DE1237882B - UEberlastsicherung fuer Backenbrecher - Google Patents

UEberlastsicherung fuer Backenbrecher

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DE1237882B
DE1237882B DE1963E0025680 DEE0025680A DE1237882B DE 1237882 B DE1237882 B DE 1237882B DE 1963E0025680 DE1963E0025680 DE 1963E0025680 DE E0025680 A DEE0025680 A DE E0025680A DE 1237882 B DE1237882 B DE 1237882B
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DE
Germany
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overload protection
pivot lever
spring
lever
protection device
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Pending
Application number
DE1963E0025680
Other languages
English (en)
Inventor
Helmut Brand
Klaus Oestreich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Eisenwerk Weserhuette AG
Original Assignee
Eisenwerk Weserhuette AG
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Publication date
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Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C1/00Crushing or disintegrating by reciprocating members
    • B02C1/02Jaw crushers or pulverisers
    • B02C1/025Jaw clearance or overload control

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)

Description

  • überlastsicherung für Backenbrecher Die Erfindung bezieht sich auf eine Überlastsicherung für Backenbrecher, bestehend aus einem im Brechergehäuse gelagerten, mittels eines Gelenkes auf eine Feder wirkenden Schwenkhebel, auf den sich die bewegliche oder feststehende Brechbacke mittel- oder unmittelbar abstützt.
  • Bei diesen Maschinen besteht immer die Gefahr, daß unbrechbare Fremdkörper, wie Eisenteile, in den Brechraum gelangen, wodurch Kräfte entstehen, die die Maschine zerstören können. Um solchen Fällen vorzubeugen, sind derartige Zerkleinerungsmaschinen mit Überlastsicherungen ausgestattet.
  • . So ist es z. B. bekannt, eine Kniegelenkanordnung zu verwenden, deren Kniegelenk als kraftschlüssig zusammengehaltenes Pfannengelenk ausgebildet ist, das beim überschreiten einer vorbestimmten Ausweichstellung auseinanderfällt.
  • Es ist offensichtlich, daß diese überlastsicherung Nachteile besitzt, denn nach dem überlastfall muß .der Brecher stillgelegt werden, um das oder die im Brechergehäuse liegenden Teile wieder zusammenzusetzen. Da die Brecher wiederum mit anderen Anlagen zusammenarbeiten, bedeutet das einen erheblichen Produktionsausfall.
  • Es ist ferner bekannt, zum Zweck des überlastschutzes zwischen dem Querhaupt zweier seitlicher Zuganker, durch die die feste Brechbacke mit dem Gehäuse verbunden ist, und der Brecherwand Federn . anzuordnen, die entsprechend dem jeweiligen Brechdruck vorgespannt sind. Da aber bei dieser Ausgestaltung mehrere Muttern bei der Verstellung des Brechspaltes verstellt werden müssen, ist ein genaues gleichmäßiges Verstellen des Brechspaltes nicht oder nur unter großem Arbeitsaufwand möglich. Davon ausgehend ist man zu einer anderen bekannten Konstruktion gelangt, bei der an Stelle mehrerer verstellbarer Federelemente für die Druckplatte nur ein Widerlager verwendet wird, das sich unmittelbar an einem im Brechergehäuse verstellbar angeordneten Üederaggregat abstützt, wobei die Feder durch eine Mutter nachstellbar ist. Bei dieser bekannten Konstruktion tritt der Nachteil ein, daß der Fremdkörper sich im Brechraum festsetzt und nur bei Stillstand des Brechers aus dem Brechraum zu entfernen ist.
  • Zweck der Erfindung ist die Schaffung einer überlastsicherung, die nicht auseinanderfällt und ferner ein leichtes Entfernen eines Fremdkörpers aus dem Brechraum gestattet, wobei die Entfernung des Fremdkörpers und die Wiederherstellung der Betriebsbereitschaft völlig automatisch vor sich gehen.
  • Erreicht wird das bei einem Backenbrecher der oben, beschriebenen Art -dadurch, daß der Schwenkhebel, das Gelenk und die Feder ein Kniehebelsystem bilden, dessen Kniegelenk bei überschreiten einer bestimmten Schwenkbewegung des Schwenkhebels über seine Totpunktlage hinaus ausknickt.
