DE119191C - - Google Patents

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DE119191C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43LARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L11/00Non-circular-curve-drawing instruments
    • B43L11/06Non-circular-curve-drawing instruments for drawing spirals

Landscapes

  • Transmission Devices (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Instrument, welches im Allgemeinen wie ein gewöhnlicher Zirkel zum Beschreiben von Kreisen verwendet werden kann und mit einer bekannten Einrichtung versehen ist, mittelst deren unter bestimmten Bedingungen auch das Beschreiben von Spiralen ermöglicht ist.
Dieses Instrument besteht aus einem senkrecht zur Centrumspindel in einer Führung derselben verschiebbaren, mit einer Zahnstange versehenen Träger für den Zeichenstift oder die Reifsfeder, in welche Zahnstange ein Zahnrä'dchen eingreift, das mit einer auf der Centrumspindel drehbar aufgeschobenen Hülse starr verbunden ist, so dafs beim Drehen des Instrumentes als Ganzes Kreise beschrieben werden, während bei gleichzeitigem Festhalten der Hülse die mit dem Träger verbundene Zahnstange zufolge ihres Eingriffes in das festgestellte Zahnrädchen in der Längenrichtung verstellt wird, wodurch der Zeichenstift oder die Reifsfeder stetig und gleichförmig von der Centrumspitze entfernt bezw. ihr genähert wird, daher eine Spirallinie beschreibt.
In Fig. ι der beiliegenden Zeichnung ist ein derartiges Instrument im Aufrisse und theilweise im senkrechten Schnitt dargestellt.
Fig. 2 ist ein senkrecht zur Längsrichtung des Zeichenstiftträgers geführter Verticalschnitt.
Fig. 3 ist ein unmittelbar oberhalb dieses Trägers geführter Horizontalschnitt durch das Instrument.
α ist die Centriimspitze des Instrumentes, welche mit der in einen Handgriff b endigenden Spindel c starr verbunden ist. Auf der Spindel c ist oberhalb der die Centrumspitze a tragenden Verstärkung d eine Schwalbenschwanzführungy für ein in seiner Mitte durchbrochenes Lineal g befestigt, welches an seinen beiden Enden mit den Einstecklöchern h für die den Zeichenstift oder die Reifsfeder tragenden Theile k, sowie mit Klemmschrauben / zum Festhalten dieser Theile versehen ist.
Die eine Begrenzungskante der mittleren Linealdurchbrechung ist zu einer Zahnstange m ausgebildet, in welche ein Zahnrädchen η eingreift. Dieses Rädchen ist mit einer die Spindel c umgebenden, mit rändrirter Griffscheibe ο versehenen Hülse ρ starr verbunden, innerhalb welcher sich die Spindel c drehen kann.
Soll mit dem Instrument ein Kreis beschrieben werden, so wird zunächst durch Drehen der Hülse ρ bezw. des mit ihr verbundenen Zahnrädchens das Lineal g und mit ihm der Zeichenstift oder die Reifsfeder so lange verstellt, bis deren Entfernung von der Centrumspitze dem Radius des zu beschreibenden Kreises gleich ist. Hierauf wird das Instrument wie ein gewöhnlicher Zirkel mittelst des Griffes b gedreht, so dafs der Zeichenstift bezw. die Reifsfeder einen Kreis beschreibt.
Wird jedoch während dieser Drehung des Instrumentes die Hülse ρ an ihrer rändrirten Griffscheibe 0 festgehalten, so wird hierdurch das Zahnrädchen η festgestellt, und die sich um dasselbe drehende Zahnstange m bezw. das Lineal g mufs sich daher innerhalb der Führung f der Länge nach in bekannter Weise
verstellen, wodurch der Zeichenstift je nach dem Sinne der Drehung des Instrumentes von der Centrumspitze entfernt oder ihr genähert wird, also eine Spirallinie beschreibt.
Durch Einsetzen und Festklemmen des Theiles k in dem einen oder anderen der beiden Einstecklöcher h können entweder rechts- oder linksgängige Spirallinien beschrieben werden.
Bei dem vorliegenden Instrument, welches nur einen einzigen, mit der Zahnstange in Eingriff stehenden Trieb aufweist, wird — im Gegensatz zu anderen bekannten Einrichtungen — ohne jede Lösung oder Wegnahme von Theilen blos durch Festhalten oder Loslassen der den Trieb tragenden Hülse ρ die Wirkungsweise des Instrumentes als Spiralzirkel oder als gewöhnlicher Zirkel geändert.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Instrument zum Beschreiben von Kreisen und Spiralen mit senkrecht zur Centrumspindel verschiebbarer, den Zeichenstift oder die Reifsfeder tragender Zahnstange, dadurch gekennzeichnet, dafs ein in die Zahnstange eingreifender Trieb mit einer auf der Centrumspindel unter Reibung drehbar aufgeschobenen Hülse starr verbunden ist, welche, wenn sie festgehalten wird, in bekannter Weise die Verschiebung der Zahnstange durch den festgestellten Trieb zwecks Beschreibung einer Spirallinie veranlafst, beim Drehen des Instrumentes als Ganzes dagegen die Zahnstange zwecks Verzeichnens eines Kreises vermöge des Reibungswiderstandes zwischen der Hülse und der Centrumspindel für einen bestimmten Radius eingestellt erhält.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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