoid angeordnete, in ihrer Längsrichtung verschiebbare Haube trägt,
welche die zur Festriegelung der Regelungs vorrichtung bestimmten, gegebenenfalls radial
verstellbaren Klemmbacken derart beeinflufst, dafs die letzteren bei normaler Stromstärke
bezw. bei passender Entfernung der Kohlenspitzen von einander sich gegen die Gestellstangen
. festlegen und somit die Regelungsvorrichtung verriegeln, bei genügend abnehmender
Stromstärke bezw. bei übermäfsiger Entfernung der Kohlenspitzen von einander dagegen
von den Gestellstangen abgehoben werden, wodurch die Regelungsvorrichtung entriegelt
bezw. freigegeben wird.
In beiliegender Zeichnung ist eine zweckentsprechende Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht.
Fig. ι ist ein Aufrifs einer mit der neuen Einrichtung versehenen Bogenlampe, wobei die
üblichen, hier am oberen Theil derselben vorgesehenen Vorschaltwiderstände theilweise im
Schnitt dargestellt sind,
Fig. 2 eine Schaltungsübersicht der zur Verwendung gelangenden Theile,
Fig. 3 ein senkrechter Schnitt der zum Kohlenvorschub dienenden Regelungsvorrichtung nach
Linie A-B der Fig. 4 und
Fig. 4 ein wagerechter Schnitt nach Linie C-D der Fig. 3.
Das Bogenlampengestell, dessen Bauart eine beliebige sein kann, und welches in bekannter
Art zur Führung und Festriegelung der den oberen Kohlenhalter tragenden Regelungsvorrichtung
dient, besteht in üblicher Weise aus zwei Metallstangen oder -Röhren 1, welche
oben vermittelst einer Brücke 2 mit einander verbunden sind. Letztere trägt einen der bekannten
regelbaren Vorschaltwiderstände 3. An ihrem unteren Theil stehen die Stangen oder
Röhren 1, wie üblich, mittelst eines Bügels 4 in Verbindung, welcher den unteren Kohlenhalter
sammt Kohle 5 trägt.
Der den einen Bestandtheil der zur Regelung des Vorschubs der oberen Kohle dienenden Vorrichtung
bildende Elektromagnet unterscheidet sich in seiner Bauart nicht wesentlich von vorhandenen
Einrichtungen. Die Eisenscheiben 6 und 7 bilden zwei Flantsche, die durch eine mittlere, vorzugsweise aus Kupfer bestehende
Hülse 8 mit einander verbunden sind, um welche die Windungen eines Drahtes 9 in
passender Anzahl gewickelt sind. Das eine Ende des Drahtes 9 steht mit der isolirten
Klemme ίο in Verbindung. Letztere fuhrt
vermittelst einer biegsamen Leitung 11 zu der Klemme 12 des Vorschaltwiderstandes 3. Das
andere Ende des Drahtes 9 steht mit der isolirten Klemme 13 in Verbindung, die zu dem
oberen Kohlenhalter 14 vermittelst einer biegsamen Leitung 15 führt.
Die Windungen des Drahtes 9 sind von einem zweitheiligen eisernen Mantel 16 umgeben,
welcher dazu bestimmt ist, den entwickelten magnetischen Strom nach der Mitte des Magneten
hin zu concentriren. Der Mantel 16 ist aufserdem für die magnetischen Kraftlinien
durchlässig, so dafs der bewegliche Tauchkern 17 sich unter gleichbleibender Kraft regelmäfsig
verschieben kann.
Diese im Wesentlichen bekannten Theile der Bogenlampe sind lediglich zum besseren Verstandnifs
des im Nachstehenden beschriebenen Erfindungsgegenstandes aufgezählt worden.
