DE1237345B - Registriergeraet mit ausschwenkbarem Registriertisch und Zeigerarretierung - Google Patents

Registriergeraet mit ausschwenkbarem Registriertisch und Zeigerarretierung

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DE1237345B
DE1237345B DE1964S0091325 DES0091325A DE1237345B DE 1237345 B DE1237345 B DE 1237345B DE 1964S0091325 DE1964S0091325 DE 1964S0091325 DE S0091325 A DES0091325 A DE S0091325A DE 1237345 B DE1237345 B DE 1237345B
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DE
Germany
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locking
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plate
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Pending
Application number
DE1964S0091325
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English (en)
Inventor
Alfred Buss
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication of DE1237345B publication Critical patent/DE1237345B/de
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01DMEASURING NOT SPECIALLY ADAPTED FOR A SPECIFIC VARIABLE; ARRANGEMENTS FOR MEASURING TWO OR MORE VARIABLES NOT COVERED IN A SINGLE OTHER SUBCLASS; TARIFF METERING APPARATUS; MEASURING OR TESTING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01D15/00Component parts of recorders for measuring arrangements not specially adapted for a specific variable
    • G01D15/28Holding means for recording surfaces; Guiding means for recording surfaces; Exchanging means for recording surfaces

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Time Recorders, Dirve Recorders, Access Control (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
GOld
Deutsche Kl.: 42 d- 3/01
Nummer: 1 237 345
Aktenzeichen: S 91325IX b/42 d
Anmeldetag: 1. Juni 1964
Auslegetag: 23. März 1967
Die Erfindung betrifft ein Registriergerät mit ausschwenkbarem Registriertisch und Zeigerarretierung. Ein Gerät solcher Art ist bekannt, bei dem ein einziger Bedienungshebel vorgesehen ist, durch dessen Betätigung der Befestigungsriegel entweder zum Ausschwenken des Registriertisches gelöst und gleichzeitig der Meßwerkzeiger arretiert wird oder aber nur der Zeiger arretiert wird, während der Registriertisch im eingeschwenkten Zustand verriegelt ist, was dadurch erreicht wird, daß der Bedienungshebel mittels Langlöchern auf zwei parallelen, mit Abstand verlaufenden Achsen gelagert ist, zwischen denen am Bedienungshebel ein Arretierungsbügel od. dgl. zur Zeigerarretierung gegebenenfalls federnd derart befestigt ist, daß der Zeiger sowohl beim Anheben als auch beim Niederdrücken des Bedienungshebels durch Anheben arretiert wird, während der Registriertisch nur beim Anheben des Bedienungshebels entriegelt wird.
Bei der bekannten Ausführung wird beim Einschwenken des Registriertisches der Bedienungshebel dadurch in seine obere Stellung gebracht, daß eine als ansteigende Führungskurve ausgebildete Seitenwand des Registriertisches eine als Fühlhebel wirkende Nase des Bedienungshebels emporhebt. Dabei wird Zeiger und Schreibeinrichtung von einem Arretierungsbügel arretiert; ist der Registriertisch in die Endlage und somit in seine Gebrauchsstellung eingeschwenkt, fällt die Nase des Bedienungshebels über eine Schulter der Führungskurve ab und verriegelt damit den Registriertisch, während Zeiger und Schreibeinrichtung wieder freigegeben werden.
