DE1201112B - Vorrichtung zum Stapeln eines Freigaerhaufens - Google Patents

Vorrichtung zum Stapeln eines Freigaerhaufens

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DE1201112B
DE1201112B DEL46933A DEL0046933A DE1201112B DE 1201112 B DE1201112 B DE 1201112B DE L46933 A DEL46933 A DE L46933A DE L0046933 A DEL0046933 A DE L0046933A DE 1201112 B DE1201112 B DE 1201112B
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Pending
Application number
DEL46933A
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English (en)
Inventor
Ing Anton Feller
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Landmaschinenfabrik Essen GmbH
Original Assignee
Landmaschinenfabrik Essen GmbH
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Publication date
Application filed by Landmaschinenfabrik Essen GmbH filed Critical Landmaschinenfabrik Essen GmbH
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Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F25/00Storing agricultural or horticultural produce; Hanging-up harvested fruit
    • A01F25/16Arrangements in forage silos

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
AOIf
Deutsche KL: 45 e-25/16
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
1201112
L46933III/45e
31. Januar 1964
16. September 1965
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Stapeln eines Freigärhaufens, bestehend aus einem Traggestell für eine höhenverschiebbare, antreibbare Preßvorrichtung.
Die Ablagerung und Konservierung von Grünfutter, Milchmais, Rübenblatt usw. in Freigärhaufen hat gegenüber dem Silieren in sonst üblichen Silos mit Beton oder Metallseitenwänden den wesentlichen Vorteil, daß einerseits die zur Herstellung von Freigärhaufen dienenden Vorrichtungen wesentlich einfacher und praktischer sind als gemauerte Silos und überdies eine einzige Vorrichtung für die Herstellung beliebig vieler Freigärhaufen Verwendung finden kann und daß andererseits bei der Pressung Flüssigkeit und insbesondere Pflanzensaft sowie Wasser ungehindert abfließen kann. Dadurch wird es möglich, die Freigärhaufen unabhängig von der Witterungslage, also auch beispielsweise bei Regenwetter aus nassen und überdies noch vollsaftigen Pflanzenteilen herzustellen, wobei trotzdem eine einwandfreie Silage erhalten wird.
Bei dauerhaft gebauten Silos ist hingegen der Flüssigkeitsablauf nicht gewährleistet. Es wird daher notwendig, das Einsilieren nur bei günstiger Witterung vorzunehmen und dafür nur vorgewelktes Pflanzengut zu verwenden.
Wie Versuche bestätigt haben, läßt sich in Freigärhaufen überdies eine bessere Pressung des Gutes erzielen, wobei der durch Verderben abfallende Anteil im Verhältnis zum verwertbaren Siliergut durchschnittlich geringer ist als bei Wandsilos.
Die bekannten Vorrichtungen zum Herstellen solcher Freigärhaufen sind noch mit Mängeln behaftet, die bisher die allgemeine Verwendung derartiger Freigärhaufen beeinträchtigt haben. Bei den bekannten Vorrichtungen wird ein stehender, durch außerhalb des Freigärhaufens verlaufende Abspannseile fixierter Mast vorgesehen, der als Rotationsachse für eine Preßvorrichtung dient, die im wesentlichen aus einer schweren, über einen Verbrennungsmotor angetriebenen Walze besteht. Das Gewicht der Walze wird üblicherweise mit 200 bis 300 kg gewählt. Das zu silierende Gut wird manuell aufgebracht und auch von Hand im Umlaufbereich der Walze verteilt, wobei die umlaufende Walze die Verdichtung besorgt. Es ist nun äußerst schwierig, von Hand aus eine gleichmäßige Verteilung des Gutes zu bewerkstelligen, und es kommt daher häufiger vor, daß das Gut unterschiedlich stark gepreßt wird, so daß im Bereich der zu lockeren Pressung die Gefahr des Verderbens besteht. Ein Hauptnachteil besteht ferner darin, daß dann, wenn der Mast unbeabsichtigt schräg aufgestellt
Vorrichtung zum Stapeln eines Freigärhaufens
Anmelder:
Landmaschinenfabrik Essen G. m. b. H.,
Essen, Altendorfer Str. 85
Als Erfinder benannt:
Ing. Anton Feller, Wels (Österreich)
Beanspruchte Priorität:
Österreich vom 13. August 1963 (2 A 6524/63)