Die obere Eisenscheibe 6 trägt einen mittleren, nach unten zu kegelstumpfförmig auslaufenden
Kern 18, in dessen mittlere Oeffnung der obere Theil einer in ihrer Spannung regelbaren
Spiralfeder 19 eingelassen ist. Letztere kann zwischen eine auf ihrem oberen Theil
aufruhende bewegliche Haube 20 und einen den unteren Theil dieser Spiralfeder 19 aufnehmenden
Schuh 21 zusammengeprefst werden. Der Schuh 21 trägt in seinem inneren
ausgehöhlten Theil das untere Ende des hohlen eisernen Tauchkernes 17, welcher sich im Innern
der Kupferhülse 8 hin- und herbewegen kann und an seinem oberen Theil eine kegelstumpfförmige
Aushöhlung besitzt von derselben Form wie der untere Theil des von der oberen Eisenscheibe 6 getragenen Kernes 18.
Der Schuh 21 und der Kohlenhalter 14 sind
in zweckmäfsiger Weise mit einander verbunden, aber durch eine kleine Asbestscheibe 22 und
kleine, aus Hartgummi bestehende Hülsen 23 von einander isolirt. Aufserdem ist der Schuh 21
mit einem mittleren Stift 24 ausgerüstet, der durch die auf ihm verschiebbare Haube 20
hindurchgesteckt und an seinem Ende mit einem Gewindetheil 25 versehen ist, auf welchem die
in ihrer Höhe verstellbare, zweckmäfsig mit geriffeltem Rande versehene Mutter 26 aufgeschraubt
wird. Auf diese Weise erfolgt eine zweckentsprechende Aufhängung des Tauchkernes
17 sowie der oberen Kohle 27.
Die bewegliche Haube 20, deren erweiterter Theil vorzugsweise oben kegelförmig ausgebildet
ist, steht in dauernder Verbindung mit zwei Klemmhebeln oder -Backen 28, welche je eine Aufhängungsachse 29 tragen, die frei
auf der Eisenscheibe 6 aufruhen kann. Die letztere sowohl wie die untere Eisenscheibe 7
ist mit den äufseren Lappen 30 bezw. 31 versehen,
die an ihren Enden V-förmige Einschnitte 32 besitzen, in welche die Gestellstangen
oder -Röhren 1 des Lampengestelles eingreifen. In den die innere Fortsetzung der
V-förmigen Einschnitte 32 bildenden Längsschlitzen 33 sind die Klemmbacken 28 radial
zu der Regelungsvorrichturig verstellbar angeordnet, um den verschiedenen Abständen,
welche die Stangen 1 unter sich besitzen, Rechnung zu tragen. Letztere Stangen werden von
den hakenförmigen Enden 34 der Klemmbacken 28 (Fig. 3 und 4) umfafst.
Die. Bogenlampe wird durch eine beliebige Aufhängungsvorrichtung sowie durch die der
Hauptleitung angeschlossenen Klemmen. 35 und 36 vervollständigt.
Die Wirkungsweise der in der oben angegebenen Weise gebauten Bogenlampe ist die
folgende:
Nehmen wir an, dafs die Bogenlampe unthätig ist bezw. sich in derjenigen Stellung
befindet, in welcher die obere Kohle 2,7 auf der unteren Kohle 5 aufruht, so geht der
elektrische Strom durch die Klemme 35, den" Widerstand 3, den Regelungselektromagneten,
die Kohlen 27 und 5, den Bügel 4, die Gestellstangen ι sowie die Klemme 36 (Fig. 1 und 2).
