DE1212759B - Antriebseinheit fuer elektrische Warenselbstverkaeufer - Google Patents

Antriebseinheit fuer elektrische Warenselbstverkaeufer

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DE1212759B
DE1212759B DEH44174A DEH0044174A DE1212759B DE 1212759 B DE1212759 B DE 1212759B DE H44174 A DEH44174 A DE H44174A DE H0044174 A DEH0044174 A DE H0044174A DE 1212759 B DE1212759 B DE 1212759B
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Germany
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DEH44174A
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Inventor
Ernst-Guenther Goessling
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MECHANIK
Wilhelm Harting Werk fuer Elektrotechnik und Mechanik
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MECHANIK
Wilhelm Harting Werk fuer Elektrotechnik und Mechanik
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F11/00Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles
    • G07F11/02Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles from non-movable magazines
    • G07F11/04Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles from non-movable magazines in which magazines the articles are stored one vertically above the other
    • G07F11/16Delivery means
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Description

  • Antriebseinheit für elektrische Warenselbstverkäufer Die Erfindung betrifft eine Antriebseinheit für elektrische Warenselbstverkäufer, durch welche die gewählten Warenpackungen mittels auf einem bewegbaren Schlitten angeordneter Ausstoßeinrichtungen ausgeworfen werden können und die sich gegenüber den bekannten Einrichtungen durch ihre geschlossene und verwindungsfeste Bauweise auszeichnet.
  • Elektrische Warenselbstverkäufer, insbesondere elektrische Zigarettenselbstverkäufer, besitzen die Eigenschaft, daß im Gegensatz zu den bekannten, mechanisch von Hand zu betätigenden Geräten den Warenschächten oder -schachtgruppen unterseitig ein die ganze Schachtkette überdeckender Ausstoßschlitten zugeordnet ist, auf welchem elektromagnetisch oder mechanisch feststellbare Ausstoßerklappen angeordnet sind, von denen jeweils eine derselben dann einrastet, wenn der dazugehörige Warenschacht angewählt wird. Der auf Rollen in Schienen geführte Ausstoßschlitten wird durch ein elektromotorisch gesteuertes Getriebe bewegt, welches in oder an einer der Seitenwände des Gerätes angeordnet ist und über ein Zwischenglied auf den Schlitten einwirken kann. Die erforderliche Parallelführung des Schlittens wird dadurch sichergestellt, daß der Antrieb mittels zweier miteinander durch eine Achse verbundener Abtriebsorgane äuf beide Enden des Schlittens gleichsinnig einwirken kann, so beispielsweise durch zwei Zahnräder, die auf Zahnstangen des Schlittens ablaufen, oder durch zwei Kniehebel, die mit entsprechenden Langlöchern auf der Abtriebsseite versehen sind.
  • Auch ist eine Ausführung zur Erzielung einer Parallelführung des Ausstoßschlittens bekanntgeworden, bei der unterhalb des Schlittens und parallel zu diesem zwei Langhebel angeordnet sind; die jeweils mittig auf Schwenkachsen gelagert, stirnseitig über bogenförmig ausgebildete Verzahnungen miteinander kämmen können und die rückseitig an den beiden Schlittenenden angeflanscht sind, derart, daß die Antriebsbewegung, die auf eines der Schlittenenden ausgeübt wird, über die beiden Langhebel zwangläufig auch auf das andere Schlittenende übertragen wird. Eine derartige konstruktive Lösung war deswegen erforderlich, weil der dazugehörige Ausstoßschlitten aus räumlichen Gründen nicht mit einer ausreichenden Eigensteifigkeit ausgeführt werden konnte und zu Verwindungen neigte.
  • Die bekannten elektrischen Warenselbstverkäufer waren bisher so aufgebaut, daß innerhalb des Außengehäuses, welches entweder aus Holz oder in Blech ausgeführt war, zwei durch rückseitige Verstrebungen miteinander verbundene metallene, innere Seitenwände als Träger sowohl für den Antrieb als auch zur Führung des Ausstoßschlittens dienten und daß die Warenschächte an ebenfalls an den beiden Seitenwänden abgestützten Querholmen befestigt waren. Um eine ausreichende Zugänglichkeit der Warenschächte zum Zwecke der Nachbeschickung zu sichern, war es nicht möglich, die beiden Seitenwände auch frontal gegeneinander abzustützen, so daß dieses im Grundriß U-förmig aufgebaute Gerät leicht zu Verwindungen neigte und empfindlich gegen Transportbeanspruchungen war. Die sorgfältige Höhenabstimmung zwischen den Ausstoßeinrichtungen und den Schachtunterkanten bedingte eine ständige Überwachung dieser Selbstverkäufer durch die Betreuer.
  • Gegenüber vorstehend erwähnten bekannten Ausführungen hat sich vorliegende Erfindung die Aufgabe gestellt, für elektrische Warenselbstverkäufer mit einem auf Rollen in Schienen gelagerten Ausstoßschlitten, mit Verbindungsschiene zur Aufnahme der Ausstoßeinrichtung und zwei unterhalb des Schlittens angeordneten, stirnseitig durch eine Wirkverbindung sich aneinander abwälzenden, pendelnd gelagerten Langhebeln, die rückseitig durch übertragungsorgane mit den Schlittenenden verbunden sind und von einem Getriebemotor aus über einen Kurbeltrieb bei einer Kurbelumdrehung für einen Vor- und Rücklauf angetrieben werden, eine in sich geschlossene, stabile und verwindungsfeste Antriebseinheit zu schaffen.
