DE1279639B - Kohleeinfuellschacht fuer horizontale Verkokungsoefen - Google Patents

Kohleeinfuellschacht fuer horizontale Verkokungsoefen

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Publication number
DE1279639B
DE1279639B DEST25648A DEST025648A DE1279639B DE 1279639 B DE1279639 B DE 1279639B DE ST25648 A DEST25648 A DE ST25648A DE ST025648 A DEST025648 A DE ST025648A DE 1279639 B DE1279639 B DE 1279639B
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DE
Germany
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Pending
Application number
DEST25648A
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English (en)
Inventor
Manfred Morgenstern
Dr Friedrich Thiersch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Carl Still GmbH and Co KG
Original Assignee
Carl Still GmbH and Co KG
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Publication date
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Publication of DE1279639B publication Critical patent/DE1279639B/de
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B31/00Charging devices
    • C10B31/02Charging devices for charging vertically
    • C10B31/04Charging devices for charging vertically coke ovens with horizontal chambers

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Coke Industry (AREA)

Description

  • Kohleeinfüllschacht für horizontale Verkokungsöfen In der Decke von horizontalen Verkokungsöfen befinden sich Schächte, durch die die Verkokungsöfen mit Einsatzkohle beschickt werden. Sie sind nach oben mit Deckeln verschlossen.
  • Um Verstopfungen zu vermeiden und um gleichmäßiges Durchfallen der Kohle zu gewährleisten, sind die Einfüllschächte nach unten zu, d. h. zu ihrer Mündung im Ofengewölbe hin konisch erweitert ausgeführt, insbesondere in der Richtung der Ofenlängsachse.
  • Die Füllschächte reichen durch die Ofen- bzw. Batteriedecke hindurch und können wegen der unterschiedlichen Dicke von Batteriedecken von recht unterschiedlicher Tiefe sein. erblich sind zur Zeit 0,8 bis 1,5 m als Stärke des Mauerwerks oberhalb des Ofengewölbes.
  • In der Nähe des Ofengewölbes werden zumindestens die Mündungen der Einfüllschächte praktisch den Temperaturen des Ofengewölbes ausgesetzt. In diesem Bereich werden die Schächte deshalb z. B. aus hochtemperaturbeständigem Silikamaterial ausgeführt. Darüber werden sie, wie auch die übrigen Teile der Batteriedecke, z. B. aus Schamottematerial errichtet.
  • Die Einfüllung der Einsatzkohle in die Verkokungskammern geschieht bekanntlich mittels sogenannter Füllwagen. Diese sind auf der Batteriedecke z. B. auf Schienen verfahrbar und mit Kohlebunkern und Vorrichtungen zum Abheben der Einfüllschachtdeckel ausgerüstet. Nach dem Abheben der Deckel von den Einfüllschächten werden die Auslaufstutzen der Kohlebunker auf die Mündungen der Einfüllschächte abgesenkt, und nach Öffnen der Bunkerverschlüsse fällt die Einsatzkohle durch die Einfüllschächte in die Verkorkungskammer.
  • Dabei wird die Kohle, die im direkten senkrechten Fall auf die Sohle der Kammer fällt, höher verdichtet, als der Kohleanteil, der vom senkrechten Fall abgelenkt schräg auf die Ofensohle auftrifft oder mit dem abgelenkten Anteil der benachbarten Füllschächte zusammentrifft und erst danach auf die Kammersohle bzw. auf bereits in der Kammer lagernde Kohle fällt. Es ergibt sich im Ganzen über die Kammerlänge eine unregelmäßige Verdichtung der Einsatzkohle, und es wird aus der Kammer ein in bezug auf seine Dichte heterogener Koks erhalten, was aus bekannten Gründen unerwünscht ist.
