DE124107C - - Google Patents

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DE124107C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D19/00Door arrangements specially adapted for rail vehicles
    • B61D19/02Door arrangements specially adapted for rail vehicles for carriages
    • B61D19/023Emergency exits

Landscapes

  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Refuge Islands, Traffic Blockers, Or Guard Fence (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung, ist eine Einrichtung der Längswände von Eisenbahnwagen, insbesondere der Durchgangswagen, durch welche bei Zusammenstöfsen und Entgleisungen diese Längswände selbstthätig — ganz oder theilweise — entfernt werden. Fig. ι zeigt einen Schnitt durch die Längswand,' Fig. 2 stellt eine Seitenansicht bei fortgenommener Füllung dar.
Die Längswände oder je nach Bedarf auch Theile derselben werden nicht mit senkrecht geschnittenen Stofsflächen in den Bau der Wagen eingefügt, sondern erhalten auf allen vier Seiten einen glatten, schrägen Schnitt der-. gestalt, dais die Innenfläche der Wand oder des Wandtheiles kleiner ist als die Aufsenfläche.
In den Seitenebenen des Wagens wird je ein oder werden mehrere Rahmen angebracht, deren Auflageflächen ebenfalls schräg geschnitten sind, und zwar genau den schrägen Stofsflächen der Wände oder Wandtheile entsprechend.
Treten die Druckkräfte in den Richtungen der Pfeile η und 0 auf (Fig. 1), so erhalten die Füllungen das Bestreben, sich in der Pfeilrichtung ρ nach aufsen abzulösen.
Die Verbindung der Füllungen mit den Rahmen erfolgt durch Schraubenbolzen i k Im von solcher Stärke, dafs sie für den gewöhnlichen Druck und Zug beim Rangiren und bei der Fahrt ausreichende Festigkeit besitzen, während sie bei einem Zusammenstofs durch den ungleich stärkeren Druck in der Längsrichtung des Zuges zerbrechen, so dafs die Füllungen nach aufsen gedrückt werden oder von den Reisenden gedrückt werden können und Oeffnungen entstehen, welche ein Verlassen der Wagen ermöglichen.
Die Ober- und Unterkanten der Längswandfüllungen sind ebenfalls schräg geschnitten, einmal, damit die weit seltener auftretenden senkrechten Kräfte dieselbe Wirkung ausüben, hauptsächlich aber, damit bei der die Regel bildenden waagerechten Pressung nicht etwa die Keilwirkung der Seitenkanten durch ein Klemmen der Ober- und der Unterkante vereitelt wird.
Durch die neue Construction der Längswände darf die Festigkeit des Wagens nach keiner Richtung hin eine Einbufse erleiden. Insbesondere mufs er einem in der Fahrtrichtung und entgegengesetzt wirkenden Drucke auch beim und nach dem Herausspringen der Wandfüllungen mindestens denselben Widerstand entgegensetzen, wie die jetzt gebrauch-' liehen Wagen.
Ob die ganze Wand ein einziges Füllfeld bilden oder durch eiserne Träger (mit· abgeschrägten Flächen) in mehrere Rahmen zerlegt werden soll, ist für die Wirkung gleichgültig. Es würde genügen, in der nach bisheriger Weise feststehenden Wand knappe Nothöffnungen anzubringen und sie in der geschilderten Weise mit keilartigen Füllungen zuzusetzen.
Statt der Füllungen können auch Thür- und Fensterrahmen in der angegebenen Weise ■ eingesetzt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Eisenbahnwagen mit Einrichtung der Lä'ngswände zur Gewinnung von Nothausgängen in Gefahrfällen, dadurch gekennzeichnet, dafs Füllungen, Thür- oder Fensterrahmen mit kegelförmig nach dem Wrageninnern zusammenlaufenden Stofsfiächen in diese Wände eingesetzt sind, so dafs beim Auftreten von Druckkräften in der Längsrichtung der Wagen diese Füllungen das Bestreben erhalten, ■ sich nach aufsen abzulösen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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