DE129134C - - Google Patents
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- DE129134C DE129134C DENDAT129134D DE129134DA DE129134C DE 129134 C DE129134 C DE 129134C DE NDAT129134 D DENDAT129134 D DE NDAT129134D DE 129134D A DE129134D A DE 129134DA DE 129134 C DE129134 C DE 129134C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03D—WOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
- D03D49/00—Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
- D03D49/24—Mechanisms for inserting shuttle in shed
- D03D49/46—Mechanisms for inserting shuttle in shed wherein the shuttle is pushed or pulled positively
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Looms (AREA)
Description
KAISERLICHES
;■ PATENTAMT.
KLASSE 86 c.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Webstühle, im Besonderen Bandwebstühle, bei
denen die zum Antrieb der Schützen dienenden Theile in einer festen Bahn gelagert sind,
so dafs sie an der Ladenschwingung nicht theilzunehmen brauchen und daher weniger
Erschütterungen ausgesetzt sind. Die Antriebsvorrichtung für den Schützen besteht aus zwei
Tragstiften, welche in der Weise wirken, dafs der eine Tragstift mit dem Schützen fest verriegelt
wird, so dafs er den Schützen sicher ohne sonstige seitliche Führung in das Fach
hineinträgt. Hierauf wird die Verbindung dieses Tragstiftes mit dem Schützen gelöst
und statt dessen wird der zweite auf der anderen Seite des Bandes stehende Tragstift
mit dem Schützen verriegelt, der nun den Schützen aus dem Fach herauszieht und auf
die andere Seite bringt. Der Vortheil der ganzen Anordnung besteht darin, dafs die
Transportmittel für die Schützen sehr wenig Raum einnehmen und dafs die Schützen um
so gröfser gemacht werden können, so dafs sie um so mehr Schufsmaterial aufnehmen.
Fig. ι zeigt die Lade und Vorrichtung zum Schützenantrieb in Vorderansicht, Fig. 2 zeigt
die in Fig. 1 enthaltenen Theile zur Bewegung der Schützen im Grundrifs. Fig. 3 . zeigt einen
Schützen in Oberansicht und Fig. 4 den Schützenträger in Seitenansicht.
Zur Bewegung der Schützen 26 dient folgende Einrichtung. Eine Schiene 7, welche
vorn im Stuhle liegt, trägt die sämmtlichen links von jedem zugehörigen Schützen befindlichen
Schützenträger 1. Auf einer hinteren Schiene 31 (Fig. 2) sind in ähnlicher Weise
alle rechts von den zugehörigen Schützen befindlichen Träger 2 befestigt. Die Schützenträger
i, welche zunächst die links befindlichen Schützen 26 halten und mit denselben fest
verriegelt sind, bringen die Schützen nach rechts bis in die Mitte der Kette, worauf die
Schützenträger 2, welche rechts von jedem Band stehen, die Schützen in Empfang nehmen
und dieselben nach rechts aus dem Fach herausziehen. Die Träger 1 werden vorher von
den Schützen gelöst und bleiben inzwischen so lange stehen, bis die Schützen beim nächsten
Schufs durch Träger 2 wieder bis zur Mitte in das Fach gebracht sind, worauf sie die
Schützen aufnehmen und dieselben nach links wieder in die Anfangsstellung zurückbringen.
Jeder Schützenträger' macht also nur die Hälfte des ganzen Schützenweges hin und her und
je zwei zusammengehörige Träger theilen sich in die Arbeit. Die beiden Schienen 7 und 31,
welche die sämmtlichen Schützenträger 1 und 2 enthalten, sind unten mit kurzen Zahnstangen 8
und 9 versehen. In diese greifen die Zähne von zwei Zahnrädern 10 und 11, die nur zum
Theil mit Zähnen versehen sind und deren Zahnsegmente gegen einander verstellt sind.
Dadurch wird bei jeder Tour des Bandwebstuhles zuerst die eine und dann die andere
Schiene 7 oder 31 nach der gleichen Richtung hin bewegt. Aufserdem ist es . aber noch
nöthig, dafs beide Schienen 7 und 31 nach einander bei der ersten Tour des Stuhles nach
links, bei der nächsten nach rechts gehen. Diese Bewegung geht von der Hauptwelle 17
aus, auf der das Zahnrad 18 festsitzt, welches das Rad 19 und damit zwei konische Räder 20
und 21 treibt. Jedes dieser konischen Räder ist nur zur Hälfte, gezahnt und die Zähne
beider Räder sind gegen einander versetzt, so dafs immer nur die Zähne eines Rades mit
denjenigen des konischen Rades 22 in Eingriff stehen. So wird bei gleichmäfsiger Drehung
der Räder 18, 19, 20 und 21 das Rad 22 abwechselnd
einmal links herum und dann rechts herum gedreht. Diese hin- und herdrehende Bewegung wird durch Welle 37 auf das
Kettenrad 23 und mittels Kette 33 auf das Kettenrad 24 übertragen, auf dessen Achse die
schon erwähnten beiden Zahnsegmente 10 und 11 sitzen. Diese treiben dann in bekannter
Weise die beiden Zahnstangen 8 und 9 bei einer Maschinentour eine nach der anderen
nach links und bei der nächsten eine nach der anderen nach rechts. Dabei sei nochmals
darauf hingewiesen, dafs alle zur Schätzenbewegung dienenden vorher erwähnten Theile
keine Ladenschwingung mitmachen, sondern fest im Webstuhlgestell gelagert sind und keine
grofsen Erschütterungen auszuhalten haben.
