DE1256830B - Mehrsystemige Strumpfrundstrickmaschine - Google Patents

Mehrsystemige Strumpfrundstrickmaschine

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Publication number
DE1256830B
DE1256830B DEE25963A DEE0025963A DE1256830B DE 1256830 B DE1256830 B DE 1256830B DE E25963 A DEE25963 A DE E25963A DE E0025963 A DEE0025963 A DE E0025963A DE 1256830 B DE1256830 B DE 1256830B
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DE
Germany
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feet
pusher
needles
foot
needle cylinder
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Pending
Application number
DEE25963A
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English (en)
Inventor
Hynek Lunak
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Elitex Zavody Textilniho
Original Assignee
Elitex Zavody Textilniho
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Publication date
Application filed by Elitex Zavody Textilniho filed Critical Elitex Zavody Textilniho
Publication of DE1256830B publication Critical patent/DE1256830B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B9/00Circular knitting machines with independently-movable needles
    • D04B9/42Circular knitting machines with independently-movable needles specially adapted for producing goods of particular configuration
    • D04B9/46Circular knitting machines with independently-movable needles specially adapted for producing goods of particular configuration stockings, or portions thereof

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

BUNDKSREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. α.:
D04b
Deutsche Kl.: 25 a -9/02
Nummer: 1 256 830
Aktenzeichen: E 25963 VII a/25 a
Anmeldetag: 5. Dezember 1963
Auslegetag: 21. Dezember 1967
Die vorliegende Erfindung betrifft eine mehrsystemige Strumpfrundstrickmaschine zur Herstellung von nahtlosen Damenstrümpfen mit verstärkten Teilen konstanter oder zunehmender Breite, bei welcher die Auswahl der Verstärkungsnadeln mit Hilfe von Schloßteilen und Stößern erfolgt, die mit unterschiedlich langen Arbeitsfüßen und seitlich abgebogenen Hebefüßen versehen im umlaufenden Nadelzylinder unterhalb der Zungennadeln angeordnet sind, und für deren radiale Führung und Halterung zwei Schloßringe oberhalb und unterhalb der Arbeitsfüße der Stößer angeordnet sind.
Es ist bereits eine zweisystemige Strumpfrundstrickmaschine zur Herstellung glatter Damenstrümpfe mit verstärktem Unterteil bekannt, bei welcher der Hub verhältnismäßig langer, zur Nadelauswahl zwecks Verstärkung dienender Stößer der Entfernung zwischen deren Arbeitsfüßen und seitlich abgebogenen Hebefüßen entspricht. Sobald die Verstärkungsnadeln wahlweise betätigt werden, um sie an einen Verstärkungsfaden heranzubringen, erfaßt der seitlich abgebogene Hebefuß des zugehörigen Stößers, der über die Nadelzylinderoberfläche herausragt, den Arbeitsfuß des benachbarten Stößers, um letzteren in Richtung nach oben mitzunehmen. Dabei sind alle Stößer auf ihrem einen Ende in radialer Richtung mit Hilfe mehrerer, nebeneinander angeordneter Zugfedern gehalten, welche die Nadelzylinderoberfläche umspannen und die Stößer gegen den Boden der Nadelzylindernuten drücken. Die angeführte Anordnung und radiale Führung der Stößer im Nadelzylinder ist jedoch nicht vollkommen, weil es im Fall einer nur geringen radialen Ausschwenkung des unteren Stößerendes in Richtung aus dem Nadelzylinder zu einer unerwünschten Mitnahme der benachbarten, seitlich abgebogenen Stößerhebefüße kommen kann, was deren Bruch zur Folge hat. Auch benötigen die einzelnen verhältnismäßig langen Stößer, deren Arbeitsfüße von den Hebefüßen weit entfernt sind, einen hohen Nadelzylinder.
