DE120341C - - Google Patents

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DE120341C
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Germany
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furnace
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B14/00Crucible or pot furnaces
    • F27B14/08Details specially adapted for crucible or pot furnaces
    • F27B14/14Arrangements of heating devices
    • F27B14/143Heating of the crucible by convection of combustion gases

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Vertical, Hearth, Or Arc Furnaces (AREA)
  • Crystals, And After-Treatments Of Crystals (AREA)
  • Crucibles And Fluidized-Bed Furnaces (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei den bisher gebräuchlichen Tiegelöfen ist der den Tiegel aufnehmende Ofen α mit Luftkanälen d versehen, zu welchen die äufsere Luft entweder durch eine Anzahl senkrecht angeordneter Zuführungskanäle oder unter Vermittelung eines durch einen fest mit dem Ofen verbundenen Mantel gebildeten ringförmigen Raumes gelangt.
Die durch die Chamotteausmauerung des Ofens nach dem Innern desselben führenden Luftöffnungen werden, wie bekannt, leicht verstopft und schmelzen nach einigen Stunden zu. Um sie wieder zu reinigen, werden nach Aufserbetriebsetzung des Ofens die Bodenplatten abgenommen und die Löcher von innen aus wieder frei gemacht.
Diese Arbeit ist sehr umständlich und erfordert viel Zeit, indem sie eine jedesmalige Aufserbetriebsetzung und eine Zeit von etwa 12 Stunden zur Abkühlung des Ofens bedingt.
Nach der vorliegenden Erfindung ist der Tiegelofen zweitheilig gestaltet und es wird beim Ausgiefsen des Tiegels dieser mit dem Ofen aus dem die Luftöffnungen umgebenden Mantel herausgehoben, so dafs die Luftzuführungsöffnungen freigelegt und leicht während des Betriebes von aufsen gereinigt werden können.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist Fig. 1 ein senkrechter Schnitt durch einen Tiegelschmelzofen nach der vorliegenden Erfindung, Fig. 2 eine Seitenansicht desselben, theilweise im Schnitt, wobei der Ofen um 900 gedreht gedacht ist, und Fig. 3 ein waagrechter Schnitt durch den Ofen, um die Anordnung der Luftkanäle zu veranschaulichen.
Der den Tiegel c aufnehmende Ofen a mit Luftzuführungskanälen d (s. auch Fig. 3) ist von einem Mantel b umgeben, welcher bei k Anschlufs an die Luftleitung besitzt. Der Ofen a ist unten mit einem ringförmigen Untersatz m versehen, an welchem der hohle Tiegelträger h angeordnet ist, dessen nach unten ragender Zapfen zur Aufnahme und Befestigung des Bodens g mittelst Keiles i dient. Der Ring m ist ebenfalls durch Keile i i mit dem Ofen a verbunden.
Der Mantel b ist nirgends an dem Ofen befestigt, sondern wird in geeigneter Weise gestützt und bleibt beim Ausheben und Ausgiefsen des Ofens fest stehen. Der Ofen α ist mit den Zapfen e e versehen, mittelst deren derselbe in dem Aufzug f eingehängt wird.
Will man den Ofen ausgiefsen, so hebt man denselben aus dem Mantel b heraus und giefst ihn aus, wobei sämmtliche Luftzuführungskanäle d vollständig freigelegt und von aufsen leicht während des Betriebes gereinigt werden können.
Die Luftleitung nach dem Innern des Mantels ist, wie aus der Fig. 2 ersichtlich, vortheilhaft so angeordnet, dafs die eintretende Luft zunächst durch den hohlen Tiegelträger h hindurchstreift.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Tiegelschmelzofen mit in den Seitenwandungen angebrachten Luftzuführungsöffnungen, dadurch gekennzeichnet, dafs der mit den Luftzuführungsöffnungen versehene eigentliche Ofen zwecks besserer Zugängigkeit aus dem diese Oeffnungen umgebenden Mantel herausgehoben werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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