DE128653C - - Google Patents

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DE128653C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G47/00Article or material-handling devices associated with conveyors; Methods employing such devices
    • B65G47/74Feeding, transfer, or discharging devices of particular kinds or types
    • B65G47/94Devices for flexing or tilting travelling structures; Throw-off carriages
    • B65G47/95Devices for flexing or tilting travelling structures; Throw-off carriages adapted for longitudinal delivery

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Intermediate Stations On Conveyors (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vr 128653 KLASSE 81 e.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Transportband mit verschiebbarem Abwurfwagen und bezweckt, die Kraft des in Bewegung befindlichen Transportbandes selbst zu benutzen, um die Vorrichtung, von welcher die Lage der Abfallstelle des Materials von dem Transportbande abhängt, d. h. also den Abwurfwagen nach Belieben zu verstellen.
Dieser Zweck wird der Erfindung zufolge dadurch erreicht, daß das Antriebsrad des verstellbaren Wagens zur Aenderung der Materialabfallstelle so angeordnet wird, daß dasselbe nach Belieben mit einer oder der anderen von zwei in -entgegengesetzter Richtung sich drehenden Führungswalzen des Transportbandes, weiche von dem Wagen getragen werden, gekuppelt werden kann.
Bei einer besonderen Ausführungsform der Erfindung wird die Kupplung und Entkupplung der Führungsroilen und des Antriebsrades des verstellbaren Wagens selbsttätig bewirkt, so daß ein selbsttätiges Hin- und Herwandern des Abwurfwagens sich ergiebt.
Die Erfindung ist auf der beiliegenden Zeichnung in mehreren Ausführungsformen veranschaulicht, und zwar stellen dar:
Fig. ι eine Seitenansicht der Vorrichtung in einer die verschiedenen Merkmale der Erfindung in sieh vereinigenden Ausführungsform,
Fig. 2 gewisse Einzelheiten an einer Seitenansicht der Vorrichtung in größerem Maßstabe,
Fig. 3 die Vorrichtung in Endansicht, theilweise geschnitten, wobei der das Material aufnehmende Trichter und die Ausfallrinne fortgelassen sind,
Fig. 4 und 5 Einzelheiten betreffend die Antriebsvorrichtung, für den die Führungsrollen für die Transportbandschleife tragenden Abwurfwagen und
Fig. 6 eine Seitenansicht eines Theiles der Vorrichtung in einer abgeänderten Form.
Auf der Zeichnung ist das Transportband mit ι bezeichnet. Dasselbe bewegt sich mit seinem oberen, den Transport des Materials bewirkenden Theil nach rechts. Das Rückkehrende des Transportbandes ist nur in Fig. i der Zeichnung dargestellt und spielt bei der Erfindung keine Rolle. Das bewegliche, an sich bekannte, die Abführungsvorrichtung tragende Gestell, der Abwurfwagen, ist mit 2 bezeichnet, der das transportirte Gut aufnehmende Trichter mit 3 und die Schüttrinne mit 4. Die beiden Führungsrollen, mit deren Hülfe eine Verschiebung der Abfallstelle für das Transportgut bewirkt wird, tragen die Bezeichnungen. 5 und 6. Diese Führungsrollen werden der Erfindung zufolge zum Antriebe des dieselben tragenden Abwurfwagens benutzt und empfangen ihrerseits ihren Antrieb von dem Transportbande. Das auf das Transportband aufgegebene Gut wird', sobald dasselbe von dem Transportbande über die Rolle 5 hinweggeführt worden, in den Trichter 3 geschüttet und durch die Rinne 4 abgeführt. Erforderlichenfalls kann eine sich drehende Bürste 7, welche von der Rolle 5 angetrieben wird, vorgesehen werden,
(2. Auflage, ausgegeben am 23. Juli igo6.)
um das etwa an dem Transportbande haftende Material abzubürsten.
Um eine leichte Verschiebung des Abwurfwagens 2 mit den -Rollen.5, 6 zu ermöglichen, ist derselbe mittelst der Räder 8 auf Schienen 9 gelagert. . Eine unbeabsichtigte Verschiebung des Abwurfwagens 2 auf den Schienen 9 kann durch eine geeignete Kupplung 10, durch welche der Wagen an den Schienen befestigt werden kann, wenn eine Verschiebung desselben nicht gewünscht wird, vermieden werden.
Die Einrichtung zur selbstthätigen Verschiebung des Abwurfwagens 2 mag an der Hand der Fig. 6, welche dieselbe in besonders großem Maßstabe darstellt, erläutert werden.