Bekannt ist es, zur sicheren Führung von Nadelstößern gegen radiales Verschwenken diese durch unterhalb und oberhalb der unterschiedlich hohen Arbeitsfüße vorgesehene Schloßringe zuzuführen. Diese bekannte Maschine hat jedoch den Nachteil, daß die Bewegungsbahn der seitlich abgebogenen Füße beim unteren Schloßring Berücksichtigung finden muß. Daher sind besondere Durchgangskanäle von der unteren Bahn zur oberen und umgekehrt angeordnet. Dadurch wird einerseits der Nadelzylinder recht lang und zum anderen der Schloßring sehr kompliziert.
Mehrsystemige Strumpf rundstrickmaschine
Anmelder:
ELITEX Sdruzeni podnikü textilniho
strojirenstvi, Reichenberg (Tschechoslowakei)
Vertreter:
Dipl.-Phys. Dr. W. Junius, Patentanwalt,
Hannover, Abbestr. 20
Als Erfinder benannt:
Hynek Luöäk, Trebic (Tschechoslowakei)
Beanspruchte Priorität:
Tschechoslowakei vom 19. Dezember 1962 (7123)
Die vorliegende Erfindung vermeidet diese Nachteile. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Stößer mit seitlich abgebogenen Hebefüßen kurz auszubilden, um sie in einen niedrigen Nadelzylinder einsetzen zu können.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß jeder einzelne Stößer zwischen seinem Arbeitsfuß und seinem seitlich abgebogenen Hebefuß auf der vom Nadelzylinder abgekehrten Seite mit einer Ausnehmung versehen ist, deren obere Kante als Anlagefläche für den Hebefuß des benachbarten Stößers ausgebildet ist, und daß eine über der Anlagefläche der Ausnehmung befindliche äußere Längskante sowie der Hebefuß jedes Stößers sich mit der Oberfläche des Nadelzylinders deckt, welche deshalb an ihrem unteren Ende abgesetzt ist.
Dabei ist es vorteilhaft, wenn dem Arbeitsfuß des Stößers außer dem oberen und unteren Schloßring ein dazwischenliegender mittlerer Schloßring angeordnet ist.
Das Wesen der Erfindung ist an Hand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen näher beschrieben. Es zeigt
709 709/73
3 4
F i g. 1 einen Längsschnitt durch den Nadelzylinder festen Zwischenringes 15 und eines ortsfesten unteren mit den Mitteln zur Verstärkung des Strumpfes (in Schloßringes 16 gebildet werden. Der mittlere Schloßvergrößerter Darstellung), ring 14 bildet mit einem oberen Schloßring 17 eine
F i g. 2 eine schaubildliche Ansicht auf mehrere, durchlaufende bekannte Bahn 18, welche zur Höhen-
nebeneinander angeordnete und miteinander arbei- 5 führung der Füße 5 der Musterstößer 4 dient. Sämt-
tende Stößer nach der Erfindung in vergrößerter liehe Schloßringe 14, 16, 17 sind mittels Schrauben
Darstellung, 19, 20 am Schloßmantel 21 des Schloßtellers 22 be-
F i g. 3 bis 6 eine schematische Abwicklung des festigt (F i g. 1). Auf dessen Unterseite ist mittels
unteren Schloßmantels einer mehrsystemigen Strumpf- Schrauben 23 ein Zentrierring 24 befestigt. Der
rundstrickmaschine mit Bahnen der Arbeitsfüße von io Schloßteller 22 sitzt im Maschinenrahmen 25 und ist
Stößern in verschiedenen Arbeitsabschnitten, mit letzterem durch Schrauben 26 fest verbunden.
