DE289504C - - Google Patents

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DE289504C
DE289504C DENDAT289504D DE289504DA DE289504C DE 289504 C DE289504 C DE 289504C DE NDAT289504 D DENDAT289504 D DE NDAT289504D DE 289504D A DE289504D A DE 289504DA DE 289504 C DE289504 C DE 289504C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27KPROCESSES, APPARATUS OR SELECTION OF SUBSTANCES FOR IMPREGNATING, STAINING, DYEING, BLEACHING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS, OR TREATING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS WITH PERMEANT LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CHEMICAL OR PHYSICAL TREATMENT OF CORK, CANE, REED, STRAW OR SIMILAR MATERIALS
    • B27K3/00Impregnating wood, e.g. impregnation pretreatment, for example puncturing; Wood impregnation aids not directly involved in the impregnation process
    • B27K3/16Inorganic impregnating agents
    • B27K3/32Mixtures of different inorganic impregnating agents
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
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    • B27K3/00Impregnating wood, e.g. impregnation pretreatment, for example puncturing; Wood impregnation aids not directly involved in the impregnation process
    • B27K3/16Inorganic impregnating agents
    • B27K3/22Compounds of zinc or copper
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATE NTAMt.,;
KLASSE 38 h. GRUPPE
Eines der bekanntesten Mittel zur Konservierung des Holzes ist das Kupfervitriol. Abgesehen von seiner guten Löslichkeit hat es auch den Vorzug, daß es infolge seiner natürlichen blauen Farbe die Eindringungstiefe der Konservierungsflüssigkeit in das Holz be- j quem erkennen läßt.
Als Nachteil ist nur anzusprechen, daß es, für sich allein angewendet, das Holz nicht
to hinreichend lange gegen den Angriff holzzerstörender Pilze schützt, da es mit der Zeit ausgewaschen wird oder mit den im Boden gelösten Salzen unwirksame Verbindungen eingeht. Auch ist bei seiner Anwendung erforderlich, daß stärker konzentrierte Lösungen verwendet werden, um eine hinreichend starke antiseptische Kraft auszuüben.
Wie nun gefunden worden ist, gelingt es, einen, großen Teil dieser Übelstände dadurch unwirksam zu machen, daß man das Kupfervitriol in Mischung mit Merkurichlorid verwendet. Durch Zusatz des letzteren wird das Kupfervitriol nicht nur stärker im Holze fixiert, sondern auch die antiseptische Kraft bedeutend erhöht.
So wird beispielsweise Agar-Agar-Rohrzuckernährboden von reinem Kupfersulfat gegen Polyporus bei einem Zusätze von i,20 Prozent, gegen Coniophora bei 0,50 Prozent mycelfrei gemacht. Die Mischung 90 Kupfersulfat : 10 Merkurichlorid dagegen bewirkt gegen Polyporus statt bei 1,07 Prozent überraschenderweise schon · bei 0,02 Prozent und gegen Coniophora statt bei 0,44 Prozent schon bei 0,07 Prozent ein Mycelfreiwerden des Nährbodens.
Mischungen von Kupfersulfat mit Zinkchlorid zeigen in Gemeinschaft mit Merkurichlorid ein ähnliches Verhalten.
Bei der praktischen Anwendung des Verfahrens ist es nun nicht gleichgültig, welche Mischung von Kupfersulfat mit Merkurichlorid zur Konservierung des Holzes benutzt wird, sondern es ist, wie überraschenderweise gefunden wurde, und wie auch aus oben genanntem Beispiel hervorgeht, ein Zusatz von mindestens 10 Prozent Merkurichlorid erforderlich, damit sich die antiseptische Eigenschaft der Mischung nachhaltig genug für den Schutz des Holzes äußern kann. Aus dem gleichen Grunde muß auch bei Vornahme der Imprägnierung in zwei getrennten Arbeitsgängen darauf geachtet werden, daß dort, wo die zweckmäßig i-bis 2prozentigenLösungen im Holze zusammentreffen, Salzgemische von ebenfalls mindestens 10 Prozent Merkurichloridgehalt sich bilden. Dies kann beispielsweise derart geschehen, daß man dem Holze die beiden einfachen Lösungen entweder in verschiedener Konzentration oder aber bei gleicher Konzentration in verschiedenen Mengen zuführt.
Es ist zwar schon bekannt geworden, Mischungen von Kupfersulfat mit Merkurichlorid und Kupfersulfat-Zinkchlorid mit Merkurichlo-

Claims (1)

  1. rid in Verbindung mit teerigen und öligen'· Substanzen dem Holz einzuverleiben. Doch hat dieses Verfahren den Nachteil, daß durch die Zuführung öliger und - teeriger Produkte der Feuchtigkeitszutritt zu den wasserlöslichen Salzen erschwert und diese an der vollen Entfaltung ihrer antiseptischen Kraft gehindert werden.
    Demgegenüber kommen bei vorliegendem
    ίο Verfahren nur rein wäßrige Flüssigkeiten von bestimmtem Mischungsverhältnis in Betracht, die nicht durch gleichzeitige Zumischung öliger Flüssigkeiten in ihrer antiseptischen Wirksamkeit geschwächt, sondern im Gegenteil durch Beimischung von Merkurichlorid stets bedeutend über der normalen Grenze antiseptisch wirksam erhalten werden.
    ■ '■ . . Patent-Anspruch·:
    Verfahren zum Konservieren von Holz, darin bestehend, daß das Holz mit der Lösung eines Gemisches von Kupfersulfat oder Kupfersulfat-Zinkchlorid und mindestens 10 Prozent Merkurichlorid behandelt oder aufeinanderfolgend mit den Lösungen dieser Salze derart getränkt wird, daß das in den Holzporen abgelagerte Salzgemisch mindestens 10 Prozent Merkurichlorid enthält.
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