DE1288552B - Zufuehrungseinrichtung fuer Werkstuecke bei einer Schmiede-bzw. Reckwalze - Google Patents

Zufuehrungseinrichtung fuer Werkstuecke bei einer Schmiede-bzw. Reckwalze

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Publication number
DE1288552B
DE1288552B DEE28474A DEE0028474A DE1288552B DE 1288552 B DE1288552 B DE 1288552B DE E28474 A DEE28474 A DE E28474A DE E0028474 A DEE0028474 A DE E0028474A DE 1288552 B DE1288552 B DE 1288552B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
guide tube
driver
transport device
feed device
workpiece
Prior art date
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Pending
Application number
DEE28474A
Other languages
English (en)
Inventor
Riemenschneider Fritz
Dipl-Ing Janos
Szakacsi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Eumuco AG fuer Maschinenbau
Original Assignee
Eumuco AG fuer Maschinenbau
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Filing date
Publication date
Application filed by Eumuco AG fuer Maschinenbau filed Critical Eumuco AG fuer Maschinenbau
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Publication of DE1288552B publication Critical patent/DE1288552B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21HMAKING PARTICULAR METAL OBJECTS BY ROLLING, e.g. SCREWS, WHEELS, RINGS, BARRELS, BALLS
    • B21H1/00Making articles shaped as bodies of revolution
    • B21H1/22Making articles shaped as bodies of revolution characterised by use of rolls having circumferentially varying profile ; Die-rolling

