DE128232C - - Google Patents

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DE128232C
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stone
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brake
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28DWORKING STONE OR STONE-LIKE MATERIALS
    • B28D1/00Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor
    • B28D1/02Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor by sawing
    • B28D1/06Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor by sawing with reciprocating saw-blades

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Processing Of Stones Or Stones Resemblance Materials (AREA)

Description

!^KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei den bisherigen Steinsägen mit Gewichtssenkung bewegt sich der Gatterrahmen, der stets schwerer sein mufs als das ihn ausgleichende, frei in der Luft hängende Gegengewicht, infolge der pendelnden Aufhängung bei schräger Pendelstellung in der Luft, wie dies aus der Skizze (Fig. 1) ersichtlich ist, in welcher χ die Pfeilhöhe andeutet, in der sich der Gatterrahmen vom Stein weghebt. Bei dieser Aufwärtsbewegung, welche gleichzeitig die Zuführung von Sand unter die Sägeblätter, ermöglicht, wird sich der Gatterrahmen durch sein Eigengewicht senken. Beim Rückgange des Gatterrahmens zur senkrechten. Pendelstellung treffen die in letzterem gelagerten Sägeblätter auf den zu bearbeitenden Stein auf. Infolge der Senkung des Rahmens werden die Sägeblätter ein Stück auf dem Stein wagerecht hinrutschen, wie dies aus der Skizze (Fig. 2) ersichtlich ist. Dieses noch bei schräger Pendelstellung eintretende Auftreffen der Sägeblätter auf den Stein hat aber natürlich zur Folge, dafs gleichzeitig die den Gatterrahmen tragenden Seile einen Augenblick schlaff hängen, infolge dessen der als Gegengewicht des Gatterrahmens dienende, mit Steinen oder Sand angefüllte und frei in der Luft schwebende Kasten plötzlich sich senkt und dadurch den Druck der Sägeblätter auf den Stein vermindert, wenn die Sägeblätter schneidend wirken sollen. Durch diesen Uebelstand wird eine grofse Verminderung der durch die Höhe des erzielten Sägenschnittes dargestellten Arbeitsleistung des Sägegatters hervorgerufen.
Die den Gegenstand der Erfindung bildende Druckregelungsvorrichtung für Steinsägen mit Gewichtssenkung soll diesen vorstehend gekennzeichneten Uebelstand beheben. Diese Vorrichtung besteht aus einer selbsttätig zur Wirkung gelangenden Bremse, die sich aus einer Scheibe und einem auf einen Theil des Umfanges der letzteren aufliegenden Hebel zusammensetzt·, Scheibe und Hebel wirken der plötzlichen Senkung des Gegengewichts für den Gatterrahmen beim Auftreffen der Sägeblätter auf den Stein entgegen. Hierdurch wird der Druck des Gatterrahmens auf den Stein nahezu ganz ausgenutzt. Der Zug des nach unten frei fallenden Gegengewichts überträgt sich nicht auf den Gatterrahmen.
Zur Hervorrufung der Bremswirkung ist der nach dem Steinkasten zu gelegene Bremshebel mit zwei Kettenrollen besetzt, in welchen sich die Kettenglieder fest einlegen; das eine Ende dieser Kette ist an dem grofsen Gewichtskasten angehängt, während an dem anderen' Ende der Kette ein kleines Gewicht hängt, das den Zweck hat, die Kette stets anzuspannen. Diese Belastung des Hebels bezw. die Wirkung desselben auf die Bremsscheibe ist nun so zu bemessen, dafs der ausschwingende Gatterrahmen sich, wie früher erwähnt, senken kann. Die erwähnten zwei Kettenrollen sind so eingerichtet, dafs dieselben sich nur nach dem kleinen Gewicht zu drehen können. Eine entgegengesetzte Drehung ist durch irgend eine geeignete Vorrichtung (z. B. einen Einleger) unmöglich gemacht.
Wenn nun der bereits erwähnte' Vorgang, dafs die Sägeblätter infolge der beim Ausschwingen des Rahmens stattgefundeneri Senkung sich wagerecht auf dem Stein bezw. in
den Schnittfugen hinbewegen und das durch die schlaff werdenden Auf bängeseile des Rahmens bewirkte Fallen des grofsen Gewichtskastens eintritt, so wird die in den Kettenrollen festgehaltene Kette gleichzeitig ein Festziehen des Hebels auf die Bremsscheibe bewirken und das Fallen des grofsen Gewichtskastens nahezu, verhindert werden.