Fig. 3a bis 6a schematisch die gegenseitige An- Zwischen Maschinenrahmen25 und Schloßteller22 Ordnung von Arbeits- und Hebefüßen der Stößer im läuft ein Kegelzahnrad 27 um, das mit einem nicht abgewickelten Zustand und in bezug auf die Längs- dargestellten Kegelzahnrad einer Hauptantriebswelle achse des Nadelzylinders und auf die zusammen- 15 in ständigem Eingriff steht. Die Nabe 28 des Kegelwirkenden Schloßteile, welche in den ungeraden Zahnrades 27 dient zur Mitnahme und zur Höhen-Stricksystemen angeordnet sind. führung des Nadelzylinders 1, welcher mittels meh-
Die in den Zeichnungen dargestellten Mittel zur rerer Stifte 29 auf einem nicht dargestellten, axial
Verstärkung eines Strumpfes nach der Erfindung verschiebbaren Hubrohr zwecks Änderung der
werden beispielsweise auf einer viersystemigen Rund- 20 Maschenlänge ruht.
strickmaschine verwendet, bei welcher die bekannte Zwischen den beiden Schloßringen 14 und 16
Vorrichtung zur mustergemäßen Auswahl von Nadeln (Fig. 3) ist vor dem Kulierschloßteil des ersten
zwecks Bildung von Netzmaschen im nahtlosen Stricksystemes I ein ortsfestes Senkschloßteil 30 und
Damenstrumpf benutzt wird. Zum besseren Verstand- vor dem Kulierschloßteil des dritten Stricksystemes III
nis sind von der Strickmaschine nur jene Teile er- 25 ein ortsfestes Senkschloßteil 31 angeordnet. Vor
sichtlich, die mit dem Erfindungsgegenstand in un- jedem Senkschloßteil 30 und 31 befindet sich ein
mittelbarem Zusammenhang stehen. radial bewegliches Wählschloßteil 32 und 33. Zwi-
Von den üblichen Strickelementen sind aus der sehen dem Senkschloßteil 31 und Wählschloßteil 33 Fig. 1 lediglich ein umlaufender Nadelzylinder 1 des StricksystemsIII ist ein radial bewegliches Hebesowie dessen Zungennadeln 2 mit unterschiedlich 30 schloßteil 34 angeordnet (F i g. 4). Sämtliche angelangen Füßen 3 ersichtlich. Unterhalb der Nadeln 2 führten Schloßteile 30 bis 34 wirken auf die Füße 6 a, sind Musterstößer 4 mit mehreren Füßen 5 zur BiI- 6 b, 6 b', 6 c, 6 c' der Stößer 6 ein, die gruppenweise dung von Netzmaschen angeordnet. Unterhalb der entweder auf dem ganzen oder teilweisen Umfang Musterstößer 4 befinden sich verhältnismäßig kurze des Nadelzylinders angeordnet sind.
Stößer 6 mit unterschiedlich langen Arbeitsfüßen 6 a, 35 Die Wirkungsweise der Mittel zum Verstärken 6b, 6b', 6c, 6c' (Fig. 3a) sowie mit seitlich abge- gewünschter Teile in der Strickware ist folgende:
bogenen Hebefüßen la, 7b. Die langen Füße 6a, die Beim Stricken von glatter oder gemusterter Strickmittleren Füße 6b, 6b' und die kurzen Füße 6c, 6c' ware ohne Verstärkung gewisser Flächenteile bewegen sowie die seitlich abgebogenen Hebefüße Ta, Ib der sich die Füße 6 a, 6 b, 6 b', 6 c, 6 c' (Fig. 3 a) der Stößer 6 sind in bezug auf die Längsachse x-x des 40 Stößer 6 in Richtung des Pfeiles S auf der Bahn D1 Nadelzylinders symmetrisch angeordnet. Dabei ist die (F i g. 3) in der unteren Bahn 13. Nachdem die radial eine Hälfte der Füße la nach links, das ist in der beweglichen Schloßteile 32, 33, 34 nicht auf die an-Drehrichtung S des Nadelzylinders 1, abgebogen, geführten Füße einwirken, unterbleibt die Auswahl während die andere Hälfte der Füße Ib nach rechts, der Verstärkungsnadeln.