wird bzw. sich infolge einer ungleichmäßigen Gutsverteilung während der Herstellung des Freigärhaufens schräg stellt, auch der ganze Freigärhaufen schief aufgebaut wird und dadurch praktisch einer Biegebelastung ausgesetzt ist. Diese Biegebelastung kann dann zur Rißbildung an der Zugseite führen, wobei die Risse wieder Ansatzstellen für eine beginnende Verderbnis des Siliergutes bilden. Schließlich stellt der Auf- und insbesondere der Abbau der zur Herstellung des Freigärhaufens verwendeten Vorrichtung ein besonders schwieriges Problem dar. Beim Abbau ist es notwendig, den Mast mittig aus dem komprimierten Siliergut nach oben herauszuziehen, was eine beträchtliche Kraftanstrengung erfordert, da derartige Freigärhaufen normalerweise mit einer Mindesthöhe von 3 bis 4 m aufgeführt werden. Das Abtransportieren bzw. Herablassen der Preßwalze vom Freigärhaufen ist wegen des hohen Gewichtes dieses Teiles äußerst anstrengend und überdies für die Bedienungsperson gefährlich. Für das Abmontieren eines Freigärhaufens müssen jeweils mindestens vier bis fünf Personen einsatzbereit sein, was derzeit nur mehr in Großbetrieben möglich ist. Im übrigen ist auch die Bedienung der Vorrichtung mit einem großen Aufwand an manueller Arbeit verbunden, wobei jene Arbeitskraft, der das Verteilen des Siliergutes obliegt, der Gefahr ausgesetzt ist, von der Walze erfaßt und überrollt zu werden.
Alle aufgezeigten Nachteile werden durch die Erfindung behoben, indem an der Außenseite eines Rahmens Vertikalstützen befestigt sind, die als Führungsschienen für eine den Freigärhaufen in seinen Ausmaßen begrenzende, höhenverschiebbare Wandung und für die höhenverschiebbare Preßvorrichtung dienen. Dabei sind der Rahmen und die Wandung ringförmig ausgebildet. Mit besonderem Vorteil sind der Rahmen und die Wandung darüber hinaus zwei-
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teilig ausgebildet. Am unteren Ende des Rahmens ist zwar zermalmt wird, die darunterliegenden Bereiche
eine Bodenplatte lösbar gehaltert. Vorteilhaft weisen aber nur unvollkommen gepreßt werden, worunter
die als Preßorgan wirkenden Druckplatten die Form die Güte der Silage leidet. Schließlich sind vorzugs-
von Kreissektoren mit dem Freigärhaufenaußen- weise noch Verteilungsvorrichtungen vorgesehen, die
durchmesser entsprechendem Radius auf, die an dem 5 es ermöglichen, das zugeführte zu silierende Gut
vertikal angeordneten Zentralpreßstempel befestigt gleichmäßig über den ganzen jeweils oberen Bereich
und gemeinsam mit dem Preßstempel über eine An- des Freigärhaufens zu verteilen. Durch die erfindungs-
triebsvorrichtung um die Preßstempelachse verdreh- gemäße Ausführung wird somit der Aufwand an
bar sind. Zentral im Bereich der Druckplatten ist eine manueller Arbeit wesentlich reduziert, wobei die Be-
vorzugsweise gemeinsam mit diesem verdrehbare, io dienung äußerst einfach und gefahrlos ist und die
nach oben offene Gleitrinne angeordnet, die über Möglichkeit einer mechanisierten Zubringung und
wenigstens einen Gang schraubenförmig gewendelt ist Verteilung des zu silierenden Gutes besteht,
und mit ihrem unteren Ende etwa im Bereich des In den Zeichnungen wird ein Ausführungsbeispiel
halben Druckplattenradius oberhalb der Druck- der Erfindung wiedergegeben. Es zeigt
plattenebene mündet. Das untere Ende der Gleitrinne 15 F i g. 1 eine Seitenansicht der Vorrichtung zum
endet oberhalb eines mit der Brücke verbundenen Stapeln eines Freigärhaufens,
Auslaufs, wobei an diesen ein schwenkbarer Verteiler- F i g. 2 eine Draufsicht auf die gleiche Vorrichtung,
rüssel anschließt. F i g. 3 den Preßstempel im Schnitt,
Bei der erfindungsgemäßen Konstruktion bildet die F i g. 4 eine Draufsicht auf die Verteilungsvorrich-
mit Rollen versehene Rahmenhälfte eine Art Fahr- 20 tung,
gestell, auf das die übrigen Teile der Vorrichtung Fig. 5 eine Seitenansicht der Verteilungsvorrich-
aufgebaut sind. Diese Vorrichtung ist leicht transpor- tung und
tierbar. Außerdem sind der Auf- und der Abbau sehr F i g. 6 eine Seitenansicht der Verteilungsvorrich-
vereinfacht, da das Traggestell außerhalb des Freigär- tung mit einem schwenkbar angeschlossenen Ver-
haufens liegt. Weiterhin ist durch eine hydraulisch 25 teilerrüssel.