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Zuführungseinrichtung für Werkstücke bei einer Schmiede-bzw. Reckwalze, bei der die aus einer Ober- und einer Unterwalze bestehenden Walzwerkzeuge nebeneinander angeordnet sind und für den Werkstücktransport eine Werkstückzange vorgesehen ist, die in einer sowohl in Walzrichtung hin und her als auch in einer quer hierzu bewegbaren Transporteinrichtung gelagert ist, wobei eine Synchronisierung zwischen dem Antrieb der Transporteinrichtung für die Werkstückzange und dem Antrieb der Walzen vorgesehen ist.
  • Gemäß der Hauptpatentanmeldung ist die Zange in der aus einem Zangenwagen und einem Transportwagen bestehenden Transporteinrichtung gelagert und geführt. Zwischen der Transporteinrichtung und dem Walzenantrieb ist eine Kurbelschwinge angeordnet, die die Transporteinrichtung in Abhängigkeit vom Drehwinkel der Walzen in Walzrichtung antreibt. Hierbei greift die Kurbelschwinge an dem Transportwagen an.
  • Durch das Zwischenschalten der Kurbelschwinge zwischen dem Bewegungsablauf für die Zange und der Bewegungsvorrichtung für die Walzen erhält man eine nach einer Sinusfunktion umgewandelte Bewegung bei dem Hin- und Hergang. Dadurch ergibt sich ein weiches Fahren der Werkstückzuführungseinrichtung. Man erzielt ein sanftes Hindurchfahren durch die Umlenkpunkte, so daß ein Auftreten von Schlägen vermieden wird.
  • Aufgabe der Erfindung ist, die an dem Schwingvorgang der Transporteinrichtung beteiligten Massen unter Beibehaltung der kinematischen Antriebsverhältnisse der Zuführungs- und Transporteinrichtung gering zu halten. Die Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß die Kurbelschwinge unmittelbar mit einer Walze mittels eines Zapfens gekoppelt ist und mittels eines Lenker- und Hebelgestänges unmittelbar auf ein an Stelle des Zangenwagens vorgesehenes, die Zange aufnehmendes Führungsrohr wirkt, welches in dem Transportwagen gelagert ist, wobei das Gestänge mittels einer Mitnehmervorrichtung mit dem Führungsrohr verbunden ist.
  • Es ist bei einer Reckwalze bekannt, die Anzahl der zwischengeschalteten Glieder zwischen dem Stempel und den Walzen niedrig zu halten. Mit dem Stempel sind Zahnstangen verbunden, die mit Zahnrädern zusammengreifen, welche auf den Achsen der Walze angeordnet sind. Bei einer solchen Anordnung ist es jedoch nur möglich, daß die Walzen jeweils in einem Hin- und Hergang arbeiten. Die Walzwerkzeuge führen lediglich eine kurze Nickbewegung von etwa 90° aus. Die Antriebseinrichtung der bekannten Reckwalze gehört zu einer anderen Gattung. Trotz des Vorhandenseins nur weniger Getriebeglieder ist bei dem Hin- und Hergang eine hohe Geschwindigkeit nicht zu erreichen.
  • Bei der der Erfindung zugrunde _liegenden Schmiede- und Reckwalze ist die Hauptbewegung fortlaufend, d. h., die Walzen, die mit den Werkzeugen besetzt sind, laufen ständig um, wobei die Transporteinrichtung eine hin- und hergehende Bewegung ausführen muß, weil das Werkstück mehrmals hintereinander bei ein und derselben Maschine zu bearbeiten ist. Durch die erfindungsgemäße Ausbildung ergibt sich, daß der Antrieb von der Schwinge bei der Transportvorrichtung allein auf das Zangenrohr gerichtet ist. Hierbei braucht der Transportwagen nicht mitzuschwingen, wodurch eine erhebliche Verringerung der hin- und hersehwingenden Masse erzielt wird. Der Transportwagen braucht lediglich längs seiner starr gelagerten Führungen in Querrichtung zu der Transportbewegung der Zange verschoben zu werden. Dadurch wird das ganze System der Zuführungseinrichtung vereinfacht. Die schwingende Bewegung ist auf die notwendigsten Teile beschränkt. Außer einer Erhöhung der Arbeitsgeschwindigkeit wird ein funktionssicherer Ablauf der Steuerung bewirkt.
  • Die Mitnehmervorrichtung weist vorteilhaft einen mit einem Lenker des Gestänges verbundenen Mitnehmer auf, der mit einem an dem Führungsrohr versehenen Druckstück zusammenwirken kann. Das letztere ist hierbei in dem Mitnehmer drehbeweglich gelagert und greift mittels eines Zapfens, vorzugsweise einer Rolle, in einen Schlitz einer Halterung ein, die auf dem Führungsrohr drehbar gelagert ist.
  • Die Erfindung wird an Hand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels nachstehend erläutert.
  • F i g. 1 zeigt eine Seitenansicht der Zuführungseinrichtung gemäß der Erfindung schematisch, zum Teil in Ansicht, zum Teil im Schnitt; F i g. 2 stellt eine Draufsicht auf die Einrichtung nach der F i g.1 dar.
  • Die Unterwalze 1 und die Oberwalze 2 der Schmiedewalze tragen die Walzwerkzeuge 3 und 4, die nebeneinander angeordnet sind. Zum Halten des Werkstückes dient eine Zange 6, die durch eine Kolbenzylindereinheit 7 mittels eines Druckmediums, vorzugsweise hydraulisch, gespannt und geöffnet werden kann. Zu der Zange gehört ein Führungsroter 8, das drehbar und längsverschiebbar in einem Quertransportwagen 29 gelagert ist. Die Drehbewegung des Führungsrohres 8 um 90° Drehwinkel hin und her wird durch einen Zylinder 10 a erzeugt, der über eine Kolbenstange 10 an der Halterung 51 angreift.