  • Dabei besteht das Kniegelenk aus einem federbelasteten Nocken, der in einer schwenkbar gelagerten Halterung entgegen der Wirkung der Feder verschiebbar ist und der sich auf eine pfannenartig ausgebildete Ausnehmung des Schwenkhebels abstützt.
  • Nach Eintritt des überlastfalles gestattet der Hebel nach überwindung des Federdruckes ein Zusammenklappen des Kniehebelgelenkes, ohne daß hierbei der Zusammenhalt der Kniehebelgelenkteile verlorengeht. Die Ausweichbewegung kann noch durch zusätzlich angeordnete Federn oder ähnlich wirkende Mittel unterstützt werden.
  • In vorteilhafter Ausgestaltung weist der Schwenkhebel einen zweiten Arm auf, der zur Aufnahme des Stützgelenkes für die Abstützung einer Brechbacke dient, wobei die Richtung der Stützkraft an der Schwenkachse des Schwenkhebels mit geringem Ab- stand vorbeiläuft.
  • Der Schwenkhebel kann durch eine zusätzliche Feder belastet und mit einer Vorrichtung versehen sein, durch die das Kniegelenk wieder in seine Betriebsstellung zurückgedrückt werden kann.
  • Sobald der den überlastungsfall bewirkende Fremdkörper den Brechraum verlassen hat, wird das Kniehebelgelenk mittels eines einen Kolben und einen Zylinder aufweisenden Hydrauliksystems oder anderer bekannter mechanischer Verstellvorrichtungen wieder in seine normale Betriebsstellung gebracht. Vorzugsweise wird bei Eintritt des überlastfalles über Endschalter in an sich bekannter Weise ein Zeitrelais betätigt, welches nach Ablauf einer bestimmten Zeit, in der erfahrungsgemäß der Fremdkörper den Brechraum verlassen hat, die Zurückstellung des Kniehebels einleitet.
  • Der Zylinder des Hydrauliksystems ist dabei an dem Schwenkhebel schwenkbar gelagert, und sein beidseitig beaufschlagbarer Kolben betätigt mit seiner Kolbenstange einen Schalter, der die Zufuhr des Druckmittels in die beiden Zylinderräume steuert.
  • Die Erfindung wird nun an Hand der Zeichnung, die Ausführungsbeispiele zeigt, näher beschrieben. Es zeigt F i g. 1 einen Längsvertikalschnitt durch einen Backenbrecher mit einer überlastsicherung gemäß der Erfindung, F i g. 2 eine andere Ausführungsform einer überlastsicherung mit hydraulischer Betätigungsvorrichtung für den Ausweich- und Rückstellvorgang.
  • Bei Drehung der Exzenterwelle 1 vollführt die auf einer Achse 2 schwenkbar gelagerte Brechschwinge 3 durch das Zusammenwirken einer Hubstange 4 mit Druckplatten 5 und 6 hin- und hergehende Bewegungen gegenüber der festen Brechbacke 7. Hierdurch wird das zwischen Brechschwinge 3 und feste Brechbacke 7 gelangende Gut zerkleinert.
  • Die auf der der Brechschwinge 3 entgegengesetzt liegenden Hubstangenseite angeordnete Druckplatte 6 stützt sich gegen einen auf einer Schwenkachse 8 schwenkbar gelagerten Schwenkhebel 9 ab. Die Mittellinie der Druckplatte 6 bildet mit der Verbindungslinie 10 von der Druckplattenlagerung bis zur Mitte der Schwenkachse 8 einen nach unten offenen stumpfen Winkel.
  • Auf der Außenseite des Winkels liegend greift am Schwenkhebel 9 ein Nocken 11 an, der durch elastische Mittel, z. B. durch eine Feder 12, gegen eine entsprechende Ausnehmung 13 des Schwenkhebels 9 gedrückt wird. Die Feder 12 und der Nocken 11 sind in einer um eine Achse 14 schwenkbar gelagerten Halterung 15 angeordnet.
  • Das Kniehebelsystern wird durch eine oder mehrere in Verbindung mit Federn 16 wirkende Zugstangen 17 zusammengehalten.
  • Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel stützt sich die Zugstange 17 an ihrem zur Brechschwinge 3 entgegengesetzt liegenden Ende an einer Gehäusetraverse 18 ab. Für den Zusammenhalt des Kniehebelsystems beim Ausschwenkvorgang, d. h. bei Eintritt des überlastungsfalles, wirkt es sich besonders vorteilhaft aus, wenn die Zugstange 17 einerseits mit der Brechschwinge 3 und andererseits mit dem Schwenkhebel 9 in der Nähe der Gelenkpunkte der Druckplatten 5 und 6 verbunden ist. Die Gehäusetraverse 18 dient zugleich als Arretierung für den Schwenkhebel 9 in der Normalstellung.