  • Die Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß der Getriebemotor in einem, einer umgekehrten Wanne entsprechenden Langgehäuse angeordnet ist, auf dessen Deckplatte die Achsen für die Langhebel angeordnet sind und dessen beiderseitige Stirnflächen fest mit den beiden Seitenwänden der Antriebseinheit verbunden sind, welche innerseitig und oberhalb des Gehäuses die Laufschienen für den Ausstoßschlitten tragen und an denen sich oberhalb dieser Laufschienen die beide Seitenflächen verbindenden U-Schienen zur Aufnahme der Schachtfüße und der Kassiereinrichtungen des elektrischen Warenselbstverkäufers befinden.
  • An Hand der Darstellungen wird das Wesen der Erfindung näher erläutert. Es bedeutet F i g.1 eine Vorderansicht der Antriebseinheit, teilweise im Schnitt, F i g. 2 eine Draufsicht, zum Teil ebenfalls im Schnitt, F i g. 3 einen Schnitt entsprechend der Linie` A-A der F i g. 1 beziehungsweise A'-A' der F i g. 2, F i g. 4 eine Teilansicht einer modifizierten Ausführungsform, F i g. 5 eine Seitenansicht zur F i g. 4.
  • Im Innern eines etwa die Form einer umgekehrten Wanne aufweisenden Gehäuses 1 ist mittig der Getriebemotor 2 so angeordnet, daß dessen Abtriebswelle 3 durch die Deckplatte 4 des Gehäuses hindurchgreift und mit einem Kurbelarm 5 über eine Rolle 6 mit einem entsprechend geschlitzten Schwenkhebel 7 in Eingriff steht, der auf einer Achse 8 gelagert ist.
  • Oberhalb des Schwenkhebels 7 und gleichfalls schwenkbar auf der Achse B angeordnet, befindet sich ein zweischenkliger Langhebel 9, dessen äußerer Arm 10 ein Langloch 11 zur Aufnahme der Rolle 12 des Ausstoßschlittens 13, 33, 13' aufweist und dessen innerer Arm 14 in an sich bekannter Weise stirnseitig einen bogenförmig angeordneten Zahnkranz 15 besitzt, der mit einem gleichartigen Zahnkranz 16 eines spiegelbildlich angeordneten zweiten Langhebels 17 im Eingriff steht, der schwenkbar auf der Achse 18 gelagert ist und dessen äußerer Arm 19 in gleichartiger Weise wie der des Langhebels 9 ein Langloch 20 zur Aufnahme der Rolle 21 des Ausstoßschlittens aufweist.
  • Der über die Rolle 6 mit dem Kurbelarm 5 im Eingriff stehende Schwenkhebel ? weist in nicht gesondert dargestellter Weise- stirnseitig eine glatte, bogenförmige Kontur auf, in die einseitig eine Mulde eingelassen ist, in welche die Rolle 22 eines als Überlastungssicherung beim Vorliegen verklebter oder verklemmter Warenpackungen dienenden Kupplungshebels 23- durch die Kraft einer nicht dargestellten Feder eingepreßt wird. Der Kupplungshebel 23 ist durch die Achse 24 mit dem inneren Arm 14 des Langhebels 9 verbunden, so daß bei einem Umlauf des Kurbelarmes 5 der Langhebel 9 und damit auch der mit diesem im Eingriff stehende zweite Langhebel 17 eine Pendelbewegung um die Achse 8 bzw. die Achse 18 ausführen, dem Schlitten 13, 33, 13' einen Vor- und Rückhub erteilend. Durch eine nicht dargestellte Schalteinrichtung wird erreicht, daß der Motorantrieb nach erfolgter Inbetriebsetzung und Durchführung eines vollen Kurbelumlaufes wieder abgeschaltet wird. Die beiden Langhebel 9 und 17 nehmen im Gegensatz zu der Darstellung der F i g. 2 in der Ruhe eine solche Lage ein, daß der Schlitten 13, 33, 13' in der rückwärtigen Bereitschaftsstellung gehalten wird.
  • Das Gehäuse 1 ist beiderseits fest mit den Seitenwänden 25 und 26 verbunden, die zur Erhöhung der Steifigkeit abgewinkelte Kanten aufweisen und an deren Innenflächen etwa in Höhe der Langhebel die Laufschienen 27 und 28 für die Schlittenführungsrollen 29, 30 und 31, 32 angeordnet sind. Die beiden Teilstücke 13 und 13' des Schlittens sind durch eine kräftige U-Schiene 33 starr miteinander verbunden. Diese U-.Schiene 33 dient zur Aufnahme der den einzelnen Warenschächten zugeordneten Ausstoßeinrichtungen. Oberhalb des Schlittens 13, 33, 13' ist rückseitig und mit den Seitenwänden 25 und 26 starr verbunden eine weitere kräftige U-Schiene 34 angeordnet, die zur Aufnahme der Schachtfüße und zur Abstützung der Warenstapel dient. Eine dritte fest mit den Seitenwänden verbundene, vorderseitige U-Schiene 35 dient zur Aufnahme der den Warenschächten zugeordneten Fühlhebel, die in bekannter Weise auf eine Kassierschiene einwirken können, welche beim Ausstoß einer Warenpackung betätigt wird.
  • Infolge der zweckmäßigen konstruktiven Gestaltung des Gehäuses in Verbindung mit den Seitenwänden sowie durch die gegenseitigen Verstrebungen der Seitenwände mittels frontal- und rückseitig angeordneter Schienen 34 und 35 ist der gesamte Antrieb des Selbstverkäufers in Zusammenwirken mit der Ausstoßeinrichtung, die selbst nicht Gegenstand dieser Erfindung ist, zu einer kompakten und verwindungssicheren Baueinheit zusammengefaßt, deren Standfestigkeit durch eine kräftige Bodenplatte 36 erhöht wird, auf der in vorteilhafter Weise außer dem Getriebemotor 2 auch der Netztransformator 37 und das Steuerrelais 38 des Warenselbstverkäufers montiert sind.
  • Selbstverständlich ist es nicht erforderlich, daß die beiden Langhebel 9 und 17 miteinander durch eine Verzahnung verbunden sind; es ist ebenso eine gegenseitige Verkupplung durch nebeneinander angeordnete Spannbänder 40 und 41 möglich, deren Enden wechselseitig an den diagonal gegenüberliegenden Enden der stirnseitigen glatten Kreisbogen der beiden Hebel befestigt sind und so eine einwandfreie Kupplung bewirken.

