DE1263C - Neuerungen an selbstthätigen Sperrstäben für Webstühle - Google Patents

Neuerungen an selbstthätigen Sperrstäben für Webstühle

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DE1263C
DE1263C DE1263DA DE1263DA DE1263C DE 1263 C DE1263 C DE 1263C DE 1263D A DE1263D A DE 1263DA DE 1263D A DE1263D A DE 1263DA DE 1263 C DE1263 C DE 1263C
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DE
Germany
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L Robertshaw
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L Robertshaw
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03JAUXILIARY WEAVING APPARATUS; WEAVERS' TOOLS; SHUTTLES
    • D03J1/00Auxiliary apparatus combined with or associated with looms
    • D03J1/22Temples

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

1877.
Klasse 86.
LEVI ROBERTSHAW in THORNTOW bei BRADFORD (Grafschaft YORK). Neuerungen an selbstthätigen Sperrstäben für Webstühle.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 19. October 1877 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf die Anwendung von Glas, Hartglas, Porcellan, Thonwaaren und anderen plastischen Massen zu den excentrischen Theilstücken, Ringen oder Frictionsscheiben der selbstthätigen Sperrstäbe für Webstühle; ferner auf die Anwendung bestimmter Apparate, um den Sperrstäben die erforderliche Bewegung zu geben, damit sie sich der besonderen Bewegung des Webestoffes anpassen, denselben festhalten und das Fabrikat zur erforderlichen Breite ausstrecken. Für den erstgenannten Zweck construire ich die excentrischen Theilungsstücke, -Ringe oder Frictionsscheiben der selbstthätigen Sperrstäbe aus Glas, Hartglas, Porcellan, Thonmasse oder sonstigem plastischen Material, wodurch eine bedeutende Ersparnifs in der Fabrikation der Sperrstäbe erzielt und alle Arbeit, welche bisher zur Herstellung eiserner oder messingener excentrischer Theilungsstücke, Ringe etc. diente, entbehrlich wird. Die erforderliche Bewegung wird dadurch erzielt, dafs auf den Brustschienen eines Webestuhles bewegliche Halter derartig angebracht werden, dafs die Bewegung der Sperrstäbe in der erforderlichen Breite des Webstoffes ermöglicht ist; auf diesen Haltern werden Federn von- Stahl aufgesetzt, d. h. eine federnde Stange von Stahl für jeden Sperrstab und auf derselben wird der Träger oder Ansatz des Sperrstabes befestigt. Diese Federn von Stahl geben den Sperrstäben die erforderliche horizontale Bewegung und verhindern den bereits gewebten Stoff, sich rückwärts zu bewegen oder auf den Sperrstäben zu drehen, wenn der Weberkamm in Thätigkeit ist. Jeder Sperrstab wird gehoben, indem an der Spitze desselben ein Charnier angebracht ist. Hierdurch wird dem Schiff, indem es über den Weberkamm geht, freie Bewegung mitgetheilt und die Kette verhindert, in Unordnung zu gerathen oder beschädigt zu werden. Die combinirten Bewegungen gestatten den selbstthätigen Sperrstäben, sich der besonderen Bewegung des Webstoffes anzupassen und das Material festzuhalten und gleichmäfsig bis zur erforderlichen Breite zu strecken.
Fig. ι stellt die Vorderansicht eines excentrischen Theilungsstückes, Ringes oder Frictionsscheibe dar und Fig. 2 eine Seitenansicht davon; Fig. 3 ist eine Ansicht des verbesserten Sperrstabes und Apparates; Fig. 4 eine Seitenansicht und Fig. 5 ein Grundrifs; Fig. 6 zeigt einen Sperrstab mit Charnier und Fig. 7 einen Grundrifs desselben. Gleiche Buchstaben bezeichnen in den verschiedenen Figuren gleiche Theile.
A excentrische Theilungsstücke, Ringe oder Frictionsscheiben in dem Sperrstabe; Kopf JB, aus Glas, Hartglas, Thon oder anderer plastischer Masse.
Der verbesserte Apparat mit den Sperrstäben wird rechts und links an der inneren Seite der Brustschiene des Webstuhles mittelst Bolzen und Schraubenmuttern angebracht, welche in Haltern C angebracht sind, die mit den Seitenstücken Ό versehen sind, auf diesen ist eine Stahlstange E von solcher Stärke befestigt, welche eine federnde Bewegung zuläfst, die dem Sperrstab die horizontale Bewegung gestattet, so dafs derselbe dem Weberkamme folgen kann, sowie derselbe von dem Tuch zurückgeht. Auf der Stahlstange E ist ein Ansatz F befestigt, welcher mit einem Vorsprung G versehen ist, durch welchen die Stange E hindurchgeht; an dem Vorsprung G ist ein Knopf H mit Schraube ■/ zur Befestigung des Ansatzes an der Stahlstange in der erforderlichen Lage und Anbringung der Sperrstäbe je nach den verschiedenen Breiten des Webestoffes. Auf dem Ansatz F ist ein Träger J festgebolzt, auf welchem der Sperrstab angebracht ist (Fig. 6 und 7). Dieser Sperrstab ist mit Seitenstücken L versehen, in welchen sich das Ende eines kurzen Armes M bewegt, an welchem der Sperrstabkopf B mit der Führung N befestigt ist. Durch die Seitenstücke L und den Arm M geht ein Stift O, auf welchem sich der Arm dreht, der dem Sperrstabkopf eine steigende und fallende Bewegung ertheilt, die mit der oben erwähnten horizontalen Bewegung den selbstthätigen Sperrstäben gestattet, sich der besonderen Bewegung des Webestoffes anzupassen, das Material zu ergreifen und in den erforderlichen Breiten zu strecken, wobei die Ketten verhindert werden, in den Weberkamm zu schneiden und letzterer die Ketten zu brechen.

Claims (1)

  1. Patent - Ansprüche:
    i. Die Anwendung federnder Stahlstangen, welche den Sperrstäben die nöthige hori-
    zontale Bewegung verleihen, so dafs sie dem Weberkamm bei seinem Zurückgehen von dem Wollstoff folgen können, wie oben beschrieben und in den beiliegenden Zeichnungen erläutert.
    Die Construction und Anwendung von Sperrstäben und Charnieren, durch welche ihnen eine hebende und fallende Bewegung ermöglicht ist, welche ihnen bei ihrer horizontalen Bewegung gestattet, sich der besonderen Bewegung des Stoffes anzupassen, denselben festzuhalten und gleichmäfsig zur erforderlichen Breite zu strecken, wie es oben beschrieben und mit Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen erläutert ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE1263DA 1877-10-18 1877-10-18 Neuerungen an selbstthätigen Sperrstäben für Webstühle Expired - Lifetime DE1263C (de)

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DE1263T 1877-10-18

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DE (1) DE1263C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1019848B (de) * 1955-03-24 1957-11-21 Joachim Rathjens Ingenieurbaut Fraes- und Foerderkopf fuer Tiefenschichtenfoerdervorrichtungen

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