DE1194792B - Verfahren und Anlage zur Aufbereitung eisen-haltiger Schlacke - Google Patents

Verfahren und Anlage zur Aufbereitung eisen-haltiger Schlacke

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DE1194792B
DE1194792B DEF30141A DEF0030141A DE1194792B DE 1194792 B DE1194792 B DE 1194792B DE F30141 A DEF30141 A DE F30141A DE F0030141 A DEF0030141 A DE F0030141A DE 1194792 B DE1194792 B DE 1194792B
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DE
Germany
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slag
bed
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iron
hot
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Application number
DEF30141A
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English (en)
Inventor
Fritz Forschepiepe
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03BSEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
    • B03B9/00General arrangement of separating plant, e.g. flow sheets
    • B03B9/04General arrangement of separating plant, e.g. flow sheets specially adapted for furnace residues, smeltings, or foundry slags

Landscapes

  • Furnace Details (AREA)

Description

  • Verfahren und Anlage zur Aufbereitung eisenhaltiger Schlacke In bekannter Weise erfolgt die Aufbereitung von Frischschlacke in einem Bett. Es handelt sich um ein sogenanntes Heißbett, in das die Schlacke teils vorerkaltet als Schlackenkörper und teils im flüssigen Zustand durch Auskippen aus Pfannen oder Kokillen eingefüllt und durch Abstrahlung und mittels Wasser abgekühlt wird. Dazu dient eine Kranbahn oder ein fahrbarer Auslegerkran, der die Beschickung des Bettes, die Zerkleinerung mittels einer Fallbirne und das Aussortieren des in der Schlacke enthaltenen Eisens mit Hilfe eines Magneten ausführt. Schließlich wird mit Hilfe der Kranbahn oder des Auslegerkranes das Bett von der zurückbleibenden, durch langseitige Abstrahlung und zusätzlich durch Berieselung abgekühlten Schlacke so weit geräumt, daß das Bett für die laufend ankommende Schlacke aufnahmebereit bleibt. Dabei lassen sich mehr oder weniger hohe Anschüttungen je nach Betriebsablauf oftmals im Bett nicht vermeiden. Hierbei besteht aber gerade bei eisenhaltiger Schlacke die große Gefahr von Explosionen, die durch die Berührung des Kühlwassers für die Schlacke mit noch vorhandenem flüssigem Eisen ausgelöst wird. Es läßt sich nämlich in höher angefüllten Betten nicht vermeiden. daß beim Auffüllen flüssiges Eisen aus den Pfannen oder Kokillen in die unteren Schlackenschichten abläuft. Hier kann das flüssige Eisen nicht schnell abkühlen. Beim Nachfließen von Kühlwasser kommt es dann zu Explosionen. Weiter beeinträchtigt eine hohe Schichtuno, im Bett die Sortierbarkeit der Schlacke.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, das bisherige Verfahren unter Vermeidung der beschriebenen Nachteile zu verbessern. Es wird dies bei einem Verfahren zur Aufbereitung von eisenhaltiger Schlacke, gemäß dem ein Heißbett mit der im Frischzustand befindlichen Schlacke mittels eines Auslegerkrans beschickt, dort die Schlacke zertrümmert und das Eisen aus dieser weitgehend magnetisch ausgezogen wird, erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die noch heiße Schlacke mit dem noch restlichen Eisen mittels des Krans in ein Verarbeitungsbett umgelagert und dort berieselt wird, von wo sie im erkalteten Zustand zur Weiterverarbeitung abtransportiert wird.
  • Nach weiteren Merkmalen der Erfindung ist das mit einer Berieselungsanlage ausgestattete Verarbeitungsbett parallel zum Heißbett angeordnet. Das Heißbett kann mit einer Feinberieselungsanlage versehen- sein, mit der die Schlacke schon vor dem Umlagern mäßig berieselt werden kann.
  • Gegenüber dem bekannten Arbeitsablauf im Heißbett bietet die Erfindung durch Umlagerung der Schlacke in noch heißem Zustand in das Verarbeitungsbett die Möglichkeit, das Heißbett frühzeitig zu entlasten und es trocken zu halten, wodurch die Gefahr von Explosionen weitgehend ausgeschaltet wird.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer Anlage zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens dargestellt.