  • Mit dem Brechergehäuse fest verbunden ist eine Kolben- und Zylindereinrichtung 19 und 20, welche bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel in der Normalstellung keine unmittelbare Verbindung mit dem Schwenkhebel 9 hat.
  • Gerät nun während des Betriebes ein unbrechbarer Fremdkörper in den durch die Brechschwinge 3 und die feste Brechbacke 7 gebildeten Brechraum, so steigt die Druckkraft in den Druckplatten 5 und 6 wesentlich über die normale Druckkraft an. Durch diese Überbeanspruchung wird die Feder 12 zusammen-g . edrückt,. und der Nocken 11 tritt unter Zusammen drückung der Feder in die Halterung 15 ein, wobei gleichzeitig die Halterung 15 um die Achse 14 und der Schwenkhebel 9 um die Achse 8 verschwenken. Der Schwenkhebel 9 verschwenkt dabei im Uhrzeigersinn und ermöglicht so ein Ausweichen der Brechschwinge 3 nach rechts. Die Halterung 15 wird durch diesen Vorgang mit der Feder 12 und dem Nocken 11 entgegen dem Uhrzeigersinn verschwenkt. Der Ausweichvorgang des Schwenkhebels 9 kann durch zusätzlich angeordnete elastische Federn 21 unterstützt werden.
  • In der Endstellung nach Verschwenken des Schwenkhebels 9 liegt dieser mit der Fläche 9' gegen die Fläche 20' der Kolben- und Zylindereinrichtung.
  • Nach Beendigung des überlastfalles, wenn , der Fremdkörper den Brechraum verlassen hat, wird durch Betätigen der Kolben- und Zylindereinrichtung 19 und 20 der Schwenkhebel 9 wieder in seine Normallage gedrückt, die in F i g. 1 dargestellt ist, wobei der oben beschriebene Vorgang nun in entgegengesetzter Richtung abläuft.
  • An Stelle der Kolben- und Zylindereinrichtung 19 und 20 kann auch eine andere bekannte mechanische Stellvorrichtung vorgesehen werden, welche den Schwenkhebel 9 wieder in die Normallage bringt.
  • Die überlastsicherung kann auch in Verbindung mit einer schwenkbar angeordneten, mit einer Brechschwinge zusammenarbeitenden, festen Brechbacke verwendet werden. Die abgesicherte Brechbacke wird dann während des Normalbetriebes nicht bewegiL F i g. 2 zeigt einen Längsquerschnitt durch einen Backenbrecher mit einer überlastsicherung gemäß der Erfindung, bei der der Ausweich- und Rückstenvorgang des Schwenkhebels 9 durch eine eingebaute Kolben- und Zylindereinrichtung 31 bewerkstelligt wird.
  • Bei Eintritt des überlastfalles wird die Feder 12 zusammengedrückt, und die Halterung 15 verschwenkt um die Achse 14. Der Schwenkhebel 9 verschwenkt gleichzeitig im Uhrzeigersinn. Hierbei wird eine vorgespannte Feder 22 zusammengedrückt und ein nicht dargestellter Endschalter betätigt. Dieser Endschalter betätigt wiederum über ein Relais ein Steuerventil 23, so daß die Schaltstellung 24 vorliegt. Außerdem wird eine Pumpe 27 in Tätigkeit gesetzt.
  • Bei öffnung eines Ventils 28 kann dann sofort das Druckmittel von einer Speicherflasche 29 aus in den Zylinderraum 30 eines gelenkig mit dem Schwenkhebel 9 verbundenen, doppeltwirkenden Zylinders 31 gelangen. Der Schwenkhebel 9 wird dann im Uhrzeigersinn ausgeschwenkt und der durch die Brechschwinge 3 und die feste Brechbacke 7 gebildete Brechraum geöffnet. Die durch die Arbeitsweise des Kniehebelantriebes entstandenen Stöße werden von der Feder 22 aufgenommen.
  • Nach Ablauf der Zeit, in der erfahrungsgemäß der Fremdkörper den Brechraum verlassen hat, wird über Relaisschaltungen das Steuerventil 23 so betätigt, daß die Schaltstellung 26 vorliegt. Die Hydraulik-Flüssigkeit wird dann in den Zylinderraum 32 gedrückt und hierdurch der Schwenkhebel 9 mit dem Nocken 11 wieder in seine Normalstellung gebracht.
  • Die Anordnung der Speicherflasche 29 ermöglicht es, den Zylinderraum 30 bei Ansprechen der überlastsicherung sofort mit Druckmittel zu beschicken, ohne daß erst das Anlaufen der Pumpe 27 abgewartet werden muß. Während des ungestört verlaufenden Betriebes wird die Speicherflasche 29 unter dem Einfluß eines Kontakt-Manometers 33 bei der Schaltstellung 25 von der Pumpe 27 bis zum Normaldruck gefüllt.