  • Man hat bereits versucht, diesem Mißstand dadurch zu begegnen, daß man in die Einfüllschächte, nahe ihrer Mündung in das Kammergewölbe, Teilungsstege eingebaut hat, die in Richtung der Batterieachse verlaufen und den Auslaufquerschnitt des Einfüllschachtes in zwei Hälften teilen. Diese Teilungsstege lenken den im Einfüllschacht senkrecht stürzenden Kohlestrom seitlich ab und mindern dadurch die Wucht des senkrechten direkten Falles.
  • Im ganzen gesehen, werden auf diese Weise die Zentren großer Kohledichte unmittelbar unter den Einfüllschächten vermieden und Gleichmäßigkeit der Dichte des Kohlebesatzes in der Kammer erreicht und ein in bezug auf seine Dichte homogener Koks produziert.
  • Die Teilungsstege sind einerseits praktisch den hohen Temperaturen des Kammergewölbes ausgesetzt, andererseits kann ihre Breite nur begrenzt sein, weil sie nicht zu viel Fläche des Einfüllschachtquerschnittes einnehmen und den Kohlestrom aufhalten dürfen.
  • Außerdem sind diese Teilungsstege durch das öffnen der Einfüllschachtdeckel starken Temperaturschwankungen ausgesetzt. Ihre Haltbarkeit ist deshalb gering. In der Betriebspraxis sind die Teilungsstege bereits nach kurzer Zeit aus den Einfüllschächten herausgebrochen, und eine Teilung des Kohlestromes im oben erläuterten Sinne tritt nicht mehr ein. Ihr Wiedereinbau während des Betriebes ist nicht möglich; die Reparatur kann frühestens nach Erkalten der Verkokungskammer vorgenommen werden.
  • Es wird eine Ausgestaltung des Einfüllschachtes vorgeschlagen, die das Wiedereinsetzen von ausgebrochenen Teilungsstegen während des Betriebes der Kammer ermöglicht.
  • Erfindungsgemäß erhält der Einfüllschacht in seinem unteren Bereich zwei einander gegenüberliegende, in Längsrichtung der Verkokungskammer verlaufende Einbuchtungen mit senkrechten Ausnehmungen in der Mitte und konsolenartiger Ausbildung an ihrem unteren Ende und einen in die Ausnehmungen eingefügten, auf den Konsolen lagernden Teilungssteg. Die Einbuchtungen werden vorteilhaft als Abmauerungen so ausgeführt, daß sie in der Draufsicht auf den Einfüllschacht am Rande wenigstens teilweise sichtbar und die Ausnehmungen in den Einbuchtungen in ihrem ganzen Querschnitt sichtbar sind.
  • Zweckmäßig werden die Einbuchtungen als Abmauerungen so ausgeführt, daß sie sich von oben und von unten im spitzen Winkel von den Wandungen des Einfüllschachtes abheben und in ebene senkrechte Wände übergehen.
  • Auf diese Weise wird das Einsetzen von Ersatzteilungsstegen von oben z. B. mit Hilfe von langen Zangen oder am Ende umgebogenen Stäben, die z. B. in Bohrungen in dem Teilungssteg eingreifen, erleichtert.
  • Die Stege werden aus hochtemperaturfesten metallischen oder keramischen Materialien und in Länge und Breite so ausgeführt, daß sie in die Ausneh= mangen eingelassen und auf die Konsolen aufgesetzt werden können.
  • Sie können einfache rechteckige Prismenform haben. Vorteilhaft werden sie jedoch nur an den Enden, die in die Ausnehmungen der Einbuchtungen als Führung eingreifen, prismenartig ausgebildet, während die nicht auf den Konsolen auflagernden mittleren Teile z. B. messerartig mit nach oben stehender Schneide ausgebildet sind.
  • Dieser mittlere Stegteil hat dann im Querschnitt etwa Tropfenform, und ihm wird vorteilhaft eine größere Höhe als den Auflageteilen an den Enden gegeben. Bei nur wenig abgesetzter oberer Kante ragt er dann unterhalb der Auflagekonsolen z. B. bis in den aus Silikatmaterial ausgeführten unteren Teil des Einfüllschachtes bzw. bis in die das Kammergewölbe bildenden feuerfesten Partien hinein.
  • Dadurch werden lange schräge seitliche Flächen am Teilungssteg gebildet, und die Ablenkung des stürzenden Kohlestromes wird verstärkt.
  • Die Erfindung wird beispielsweise durch die F i g. 1 bis 4 erläutert.
