DE12405C - Plätteisen - Google Patents

Plätteisen

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DE12405C
DE12405C DENDAT12405D DE12405DA DE12405C DE 12405 C DE12405 C DE 12405C DE NDAT12405 D DENDAT12405 D DE NDAT12405D DE 12405D A DE12405D A DE 12405DA DE 12405 C DE12405 C DE 12405C
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DE
Germany
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flat iron
gas
iron
flat irons
stand
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Active
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DENDAT12405D
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English (en)
Original Assignee
E. HELLER in Frankfurt a. M
Publication of DE12405C publication Critical patent/DE12405C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F79/00Accessories for hand irons
    • D06F79/04Stoves or other heating means specially adapted for heating irons externally

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

1880.
Klasse 34.
ERNST HELLER in FRANKFURT a. M. Plätteise n.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 10. Juni 1880 ab.
Das Plätteisen wird vermittelst Leuchtgas erwärmt und besitzt zu diesem Behufe zwei mit einander in Verbindung stehende, hufeisenförmige Kanäle, durch welche die Hitze der Gasflamme bei verticaler Lage des Plätteisens hindurchzieht und oben an dessen Spitze austritt.
Man stellt das Plätteisen, die Bodenfläche vertical, auf einen besonders hierfür eingerichteten Gasständer mit Luftzuführung und läfst die Hitze der nicht rufsenden Gasflamme durch die Kanäle hindurchströmen. Man kann auch eine Petroleumlampe benutzen und die aus dem Cylinder austretende Hitze durch die Kanäle hindurchziehen lassen. Es mufs dann ein besonderes Böckchen öder Ständer zum Aufstellen des Eisens angebracht werden. So kann auch die sehr starke Hitze eines Arg and-Gasbrenners benutzt werden, obschon der Gasverbrauch in diesem Falle gröfser sein wird, als bei einer blau brennenden Heizgasflamme. Die vortheilhafteste Erhitzung geschieht mit dem in Fig. 1 dargestellten Gasständer B. Dessen Kranz hat zum Aufsetzen des Plätteisens zwei Einschnitte b b, Fig. 2. Das Gas wird durch die Röhre bl dem Brenner b2 zugeführt und mischt sich dabei mit Luft, die durch Bohrungen χ in der Mitte des Ständers oder durch Einschnitte y am Fufse des Ständers eindringt. Die Flamme durchzieht zuerst den mittleren runden Kanal a, der sich ungefähr in der Mitte der Länge des Plätteisens verzweigt, und geht dann links und rechts in dem inneren hufeisenförmigen Kanal a1 nieder und in dem' äufseren a1 aufwärts. Oben an der Spitze des Plätteisens vereinigen sich die äufseren Kanäle wieder und dort entströmen die Verbrennungsrückstände aus der Oeffhung a3.
Der in die Gufsform eingesetzte· und mit emgegossene, hufeisenförmig gebogeneFlacheisenstab c bildet in dem elliptischen Kerne des Kanales a1 a2 eine Scheidewand. Die Herstellung geschieht auf diese Weise leichter, weil der Kern vereinfacht wird.
Nachdem das Plätteisen genügend erwärmt ist, schliefst man die Klappe d während des Plättens durch Drehung des Armes d1, Fig. 1 und 3, um den Durchzug der Luft in den Kanälen beim Hin- und Herfahren zu verhindern und das Plätteisen länger warm zu erhalten.
Die Austrittsöffnung a3 ist mit Absicht an die Spitze des Plätteisens gelegt, um die aus der Oeffnnng as strömenden Gase mit Leichtigkeit auffangen und nach aufsen abführen zu können, da dieselben im Bügelzimmer leicht lästig werden können.
Die Fig. 5 zeigt, wie das Plätteisen durch die aus dem Cylinder einer Petroleumlampe ausströmende Hitze erwärmt wird.
An einer passenden Stelle befestigt man an die Wand über dem Bügeltisch in geeigneter Höhe einen Winkel e, dessen horizontaler Theil mit einer runden Oeffhung versehen ist, durch welche die Hitze in den Kanal a des Bügeleisens, welches auf den Winkel gestellt wird, gelangen kann. Durch diese Anordnung wird ein besonderer Heizgasständer entbehrlich.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein vermittelst Leuchtgas oder der abziehenden Gase einer Petroleumlampe zu erwärmendes Plätteisen mit zwei neben einander liegenden, durch eine eiserne Zwischenwand von einander getrennten hufeisenförmigen Kanälen, durch welche die heifsen Gase strömen und an der Spitze des Bügeleisens gemeinschaftlich austreten.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT12405D Plätteisen Active DE12405C (de)

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DE (1) DE12405C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1144935B (de) * 1958-09-03 1963-03-07 Zd Y V I Einrichtung zum Pruefen der gegenseitigen Lage der Flaechen von Rotationskoerpern
US6851153B2 (en) 2002-05-29 2005-02-08 James P. Lehman Toothbrush

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1144935B (de) * 1958-09-03 1963-03-07 Zd Y V I Einrichtung zum Pruefen der gegenseitigen Lage der Flaechen von Rotationskoerpern
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