DE1237269B - Selbsttaetige Stempelschmierung bei Kaltkammer-druckgiessmaschinen - Google Patents
Selbsttaetige Stempelschmierung bei Kaltkammer-druckgiessmaschinenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
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- B29C45/00—Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
- B29C45/17—Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
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-
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- B22D17/00—Pressure die casting or injection die casting, i.e. casting in which the metal is forced into a mould under high pressure
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Description
AUSLEGESCHRIFT
DeutscheKl.: 31 b2-17/20
Nummer: 1 237 269
Aktenzeichen: K 46430 VI a/31 b2
1237 269 Anmeldetag: 10. April 1962
Auslegetag: 23. März 1967
Die Erfindung betrifft eine selbsttätige Stempelschmierung bei Kaltkammerdruckgießmaschinen und
hat sich die Aufgabe gestellt, eine selbsttätige Stempelschmierung zu schaffen, bei der einerseits eine ausreichende
Schmierung des Stempels zuverlässig gewährleistet ist und zum anderen auch ein Eintritt
von Schmiermittel oder Schmierresten in die Druckkammer oder gar in den Formenhohlraum durch
Uberschmierung verhindert wird, da durch eine derartige Überschmierung Gußfehler verschiedener Art
verursacht werden.
Es sind selbsttätige Stempelschmierungen für Kaltkammerdruckgießmaschinen bekannt, bei denen das
Füllkammergehäuse im Bereich des Stempelweges vor der Einfüllöffnung mit Schmiermittelzutrittsöffnungen
versehen war, die an eine im Arbeitstakt der Maschinen von dieser in Abhängigkeit von dem Öffnen
und Schließen der Form betätigte Druckschmiereinrichtung angeschlossen waren. Bei diesen bekannten
Einrichtungen war die Füllkammer vor der Einfüllöffnung und einem oder mehreren an eine Druckschmiereinrichtung
angeschlossenen Schmiermitteleinlässen versehen, welche in den Stempel umgebenden
Ringschmiernuten offen einmünden.
Nachteilig war hierbei, daß sich die Schmiernuten nach verhältnismäßig kurzer Zeit mit Schmierresten
und kleinen Metallteilchen füllen, so daß eine ordnungsgemäße Schmierung nicht mehr gesichert war.
Von Zeit zu Zeit wurde jedoch durch den Druck des Schmiermittels die Verkrustung durchbrochen,
und so trat dann eine Überschmierung ein. Auch wenn eine Verkrustung und Verstopfung der Schmiernuten
mit den geschilderten Nachteilen infolge irgendwelcher günstiger Bedingungen nicht eintrat,
stellte sich bei dieser bekannten Einrichtung regelmäßig der Nachteil eines Nachlaufens des Schmiermittels
aus den Schmiernuten ein, welches einerseits zu Überschmierungen führen konnte und andererseits
in dem verlorengegangenen Volumen beim nachfolgenden Druckhub der Schmiermittelpumpe fehlte und daher
die Gefahr einer Unterschmierung mit sich brachte.
Diese Nachteile der bekannten Stempelschmierung werden gemäß der Erfindung im wesentlichen dadurch
beseitigt, daß bei einer Stempelschmierung der geschilderten Art jeder Schmiermitteleinlaß durch
ein federbelastetes, in die Stempelbahn ragendes Verschlußelement verschlossen ist, welches beim Uberfahren
durch den Stempel sich selbsttätig öffnet, und die Schmierpumpe so mit dem Arbeitstakt der Maschine
gekuppelt ist, daß der Druckhub der Pumpe nur sofort nach dem Rücklauf oder kurz vor dem
Vorlauf des Stempels erfolgt.
Selbsttätige Stempelschmierung bei Kaltkammerdruckgießmaschinen
Anmelder:
Klüber Lubrication Austria
Ges. m. b. H. & Co. K. G., Salzburg (Österreich)
Vertreter:
Dipl.-Ing. K. A. Brose, Patentanwalt,
Pullach (Isartal), Wiener Str. 2
Pullach (Isartal), Wiener Str. 2
Bei der Stempelschmierung nach der Erfindung ist die Gefahr einer Verkrustung nicht gegeben, und es
wird zuverlässig auch ein Nachlaufen des Schmieren mittels verhindert und dieses nur dann zugeführt,
wenn der Stempel die Schmierbohrungen in einer bestimmten Stellung überdeckt, in der das Verschlußelement
durch den Stempel geöffnet und ein Schmierimpuls erfolgt.
as Erfindungsgemäß kann ferner jeder Schmiermitteleinlaß aus einer die Füllkammer durchdringenden
Bohrung bestehen, deren Querschnitt sich konisch vor dem Austritt zur Füllkammer verkleinert, derart, daß
das in der Bohrung befindliche, als Kugel oder Kegel ausgebildete Verschlußelement über die innere Füllkammerwandung
in den Stempelweg vorragt.
