DE91097C - - Google Patents

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DE91097C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D27/00Woven pile fabrics
    • D03D27/12Woven pile fabrics wherein pile tufts are inserted during weaving

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Woven Fabrics (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung erstreckt sich auf die Vorwaare (Florstreifen) von solchen Teppichgeweben, welche durch Anreihen bezw. Zusammenweben von Florstreifen hergestellt werden.
Bei Herstellung letztgenannter Teppichgewebe war es bisher nicht möglich gewesen, ein dem Smyrnagewebe eigenartiges hochfloriges Gewebe mit dünnen Florfäden zu erzielen, weil einerseits die Fäden der einzelnen Florstreifen, bevor sie durch das Zusammenweben einen genügenden Halt bekamen, sich verschoben und infolge dessen eine unregelmäfsige Waare hervorriefen, andererseits fand ein seitliches Ausweichen und ein Uebereinanderlegen bezw. Umlegen der einzelnen Florfäden statt, was ebenfalls einen ungünstigen Einflufs auf die fertige Waare ausübte, umsomehr, wenn die Florfäden aus dünnem Material bestanden.
Diese Uebelstände sollen durch nachgenannte Beschaffenheit der Florstreifen beseitigt werden. In der beiliegenden Zeichnung zeigt
Fig. ι einen einzelnen, von der Waarenbreite abgetrennten Florstreifen,
Fig. 2 den zusammengefalteten Streifen,
Fig. 3 einen Querschnitt nach Fig. 2,
Fig. 4 einen fertig eingewebten Florstreifen, Fig. 5 einen Querschnitt nach Fig. 4,
Fig. 6 die Art des Einwebens solcher Florstreifen.
Die Florstreifen A (Fig. 1) besitzen an ihren Längskanten ejngewebte Bindefäden α, welche die einzelnen Florfäden b zusammenhalten und ein Ausweichen oder Verschieben derselben vollständig verhindern. Nachdem ein solcher Florstreifen in gewöhnlicher Weise zusammengefaltet ist (s. Fig. 2 und 3), wird derselbe z. B. in der durch Fig. 6 veranschaulichten Weise in das Fach eingetragen. In dieser Figur stellt c die Grundkette dar, während die zum Uebergreifen der Florstreifen A dienenden Kettenfäden mit d bezeichnet sind.
Nachdem die Florstreifen A, wie nach Fig. 6 (links eingezeichnet), eingetragen sind, werden die Bindefäden α aus den Florstreifen entfernt, die letzteren werden aufgerichtet (s. rechts eingezeichnet) und durch die Lade fest angezogen. Hinter jedem Florstreifen werden einige Schufsfäden verwebt (Fig. 4. und 5), so dafs der Flor fest mit der Grundkette verbunden ist.
Durch Anordnung dieser Bindefäden an den Längskanten der Florstreifen, welche Bindefäden, wie beschrieben, bis nach dem Eintragen und bis vor dem Aufrichten der Florstreifen in letzteren verbleiben, wodurch die einzelnen Florfäden in ihrer bestimmten Lage sicher festgehalten werden, wird eine tadellose Waare mit einem dem Smyrnagewebe eigenthümlichen Hochflor erzielt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Verfahren zur Herstellung hochfloriger, smyrnaartiger Teppichgewebe mittelst in die Grundkette einzuwebender Doppelflorstreifen, dadurch gekennzeichnet, dafs die letzteren zwecks Versteifung und Festhaltung der einzelnen Florfäden (b) mittelst an den Längskanten der Florstreifen (A) eingewebter Bindefäden (α) gebunden sind, welch letztere nach erfolgtem Eintragen der Florstreifen in die Schufskette und vor dem Aufrichten des Flores entfernt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1660028B1 (de) * 1965-09-10 1971-04-22 Pangafin S A Holding Florfadeneinheit fuer die Teppichherstellung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1660028B1 (de) * 1965-09-10 1971-04-22 Pangafin S A Holding Florfadeneinheit fuer die Teppichherstellung

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