DE1237444B - Kugelkopfkupplung fuer Anhaenger - Google Patents

Kugelkopfkupplung fuer Anhaenger

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DE1237444B
DE1237444B DE1964V0025634 DEV0025634A DE1237444B DE 1237444 B DE1237444 B DE 1237444B DE 1964V0025634 DE1964V0025634 DE 1964V0025634 DE V0025634 A DEV0025634 A DE V0025634A DE 1237444 B DE1237444 B DE 1237444B
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DE
Germany
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lever
ball head
pivot
pawl
hand lever
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Pending
Application number
DE1964V0025634
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English (en)
Inventor
Karl Vetter
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60DVEHICLE CONNECTIONS
    • B60D1/00Traction couplings; Hitches; Draw-gear; Towing devices
    • B60D1/01Traction couplings or hitches characterised by their type
    • B60D1/06Ball-and-socket hitches, e.g. constructional details, auxiliary devices, their arrangement on the vehicle
    • B60D1/065Ball-and-socket hitches, e.g. constructional details, auxiliary devices, their arrangement on the vehicle characterised by the hitch mechanism

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

  • Kugelkopfkupplung für Anhänger Die Erfindung betrifft eine Kugelkopfkupplung für Anhänger, mit einem am Kupplungsgehäuse angelenkten, einen Kugelpfannenteil aufweisenden Schwenkhebel, der einen schwenkbaren Handhebel mit am Gehäuse angreifender Klinke trägt und in der Kupplungsstellung mit begrenztem Schwenkwinkel federnd gehalten ist.
  • Der in der Kupplungsstellung gegen die Federbelastung ausgeführte Schwenkweg des Schwenkhebels dient dem Zwecke, vom auflaufenden Anhänger ausgehende Stöße zu vermeiden oder doch zumindest zu verringern. Außerdem dient die Federbelastung des Schwenkhebels dem weiteren Zweck, bei normalen Belastungsfällen ein spielfreies Erfassen des Kugelkopfes auch dann zu gewährleisten, wenn am Kugelkopf oder an den am Gehäuse und am Schwenkhebel angeordneten Kugelpfannenteilen ein Verschleiß eingetreten ist. Die den Schwenkhebel in der Kupplungsstellung im Sinne eines Erfassens des Kugelkopfes belastende Feder muß vorgespannt und/oder mit einer steilen Kennlinie ausgeführt sein, damit der maximale Schwenkweg des in der Kupplungsstellung befindlichen Schwenkhebels nur dann erreicht wird, wenn die Auflaufkraft des Anhängers außergewöhnlich groß ist. Bei den bisher bekannten Kugelkopfk-upplungen der bezeichneten Art muß die Kraft der auf den Schwenkhebel wirkenden Belastungsfeder von Hand in voller Größe überwunden werden, wenn der Handhebel zwecks Schließens oder Lösens der Kupplung gegenüber dem Schwenkhebel verschwenkt werden soll, um die Klinke in oder außer Eingriff am Gehäuse zu bringen. Die hierfür anzuwendende große Handkraft erschwert die Bedienung der Kupplung.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine erleichterte Bedienung von Kugelkopfkupplungen der bezeichneten Art zu ermöglichen.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine zwischen einem am Handhebel in der Nähe seiner Schwenkachse angeordneten Widerlager und einem Widerlager des Schwenkhebels abgestützte Druckfeder gelöst. Bei einer solchen Ausgestaltung kann durch Ausübung einer begrenzten Kraft am Handhebel die Kraft der Belastungsfeder verhältnismäßig leicht überwunden und die am Handhebel angeordnete Klinke zum Eingriff am Gehäuse gebracht oder aus dem Eingriff gelöst werden.