Ein Ausführungsbeispiel der vorstehend gekennzeichneten Druckregelungsvorrichtung für Steinsägen der eingangs genannten Gattung ist in Fig. 3 in Ansicht und theilweisem Schnitt und in Fig. 4 im Grundrifs ersichtlich, α ist der Wagen mit dem Werkstück b (Steinplatte), das durch die Sägeblätter c in dem bei d pendelnd aufgehängten Gatterrahmen e in einzelne Theile zersägt werden soll. Der Gatterrahmen ist in der üblichen Weise durch ein in der Luft frei hängendes Gegengewicht f, welches hier durch einen mit Steinen angefüllten Kasten ersetzt ist, ausgeglichen. Die den Gatterrahmen tragenden und über die Scheiben g geleiteten Seile h führen nicht unmittelbar zum genannten Gegengewicht, sondern sind am Umfange der Scheiben i befestigt, die gemeinsam auf der Welle k sitzen; auf dieser sitzen zwei weitere Seilscheiben / mit den an ihnen befestigten Seilen m, die über die Scheiben ss hinweg nach dem Gegengewichtf führen und an demselben befestigt sind. Der Gatterrahmen wird durch ein Schubkurbelgetriebe in der üblichen Weise hin- und hergeführt.
In Verbindung mit dieser an sich bekannten Gatterrahmenaufhängevorrichtung kommt eine Bremsvorrichtung zur Verwendung, die bezwecken soll, den durch sein Eigengewicht auf den zu sägenden Stein aufgesetzten Gatterrahmen während des gröfsten Theiles seines Vorschubs auf dem Stein zu belassen. Zu diesem Zwecke ist auf die Welle k eine Bremsscheibe t aufgesetzt, gegen deren Kranz ein bei η drehbar gelagerter Bremshebel 0 anliegt. In der Nähe des freien Endes dieses Hebels sitzen zwei Kettenrollen pp, auf welche eine Kette q aufgelegt ist; das eine Ende derselben ist mit senkrecht geführtem Gewicht r belastet, während das andere Ende ari den Steinkasten f angehängt ist.
Die Wirkungsweise der Bremsvorrichtung ist folgende:
Bei der durch das Schubkurbelgetriebe für den Gatterrahmen e hervorgerufenen Hin- und Herbewegung des letzteren entfernt sich der Gatterrahmen e vom Werkstück b (Fig. 1), das Gewicht des Gatterrahmens kommt zur Wirkung und es senkt sich derselbe beim Ausschwingen; infolge dessen wird er beim Rückgang bereits bei schräger Pendelstellung auf den Stein auftreffen (Fig. 2). Hierbei werden die Seile einen Augenblick locker und das Gewicht f wird den Druck der Sägeblätter auf den Stein gerade in dem Augenblicke vom Werkstück abzuheben suchen, wenn dieselben zur Wirkung kommen sollen. In diesem Augenblicke tritt die Bremse in der bereits angegebenen Weise in Thätigkeit.
Sowie die Sägeblätter wieder sich vom Werkstück entfernen wollen, wenn die den Gatterrahmen tragenden Hebel nach der anderen Seite ausschwingen (rechtsseitig Fig. 2) und sich nach aufwärts bewegen, werden durch das nach abwärts wirkende Gewicht des Gatterrahmens die Seile h angezogen, womit eine geringe Verdrehung der Seilscheiben g i — entgegen der Wirkungsrichtung der Bremse — und dadurch ein Lösen der letzteren verbunden ist, die aber sofort wieder zur Wirkung kommt, nachdem sich die Sägeblätter von Neuem auf das Werkstück aufgesetzt haben. Der oben beschriebene Vorgang beginnt dann von Neuem.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Druckregelungsvorrichtung für Steinsägen mit frei hängendem Gegengewicht, gekennzeichnet durch eine aus einer Bremsscheibe (t) und einem Bremshebel (0) gebildete Bremse, welche den Niedergang des Gatters nicht behindert, dagegen bei Entlastung des Sägerahmens infolge von Verticalstöfsen in Thätigkeit tritt . und das Gegengewicht hindert, diesen Stöfsen zu folgen.
2. Druckregelungsvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Anordnung einer. Bremsscheibe (t) auf der die Seilscheiben für den Sägegatterrahmen tragenden Welle(k) und eines durch das Gegengewicht (f) und das Ausgleichgewicht (r) beeinflufsten Bremshebels (0).
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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