Jeder Schützenträger, der seinen Schützen bewegen soll, wird mit letzterem fest verriegelt.
Soll der Träger den Schützen an den zweiten Träger zur., Weiterbeförderung abgeben, so
wird die Verriegelung gelöst.
Wenn ein Schützen 26 von links her bis in die Mitte des Faches gelangt ist, so mufs
er von dem ihn haltenden Träger 1 losgelöst und dafür mit dem Träger 2 fest verriegelt
werden, damit dieser den Schützen nach rechts aus dem Fach herausziehen kann. Jeder
Schützenträger hat zu diesem Zwecke in seinem Inneren einen Riegel 30 (Fig. 4), der durch
eine Spiralfeder 36 immer nach unten gezogen' wird. Der Schützenträger und der Riegel 30
haben je eine Oeffnung, in weiche sich das zugespitzte Ende des Schützens 26 hineinschieben
kann. Sobald dies geschehen ist, bewegt sich die Treiberstange mit den Schützenträgern etwas zur Seite und nun senkt
sich der Riegel 30 abwärts. Dabei legt sich ein Zapfen 29 am Riegel in die Bohrung 27
des Schützens ein und hält diesen fest, so dafs er der Bewegung des Schützenträgers unbedingt
folgen mufs, ohne dafs dabei eine weitere Führungsbahn für den Schützen nöthig ist.
Zum Heben und Senken der Riegel 30 dienen die mit schrägen Flächen versehenen Platten 12
(Fig. 1), welche feststehen. Laufen die Füfse der Riegel auf die Platten 12 auf, so werden
die Riegel mit ihren Zapfen 29 hochgeschoben und sie geben die Schützen frei, laufen dagegen
die Riegel 30 von den Platten ab, so senken sich die Riegel 30 und ihre Zapfen 29
halten die Schützen in der beschriebenen Weise fest. Damit die Träger mit ihren Schienen 7
und 31 in der ihnen durch die Zahnsegmente 10
und 11 ertheilten Stellung bleiben, wodurch allein ein sicheres Einlegen der Schützen in
die Träger und Verriegeln in denselben möglich ist, hat jede Trägerschiene 7 und 31 einen
Ansatz mit Zapfen 13 (Fig. 1). Dieser legt sich gegen eine halbkreisförmige Erhöhung 14
der Zahnsegmente 10 und 11 und wird durch dieselbe in seiner Stellung so lange festgehalten,
bis die Schützen mit ihren Trägern verriegelt sind. Zur Führung und Unterstützung der >
Zahnstangen 8 und 9 dienen die Rollen 16.
Ein Vortheil der in den Schützen 26 untergebrachten Spulen 2.8 besteht darin, dafs letztere
sehr grofs sind und viel Schufsmaterial aufnehmen können. Dies ist dadurch möglich,
dafs die nach vorliegender Erfindung eingerichteten Schützentreiber verhältnifsmäfsig wenig
Raum in Anspruch nehmen.
Es lassen sich mehrere Reihen von Schützen 26 über einander anordnen und durch die entsprechend
geformten Schützentreiber 1 und 2 in Bewegung setzen. In Fig. 1 sind zwei
Schützen über einander angenommen, so dafs brochirte Bänder oder Sammtbänder mit verschiedener
Schufssorte hergestellt werden können. Die Vorrichtungen, die alsdann zum Heben und Senken der Schützen in die Fachhöhe
erforderlich sind, können beliebiger Art sein. . ·
Claims (2)
1.. An der Ladenschwingung nicht theilnehmender
Schützenantrieb für Webstühle, im Besonderen für Bandwebstühle, bei welchem der Schützen durch einen Träger
in das Fach eingeführt, einem auf der entgegengesetzten Seite der Waare befind-•
liehen Träger übergeben und durch das Fach hindurchgeführt wird, dadurch gekennzeichnet,
dafs der in das Fach eingeführte Schützen mittels eines im Träger befindlichen
Riegels (29 und 30) festgehalten wird, der sich beim Verlassen seiner Gleitbahn (12) senkt und in eine Bohrung des
Schützens einlegt, während der Riegel beim Aufstofsen auf die Gleitbahn gehoben und
dadurch die Verbindung zwischen Träger und Schützen selbstthätig gelöst wird, worauf der Schützen mit dem zweiten
auf der anderen Seite des Bandes befindlichen Träger in derselben Weise gekuppelt
und aus dem Fach herausgezogen wird.
2. Schützenantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs die Träger (1 und 2)
auf zwei mittels Zahnrädern und Zahnstangen getriebenen Schienen (7 und 31)
angeordnet sind, welche unter Anwendung von zwei zur Hälfte gezahnten, konischen,
abwechselnd in ein drittes Rad (22) eingreifenden Rädern (20 und 21) einmal nach
links und dann nach rechts bewegt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE129134C true DE129134C (de) |
Family
ID=397620
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT129134D Active DE129134C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE129134C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1278963B (de) * | 1957-09-30 | 1968-09-26 | Edoardo Redaelli | Bandwebstuhl mit selbsttaetiger Schussspulen-Auswechselvorrichtung |
-
0
- DE DENDAT129134D patent/DE129134C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1278963B (de) * | 1957-09-30 | 1968-09-26 | Edoardo Redaelli | Bandwebstuhl mit selbsttaetiger Schussspulen-Auswechselvorrichtung |
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