Bei häufigem Ein- und Ausschwenken des Registriertisches hat es sich jedoch als nachteilig erwiesen, daß die Nase des Bedienungshebels beim Schleifen auf der aus verhältnismäßig weichem Spritzgußmaterial gefertigten Führungskurve einen gewissen metallischen Abrieb erzeugt, welcher in das Getriebe des Registrierstreifenantriebes oder gar in das Meßwerk gelangen kann. Weiter ist es bei unsachgemäßer Bedienung möglich, daß der Registriertisch nicht ganz eingeschwenkt wird — er kann bei nur flach ansteigender Führungskurve in nahezu jeder Stellung von der Nase gehalten werden —, dadurch kann eine Störung des Papierablaufes eintreten, und die Schreibeinrichtung schreibt entweder nicht, da sie noch nicht vollständig entarretiert ist, oder an der falschen Stelle.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile zu vermeiden, insbesondere dadurch, daß der Bedienungshebel in seiner oberen Stellung während des Ausschwenkens des Registriertisches festgehalten wird und daß er aus dieser oberen Stellung Registriergerät mit ausschwenkbarem
Registriertisch und Zeigerarretierung
Anmelder:
Siemens Aktiengesellschaft, Berlin und München, München 2, Wittelsbacherplatz 2
Als Erfinder benannt:
Alfred Büß, Karlsruhe-Rintheim
mittels eines Auslösemechanismus, der Bedienungsfehler ausschließt, beim Einschwenken des Registriertisches wieder in Betriebslage abfällt.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird bei dem eingangs genannten, bekannten Registriergerät, erfindungsgemäß vorgesehen, daß neben dem Bedienungshebel nach außen hin ein Sperr- und Auslöseblech angebracht ist, das mittels waagerechter Langlöcher auf den zwei parallelen Achsen gelagert und gegen einen von rückwärts her wirkenden Federdruck bewegbar ist, und daß neben dem Sperrblech ein Halteblech angeordnet ist, das um die hintere Achse drehbar und von der vorderen Achse mittels senkrechter Langlöcher geführt, an der Vorderseite eine Ausnehmung für einen mit dem Bedienungshebel verbundenen Führungsstift, eine Anschlagnase und an der Unterseite einen Schlitz zur Aufnahme eines am Registriertisch angebrachten Riegels aufweist.
Zur Erläuterung der Erfindung ist als Ausführungsbeispiel in den F i g. 1 bis 3 der Verriegelungsmechanismus in Normalstellung, bei angehobenem und bei niedergedrücktem Bedienungshebel dargestellt.
F i g. 1 zeigt ein Registriergerät in betriebsbereitem Zustand. Auf dem ausschwenkbaren Registriertisch 1 liegt die Schreibeinrichtung 2 auf, der mit ihr verbundene Zeiger 3 spielt frei, da der von der hier nicht gezeichneten Arretierungseinrichtung betätigte Arretierbügel 18 sich in Frei-Stellung befindet. Der Bedienungshebel 4, der durch einen Schlitz 5 der Gehäusewand 6 ragt, befindet sich in seiner Mittelstellung, liegt also mit den oberen Begrenzungen seiner beiden Langlöcher auf den parallelen Achsen 7 und T auf. Neben dem Bedienungshebel 4 ist das Sperr- und Auslöseblech 8 angeordnet, das in zwei waagerechten Langlöchern 9 und 9' auf den Achsen 7 und 7' gelagert ist. In der gezeichneten Stellung befindet es sich in seiner rückwärtigen Endlage. Die Feder 10 drückt
709 520/180

