DE120604C - - Google Patents

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DE120604C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B7/00Kinds or types of apparatus for mechanical composition in which the type is cast or moulded from matrices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Λ* 120604 KLASSE 15 a.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Verbesserung der Maternsetz- und Zeilengiefsmaschine des Monoline-Systems (D. R. P. 86192 und amerik. Patent 605141). Bei diesem System wird 'durch Anschlagen einer Taste c (Fig. 1 und 2) eine den wiederzugebenden Buchstaben enthaltende Mater oder Spatie einem Behälter entnommen und der Sammelstelle zugeführt. An dieser fügen sich die Matern zur Zeile zusammen, die dann von einem Transporteur (dem Zeilenwagen) zunächst zur Ausschliefsstelle geführt wird, an welcher durch Spreizen der Spatien die Zeile auf richtige Länge gebracht wird. An der Giefsstelle wird dann mittels einer Pumpe flüssiges Letternmetall aus dem Schmelztiegel d in die Matrizen gedrückt und ein Abgufs der Zeile hergestellt. Dieser wird durch einen Stöfser e ausgeworfen und fällt in das Setzschiff/. Die Maternzeile kehrt zurück und gelangt zur .Ablegestelle g, wo die Matern von der Ablegevorrichtung erfafst und mittels ihrer Signaturen den zugehörigen Behältern zugeführt werden.
Gegenstand der Erfindung ist nun eine Vorrichtung, durch welche vor dem Ablegen die Backen des Wagens aus einander gerückt werden, um so jedes Klemmen während des Ablegens zu vermeiden.
Der Zeilenwagen besteht aus Theilen 24 und 34, von denen der eine 24 die feste Wagenbacke 22 und der andere die bewegliche Wagenbacke 23 trägt. Beide Theile sind durch eine Schraubenspindel 37 mit steilem Rechts- und Linksgewinde mit einander verbunden, die durch eine Kurbel 73 (Fig. 2) gedreht werden kann und hierbei die Entfernung der Theile 24 und 34 ändert. Die Drehung erfolgt durch einen den Kurbelzapfen umfassenden Schieber 69, der durch eine Zugstange 64 mit. Nase 67 gehoben und durch eine Feder 77 zurückgezogen wird.
Die Stange 64 wird nun unmittelbar nach Vollendung des Gusses zur Lockerung der Zeile durch eine nicht gezeichnete Curvenscheibe bewegt, ehe die Rückwärtsbewegung des Wagens beginnt. Gleich nachher werden die Matern gegen den Anschlag 76 in ihre Grundstellung niedergedrückt und die Spatienstäbe entspannt/ Beim Rückwärtsgang fällt die Rolle 68 der Zugstange wieder von der Zugstange herab, so dafs die Wagenbacken sich wieder nähern. Infolge dessen halten die Backen die Maternzeile während der Bewegung zur Ablegestelle hin zusammen. Es kann jedoch vorkommen, wenn z. B. nur wenig Spatien vorhanden sind, dafs die zusammengehenden Wagenbacken die Zeile wieder festfassen und die Thätigkeit des Ablegemechanismus erschweren oder gar verhindern. Diesem Uebelstande wird durch vorliegende Erfindung vorgebeugt.
An dem unteren Theil des Wagens, dem Hülfswagen 81, ist eine Schiene 86 (Fig. 2) befestigt, die einen senkrechten Arm 87 besitzt. An letzterem ist ein Hebel 88 angelenkt, dessen Ende nach unten gebogen ist und eine Nase 89
Verein deutschen Jngenieure Bezirksverein a. d. niederen Ruhr.
trägt. Zwischen beiden Hebelenden ist eine Rolle 90 angebracht. Diese Rolle trifft nun, ehe der Wagen die Ablegestelle erreicht, gegen die schräge Fläche des Anschlages 91, der an einem festen Gestelltheile 94 angebracht ist. Die Rolle läuft die schräge Fläche hinauf und hebt dabei die Nase 89 an. Diese trifft ihrerseits gegen die Rolle 68 des Schiebers 69 und löst dadurch die Wagenbacken in der vorher beschriebenen Weise.
Die Schiene 86 ist mittels durch Schlitze geführter Schrauben 92 befestigt und ebenso der Anschlag 91 mittels einer in einem Schlitz verschiebbaren Klemmschraube, so dafs die Stellung der Theile je nach der Zeilenlänge geregelt werden kann. Der Anschlag 91 ist um seinen Befestigungsbolzen drehbar und legt sich in der Ruhestellung auf eine Rippe, wie Fig. 2 zeigt, so dafs er bei Vorwärtsgang des Wagens ausweicht und nur beim Rückwärtsgang des Wagens die Rolle 90 auflaufen läfst.

Claims (1)

  1. PatEnt-Anspruch:
    Vorrichtung zum Lösen der Maternzeile vor dem Ablegen bei Maternsetz- und Zeilengiefsmaschinen nach dem Monoline-System, dadurch gekennzeichnet, dafs an der Gleitbahn des Zeilenwagens oder an sonst geeigneter Stelle ein verstellbarer, beweglicher, einseitig ausweichender Anschlag angebracht ist, auf dessen, schiefe Ebene beim Rückgang des Zeilenwagens die Rolle (90) eines verstellbar gelagerten Zwischenhebels (88) aufläuft, welcher dabei mit seinem freien Ende (89) sich unter die Rolle (68) des Schiebers (69) legt und somit beim Anheben desselben in bekannter Weise ein Auseinandergehen der Backen des Zeilenwagens bewirkt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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