DE129167C - - Google Patents

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DE129167C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27KPROCESSES, APPARATUS OR SELECTION OF SUBSTANCES FOR IMPREGNATING, STAINING, DYEING, BLEACHING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS, OR TREATING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS WITH PERMEANT LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CHEMICAL OR PHYSICAL TREATMENT OF CORK, CANE, REED, STRAW OR SIMILAR MATERIALS
    • B27K3/00Impregnating wood, e.g. impregnation pretreatment, for example puncturing; Wood impregnation aids not directly involved in the impregnation process
    • B27K3/52Impregnating agents containing mixtures of inorganic and organic compounds

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Agricultural Chemicals And Associated Chemicals (AREA)
  • Chemical And Physical Treatments For Wood And The Like (AREA)

Description

KAISERLICHES
Die im Haupt-Patent geschilderten Veränderungen, welche die Theeröle bei Einwirkung von Kupfersalzen erleiden, scheinen nach Ansicht des Erfinders hauptsächlich auf einer chemischen Einwirkung der Kupfersalze auf die Theerölbasen zu beruhen, welche in einer Bildung von Doppelsalzen bestehen dürfte.
Neben diesen chemischen Veränderungen der Theeröle erfolgt aber weiterhin durch das Verfahren des Haupt-Patentes, insbesondere bei Anwendung alkoholischer Kupfersalzlösungen eine Steigerung des antiseptischen Werthes der Theeröle durch directe Aufnahme (physikalische Lösung) weiterer Mengen von Kupfersalzen.
Der Doppelsalzbildung mit den Theerölbasen sind bekanntlich aufser den Kupfersalzen auch andere technische desinficirende Salze fähig; die Theeröle vermögen daher auch gewisse Mengen anderer Salze aufzunehmen. Bei Anwendung wässeriger Salzlösungen aber lassen sich nur verhältnifsmäfsig geringe Mengen Salze dem Theeröle einverleiben, und zwar in der Hauptsache etwa nur so viel, als sich mit den Theerölbasen chemisch zu verbinden vermögen. Der Rest, der im Wasser gelöst bleibt, setzt sich mit diesem zu Boden.
Um aber die Aufnahme weiterer Mengen desinfizirender Salze zu ermöglichen, bedarf es der Anwendung anderer Lösungsmittel. Dafür erwiesen sich namentlich die wasserlöslichen Alkohole als besonders geeignet, weil sich die alkoholischen Salzlösungen leicht mit den Theerölen vermischen lassen.
Die gleichzeitig erfolgende Aufnahme von Lösungsalkohol durch die Theeröle hat aber noch den besonderen Vortheil, diese letzteren zum Conserviren und Desinfiziren von wasserhaltigen organisirten Stoffen, wie Holz u. dergl., dadurch geeigneter zu machen, dafs das alkoholhaltige Theeröl leichter die feuchten Zellenbestandtheile zu benetzen und daher tiefer in das Innere des Holzes etc. einzudringen vermag, als das gewöhnliche Theeröl.
In derselben Weise, wie im Haupt-Patent für Kupferchlorid angegeben, lassen sich nun, wie diesseitige Versuche ergeben haben und was den Gegenstand dieses Zusatz - Patentes bilden soll, auch andere desinfizirende Salze in alkoholischer Lösung in die Theeröle einführen, und zwar kommen für vorliegenden Zweck von den verschiedenen alkohollöslichen Metallsalzen hauptsächlich in Betracht die Nitrate des Quecksilbers, Silbers, Zinks und Cadmiums, die Acetate des Quecksilbers, Zinks und Cadmiums, die Chloride des Aluminiums, Quecksilbers,■' Zinks, Cadmiums und Zinn-
chlorür, und zwar verfährt man bei ihrer Anwendung wie folgt:
Man löst die betreffenden Salze in Weingeist, z. B. denaturirtem Spiritus, vermischt die' weingeistige Lösung mit den Theerölen und1 unterzieht das Product erforderlichenfalls noch einer Klärung. ·
Statt Weingeist als Lösungsmittel kann auch' Methylalkohol (Holzgeist) oder Acetort, soweit die eingeführten Salze darin löslich sind, angewendet werden. ·

Claims (1)

  1. Patent-An Spruch:
    Eine Abänderung des Verfahrens des Patentes 12Ί90Ί, darin bestehend, dafs man die Theeröle anstatt mit den wässerigen oder alkoholischen. Lösungen von Kupfersalzen mit alkoholischen oder Acetonlösungen von Quecksilber-, Silber-, Zink- oder Cadmiumnitrat, Quecksilber-, Zinkoder Cadmiumacetat, Aluminium-, Quecksilber-, Zink- oder Cadmiuirichlorid oder Zinnchlorür vermischt.
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