angetriebene Preßvorrichtung eine wesentlich inten- Die Vorrichtung besitzt einen kreisförmigen Rahsivere und gleichmäßigere Komprimierung des Silier- men, der aus zwei zusammensteckbaren Hälften 1, 2 gutes gegenüber der mit den bekannten Druckwalzen besteht und einen etwa U-förmigen Querschnitt aufmöglich geworden. Darüber hinaus ist diese hydrau- weist. Die Rahmenenden 3 der Rahmenhälfte 1 sind lische Preßvorrichtung leichter und einfacher auf- 30 tangential geradlinig etwa über die Mitte des Gesamtzubauen und zu transportieren als die Druckwalzen. rahmens hinaus verlängert. Die Rahmenhälfte 1 ist
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist eine im Bereich der beiden Rahmenschenkelenden mit je unten in dem in Gebrauchsstellung befindlichen Trag- einer Laufrolle 4 versehen, die über einen Spindelgestell lösbar befestigte Bodenplatte vorgesehen. Diese trieb 5 verstellt werden kann. Ferner ist im Bereich der Bodenplatte bleibt unter dem fertiggestellten Freigär- 35 Rahmenhälftenmitte eine Anlenkung 6 für eine mit haufen und verhindert einen unmittelbaren Kontakt einer weiteren Laufrolle 7 ausgestattete Zugdeichsel 8 der Silage mit dem Boden. Durch Unterkeilen usw. vorgesehen. Somit bildet die Rahmenhälfte 1 mit wird es ferner möglich, die Bodenplatte genau in die ihren Laufrollen ein Fahrgestell, das vorzugsweise mit Horizontale einzurichten. Dieses Einrichten des ge- Hilfe eines Traktors an den jeweiligen Aufstellungssamten Traggestelles läßt sich noch dadurch ver- 40 ort des Freigärhaufens herangefahren werden kann einfachen, daß man die Stützrollen und gegebenen- und auf das die übrigen Teile der Vorrichtung auffalls zusätzliche eigene Standstützen über Schrauben- gebaut sind. Neben den höhenverstellbaren Laufspindeln höhenverstellbar ausbildet. rollen 4 können für die Rahmenhälften 1, 2 noch zu-
Erfindungsgemäß sind die Vertikalstreben als Füh- sätzliche, über Schrauben verstellbare Standstützen rungen für die Brücke ausgebildet, in Höhenabständen 45 vorgesehen werden, mit deren Hilfe eine Justierung mit Verankerungen für die Brücke versehen und ist des zusammengesetzten Rahmens in eine Horizontalferner ein mit der Brücke verstellbarer, die Freigär- stellung möglich wird. An der Rahmenhälfte 1 sind haufenaußenform bestimmender Ring vorgesehen. außerdem Halterungen 9 für die in die Halterungen Dieser Ring bestimmt praktisch den Höhenbereich, einsteckbaren und dort verriegelbaren Vertikalstreben in dem der Freigärhaufen mit losem zu silierendem 50 10 vorgesehen, die abstandsweise Einstecköffnungen Gut aufgefüllt wird, ehe die nächste Pressung statt- 11 für einen ein Gleitstück 12 verriegelnden Steckfindet. Dadurch, daß man die Verankerungen für die bolzen besitzen.