Jede der Rollen 5, 6 trägt an dem Ende ihrer Welle eine Reibungsrolle 11 bezw. 12. Ein Rad 13 ist so gelagert, daß es mit der Innenfläche seines Radkranzes sowohl gegen die Rolle 11 als ,auch gegen die Rolle 12, jedoch nicht gleichzeitig gegen beide Rollen, gepreßt werden kann. ,Das Rad 13 kann demnach durch eine geringe Verschiebung seiner Welle entweder durch die eine oder durch die andere der Rollen 11, 12 in Umdrehung versetzt werden. Bei der praktischen Ausführung hat es sich als zweckmäßig" erwiesen, der Welle des Rades 13 eine Seitenverschiebung von etwa I cm zu geben, um dasselbe je nach Wunsch mit der Rolle 11 oder der Rolle 12 in Eingriff zu bringen. Das Rad 13 ist auf dem Excenterzapfen 14 frei drehbar. Derselbe sitzt excentrisch an dem Ende einer Welle 15 (Fig. 5). Die excentrische Anordnung des Achszapfens 14 an der Welle 15 ist so gewählt, daß bei einer Drehung der Welle 15 um 900 der an der Welle 15 sitzende Excenterzapfen 14 eine Parallelverschiebung erfährt, welche hinreichend ist, um das Rad 13 außer Eingriff mit der einen der beiden Rollen 11, 12 und in Eingriff mit der anderen zu bringen.
Zur Uebertragung der Bewegung des Rades 13 auf die Antriebsorgane für den Abwurfwagen 2 ist folgende Einrichtung getroffen :
Das Rad 13 ist durch ein Gelenkstück 16 und eine Kurbel 17 (Fig. 4 und 5) mit einem Zahntriebe 18 gekuppelt, welcher lose auf der Welle 15 sitzt und in Eingriff mit einem Zahnrade 19 (Fig. 6) steht. Das Zahnrad 19 sitzt auf der Achse des einen Rades 8 des Abwurfwagens 2 oder bildet einen Theil dieses Rades, so daß jede Drehung des Rades 13 in eine Drehung des einen Rades 8 bezw. in eine Verschiebung des Wagens 2 auf den Schienen 9 umgesetzt wird. Die vorbeschriebene Kupplung des Rades 13 mit dem Triebe 18 durch das Gelenkstück 16 und die Kurbel 17 ist deshalb gewählt, weil das Rad 13 gegenüber dem Triebe 18 ein wenig excentrisch angeordnet ist. An Stelle der beschriebenen Kupplung vermittelst des Gelenkes 16 und der Kurbel 17 könnten jedoch auch andere Kupplungseinrichtungen Anwendung finden.
Die Einrichtung zur- Umkehrung der Bewegungsrichtung des Rades 13 besteht in Folgendem:
Die Welle 15, welche sich um ihre Mittellinie 20 dreht, bezw. der Excenterzapfen 14 ist mit einem Sector oder Flügel 21 ausgerüstet, welcher fest auf die Welle bezw. auf den Zapfen aufgesetzt ist. Augenscheinlich bewirkt die Drehung des Sectors 21 um einen Winkel von 900 in der einen oder anderen Richtung eine Verstellung des Excenterzapfens 14 und damit eine Verschiebung des auf ihm sitzenden Rades 13 und bringt dadurch das Rad 13 mit der einen oder der anderen der beiden Rollen ii, 12 in Berührung, wie dieses früher erläutert worden ist. Die Unterbrechung oder die Umkehr der Bewegung des ^Abwurfwagens 2 kann daher von Hand durch einfache Drehung des Sectors 21 bewirkt werden. Zu diesem Zwecke kann eine Handhabe oder eine Kurbel vorgesehen werden. Um die Umkehr in der Bewegung des Wagens 2 selbstthätig herbeizuführen, ist ein schweres Gewicht 22 an einem losen Kurbelarme 23 angeordnet, welcher sich frei auf dem Excenterzapfen 14 zu drehen vermag und gegen einen oder den anderen von zwei Stiften 24 zu schlagen vermag, welche Stifte einstellbar in einem Schlitze des Sectors 21 angeordnet sind. Ein fester Anschlag 25 (Fig. 2 und 6) kann so angeordnet werden, daß er gegen das Gewicht 22 oder den Arm 23 anschlägt, wenn der Wagen 2 bewegt wird. Durch den Anschlag 25 wird der Kurbelarm 23 mit dem Gewichte 22 so weit gedreht bezw. angehoben, bis er in labiles Gleichgewicht gelangt und schließlich durch seine Schwere selbstthätig niederfällt und gegen einen der Stifte 24 des Sectors 21 stößt. Hierdurch wird dem Sector 21 eine Drehung ertheilt, welche das Rad 13 außer Eingriff mit der dasselbe bis dahin antreibenden Rolle 11 bezw. 12 und in Eingriff mit der anderen Rolle bringt, so daß eine Aenderung der Drehungsrichtung des Rades 13 eintritt, welche letztere so lange anhält,- bis ein zweiter Anschlag25 das Gewicht wiederum umsteuert. In Fig. 6 sind die Theile in derjenigen Lage gezeichnet, welche sie einnehmen, wenn der Wagen 2 das äußerste Ende seiner Linksbewegung erreicht hat. Das Gewicht 22 ist gerade nach rechts übergefallen und im Begriff,, das Rad 13 außer Eingriff mit der Rolle 11 und in Eingriff mit der
Rolle 12 zu bringen und dadurch eine Umkehr der Drehungsrichtung des Rades 13 und infolge dessen auch der auf den Schienen 9 laufenden Räder 8 herbeizuführen. In der gezeichneten Stellung dreht sich das Rad 13 noch in der durch den Pfeil angedeuteten Richtung und ertheilt dem Rade 8 eine Drehung, entgegengesetzt derjenigen des Uhrzeigers, so daß der Abwurfwagen 2 nach links bewegt wird; aber im nächsten Augenblicke wird die Umsteuerung durch das Gewicht 22 bewirkt und werden alle Drehungsrichtungen umgekehrt sein.
