DE119930C - - Google Patents
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- Publication number
- DE119930C DE119930C DENDAT119930D DE119930DA DE119930C DE 119930 C DE119930 C DE 119930C DE NDAT119930 D DENDAT119930 D DE NDAT119930D DE 119930D A DE119930D A DE 119930DA DE 119930 C DE119930 C DE 119930C
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- Germany
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- drum
- roll
- winding
- drums
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
- B65H19/00—Changing the web roll
- B65H19/22—Changing the web roll in winding mechanisms or in connection with winding operations
- B65H19/2238—The web roll being driven by a winding mechanism of the nip or tangential drive type
- B65H19/2246—The web roll being driven by a winding mechanism of the nip or tangential drive type and the roll being supported on two rollers
Landscapes
- Replacement Of Web Rolls (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
- JUl 19930 KLASSE 8/.
Gewebewickelmaschine.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Maschinen zum Aufwickeln von Geweben und
besonders auf solche Maschinen, bei welchen das Aufwickeln derart erfolgt, dafs ein Wickel
gebildet, dann bei fortgesetzter Drehung weiterbefördert und das Gewebe abgeschnitten wird,
während gleichzeitig mit der Bildung eines neuen Wickels begonnen wird. Bisher wurde
dies unter Verwendung dreier Antriebrollen bewirkt, wobei der Wickel auf zweien derselben
aufruhte und sich mit denselben drehte, bis er die richtige Gröfse erreicht hatte, worauf
er in eine Lage gebracht wurde, in der er von einer Rolle des ersten Rollenpaares und einer
dritten Rolle gedreht wurde.
Gemäfs vorliegender Erfindung sollen nun die vorstehend gekennzeichneten Wickelmaschinen
in der Weise vereinfacht werden, dafs man an Stelle der bisher erforderlichen drei Antriebrollen nur zwei anordnet, von
welchen die eine den Wickel so lange antreibt, bis derselbe die erforderliche Gröfse erreicht
hat, worauf der Wickel von Armen erfafst und zu der zweiten Antriebrolle hin gebracht wird.'
Beiliegende Zeichnung stellt die den Gegenstand der Erfindung bildende Wickelmaschine
im Aufrifs dar.
Das Gewebe X wird auf einen Baum A aus Holz oder anderem Material aufgewickelt, der
durch eine Walze oder Trommel J5, auf der er ruht, gedreht wird, bis der Wickel die
richtige Gröfse erlangt hat. Hierauf wird der Wickel zur Trommel C befördert, während
seine Drehung fortgesetzt und gleichzeitig ein Messer 1 gehoben wird, um das Gewebe, zwischen den Trommeln B und C zu trennen
und das Ende des abgetrennten Gewebes X auf einen anderen Baum zu bringen, der inzwischen
an die Stelle gebracht worden ist, welche zuerst von dem Baum A eingenommen
wurde, damit das Aufwickeln des Gewebes nunmehr auf diesen zweiten Baum erfolgen
kann. Die Zapfen der Trommeln B und C drehen sich in Lagern der Seitenständer D,
und die Wellen der Trommeln sind durch Zahnräder mit einander verbunden und werden
in geeigneter Weise angetrieben. In Führungen der Ständer D gleiten Seitenstücke 2, die an
ihren oberen Enden Blöcke 3 mit V- förmigen Einkerbungen tragen, die den Zapfen 4 der
Bäume A als Lager dienen. Federn 5 sind bestrebt, die Seitenstücke 2 zu heben, doch
sind sie nicht stark genug, um die Seitenstücke und den Baum zu heben, wenn letzterer auf
den Lagern 3 ruht. Um den Baum unter geeignetem Druck gegen die Trommel B halten
zu können und somit das Aufwickeln der Waare zu sichern, sind Gleitstangen / angeordnet,
welche zwischen Führungen in den Ständern D gleiten und an ihren unteren Enden eingekerbt sind, um sich den Zapfen 4
anzupassen. Durch ihr Gewicht dienen sie · dazu, diese Zapfen 4 an ihrer Stelle in den
Lagerblöcken 3 zu halten, doch können sie sich mit den Blöcken und dem Baum heben, wenn
der Durchmesser der Waarenrolle anwächst.
Um die Stangen / heben zu können, sind dieselben mit Zahnstangen 7 versehen, welche
in Zahnräder 8 auf einer Welle 9 eingreifen, welch letztere mit einem Handrade 10 ver-
sehen ist, welches gedreht werden kann, um die Stangen I bis zu beliebiger Höhe zu
heben. An der betreffenden Stelle können dieselben dann auch mittelst einer Scheibe 12
festgehalten werden, die eine Kerbe besitzt, in welche eine am Ständer D drehbar angebrachte
Sperrklinke 13 eingreifen kann. Wird die Sperrklinke aus der Kerbe der Scheibe 12 entfernt,
so gehen die Stangen infolge ihres Gewichtes abwärts.
Ist das Material dem Baum A zugeführt und wickelt es sich auf denselben auf, so nimmt
der Wickel allmählich an Durchmesser zu und geht mit den Lagern 3 und Stangen I von
der Antriebtrommel B aus" aufwärts, bis er
die richtige Gröfse besitzt. Alsdann · wird, ohne dafs die Antriebtrommeln angehalten
werden und ohne dafs der Wickelprocefs unterbrochen wird, das Handrad 10 gedreht,
um die Stangen / zu heben, und der Wickel auf die Trommel C gestofsen, während gleichzeitig
ein anderer Baum in die Lager 3 eingelegt wird, die alsdann unter dem Gewicht
des Baumes sich senken. Das Messer 1 wird dann gehoben, um die Waare zwischen C
und B zu trennen.
Beliebige geeignete Vorrichtungen können vorgesehen werden, um den Wickel auf der
Trommel C festzuhalten, bis es erforderlich ist, ihn zu entfernen. Vortheilhaft verwendet
man Arme J, die an den Seitenwänden drehbar angebracht und in ihrer Abwärtsbewegung
begrenzt sind, so dafs, Wenn der Wickel sich in der durch punktirte Linien angedeuteten
Lage befindet, seine Zapfen 4 in V-förmige Aussparungen w der seitlichen Arme eintreten
können, worauf der Wickel in der durch punktirte Linien 14 angegebenen Lage getragen
wird, bis die Arme gehoben werden, um den Wickel in einen geeigneten Behälter abzulegen.
Um die Drehung der Wickel unter der . Einwirkung der Trommeln BC zu sichern,
können die Trommeln mit einer Bekleidung^ aus Gummi versehen werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Gewebewickelmaschine, dadurch gekennzeichnet, dafs von zwei parallel neben einander angeordneten, sich in gleicher Richtung drehenden Trommeln (B C) die eine (B) den Wickelbaum so lange in Umdrehung versetzt, bis der Waarenwickel die richtige Gröfse erreicht hat, während die zweite Trommel (C) die Fortsetzung der Drehung des Waarenwickels bewirkt, sobald dieser auf die zweite Trommel überführt und dabei mit seinem Zapfen (4) von Fangarmen (J) erfafst worden ist, bis eine Schneidvorrichtung (1) die zu dem sich drehenden Wickel laufende Stoffbahn zwischen den Antriebtrommeln zerschneidet und ein neuer Wickelbaum auf die erstgenannte Antriebtrommel zwecks Bildung eines neuen Wickels aufgelegt worden ist,.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE119930C true DE119930C (de) |
Family
ID=389030
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT119930D Active DE119930C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE119930C (de) |
-
0
- DE DENDAT119930D patent/DE119930C/de active Active
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