das ist in entgegengesetzter DrehrichtungS', abge- 45 Den Anfang der Verstärkung im Stricksystemi
bogen ist. Jeder Stößer 6 ist oberhalb der Hebefüße bestimmt das Hebeschloßteil 34 (F i g. 4), welches in
la, Ib mit einer rechteckförmigen Ausnehmung 8 radialer Richtung zum Nadelzylinder so weit ver-
von der Längey (Fig. 2) versehen, wodurch eine schoben wird, daß es nur auf die langen Füße6a
obere Kante9 gebildet wird, die zwecks zeitweiser der Stößer6 einwirkt (Fig. 4a). Hierdurch bewegt
Zusammenarbeit mit dem Hebefuß la oder Ib des 50 sich die ganze Gruppe der Füße 6a auf der BahnD 2
benachbarten Stößers 6 senkrecht zur Längsachse x-x (F i g. 4) in der mittleren Bahn 12 und bestimmt die
des Nadelzylinders verläuft. Diese Kante 9 befindet Anfangsbreite der Verstärkung. Durch das Anheben
sich ungefähr in der Hälfte des zwischen Arbeitsfuß der Gruppe langer Füße 6 a auf der Bahn D 2 kommt
6ß und Hebefuß7α oder Ib gegebenen Höhen- es zum Eingriff des Hebefußes 7α, 7δ (Fig. 4a) der
abstandes und bestimmt den Huby jedes Stößers 6 55 am Rand der Gruppe langer Füße 6 a befindlichen
zum Anheben der zugehörigen Verstärkungsnadel in Stößer 6 mit der Kante 9 der Ausnehmung 8 (Fi g. 2)
den Bereich nicht dargestellter Fadenführer. Die der benachbarten Stößer 6 mit dem mittleren Fuß
Länge >· jeder zwischen Auflagefläche 9 und Hebefuß 6 b 1, 6 b'l (F i g. 4 a) und somit auch zu dessen An-
Ia oder Ib liegenden Ausnehmung8 oder Hubes heben auf die BahnD3 (Fig. 5). Da sich aber die
jedes Stößers 6 beträgt ungefähr 4,5 mm. Die über 60 restlichen mittleren Füße 6b, 6V auf der Bahn Dl
der Kante9 der Ausnehmung8 befindliche äußere (Fig. 4) und die teilweise angehobenen mittleren
Längskante 10 sowie der Hebefuß 7α oder 7b jedes Füße 6bl,6b'l auf der Bahn D3 (Fi g. 5) bewegen,
Stößers 6 deckt sich mit der Oberfläche des Nadel- ohne die obere Kante des Schloßteiles 31 zu er-
zylinders 1, welcher deshalb an seinem unteren Ende reichen, kehren sämtliche mittleren Füße 6 Z), 6 b'
11 abgesetzt ist (Fig. 1). Die Füße6a, 6b, 6b', 6c, 65 durch die Einwirkung des Senkschloßteiles 31 wieder
6 c' der Stößer 6 verlaufen entweder in der mittleren in die untere Bahn 13 zurück,
oder unteren Bahn 12,13 (Fig. 3), welche mit Hilfe Infolge Drehung des Nadelzylinders 1 bewegen
eines ortsfesten mittleren Schloßringes 14, eines orts- sich die langen Füße 6 a der Stößer 6 in der mittleren

Claims (1)

Bahn 12, bis sie auf das Schloßteil 32 auflaufen, welches die Füße6 a auf die Bahn/)4 bringt, wodurch es zur Auswahl der zugehörigen Verstärkungsnadel und somit zur Aufnahme des Verstärkungsfadens kommt. Die Anzahl der verstärkten Maschen im Gestrick entspricht der Anzahl der Stößer 6 mit den langen Füßen 6a. Durch den Eingriff des Hebefußes Ta oder Tb der am Rand der Gruppe langer Füße 6 a befindlichen Stößer 6 mit der oberen Kante 9 der Ausnehmung 8 des benachbarten Stößers 6, der mit einem mittleren Fuß 6bl bzw. 6b'Ί versehen ist, wird dieser so weit angehoben, daß sich die angeführten Füße auf der BahnD5 (Fig. 5) oberhalb des Senkschloßteiles 