  • Eine zweckmäßige Ausgestaltung besteht darin, daß als Widerlager der Boden einer die Druckfeder aufnehmenden Kammer an dem die Schwenkachse des Handhebels tragenden Ende des Schwenkhebels dient. Vorteilhaft ist der Schwenkweg des Handhebels gegenüber dem Schwenkhebel durch Anschläge begrenzt, um einesteils eine vorgespannte Belastungsfeder verwenden zu können und andernteils den Schwenkweg des Schwenkhebels gegenüber dem Kupplungsgehäuse unabhängig von der Federkennlinie zu begrenzen, wenn der Schwenkhebel sich in der Kupplungsstellung befindet.
  • Die den Schwenkhebel in der Kupplungsstellung mit begrenztem, gegen die Wirkung der Belastungsfeder ausgeführten Schwenkweg festlegende Klinke ist vorteilhaft in an sich bekannter Weise schwenkbar am Handhebel angelenkt. Der Schwenkweg der Klinke gegenüber dem Handhebel ist dabei zweckmäßig durch einen Anschlag begrenzt, der die Klinke auf eine Anlauffläche des Gehäuses lenkt, wenn der Schwenkhebel zwecks Erfassens des Kugelkopfes im Schließsinne der Kupplung betätigt wird.
  • Zur Sicherung der Kupplung gegen unbeabsichtigtes Lösen ist vorteilhaft ein die Klinke in der Eingriffsstellung sichernder Verriegelungsstift angeordnet. Dieser kann sich am Handhebel oder, wie an sich bekannt, am Gehäuse befinden.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt F i g. 1 eine Seitenansicht der Kugelkopfkupplung, teilweise im Schnitt, und F i g. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II der Fig. 1.
  • Ein an der Anhängerdeichsel zu befestigendes Gehäuse 1, das einen Kugelpfannenteil 2 bildet, trägt mittels eines Gelenkbolzens 3 einen Schwenkhebel 4, der mit einem Kugelpfannenteil 5 versehen ist. Zwischen den Kugelpfannenteilen 2 und 5 ist ein Kugelkopf 6 gefaßt, der am ziehenden Fahrzeug angeordnet ist.
  • Ein am Schwenkhebel 4 mittels eines Gelenkbolzens, der in einer Schwenkachse 7 liegt, angelenkter Handhebel 8 trägt schwenkbeweglich eine Klinke 9, die durch einen Gelenkbolzen 10 am, Handhebel 8 befestigt ist und mit einem hakenförmigen Teil 11 in eine entsprechende Aussparung des Gehäuses 1 eingreift.
  • Zwischen einem in Nähe der Schwenkachse 7 angeordneten Widerlager 12 des Handhebels 8 und einem Widerlager 13, das vom Boden einer Kammer am Ende des Schwenkhebels 4 gebildet wird ist eine Druckfeder 14 abgestützt, deren Wirkungsrichtung mit Bezug auf den Gelenkbolzen 10 der Klinke 9 derart verläuft, daß durch die Federspannung auf den Schwenkhebel 4 ein den Kugelpfannenteil 5 gegen den Kugelkopf 6 andrückendes Moment erzeugt wird. Die Druckfeder 14 weist eine solche Vorspannung und/oder Kennlinie auf, daß der Schwenkhebel 4 durch Auflaufkräfte des Anhängers gegen die Wirkung der Druckfeder 14 in einem begrenzten Winkelbereich schwenken kann, ohne daß hierdurch der Kugelkopf 6 freigegeben wird. Die Begrenzung des Schwenkwinkelbereiches wird durch Anschlagflächen 15 und 16 des Handhebels 8 erreicht, welche mit Gegenflächen 17 und 18 am Schwenkhebel 4 zusammenwirken. Die Kennlinie der Druckfeder 14 ist so gewählt, daß die Anschlagfläche 15 des Handhebels 8 an der Gegenfläche 17 nur dann zur Anlage kommt, wenn die Auflaufkraft des Anhängers hohe Werte erreicht.
  • Zum Lösen der Kupplung bedarf es der Ausübung einer verhältnismäßig kleinen Handkraft am Handhebel 8, um die Druckfeder 14 durch eine Schwenkbewegung des Handhebels 8 so weit zusammendrücken zu können, daß der hakenförinige Teil 11 der Klinke 9 aus der Eingriffsstellung schwenken kann. Die verhältnismäßig kleine Kraft, welche hierfür am Handhebel 8 ausgeübt werden muß, ist dadurch ermöglicht, daß das Widerlager 12 wesentlich näher an der Schwenkachse 7 liegt als der Griff des Handhebels 8, an dem Handkraft wirksam ist.