Weiterhin kann bei der Einrichtung nach der Erfindung die Bohrung vorteilhaft einen äußeren, im
wesentlichen zylindrischen Bohrungsabschnitt und einen daran anschließenden konischen Bohrungsabschnitt
aufweisen, der in die Füllkammer mündet, wobei die Abmessung des Verschlußelementes zum
konischen Bohrungsabschnitt so abgestimmt ist, daß der größte Durchmesser des Verschlußelementes kleiner
als der des zylindrischen Bohrungsabschnittes und größer als die Mündung des konischen Bohrungsabschnittes ist.
In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine teilweise geschnittene Seitenansicht der Füllkammer einer horizontalen Kaltkammerdruckgußgießmaschine,
F i g. 2 eine Stirnansicht der Füllkammer mit herausgenommenem Stempel,
F i g. 3 einen vergrößerten Schnitt eines Teiles der F i g. 1 bei Verwendung einer Kugel als Verschlußelement
und
709 520B27
Claims (4)
1. Selbsttätige Stempelschmierung bei Kaltkammerdruckgießmaschinen, bei denen das Füllkammergehäuse
im Bereich des Stempelwagens, vorzugsweise vor der Einfüllöffnung mit Schmiermittelzutrittsöffnungen
versehen ist, die an eine im Arbeitstakt der Maschine von dieser in Abhängigkeit
von dem Öffnen und Schließen der Form betätigte Druckschmiereinrichtung angeschlossen
sind, wobei die Füllkammer vor der Einfüllöffnung mit einem oder mehreren, an eine Druckschmiereinrichtung angeschlossenen
Schmiermittelemlas iSen versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Schmiermitteleinlaß
durch ein federbelastetes, in die Stempelbahn ragendes Verschlußelement (5) verschlossen
ist, welches sich beim Überfahren des Stempels (9) selbsttätig öffnet, und die Schmierpumpe so
mit der Maschine gekuppelt ist, daß der Druckhub der Pumpe nur sofort nach dem Rücklauf
oder kurz vor dem Vorlauf des Stempels erfolgt.
2. Stempelschmierung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Schmiermitteleinlaß
(3, 4) aus einer die Füllkammer (1) durchdringenden Bohrung besteht, deren Querschnitt
sich konisch vor dem Austritt zur Füllkammer verkleinert, derart, daß das in der Bohrung befindliche,
als Kugel oder Kegel ausgebildete Verschlußelement (5) über die innere Füllkammerwandung
in den Stempelweg vorragt.
3. Stempelschmierung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrung einen
äußeren, im wesentlichen zylindrischen Bohrungsabschnitt (3) und einen daran anschließenden
konischen Bohrungsabschnitt (4) aufweist, der in die Füllkammer (1) mündet, und daß die
Abmessung des Verschlußelementes (5) zum konischen Bohrungsabschnitt so abgestimmt ist, daß
der größte Durchmesser des Verschlußelementes kleiner als der des zylindrischen Bohrungsabschnittes und größer als die Mündung des konischen
Bohrungsabschnittes ist.
4. Stempelschmierung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Verschlußelement
(5) und einer in dem äußeren Abschnitt (3) der Bohrung angeordneten Verschraubung
(7) für die Schmiermittelzuleitung (8) eine unter Druckspannung stehende Schraubenfeder
(6) angeordnet ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Zeitschrift »Gießerei«, 1960, S. 243.
Zeitschrift »Gießerei«, 1960, S. 243.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
709 520/327 3.67 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (4)
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|---|---|---|---|
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| GB1266063A GB981654A (en) | 1962-04-10 | 1963-03-29 | Automatic ram lubrication in pressure casting cold-chamber machines |
| CH404863A CH436588A (de) | 1962-04-10 | 1963-03-29 | Einrichtung zur selbsttätigen Schmierung des Stempels einer Kaltkammerdruckgiessmaschine |
| FR930108A FR83423E (fr) | 1961-07-31 | 1963-04-02 | Graissage automatique des poinçons de machines à injecter à chambre froide |
Applications Claiming Priority (3)
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| FR930108A FR83423E (fr) | 1961-07-31 | 1963-04-02 | Graissage automatique des poinçons de machines à injecter à chambre froide |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE1237269B true DE1237269B (de) | 1967-03-23 |
Family
ID=32912543
Family Applications (1)
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| DEK46430A Pending DE1237269B (de) | 1961-07-31 | 1962-04-10 | Selbsttaetige Stempelschmierung bei Kaltkammer-druckgiessmaschinen |
Country Status (2)
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-
1962
- 1962-04-10 DE DEK46430A patent/DE1237269B/de active Pending
-
1963
- 1963-04-02 FR FR930108A patent/FR83423E/fr not_active Expired
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| None * |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR83423E (fr) | 1964-08-07 |
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