DE123792C - - Google Patents

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DE123792C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F23/00Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm
    • G01F23/30Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm by floats
    • G01F23/32Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm by floats using rotatable arms or other pivotable transmission elements

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  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
M 123792 KLASSE 74 b.
Der den Gegenstand dieser Erfindung bildende elektrische Wasserstandsmelder, wie er auf der Zeichnung in den Fig. 1 und 2 in zwei besonderen Stellungen in Seitenansicht, bezw. einer theilweisen Seitenansicht, veranschaulicht ist, zeichnet sich dadurch aus, dafs er sowohl zum Anzeigen eines Maximal-, als auch eines Minimalwasserstandes in einem Gefäfse Anwendung finden kann. Zu diesem Zwecke besteht derselbe im Wesentlichen aus einem schwingenden Hebel a, welcher in irgend einer geeigneten Weise, z. B. mit Hülfe von Schneiden b, möglichst leicht schwingend an einem Consol c gelagert ist. In eigenartiger und bezeichnender Weise ist dieser Hebel a, welcher an seinem freien Ende mit einem Schwimmkörper, z. B. einer Hohlkugel d ausgerüstet ist, mit zwei zu einander unter einem bestimmten Winkel liegenden Schrägflächen e und i versehen, die zur Anbringung eines Flüssigkeitscontactes f dienen. Der Flüssigkeitscontact _/ besteht im gezeichneten Beispiele aus einem Glashohlkörper, der, von einer Klammer g umfafst, mit Hülfe dieser Klammer und von Schrauben h an dem Hebel α entweder auf der Schrägfläche e, oder auf der Schrägfläche i liegend befestigt werden kann. In den Flüssigkeitscontact / sind, seitlich einmündend, die Leitungsenden eines elektrischen Stromkreises k eingeschmolzen.
Ist der Flüssigkeitscontact f, wie aus Fig. 1 zu ersehen ist, auf der Schrägfläche e angeordnet, so zeigt der Wasserstandsmelder den in einem Gefäfs eintretenden höchsten Wasserstand an, denn in diesem Falle liegt, so lange der Hebel α seine niedrigste Lage einnimmt (Fig. 1), das Quecksilber / derart, dafs es mit den Enden der Stromkreisleitung k aufser Berührung und der Stromkreis daher unterbrochenist. Findet dagegen ein Steigen des Wasserstandes in dem Gefäfse statt, so wird der Schwimmkörper d sowie der Hebel α aufwärts gehoben und die Quecksilbermenge / fliefst in Richtung nach den Leitungsenden des Stromkreises k so lange, bis sie diese Enden berührt und so den Stromkreis schliefst. In diesem Augenblick tritt ein elektrisches Läutewerk oder eine ähnliche Alarm- oder Anzeigevorrichtung in Thätigkeit und deutet an, dafs der Wasserstand in dem Gefäfse eine bestimmte Maximalhöhe erreicht hat.
Wird dagegen, wie aus Fig. 2 zu ersehen ist, der Flüssigkeitscontact f auf der Fläche i befestigt, so treten die entgegengesetzten Umstände, wie vorhin beschrieben, ein, indem der Quecksilberkörper /, so lange der Hebel α sich in seiner niedrigsten Lage befindet, mit den Leitungsenden des Stromkreises k in Berührung steht, während eine Aufwärtsbewegung des Hebels α verursacht, dafs der Quecksilberkörper / von den Leitungsenden des Stromkreises k zurückweicht und der Stromkreis daher unterbrochen wird. Es mufs also bei Anordnung des Flüssigkeitscontactes f auf der Schrägfläche i der Wasserstandsmelder den niedrigsten Wasserstand in einem Gefäfse anzeigen, während er bei hohem Wasserstand in diesem Gefäfse sich in Ruhe befindet.
Zu bemerken ist noch, dafs die ganze eben beschriebene Einrichtung vortheilhaft mit einem Korb m umgeben wird, zum Zweck, ein Anspülen von Schmutztheilen sowie auch eine
Verletzung derselben zu verhindern, ohne dadurch den Zutritt der Flüssigkeit, deren Stand angegeben werden soll, auszuschliefsen.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Elektrischer Flüssigkeitsstandsmelder, dadurch gekennzeichnet, dafs unmittelbar auf dem Schwimmer (a d) ein ringsum dicht geschlossener Flüssigkeitsstromschliefser (f) angeordnet ist, um einen stets zuverlässigen Stromschlufs auch bei Verwendung des Schwimmers in heifsen oder ätzenden Flüssigkeiten zu ermöglichen.
    Elektrischer Flüssigkeitsstandsmelder nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dafs der Schwimmer (a d) mit zwei zu einander winklig liegenden Flächen (e und i) ausgerüstet ist, auf denen der Flüssigkeitsstromschliefser (f) abnehmbar befestigt werden kann, um den Apparat in bequemer Weise nach Belieben entweder zum Anzeigen des höchsten oder des tiefsten Flüssigkeitsstandes benutzen zu können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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