Der häuptsächlichste .Unterschied zwischen der in den Fig. 2 und 3 einerseits und der in Fig. 6 andererseits dargestellten Äusführungsform der Vorrichtung besteht.darin, daß die Rollen 11, 12 in Fig. 6 von innen her gegen den Radkranz des Rades 13 drücken, während dieselben bei der Ausführungsform nach Fig. 1 bis 3 außerhalb des Rades 13 angeordnet sind. Da dieser Unterschied die Wirkungsweise der Vorrichtung nicht beeinflußt, ist ein näheres Eingehen auf die Ausführungsform nach Fig. 1 bis 3 entbehrlich.
Für die Sicherheit der Wirkungsweise der Transportvorrichtung ist es von großer Bedeutung, daß das Transportband in dem von dem Abwurfwagen 2 geführten Theile auf seiner Oberseite eine Höhlung bildet und nicht vollkommen flach liegt, da im letzteren Falle das Transportmaterial namentlich bei der Verschiebung des Abwurfwagens 2 leicht seitlich abfallen könnte.. Zur Erreichung dieses Zweckes wird das Transportband in bekannter Weise in gewissen Abständen von eigenthümlich angeordneten Rollen und Walzen 26 gehalten, welche ihm die gewünschte Höhlung auf der Oberseite geben. Durch diese Rollen werden die Seitenkanten des Transportbandes nach aufwärts gebogen, wie es die Zeichnung erkennen läßt.
Um eine seitliche Verschiebung des Transportbandes ι unmöglich zu machen, sind in gewissen Abständen seitliche Führungsrollen 27 angeordnet, welche von geeigneten Trägern 28 gehalten werden. Derartige Systeme von Rollen 26, 27 können nicht nur an dem Abwurfwagen 2, sondern auf der ganzen Länge des Transportbandes angeordnet werden.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Ein Transportband mit verschiebbarem Abwurfwagen, dadurch gekennzeichnet, daß die Kraft zur Verschiebung des Abwurfwagens von dem in Bewegung befindlichen Transportbaride geliefert wird.
2. EineTransportvorrichtungnachAnspruchi, gekennzeichnet durch ein für den verschiebbaren Abwurfwagen (2) angeordnetes Antriebsrad (13), dessen Welle (Excenterzapfen 14) derart verschiebbar angeordnet ist, daß das Rad (13) je nach der Lage der Welle (14) in Eingriff mit der einen oder der anderen von zwei in entgegengesetzter Richtung sich drehenden . Führungsrollen (5, 6) bezw. mit durch dieselben in Umdrehung versetzten Walzen (11, 12) steht und, je nachdem es durch die eine oder die andere Rolle angetrieben wird, in der einen oder der anderen Rich-r tung gedreht wird.
3. EineTransportvorrichtungnach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsrad (13) für den verschiebbaren Abwurfwagen (2) lose auf einem Excenter-•zapfen (14) sitzt, welcher gleichzeitig einen lose auf denselben aufgesetzten Gewichtsarm (23) trägt, der durch feste Anschläge (25) bei der Bewegung des Abwurfwagens (2) umgesteuert wird und bei seinem Ueberfallen durch Auftreffen auf mit dem Excenterzapfen fest eventuell ein- . stellbar verbundene Anschlagstifte (24) eine. Verdrehung des Excenterzapfens (14) und damit zugleich eine Umkehr der Drehungsrichtung des Rades (13) herbeiführt, so daß der Abwurfwagen (2) zusammen mit der Schüttrinne (4) eine hin- und hergehende Bewegung beschreibt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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