Claims (1)

  1. Patentansprüche: 1. überlastsicherung für Backenbrecher, bestehend aus einem im Brechergehäuse gelagerten, mittels eines Gelenkes auf eine Feder wirkenden Schwenkhebel, auf den sich die bewegliche oder die feststehende Brechbacke mittel- oder unmittelbar abstützt, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkhebel(9), das Gelenk(11,13) und die Feder(12) ein Kniehebelsystem bilden, dessen Kniegelenk (11, 13) bei überschreiten einer bestimmten Schwenkbewegung des Schwenkhebels über seine Totpunktlage hinaus ausknickt. 2. überlastsicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kniegelenk aus einem federbelasteten Nocken (11) besteht, der in einer schwenkbar gelagerten Halterung (15) entgegen der Wirkung der Feder (12) verschiebbar ist und der sich auf eine pfannenartig ausgebildete Ausnehmung (13) des Schwenkhebels (9) abstützt. 3. überlastsicherung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkhebel (9) einen zweiten Arm aufweist, der zur Aufnahme eines Stützgelenks für die Abstützung der Brechbacke (3) dient, wobei die Richtung der Stützkraft an der Schwenkachse (8) des Schwenkhebels mit geringem Abstand vorbeiläuft. 4. überlastsicherung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkhebel (9) von einer zusätzlichen Feder (21) belastet ist. 5. überlastsicherung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung (19, 20), durch die das Kniegelenk (11, 13) wieder in seine Betriebsstellung zurückgedrückt werden kann. 6. überlastsicherung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zum Zurück drücken des Kniegelenks (11, 13) aus einem Zy- linder (20,31) und Kolben (19) aufweisenden Hydrauliksystem besteht. 7. überlastsicherung nach Ansprach 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Zylinder (31) des Hydrauliksystems an dem Schwenkhebel (9) schwenkbar gelagert ist und sein beidseitig beaufschlagbarer Kolben mit seiner Kolbenstange einen Schalter betätigt, der die Zufuhr des Druckmittels in die beiden Zylinderräume (30, 32) steuert. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1859 099.
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