  • F i g. 1 ist die Draufsicht auf einen Einfüllschacht mit kreisrunder oberer Mündung und eingesetztem Teilungssteg; F i g. 2 ist ein vertikaler Schnitt durch den Einfüllschacht in Richtung der Kammerlängsachse nach der Schnittlinie II-H von F i g. 1; F i g. 3 ist ein vertikaler Schnitt quer zur Längsachse der -Verkokungskammer nach der Schnittlinie III-IH von F i g.1.
  • F i g. 4 ist eine vergrößerte perspektivische Darstellung des Teilungssteges.
  • 1 stellt einen Ausschnitt aus der Ofendecke dar und 2 den in die Ofendecke- eingelassenen Rahmenstein des Füllschachtes. 3 ist die im unteren Teil in Silikamaterial und im oberen Teil in Schamotte ausgeführte Ofendecke. 4 ist die Wandung des Füllschachtes, die ebenfalls teils aus Silikamaterial teils aus Schamotte besteht. 5 ist der Füllschacht, der im Gewölbe der Verkokungskammer mündet. Die obere Kante der feuerfesten Steine, welche den Scheitel des Kammergewölbes bilden, ist in der F i g. 3 durch die gestrichelte Linie 6 angedeutet. Die flach abgemauerte Einbuchtung 7, die sich in Höhe der Linie 8 von der Schachtwand abhebt, trägt die senkrechten Ausnehmungen 9 mit der unteren Konsole 10. In diese Ausnehmungen 9 wird der Teilungssteg 11 mit den Endstücken 12 eingesetzt. Die Flächen 13 ruhen auf den Konsolen 10. Mit dem Unterteil 14 ragt der Teilungssteg bis in die Ofengewölbesteine unter der Linie 6 in F i g. 3 hinein. Die abgerundete Kante 15 teilt den Kohlestrom, der von oben in den Füllschacht einströmt, und läßt ihn auf den Seitenflächen 16 aufprallen.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Einfüllschacht für die Beschickung mit Einsatzkohle in der Decke von horizontalen Verkokungsofenkammern mit Teilungsstegen für den Kohlestrom im unteren Teil des Einfüllschachtes, gekennzeichnet durch zwei einander gegenüberliegende, in Kammerlängsrichtung verlaufende Einbuchtungen an den Wandungen des Einfüllschachtes mit senkrechten Ausnehmungen in der Mitte und unteren Konsolen in den Ausnehmungen und einen in die Ausnehmungen eingefügten und auf den Konsolen aufsitzenden Teilungssteg.
  2. 2. Einfüllschacht nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch als Abmauerungen ausgeführte Einbuchtungen, die sich im spitzen Winkel von den Wänden des Einfüllschachtes abheben und in ebene senkrechte Wände übergehen.
  3. 3. Einfüllschacht nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch Einbuchtungen, die in der Draufsicht auf den Einfüllschacht wenigstens teilweise und deren Ausnehmungen vollständig sichtbar sind.
  4. 4. Einfüllschacht nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch rechteckig-prismatische Führungsstücke an den Enden der Teilungsstege zum Einsetzen in die Ausnehmungen der Einbuchtungen und einem messerartig mit nach oben gerichteter Schneide ausgeführten mittleren, nicht aufliegenden Teil.
  5. 5. Einfüllschacht nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch einen mittleren nicht aufliegenden Stegteil, der bis in die Gewölbesteine der Verkokungskammer hineinragt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 712 953, 1025 827.
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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE712953C (de) * 1937-09-07 1941-10-29 Koppers Gmbh Heinrich Einrichtung zum Fuellen von Horizontalkammeroefen zur Erzeugung von Gas und Koks
DE1025827B (de) * 1956-10-01 1958-03-13 Schuechtermann & Kremer Verfahren und Vorrichtung zum Einbringen der Kokskohle in Koksofenkammern

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE712953C (de) * 1937-09-07 1941-10-29 Koppers Gmbh Heinrich Einrichtung zum Fuellen von Horizontalkammeroefen zur Erzeugung von Gas und Koks
DE1025827B (de) * 1956-10-01 1958-03-13 Schuechtermann & Kremer Verfahren und Vorrichtung zum Einbringen der Kokskohle in Koksofenkammern

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