  • Die Kurbelschwinge 26 ist unmittelbar mit einer Walze der Schmiedewalze gekoppelt. Bei dem dargestellten Beispiel greift ein Zapfen 36 der Unterwalze 1 mittels eines Gleitsteines 27 in den Schlitz 37 der Kurbelschwinge 26, die um den Drehpunkt 38 schwingbar gelagert ist. Über einen Lenker 39 wird die Schwingbewegung der Kurbelschwinge 26 auf einen Hebel 40 übertragen, der über das Antriebsrohr 41 mit den Armen 42 in direkter Verbindung steht. Die Arme 42 sind über eine Stange 43 miteinander verbunden. Auf dieser Stange 43 ist der Lenker 44 quer verschiebbar angeordnet, der mittels des Zapfens 45 mit dem Mitnehmer 46 verbunden ist. An dem Führungsrohr 8 ist ein Druckstück 47 fest angeordnet, wobei der Mitnehmer 46 das Druckstück 47 umgibt. Der Mitnehmer 46 bewegt über das Druckstück 47 das Führungsrohr 8 hin und her. Das Führungsrohr 8 kann in den Lagern 48 des Zangenwagens 29 eine hin- und hergehende Bewegung und eine Rotationsbewegung ausführen. Die Hin- und Herbewegung wird dem Führungsrohr 8 über den Schwingantrieb 26 und 39 bis 47 erteilt. Die Drehbewegung um 90° erfolgt durch die Kolbenzylindereinheit 10,10 a.
  • Das fest mit dem Führungsrohr 8 verbundene Druckstück 47 trägt eine Rolle 49, die in einem Schlitz 50 einer Halterung 51 läuft. Die Lager 48 sind unmittelbar an dem Zangenwagen 29 angeordnet, der mittels der Lager 52 auf den Führungsstangen 33 hin und her verschiebbar ist, wobei die Verschiebung mittels der Kolbenzylindereinheit 34 erfolgt. Die Führungsstangen 33 sind in dem Ständer 32 fest montiert.
  • Der Ausgleich der Walzbewegung in Längsrichtung der Zange sowie die Betätigung der Spannzange sind zweckmäßig innerhalb des Führungsrohres 8 untergebracht und im einzelnen nicht dargestellt.
  • Dadurch, daß das Führungsrohr 8 mittels des Druckstückes 47 und der Rolle 49 in den Schlitz 50 der Halterung 51 eingreift, schwingt nur noch die Zange hin und her, und der Zangenwagen 29 ist an der Schwingbewegung nicht beteiligt. Zugleich kann das Führungsrohr 8 um 90° Drehwinkel geschwenkt werden.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Zuführungseinrichtung für Werkstücke bei einer Schmiede- bzw. Reckwalze, bei der die aus einer Ober- und einer Unterwalze bestehenden Walzwerkzeuge nebeneinander angeordnet sind und für den Werkstücktransport eine Werkstückzange vorgesehen ist, die in einer sowohl in Walzrichtung hin und her als in einer quer hierzu bewegbaren Transporteinrichtung gelagert ist, wobei eine Synchronisierung zwischen dem Antrieb der Transporteinrichtung für die Werkstückzange und dem Antrieb der Walzen vorgesehen ist, und bei der die Zange in der aus einem Zangenwagen und einem Transportwagen bestehenden Transporteinrichtung gelagert und geführt ist, und zwischen der Transporteinrichtung und dem Walzenantrieb eine Kurbelschwinge angeordnet ist, die die Transporteinrichtung in Abhängigkeit vom Drehwinkel der Walzen in Walzrichtung antreibt, nach Patentanmeldung E 252401 b/7 f (deutsche Auslegeschrift 1269 087), d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß die Kurbelschwinge (26) unmittelbar mit einer Walze (1, 2) mittels eines Zapfens (36) gekoppelt ist und mittels eines Lenker-und Hebelgestänges (39 bis 44) unmittelbar auf ein an Stelle des Zangenwagens vorgesehenes, die Zange aufnehmendes Führungsrohr (8) wirkt, welches in dem Transportwagen (29) gelagert ist, wobei das Gestänge mittels einer Mitnehmervorrichtung (46,47) mit dem Führungsrohr verbunden ist.
  2. 2. Zuführungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmervorrichtung einen mit einem Lenker (44) des Gestänges (39 bis 43) verbundenen Mitnehmer (46) aufweist, der mit einem an dem Führungsrohr (8) versehenen Druckstück (47) zusammenwirkt.
  3. 3. Zuführungseinrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckstück (47) in dem Mitnehmer (46) drehbeweglich gelagert ist und mittels eines Zapfens, vorzugsweise einer Rolle (49), in einen Schlitz (50) einer Halterung (51) eingreift, die auf dem Führungsrohr (8) drehbar gelagert ist.
  4. 4. Zuführungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine am Führungsrohr (8) im Sinne seiner Drehung angreifende Kolben-Zylinder-Einheit (10, 10 a) auf die Halterung (51) einwirkt.
  5. 5. Zuführungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die das hin- und hergehende und drehbare Führungsrohr (8) aufnehmenden Lager (48) an dem Transportwagen (29) angeordnet sind.
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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2781678A (en) * 1952-07-17 1957-02-19 Gen Motors Corp Cold working apparatus and method

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2781678A (en) * 1952-07-17 1957-02-19 Gen Motors Corp Cold working apparatus and method

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