Brücke löst und den Preßstempel einschaltet, kann Die beiden Vertikalstreben 10 sind an ihrem oberen
man, nachdem eine bestimmte Höhe des Freigär- Ende über den abnehmbaren Querträger 13 mit-
haufens erreicht ist, die Brücke und mit ihr den Ring 55 einander verbunden. Ferner dienen die Geleitstücke 12
um eine Stufe höher stellen und dort wieder ver- zur Halterung einer mit ihnen starr verbundenen
ankern. Brücke 14, in deren Mitte sich ein in einem Zylinder
Bei der erfindungsgemäßen Ausführung der kreis- 15 geführter Preßstempel befindet. Der Preßstempel
sektorartigen Druckplatten nehmen diese nur einen ist mit kreissektorförmigen Druckplatten 16 verbun-
Bruchteil der Oberfläche des Freigärhaufens ein, so 60 den, die mit der Vertikalen einen Winkel von maximal
daß hier kleinere Drücke im Preßstempel ausreichen. 90° einschließen, gegebenenfalls aber von der Mitte
Nach jeder Pressung werden die Preßplatten um einen nach außen leicht abfallen, um beim Silieren einen
kleinen Winkel verdreht, so daß schließlich eine Pres- Saft- und Flüssigkeitsablauf nach außen zu sichern,
sung des gesamten obenliegenden Gutes durchgeführt Ferner sind außen an den Vertikalstreben 10 ein
wird. Die Pressung mit Platten hat noch obendrein 65 Formring 17 sowie die Brücke 14 geführt und mit der
den Vorteil, daß das Gut gleichmäßig gepreßt wird, Brücke über Haltestangen 18 verbunden,
ohne daß hierbei wie bei der Verwendung von Druck- Die genauere Ausbildung des Preßkolbens ergibt
walzen, die oberste Schicht des zu pressenden Gutes sich aus Fig. 3. Wie aus dieser Figur ersichtlich ist,
lagert im Verkleidungszylinder 15 ein weiterer Zylinder 19, in dem ein Kolben 20 beiderseits hydraulisch beaufschlagbar geführt ist. Dabei steht der Kolben 20 über seine Kolbenstange und eine drehbar gelagerte Stange 22 mit den Druckplatten 16 und der Zylinder 19 über eine ebenfalls drehbar gelagerte Stange 21 mit dem Verkleidungszylinder 15 in Verbindung. Der Kolben 20 sowie der Zylinder 19 ermöglichen eine Vertikalverstellung. Bei festgestellten Gleitstücken 12 drückt der Kolben in einer Beaufschlagungsrichtung die Druckplatten 16 nach unten. Werden die Gleitstücke 12 jedoch entriegelt und der Kolben wieder im gleichen Sinn beaufschlagt, dann stützt sich dieser auf den Druckplatten 16 ab und hebt die Brücke 14 an. An der Stange 22 ist ein in einem Zylinder 23 geführter Kreiskolben 24 befestigt, der hydraulisch verdrehbar ist und je nach der Beaufschlagung die Stangen 22, 21 sowie den Kolben 20 in der einen oder anderen Richtung verdreht. Bei der Drehung werden die Druckplatten 16 mitgenommen.
Beim Betrieb wird die Vorrichtung zunächst an die für die Errichtung des Freigärhaufens bestimmte Stelle gefahren, wobei gleichzeitig unterhalb der Rahmenhälften 1, 2 eine Bodenplatte 25 eingesetzt wird. Nach Ausrichtung und Fixierung des Rahmens 1, 2 in der Horizontallage, z. B. durch Verkeilung, können die Laufrollen 4, 7 vom Boden abgehoben werden, da sich die Rahmen an einem übergreifenden Randbord 26 der Platte 25 abstützen, so daß jede weitere Belastung der Vorrichtung über die Bodenplatte 25 auf den Boden übertragen wird. Danach wird der Formring 17 mit dem zu silierenden Gut gefüllt. Um eine gleichmäßige Verteilung dieses Gutes zu gewährleisten, wird der Kreiskolben 24 druckbeaufschlagt, so daß die Druckplatten 16 gedreht werden. An einer Radialkante jeder Druckplatte 16 sind über hydraulische Kolbentriebe, Seilzüge, Gestänge od. dgl. auf und nieder schwenkbare Verteilungsvorrichtungen angelenkt, die beim Ausführungsbeispiel als Streichbleche 27 dargestellt wurden, aber auch die Form von Zinken, rechenförmigen Kratzern od. dgl. aufweisen können. Danach wird der Kolben 20 im Sinne einer Abwärtsbewegung beaufschlagt, wodurch das unter den Druckplatten befindliche Gut bei aufgeschwenkten Verteilungsvorrichtungen 27 gepreßt wird. Nach der Pressung werden die Druckplatten angehoben, maximal um ihren eigenen Öffnungswinkel durch den Kreiskolben 24 verdreht und danach eine neuerliche Pressung durchgeführt, so daß schließlich das gesamte eingebrachte Gut gleichmäßig gepreßt ist.
Sobald die Wandung 17 auf diese Weise mit Preßgut gefüllt ist, wird die Brücke 14 zusammen mit der Wandung 17 so weit angehoben, daß die Gleitstücke 12 in den nächstfolgenden Einstecköffnungen 11 befestigt werden können. Die Wandung 17 ist somit für eine weitere Füllung bereit. Nach mehrmaliger Widerholung dieses Vorganges ist der Freigärhaufen fertiggestellt. Um die Bedienung zu erleichtern, ist oben auf der Brücke 14 ein Kommandostand 28 eingerichtet, von dem aus die zu den einzelnen Kolbentrieben führenden Leitungen über Ventile od. dgl. beaufschlagbar sind. Ferner ist auf der Brücke ein Elektromotor 29 mit nachgeordneter Druckölpumpe 30 vorgesehen.