Claims (6)

  1. Patentansprüche: 1. Antriebseinheit für elektrische Warenselbstverkäufer mit. einem auf Rollen in Schienen gelagerten Ausstoßschlitten, mit Verbindungsschiene zur Aufnahme der Ausstoßeinrichtung und zwei unterhalb des Schlittens angeordneten, stirnseitig durch eine Wirkverbindung sich aneinander abwälzenden, pendelnd gelagerten Langhebeln, die rückseitig durch Übertragungsorgane mit den Schlittenenden verbunden sind und von einem Getriebemotor aus über einen Kurbeltrieb bei einer-Kurbelumdrehung für einen Vor- und Rücklauf angetrieben werden, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß der Getriebemotor (2) in einem, einer umgekehrten Wanne entsprechenden Langgehäuse (1) angeordnet ist, auf dessen Deckplatte (4) die Achsen (8, 18) für die Langhebel (9, 17) angeordnet sind und dessen beiderseitige Stirnflächen fest mit den beiden Seitenwänden (25, 26) der Antriebseinheit verbunden sind, welche innerseitig und oberhalb des Gehäuses (1) die Laufschienen (27, 28) für den Ausstoßschlitten (13, 33, 13') tragen und an denen sich oberhalb dieser Laufschienen (27, 28) die beide Seitenflächen verbindenden U-Schienen (34, 35) zur Aufnahme der Schachtfüße und der Kassiereinrichtungen des elektrischen Warenselbstverkäufers befinden.
  2. 2. Antriebseinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Langgehäuse (1) außerdem der Netztransformator (37) und das Steuerrelais (38) des Warenselbstverkäufers untergebracht sind.
  3. 3. Antriebseinheit nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Langgehäuse (1) unterseitig durch eine kräftige Bodenplatte (36) abgeschlossen ist, die gleichzeitig als Montageplatte für die im Innern des Langgehäuses angeordneten Bauteile dient.
  4. 4. Antriebseinheit nach Anspruch 1 und folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Kurbelarm (5) des Getriebemotors (2) als Gberlastschutz beim Vorliegen verklebter oder verklemmter Warenpackungen ein an sich bekanntes Kupplungsglied (7, 22, 23) vorgesehen ist.
  5. 5. Antriebseinheit nach Anspruch 1 und folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß eine Schaltvorrichtung vorgesehen ist, durch die der Motorantrieb nach Durchführung einer vollen Kurbeldrehung abgeschaltet wird.
  6. 6. Antriebseinheit nach Anspruch 1 und folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Langhebel (9, 17) stirnseitig durch zwei nebeneinander angeordnete Spannbänder (40, 41) verkuppelt sind, die sich an den glatten Kreisbogen der Hebelenden anlegen und deren Enden wechselseitig an den diagonal gegenüberliegenden Enden der Kreisbogen befestigt sind.
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