DE124259C - - Google Patents

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DE124259C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02NELECTRIC MACHINES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H02N1/00Electrostatic generators or motors using a solid moving electrostatic charge carrier
    • H02N1/06Influence generators

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  • Magnetic Bearings And Hydrostatic Bearings (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Art der Lagerung von stehenden, umlaufenden Achsen, insbesondere von solchen bei elektrischen Mefsgeräthen.
Der Zweck der Erfindung besteht darin, solche stehende, umlaufende Achsen in der Weise schwebend zu lagern, dafs sie in ihrer Richtung erhalten werden, jedoch eine Belastung von Lagern in Richtung der Schwerkraft nicht ausüben können, so dafs Reibung nur bei derjenigen Einrichtung" auftritt, welche Abweichungen von der normalen Richtung der Achsen zu verhindern hat.
Eine dem gleichen Zweck dienende, ähnlich wirkende Lagerung ist bereits durch die deutsche Patentschrift 101890 bekannt geworden. Von der daselbst beschriebenen Lagerung unterscheidet sich die vorliegende durch die Anwendung einfacherer und billigerer Mittel, sowie durch eine vollkommenere Wirkung, da die Reibung auf das denkbar kleinste Mais beschränkt wird.
■ Auf beiliegender Zeichnung wird die Erfindung durch drei Figuren veranschaulicht.
Fig. ι zeigt die sämmtlichen für die. Lagerung in Betracht kommenden Theile an einem Inductionsmesser im theilweisen Verticalschnitt.
Fig. 2 ist eine Oberansicht der in Fig. 1 gezeigten Theile.
Fig. 3 zeigt im vergröiserten Mafsstabe die stehende umlaufende Achse im Längsschnitt.
Der wesentlichste Theil der Erfindung ist ein permanenter Hufeisenmagnet 1, dessen Pole mit Polschuhen 2 und 3 versehen sind. Der obere Polschuh 2 enthält in einer Bohrung einen Pflock 4 aus weichem Stahl, während der untere Polschuh 3 in seiner Bohrung einen mit einem cylindrischen Mantel 6 aus weichem Stahl bekleideten Pflock 5 aus diamagnetischem Material aufnimmt. Beide-Pflöcke 4 und 5 besitzen axiale Bohrungen von mehreren Millimetern Durchmesser, doch verläuft die Bohrung des diamagnetischen Pflockes 5 am oberen Ende desselben in ein ganz feines Loch, während am unteren Ende der Bohrung des Pflockes 5 ein kurzer Zapfen 16 eingesetzt ist, der eine ebenso feine centrale Bohrung besitzt. In gleicher Weise fein durchbohrte Zapfen 17, 17 sind an beiden Enden der centralen Bohrung des oberen Pflockes 4 eingesetzt. An der unteren Seite des Polschuhes 3 ist eine mit einem feinen Loche 15 versehene Platte 10 eingelassen, welche eine abwärts gerichtete, unten offene Büchse 11 trägt, die als Gehäuse für eine Schraubenfeder 12 dient. Unter dem Druck dieser Feder steht ein in der Büchse 11 verschiebbarer Kolben 14, in welchem das untere Ende eines äufserst dünnen Stahldrahtes 13 befestigt ist. Dieser Stahldraht ist nach oben hin durch die feinen Bohrungen des Zapfens 16, des Pflockes 5, central durch die umlaufende Achse 7, dann durch die feinen Bohrungen der Zapfen 17, 17 des Pflockes 4, ferner durch die feine Bohrung 15 einer in die obere Fläche des Polschuhes 2 eingelassenen Platte geführt und endigt in einen auf letzterer gestützten Zapfen 18 unter einer Klemmschraube 19. Die Feder 12 hat das Bestreben, den Kolben 14 stets nach unten zu drücken, wodurch der am oberen Ende von der Klemmschraube 19 fest-
gehaltene, am unteren Ende im Kolben 14 befestigte feine Stahldraht 13 straff gespannt wird. Die Achse 7 ist, wie aus Fig. 3 hervorgeht, mit einer centralen Bohrung· von mehreren Millimetern Durchmesser versehen. Zu beiden Enden dieser Bohrung sind Zapfen 8, 8 eingesetzt. Diese sind fein durchbohrt und geben der Achse 7 auf dem Drahte 13 Führung. Hierbei wird die seitliche Reibung eine äufserst geringfügige sein.
Auf dem Draht 13 wird nun die Welle 7 zwischen den beiden Pflöcken 4 und 5 durch die Kraft des Magneten 1 so in der Schwebe gehalten, dafs keines ihrer beiden Enden mit den Pflöcken 4 und 5 in Berührung kommt, und zwar wird diese Stellung der Welle auf dem Drahte besonders gesichert durch den aus weichem Stahl bestehenden, den diamagnetischen Pflock 5 umschliefsenden Mantel 6, welcher am oberen Ende einen einwärts ge-^ richteten Ringflantsch 21 besitzt, der auf einen am unteren Ende der Achse 7 angeordneten Flantsch 20, welcher etwas kleiner ist als die Oeffnung im Flantsch 21, eine starke magnetische Anziehung ausübt.
Die Drehung der Achse 7 wird durch eine auf derselben festsitzende Scheibe 9 bewirkt, welche unter dem Einflufs von Spulen 22, 23,24 steht, die in der Scheibe 9 Ströme von wechselnder Richtung hervorrufen. Die Scheibe steht ferner unter der bremsenden Wirkung eines Magneten 25. Die Drehung der Welle kann auf bekannte Weise mittels Schnecken- und Rädergetriebes auf ein Zeigerwerk übertragen werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Vorrichtung· zur Verminderung der Lagerreibung von stehenden umlaufenden Achsen, insbesondere bei elektrischen Meisgeräthen auf magnetischem Wege, gekennzeichnet durch die Anordnung eines permanenten Hufeisenmagneten (ι) mit Polschuhen (2, 3), zwischen welchen ein central durch die umlaufende Achse (7) geführter feiner Stahl draht (13) straff ausgespannt ist, wobei die aus magnetischem Material bestehende Achse (7) in der Längsrichtung in der Schwebe gehalten wird zwischen einem im oberen Polschuh (2) befestigten Pflock (4) aus weichem Stahl und einem im unteren Polschuh (3) befestigten Pflock (5) aus diamagnetischem Material, welcher mit einem einen einwärts gerichteten Flantsch (21) besitzenden und durch diesen eine magnetische Anziehung auf einen Flantsch (20) der Achse (7) ausübenden Mantel (6) aus weichem Stahl versehen ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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