Nach Fertigstellung des Freigärhaufens wird die Rahmenhälfte 2 abgenommen bzw. um eine an einem Schenkelende vorgesehene Achse ausgeschwenkt, wonach die Vorrichtung mit einem Traktor von dem fertiggestellten Freigärhaufen fortgezogen werden kann. Hierzu müssen die Laufrollen 4, 7 auf den Boden abgesenkt werden. Die Bodenplatte 25 verbleibt unter dem fertigen Freigärhaufen.
Um bei möglichst geringem manuellem Aufwand eine gleichmäßige Verteilung des zu silierenden Gutes im Freigärhaufen bei voll mechanisierter Zubringung zu ermöglichen, kann eine Verteilervorrichtung nach den F i g. 4 und 5 Verwendung finden. Diese Verteilervorrichtung wird beispielsweise über ein Förderband 31 mit dem Gut beschickt und besteht im wesentlichen aus einer schraubenförmig gebogenen Rinne 32, die mit einer der Preßplatten 16 verbunden ist und gemeinsam mit diesen Platten verdreht werden kann, wobei ein unteres Endstück 33 der Rinne jeweils im Bereich des halben Siloradiusses mündet. Bei der Beschickung durch das Förderband od. dgl. wird die sich über mindestens eine Schraubengangwindung erstreckende Rinne gedreht, wobei das Gut vom Förderband od. dgl. jeweils auf einen Schraubenteil der Rinne fällt und über die Rinne 33 wiecsr austriii. Das Gut wird im Silo durch die Streichbleche 27 od. dgl. wieder fertig verteilt.
Nach F i g. 6 ist die Stange 21 nach oben verlängert und trägt eine der Rinne 32 ähnliche, wieder von einem Förderband oder einem anderen geeigneten Förderer beschickbare Rinne 34, deren unteres Ende 35 oberhalb einer synchron mit der Rinne umlaufenden, an der Brücke 14 befestigten Gosse 36 mündet, an die sich nach unten ein hin- und herschwenkender und angetriebener Verteilerrüssel 37 anschließt. Um ein Hängenbleiben des abgeworfenen Gutes am Brückenteil 14 zu verhindern, kann die Brücke oben mit Ableitblechen od. dgl. für das Gut ausgestattet werden.

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Stapeln eines Freigärhaufens, bestehend aus einem Traggestell für eine höhenverschiebbare, antreibbare Preßvorrichtung dadurch gekennzeichnet, daß an der Außenseite eines Rahmens (1, 2) Vertikalstützen (10) befestigt sind, die als Führungsschienen für eine den Freigärhaufen in seinen Ausmaßen begrenzende, höhenverschiebbare Wandung (17) und für die höhenverschiebbare Preßvorrichtung dienen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (1, 2) und die Wandung (17) ringförmig ausgebildet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (1, 2) und die Wandung (17) zweiteilig ausgebildet sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am unteren Ende des Rahmens (12) eine Bodenplatte (25) lösbar gehaltert ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die als Preßorgane wirkenden Druckplatten (16) die Form von Kreissektoren mit dem Freigärhaufenaußendurchmesser entsprechenden Radius aufweisen, an dem vertikal angeordneten, zentralen Preßstempel (22) befestigt und gemeinsam mit dem Preßstempel (22) über eine Antriebsvorrichtung um die Preßstempelachse verdrehbar sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zentral im Bereich der Druckplatten eine vorzugsweise gemeinsam mit diesem verdrehbare, nach oben offene Gleitrinne (32)
angeordnet ist, die über wenigstens einen Gang schraubenförmig gewendelt ist und mit ihrem unteren Ende etwa im Bereich des halben Druckplattenradius oberhalb der Druckplattenebene mündet.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das untere Ende (33) der Gleitrinne (34) oberhalb eines mit der Brücke (14) verbundenen Auslaufes (36) endet und an diesen ein schwenkbarer Verteilerrüssel (37) anschließt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
509 687/114 9.65 © Bundesdruckerei Berlin
DEL46933A 1963-08-13 1964-01-31 Vorrichtung zum Stapeln eines Freigaerhaufens Pending DE1201112B (de)

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