Claims (1)

  1. auf das Blech 8 in Richtung quer zu den Achsen 7, T. Eine vordere Kante des Bleches 8 liegt an einer Nase 11 des am Registriertisch 1 angebrachten Riegels 12 an. Neben dem Sperr- und Auslöseblech 8 ist das Halteblech 13 angeordnet, das um die Achse T schwenkbar ist und von der Achse 7 mittels Langloch 14 geführt ist. Das Halteblech 13 weist an seiner vorderen Seite eine Ausnehmung 15 auf, in die ein am Bedienungshebel 4 angebrachter Stift 16 ragt. Die Unterseite des Haltebleehes 13 ist mit einem Schlitz 17 versehen, in den die Nase 11 des Riegels 12 eingreift.
    F i g. 1 a zeigt die Vorderansicht des Gehäuses 6 mit dem Führungsschlitz 5 des Bedienungshebels 4 in der in betriebsbereitem Zustand entsprechenden Mittelstellung.
    Um den Registriertisch auszuschwenken, wird, wie in Fig. 2 dargestellt, der Bedienungshebel 4 angehoben. Der Arretierungsbügel 18 arretiert dabei den Zeiger 3. Der mit dem Bedienungshebel 4 verbundene Stift 16 greift bei der Aufwärtsbewegung unter eine die Ausnehmung 15 nach oben begrenzende Nase 19 und nimmt das Halteblech 13 mit nach oben. Dadurch wird die Nase 11 des Riegels 12 freigegeben. Gleichzeitig kann das mit einem Teil seiner Vorderkante hinter der Nase 11 liegende Sperr- und Auslöseblech 8 dem Federdruck der Feder 10 nachgeben und wirft, indem es in seine vordere Endlage gleitet, den Registriertisch aus. Dabei greift eine Kante des Sperr- und Auslösebleches 8 von unten her unter den Stift 16, so daß der Hebel 4 in seiner angehobenen Stellung verriegelt wird.
    Fig. 2a zeigt wieder den Hebel4 in dem Führungsschlitz 5 des Gehäuses 6 in seiner angehobenen Stellung. Soll der Registriertisch wieder eingeschwenkt werden, so spielt sich der Vorgang in umgekehrter Reihenfolge ab: Die Nase 11 des Riegels 12 trifft bei der Einschwenkbewegung auf die Vorderkante des in seiner vorderen Endlage befindlichen Sperr- und Auslösebleches 8 und drückt dieses gegen die Federkraft 10 zurück, bis auch der Stift 16 freigegeben wird, worauf der Bedienungshebel 4 und mit ihm das Halteblech 13 infolge der von den Federn 20 und 20' ausgeübten Kraft in die Mittelstellung zurückfallen, wobei der Registriertisch durch Einrasten der Nase 11 in den Schlitz 17 des Haltebleches 13 im selben Moment verriegelt wird Soll aus irgendwelchen Gründen, z. B. bei Reparatur des Registriereinsatzes, das Registriergerät nur als Meßgerät betrieben werden, so kann bei
    herausgenommenem Registriertisch 1 durch Fingerdruck auf die Vorderkante des Sperr- und Auslösebleches 8 der Zeiger entarretiert und das Meßgerät in Betriebszustand versetzt werden. Ein späteres Einschwenken des Registriertisches 1, das unbeabsichtigt zu einer Beschädigung der Schreibeinrichtung führen könnte, wird durch eine Nase 21 des Haltebleches 13 verhindert, gegen die die Rückseite 22 des Riegels 12 anstößt. Erst nach Anheben des Bedienungshebels 4 kann der Registriertisch vollends eingeschwenkt werden.
    F i g. 3 zeigt das Registriergerät mit niedergedrücktem Bedienungshebel 4, der sich um seine vordere Achse 7 dreht. Dadurch wird der Zeiger mit der Schreibeinrichtung arretiert, ohne daß der Registriertisch entriegelt wird.
    F i g. 3 a zeigt den Bedienungshebel 4, der in der gezeigten Stellung in einer Rastung 23 des Führungsschlitzes 5 gehalten wird.
    Patentanspruch:
    Registriergerät mit ausschwenkbarem Registriertisch und Zeigerarretierung mit einem einzigen Bedienungshebel, der mittels Langlöcher auf zwei parallelen mit Abstand verlaufenden Achsen gelagert ist, zwischen denen am Bedienungshebel ein Arretierungsbügel od. dgl. zur Zeigerarretierung federnd derart befestigt ist, daß der Zeiger sowohl beim Anheben wie auch beim Niederdrücken des Bedienungshebels arretiert wird, während der Registriertisch nur beim Anheben entriegelt wird, dadurch gekennzeichnet, daß
    a) neben dem Bedienungshebel nach außen hin ein Sperr- und Auslöseblech mittels waagerechter Langlöcher auf den zwei parallelen Achsen gelagert und gegen einen von rückwärts her wirkenden Federdruck bewegbar ist,
    b) neben dem Sperrblech ein Halteblech angeordnet ist, das um die hintere Achse drehbar und von der vorderen Achse mittels senkrechtem Langloch geführt, an der Vorderseite eine Ausnehmung für einen mit dem Bedienungshebel verbundenen Führungsstift, eine Anschlagnase und an der Unterseite einen Schütz zur Aufnahme eines am Registriertisch angebrachten Riegels aufweist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    709 520/180 3. 67 © Bundesdruckerei Berlin
DE1964S0091325 1964-06-01 1964-06-01 Registriergeraet mit ausschwenkbarem Registriertisch und Zeigerarretierung Pending DE1237345B (de)

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