30 bewegen. Zufolge der Nadelzylinderdrehung in ursprünglicher Richtung werden sämtliche auf der Bahn D 4 sich bewegenden langen Füße 6 α sowie die mitgenommenen zwei, auf der Bahn DS sich bewegenden mittleren Füße 6öl, 6b'l durch den mittleren Schloßring 14 in die mittlere Bahn 12 gesenkt, ohne daß die zugehörigen Ver-Stärkungsnadeln ausgewählt werden. Zur Bildung der Bahn DS kommt es deshalb, weil der Hub, welcher durch den Eingriff des Fußes Ta oder 76 mit der Kante 9 des benachbarten Stößers mit dem mittleren Fuß 6bl oder 6ft'1 entsteht, kleiner ist als der durch das Schloßteil 32 des Stricksystemes I oder Schloßteil 33 des Stricksystemes III hervorgerufene Hub. Letzterer ist für die Auswahl der zugehörigen Verstärkungsnadeln notwendig. Infolge Drehung des Nadelzylinders in Ursprunglicher Richtung gelangen sämtliche in der mittleren Bahn 12 sich bewegenden langen Füße 6 a und mittleren Füße 6bl,6b'l bis zum Wählschloßteil 33 des Stricksystemes III. Inzwischen führen die vor dem Stricksystem I ausgewählten Nadeln in diesem Stricksystem eine Verstärkung durch, um nachher durch Einwirkung nicht dargestellter Schloßteile wieder zurückzukehren. Hierdurch nehmen die Nadeln vor dem Stricksystem III abermals eine Vorbereitungsstellung ein, aus der sie durch Einwirkung von zu- gehörigen Stößern 6 zwecks Verstärkung ausgewählt werden. Das Wählschloßteil 33 hebt nicht nur lange Füße 6 a, sondern auch die weiteren zwei mittleren Füße6Al, 6b'1 des Stößers6 an, welch letztere im Stricksystem I ohne Einfluß auf die Tätigkeit der zugehörigen Nadeln in die mittlere Bahn 12 übergeführt werden. Infolge Einwirkung des Schloßteiles 33 auf die mittleren Füße 6öl, 6b'l kommt es nach deren Verlauf auf der BahnD4 (Fig. 5) sowohl zur Auswahl der zugehörigen Verstärkungsnadeln als auch zur weiteren Überführung eines vorangehenden und eines nachfolgenden mittleren Fußes 6 ft 2, 6 b' 2 (Fig. 4a) des Stößers 6 in die mittlere Bahn 12. Diese übergeführten mittleren Füße bewirken eine Auswahl der zugehörigen Verstärkungsnadeln erst im Stricksystem I. Durch die beschriebene Arbeitsweise und die Einwirkung beider Schloßteile 32, 33 in den Stricksystemen I und III nimmt auf jedem Ende der sich bildenden verstärkten Maschenreihe die Anzahl der verstärkten Maschen gegenüber der vorangehenden verstärkten Maschenreihe um zv/ei zu. Infolge der Nadelzylinderumdrehung wiederholt sich diese Tätigkeit so lange, bis die Anzahl der mittleren Füße 6b, 6b' der Stößer 6 erschöpft ist. Hierdurch entsteht eine gleichförmige Verbreitung der Verstärkung des gewünschten Gestrickteiles. Im Augenblick, wo der letzte Stößer 6 mit dem mittleren Fuß6ft, 6b' in die mittlere Bahn 12 gelangt, können bei weiterem Stricken zwei Varianten der Verstärkung entstehen: a) Die Wählschloßteile 32, 33 der Stricksysteme I und III ändern ihre radiale Lage gegenüber dem Nadelzylinder nicht (Fig. 5a), wodurch eine verstärkte Fläche konstanter Breite hergestellt wird, d. h., daß in jeder verstärkten Maschenreihe eine gleichbleibende Anzahl von Nadeln