  • Nach Herabdrücken des Handhebels 8 und Austreten des hakenfönnigen Teiles 11 der Klinke 9 aus der Gehäusevertiefung wird die Klinke 9 gegen die Wirkung ihres Eigengewichtes so weit ausgelenkt, daß bei der nachfolgenden Entlastung des Handhebels 8 das Ende des hakenförmigen Teiles 11 an dem mit der Vertiefung versehenen Gehäuseteil vorbeischwenken kann. Der Schwenkhebel 4 kann dadurch in die strichpunktiert dargestellte Lage geschwenkt werden, so daß der Kugelkopf 6 freigegeben wird und der Anhänger entkuppelt werden kann.
  • Im Entkupplungszustand ist die Klinke 9 durch einen Anschlag 20 abgestützt, der bewirkt, daß beim Kupplungsvorgang der hakenförmige Teil 11 der Klinke 9 einer Anlauffläche 21 des Gehäuses 1 zugeführt wird, die das Einschwenken des hakenförmigen Teiles 11 in die Aufnahmevertiefung des Gehäuses 1 unter Einwirkung des Eigengewichtes der Klinke 9 erleichtert.
  • Zur zusätzlichen Sicherung der Kupplung ist das Gehäuse 1 mit einer Öffnung W. zur Aufnahme eines Verriegelungsstiftes versehen, der die in der Eingriffstellung befindliche Klinke 9 daran hindert, aus der Gehäusevertiefung auszuschwenken.
  • Es liegt im Rahmen der Erfindung, die Druckfeder 14 durch eine Spreiz- oder Torsionsfeder zu ersetzen, ferner kann an Stelle der schwenkbaren Klinke 9 eine im Handhebel 8 verschiebbare Klinke angeordnet werden.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Kugelkopfkupplung für Anhänger, mit einem am Gehäuse angelenkten,'einen Kugelpfannenteil aufweisenden Schwenkhebel, der einen schwenkbaren Handhebel mit am Gehäuse angreifender Klinke trägt und in der Kupplungsstellung mit begrenztem Schwenkwinkel federnd gehalten ist, gekennzeichnet durch eine zwischen einem am Handhebel(8) in der Nähe seiner Schwenkachse(7) angeordneten Widerlager(12) und einem Widerlager (13) des Schwenkhebels (4) abgestützte Druckfeder (14).
  2. 2. Kugelkopfkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Widerlager (13) der Boden einer die Druckfeder (14) aufnehmenden Kammer an dem die Schwenkachse (7) des Handhebels (8) tragenden Ende des Schwenkhebels (4) dient. 3. Kugelkopfkupplung nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkweg des Handhebels (8) gegenüber dem Schwenkhebel (4) durch Anschläge (15, 17; 16, 18) begrenzt ist. 4. Kugelkopfkupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinke (9) in an sich bekannter Weise schwenkbar am Handhebel (8) angelenkt ist. 5. Kugelkopfkupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß am Handhebel (8) ein die Klinke (9) bei der Schwenkbewegung des Schwenkhebels (4) auf eine Anlauffläche (21) des Gehäuses (1) lenkender Anschlag (20) angeordnet ist. 6. Kugelkopfkupplung - nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein die Klinke (9) in der Eingriffsstellung sichernder Verriegelungsstift angeordnet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 710 466.
DE1964V0025634 1964-03-19 1964-03-19 Kugelkopfkupplung fuer Anhaenger Pending DE1237444B (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE710466C (de) * 1938-07-10 1941-09-13 Heinrich Himmelstein Anhaengerkupplung fuer Kraftfahrzeuge

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE710466C (de) * 1938-07-10 1941-09-13 Heinrich Himmelstein Anhaengerkupplung fuer Kraftfahrzeuge

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