DE120373C - - Google Patents
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- DE120373C DE120373C DENDAT120373D DE120373DA DE120373C DE 120373 C DE120373 C DE 120373C DE NDAT120373 D DENDAT120373 D DE NDAT120373D DE 120373D A DE120373D A DE 120373DA DE 120373 C DE120373 C DE 120373C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
- F42B5/00—Cartridge ammunition, e.g. separately-loaded propellant charges
- F42B5/02—Cartridges, i.e. cases with charge and missile
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Telescopes (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei den bisher bekannten Infanteriegewehren wird die Drehung der Geschosse um ihre
Längsachse dadurch zu erreichen gesucht, dafs der Lauf mit Zügen versehen wurde. Das Einschneiden
dieser Züge in den Gewehrlauf bietet naturgemäfs einige Schwierigkeiten, auch
ergeben sich während des Gebrauchs manche Uebelstände, die durch den Gegenstand der
vorliegenden Erfindung beseitigt werden sollen. Durch diesen ist eine Patrone geschaffen, welche
auch ohne die oben erwähnte Einschneidung der Züge in den Gewehrlauf eine schnelle und
sichere Drehung bis zum Ziele erlangt.
Auf der Zeichnung stellt dar:
Fig. ι eine Seitenansicht der Hülse, theilweise
im Schnitt,
Fig. 2 eine Seitenansicht des Geschosses,
Fig. 3 eine Ansicht der Patrone,
Fig. 4 eine besondere Ausführungsform der Patrone.
Wie Fig. 3 erkennen läfst, ist die ganze
Patrone ungefähr um die Länge des Geschosses verlängert. Die Hülse selbst ist, wie in Fig. ι
dargestellt, unmittelbar vor der Pulverladung mit einer spiralförmigen Aussparung versehen,
welche bis zum Ende der Patronenhülse reicht. Das Geschofs selbst ist in dem verlängerten
Theile der Hülse entsprechend gearbeitet und demzufolge mit in diese Aussparung passendem
spiraligen Gewinde versehen. Das Geschofs wird so eingeschraubt, dafs die Spitze
desselben, wie aus Fig. 3 ersichtlich, aus der Hülse hervorragt. Das Geschofs mufs im
geraden Zustande lose schliefsend für den Lauf hergestellt sein, um zu verhüten, dafs Pulvergase
verloren gehen. Infolge des Gewindes wird das Geschofs im Lauf selbst geführt bezw.
geprefst. Bei der Explosion der Pulvermasse und dem hierbei stattfindenden Druck dreht
sich das Geschofs aus der Hülse, und zwar erhält diese Drehung eine derartige Geschwindigkeit,
dafs dieselbe sowohl im Lauf selbst, als auch bis zum Ziele beibehalten wird, wie
vielfach angestellte praktische Versuche thatsächlich bewiesen haben. Bei diesen hat sich
auch herausgestellt, dafs die Hülse selbst nicht vollkommen konisch verlaufen darf, sondern
dieselbe, mufs, wie aus Fig. 4 zu ersehen ist, eine Brust bezw. Verengung haben, damit die
expandirenden Pulvergase zunächst einen Widerstand finden und hierdurch die drehende Wirkung
des Geschosses eingeleitet wird.
Durch diese Anordnung ist durch die gerade Innenseite des Laufes das Reinigen desselben
bedeutend vereinfacht und schneller zu erledigen. Sodann ist die ganze Einrichtung
bezw. Herstellung des Laufes insofern vereinfacht, als das Einschneiden der Züge, die bisher
zur Drehung des Geschosses erforderlich waren, wegfällt. Laufausbauchungen und Zügeverschleifsungen
werden vermieden und der Vorstofs des Gewehres beim Abschiefsen fast vollständig beseitigt. Auch haben die Versuche
ergeben, dafs der Lauf selbst bei andauerndem Schiefsen nicht so stark erhitzt wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Patrone für Schusswaffen jeden Kalibers, dadurch gekennzeichnet, dafs in dem vor der Pulverladung liegenden, mit einer Verengung versehenen Theil der Hülse ein spiralförmiges Gewinde eingeschnitten ist und das Geschofs ein entsprechendes Gewinde besitzt, zum Zweck, dem Geschofs durch die Pulvergase unter Wegfall der Laufzüge die zum sicheren Treffen erforderliche Drehung zu ertheilen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE120373C true DE120373C (de) |
Family
ID=389439
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT120373D Active DE120373C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE120373C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1101222B (de) * | 1955-01-14 | 1961-03-02 | J G W Berckholtz Fa | Einrichtung zum Stabilisieren von Geschossen |
| US3416401A (en) * | 1956-05-09 | 1968-12-17 | Army Usa | Mortar and ammunition |
-
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- DE DENDAT120373D patent/DE120373C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1101222B (de) * | 1955-01-14 | 1961-03-02 | J G W Berckholtz Fa | Einrichtung zum Stabilisieren von Geschossen |
| US3416401A (en) * | 1956-05-09 | 1968-12-17 | Army Usa | Mortar and ammunition |
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