  • Fig. 1 zeigt einen senkrechten Schnitt und F i g. 2 einen Grundrißabschnitt dieser Anlage. Diese Anlage umfaßt ein vorwiegend rechteckiges Heißbettl und ein diesem parallel benachbartes Verarbeitungsbett2 sowie einen diesen Betten zugeordneten Auslegerkran 3, dem der Platz 4 vorgelagert ist, auf dem die zur Verarbeitung vorefesehene Schlacke ankommt. In der Zeichnung befindet sich auf diesem Platz 4 eine Schlackenpfanne 5 auf einem Transportwagen und ein Behälter 6, wie z. B. ein Waggon, in dem die aus der Verarbeitung der Schlacke gewonnenen metallhaltigen großen Schlackenbruchstücke aufgenommen und abtransportiert werden.
  • Das Heißbett 1 besitzt die Gestalt eines flachen Beckens, in dem die Schlacke, ohne hochgeschichtet zu werden, verarbeitet werden kann. Der Längserstreckung des Heißbettes 1 entsprechend ist der Auslegerkran 3 auf Raupen 7 fahrbar. Er besitzt damit einen Aktionsradius, der sich über den gesamten Anlagenbereich erstreckt und sowohl den Platz 4 der ankommenden Schlacke als auch gleichermaßen das Heißbett 1 sowie das benachbarte Verarbeitungsbett 2 in der Reihenfolge des Arbeitsablaufes bestreicht. Die vom Auslegerkran 3 auszuführenden Arbeiten sind: die Aufnahme der ankommenden Schlacke aus der Schlackenpfanne 5, das Herüberschwenken derselben in das Heißbett 1. Nach einer Umstellung der Arbeitsmittel am Auslegerkran3 führt dieser während des Erstarrungsvorganges der Schlacke mittels einer gleichzeitig vom Magneten gehaltenen Fallbirne das Zerkleinern der Schlacke und danach auch ein magnetisches Aussortieren der metallhaltigen großen Schlackenbruchstücke aus. Diese Bruckstücke werden auf die gegenüberliegende Seite befördert und in dem dort vorgesehenen Transportmittel 6 zum Abtransport verladen. Dagegen wird die im Heißbett 1 zurückgebliebene Schlacke vom Greifer des Krans 3 in das gemäß der Erfindung vorgesehene Verarbeitungsbett 2 gebracht. Das Verarbeitungsbett 2 besitzt eine schiefe Ebene, so daß hier die weiter abkühlende Schlacke für die folgenden Arbeitsvorgänge, z. B. die Nachsortierung zur Eisenscheidung mit Magnetscheidern, leicht greifbar ist.
  • Das Heißbett 1 ist mit einer Feinberieselungsanlage, bestehend aus entlang dem Heißbett 1 verlegten Rohrleitungen 8 und Beregnungsdüsen 9, ausgestattet, so daß der Erstarrungsvorgang der Schlacke im Rahmen der zulässigen Berieselung und durch Ausnutzung der Oberflächenspannung die Stückigkeit beeinflußt werden kann. Die Berieselungsanlage für das Verarbeitungsbett 2 besteht aus den Rohren 10, 11 und den Beregnungsdüsen 12,13.
  • Da der Auslegerkran 3 bevorzugterweise einen auf Raupen 7 fahrbaren Untersatz besitzt, sind für ihn keine besonderen Unterbauten für seine Fahrstrecke 14 neben dem Heißbett 1 vorgesehen.
  • Schließlich verfügt der Auslegerkran 3 in dem ihm vorgeschriebenen Aktionsradius über Tragkräfte, die beim Verarbeitungsbett 2 als äußerster Auslegepunkt bei über 12 t, beim Heißbett 1 zwischen 28 und 100 t und schließlich auf dem gegenüberliegenden Platz 4 bei der Schlackenpfanne 5 und Transportbehälter 6 bei 70 bis 31 t gelegen sind. Das Tragvermögen ist also mit der jeweiligen Arbeitsaufgabe in übereinstimmung gebracht.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zur Aufbereitung eisenhaltiger Schlacke, gemäß dem ein Heißbett mit der im Frischzustand befindlichen Schlacke mittels eines Auslegerkranes beschickt, dort die Schlacke zertrümmert und das Eisen aus dieser weitgehend magnetisch ausgezogen wird, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß die noch heiße Schlacke mit dem restlichen Eisen mittels des Kranes (3) in ein Verarbeitungsbett (2) umgelagert und dort berieselt wird, von wo sie im erkalteten Zustand zur Weiterverarbeitung abtransportiert wird.
  2. 2. Anlage zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das mit einer Berieselungsanlage ausgestattete Verarbeitungsbett (2) parallel zum Heißbett (1) angeordnet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 262 969; britische Patentschrift Nr. 740 403; USA.-Patentschrift Nr. 1402 363.
DEF30141A 1959-12-21 1959-12-21 Verfahren und Anlage zur Aufbereitung eisen-haltiger Schlacke Pending DE1194792B (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE262969C (de) * 1900-01-01
US1402363A (en) * 1919-11-29 1922-01-03 Slag Rock Machine Company Method of casting slag
GB740403A (en) * 1952-06-14 1955-11-09 Heckett Engineering Inc Method and apparatus for disposing of slag and refuse from a steel making plant

Patent Citations (3)

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