arbeitet. Hierzu kommt es dadurch, daß der am äußeren Rand der Gruppe mittlerer Füße 6 b, 6b'l befindliche Stößer 6 beim Übergang in die mittlere Bahn 12 wohl den benachbarten Stößer 6 mit kurzem Fuß 6c, 6c' steuert, ohne jedoch die zugehörige Nadel hochzuheben. Infolge Nadelzylinderdrehung gelangen diese zwei mit kurzem Fuß 6 c, 6 c' ausgestatteten Randstößer gemeinsam mit den übrigen, in der mittleren Bahn 12 sich bewegenden Füßen bis zu den Wählschloßteilen 32, 33. Letztere erfassen jedoch nur die langen Füße 6 α und die mittleren Füße 6b, 6b', während die kurzen Füße 6c, 6c' unter den Wählschloßteilen 32, 33 durchlaufen. b) Die Wählschloßteile 32, 33 der Stricksysteme I und III bewegen sich bis an die Nadelzylinderoberfläche (Fig. 6a), wodurch die kurzen Füße 6 c, 6 c', der Stößer 6 beim Übergang in die mittlere Bahn 12 nicht mehr unter dem Schloßteil 32, 33 durchlaufen, sondern auf letzteres auflaufen. Hierdurch kommt es zur Überführung der kurzen Füße 6 c, 6 c' aus der unteren Bahn 13 in die mittlere Bahn 12 auf bereits früher beschriebene Art und zur weiteren Auswahl der Verstärkernadeln. Diese Überführung wird so lange fortgesetzt, bis die ganze Anzahl der kurzen Füße 6c, 6c' aus der unteren Bahn 13 erschöpft ist. Je nach der radialen Lage der Schloßteile 32, 33 (Fig. 5a, 6a) gegenüber dem Nadelzylinder 1 oder je nach der Anzahl, gegebenenfalls nach der Länge der Arbeitsfüße von auf dem ganzen oder teilweisen Umfang des Nadelzylinders angeordneten Stößern, können verschiedenartig geformte Verstärkungen auf ausgewählten Nadeln hergestellt werden. Patentansprüche:
1. Mehrsystemige Strumpf rundstrickmaschine zur Herstellung von nahtlosen Damenstrümpfen mit verstärkten Teilen konstanter oder zunehmender Breite, bei welcher die Auswahl der Verstärkungsnadeln mit Hilfe von Schloßteilen und Stößern erfolgt, die mit unterschiedlich langen Arbeitsfüßen und seitlich abgebogenen Hebefüßen versehen im umlaufenden Nadelzylinder unterhalb der Zungennadeln angeordnet sind, und für deren radiale Führung und Halterung zwei Schloßringe oberhalb und unterhalb der Arbeitsfüße der Stößer angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß jeder einzelne Stößer (6) zwischen seinem Arbeitsfuß (6 a, 6 b, 6 b', 6 c, 6 c') und seinem seitlich abgebogenen Hebefuß (Ta, Tb) auf der vom Nadelzylinder (1) abgekehrten Seite mit einer Ausnehmung (8) versehen ist, deren obere Kante (9) als Anlagefläche für den Hebefuß (Ta, Tb) des benachbarten Stößers (6) ausgebildet ist, und daß eine über der Anlagefläche der Ausnehmung (8) befindliche äußere
DEE25963A 1962-12-19 1963-12-05 Mehrsystemige Strumpfrundstrickmaschine Pending DE1256830B (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR1270830A (fr) * 1960-09-10 1961-09-01 Machines circulaires à tricoter pour la fabrication de bas et chaussettes

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR1270830A (fr) * 1960-09-10 1961-09-01 Machines circulaires à tricoter pour la fabrication de bas et chaussettes

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