DE119341C - - Google Patents

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DE119341C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D39/00Pile-fabric looms
    • D03D39/24Devices for cutting the pile on the loom

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Auxiliary Weaving Apparatuses, Weavers' Tools, And Shuttles (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Ruthenwebstuhl, auf welchem Waare hergestellt werden soll, die auf beiden Seiten mit Flor besetzt ist. Neu und eigenthümlich an dem Stuhl ist die Anordnung und Führung der Schnittruthen. Dieselbe ist aus der beiliegenden Zeichnung zu ersehen, in welcher Fig. ι ein Längsschnitt durch den mittleren Theil der Ruthenbank, Fig. 2 eine Draufsicht hiervon und Fig. 3 ein Schnitt rechtwinklig zu Fig. ι ist.
Die Ruthenbank ist einer solchen ähnlich, die für Zug- und Schnittruthen eingerichtet ist und bei welcher sich in zwei Kästen links und rechts die Ruthen angeordnet befinden.
Um zweiseitigen Plüsch herzustellen, werden der Erfindung gemäfs zwei verschiedene Schnittruthen angeordnet, nämlich eine obere a, deren Messer nach oben gerichtet ist, und eine Ruthe b, deren Messer dem oberen entgegengesetzt liegt und eine nach abwärts gerichtete Schneide besitzt. Beide Ruthen werden von links und rechts in bekannter Weise nach Bildung des Faches eingetragen und durch das Riet angeschlagen. Sie sind um die Dicke des Grundgewebes (Fig. 1) von einander entfernt und trennen die um sie gelegten Florfäden auf, wenn sie zurückgezogen werden, und zwar die untere genau so wie die obere. Damit aber beim Eintragen der unteren Ruthe ihre Schneide nicht die untere Florkette verletzt, ist am Ruthenkasten c eine gekrümmte Bahn d vorgesehen, über welche die Ruthe bei der Eintragung derart geführt wird, dafs sie nicht herunterhängen kann (Fig. 2 und 3).

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung für Ruthenwebstühle zur Herstellung von zweiseitiger Florwaare, bestehend aus oberer und unterer Ruthe mit von einander abgekehrten Schneidkanten, dadurch gekennzeichnet, dafs an geeigneter Stelle eine gekrümmte Führungsbahn angeordnet ist, über welche die unteren Ruthen beim Eintragen so geleitet werden, dafs sie nicht in die untere Florkette einsinken können, sondern in der erforderlichen Höhenlage gehalten werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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