Das in dem Regelungselektromagneten entwickelte Magnetfeld zieht den Tauchkern 17
an, wodurch die Kohle 27 nach oben bewegt wird. Gleichzeitig hebt die Spiralfeder 19 die
Haube 20, wodurch die Klemmbacken 28 um ihre Achse 29 nach oben gedreht werden und
somit sich die Haken 34 dieser Klemmbacken auf den Stangen 1 festklemmen. Demzufolge
wird die ganze Regelungsvorrichtung für den oberen Kohlenhalter festgeriegelt und es entsteht
ein Lichtbogen zwischen den beiden Kohlen 27 und 5, welche nunmehr allmählich verbraucht werden. Da aber die Entfernung
zwischen den beiden Kohlen stets eine gröfsere wird, so verringert sich die Stromstärke sowie
auch die Anziehungskraft zwischen den Kernen 17 und 18 stetig, weil der Widerstand
zwischen den Kohlen ein gröfserer wird. Nun schiebt die sich gegen den unteren Theil der
Haube 20 stemmende Spiralfeder 19 die obere Kohle 27 allmählich nach unten. Sobald jedoch
die Feder 19 ihre Spannkraft in genügendem Mafse verloren hat, senkt sich die
Haube 20, wodurch die Klemmbacken 28 entriegelt bezw. aufser Eingriff mit den Stangen 1
gebracht werden. Infolge dessen senkt sich die ganze auf den Stangen 1 geführte Regelungsvorrichtung,
bis die Stromstärke wieder eine normale geworden ist und somit die Klemmbacken 28 durch die Haube 20 von
neuem auf die Stangen 1 festgedrückt werden.
Es ist leicht zu ersehen, dafs hierdurch eine genaue Regelung der Stromstärke herbeigeführt
wird, weil letztere im umgekehrten Verhältnifs zu dem Abstande zwischen den Kohlen steht.
Daraus geht hervor, dafs, wenn dieser Abstand
ein gröfserer wird, die Spiralfeder 19 überwiegt,
so dafs die Kohlen einander genähert werden. Wenn sich dagegen die Regelungsvorrichtung
zu sehr nach unten bewegt und somit die Entfernung zwischen den Kohlen eine zu kleine
wird, so ist es die Anziehung des Elektromagneten, welche überwiegt. Demzufolge ν er-gröfsert
sich der Abstand zwischen den Kohlen und die Stromstärke wird von neuem eine normale. Dadurch wird ein vollständig unveränderliches
bezw. beständiges Licht bedingt.
Die Vorzüge der beschriebenen Regelungsvorrichtung sind kürz zusammengefafst die
folgenden:
Die Regelungsvorrichtung ist eine sehr einfache und ihre Wirkung eine ganz sichere.
Andererseits entsteht durch die Anordnung der lose aufruhenden Achsen 29 der Klemmbacken 28
der Vortheil, dafs diese Klemmbacken sich den verschiedenen Entfernungen, welche die Gestellstangen
1 stets unter sich besitzen, anpassen können. Somit braucht die Bearbeitung dieser
Stangen 1 nicht eine mathematisch richtige zu sein und es ist vollständig ausgeschlossen, dafs
eine etwaige Betriebsstörung durch Festklemmen eintreten kann.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:
Elektrische Bogenlampe, bei welcher die Gestellstangen zur senkrechten Führung und zur Festriegelung der den oberen Kohlenhalter tragenden Regelungsvorrichtung dienen, gekennzeichnet durch auf dem Regelungssolenoid drehbar gelagerte Klemmbacken (28), deren äufsere hakenförmige Enden (34) die Gestellstangen (1) umfassen, während die inneren Enden auf einer senkrecht geführten Kappe (20) aufruhen, welche bei der Aufwärtsbewegung des Solenoidkerns (17) durch eine am unteren Theile desselben befestigte Schraubenfeder (19) emporgehoben wird und dabei eine solche Drehung der Klemmbacken (28) bewirkt, dafs die Regelungsvorrichtung sammt der oberen Kohle festgestellt wird.
Bogenlampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs die Drehachsen (29) der Klemmbacken (28) lose auf dem Regelungssolenoid aufruhen, zu dem Zweck, dafs die auf diese Weise radial zu der Regelungsvorrichtung verstellbaren Klemmbacken (28) sich der Entfernung der Gestellstangen (1) überall anpassen können.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE129273C true DE129273C (de) |
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ID=397747
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| DENDAT129273D Active DE129273C (de) |
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