DE119007C - - Google Patents

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DE119007C
DE119007C DENDAT119007D DE119007DA DE119007C DE 119007 C DE119007 C DE 119007C DE NDAT119007 D DENDAT119007 D DE NDAT119007D DE 119007D A DE119007D A DE 119007DA DE 119007 C DE119007 C DE 119007C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24CMACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
    • A24C1/00Elements of cigar manufacture
    • A24C1/02Tobacco-feeding devices with or without means for dividing the tobacco into measured quantities

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  • Manufacturing Of Cigar And Cigarette Tobacco (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Tabak-Fördervorrichtung für Cigarrenwickelmaschinen, die die Fortbewegung des Tabaks von dem Stöfser nach der Stauvorrichtung in durchaus gleichmäfsigem Gange und unter gleichbleibender Pressung des Tabaks sichert.
Auf beiliegender Zeichnung ist Fig. 1 eine Seitenansicht der Maschine, der Fülltrichter und die Förderbahn im Schnitt, Fig. 2 eine Stirnansicht der Maschine, der Fülltrichter und die Förderbahn im Schnitt, Fig. 3 ein Grundrifs der Maschine.
Auf dem Gestell α ist die ausgebauchte Grundbahn b, die sich der jeweiligen Cigarrenform anpafst und auswechselbar ist, angeordnet. Ueber dieser Grundbahn sind eine oder mehrere Spannleisten c angebracht, welche ein Aufquellen des geförderten Tabaks verhindern. In Verbindung mit dem Stöfser und der Stauvorrichtung und deren gegenseitigem Zusammenspiel sichern die Spannleisten c gleichzeitig einen stets gleichbleibenden Grad der Zusammenpressung des geförderten Tabaks.
Die Schaltleisten d sitzen mit ihrem, in der Fig. ι linken Auge gelenkig an dem Hebel w, der durch Gestänge ν tr und Curvenscheibe q von der Hauptantriebswelle ρ aus nach links bewegt und von der Feder 8 nach rechts gezogen wird. Nach dem rechten Ende sind die Schaltleisten d an ihrer Oberkante durch einen Bügel e verbunden, der mit seiner Maulöffnung über die Achse f fafst. Die Achse f verbindet die Arme g, welche sich um die Achse h drehen und durch das Gestänge i k I und Daumen 0 von der Hauptantriebswelle ρ aus auf- und abbewegt werden. An der Unterkante sind die Schaltleisten d muldenförmig gezahnt. Die Förderleisten jr, welche ebenfalls an der Unterkänte muldenförmig gezahnt sind, sind an ihrem linken Ende durch das Glied χ mit dem schon genannten Hebel w verbunden und an ihrem rechten Ende durch einen Bügel ^, der über die Achse.Λ greift, getragen.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Durch die Umdrehung der Welle ρ mit ihren unrunden Scheiben bezw. Daumen 0 und q wird einerseits das Gestänge r t ν η>, andererseits gleichzeitig die Hebelverbindung I k if g h zum Schwingen gebracht. Das letztere bewirkt, dafs die gezahnten Stangen d um ihren Drehpunkt am Hebel w in einer senkrechten Ebene pendeln. Der genannte Drehpunkt am oberen Ende vom Hebel n> führt aber gleichzeitig seine Schwingungen so aus, dafs bei seinem Ausweichen nach links das freie Ende der Stangen d niedergedrückt , ist, dagegen bei dem Ausschlag nach rechts diese Enden ihre höchste Lage einnehmen, indem der Hebel k durch den Daumen ο nach oben gedrückt ist und die Welle f mittelst der Stange i mit sich genommen hat. Es wird also eine schwingende Bewegung der Stangen d in der Pfeilrichtung herbeigeführt und der Tabak jedesmal nur bei der Führung der Stangen nach links der Austrittsstelle gefördert. Damit der Tabak aber auch über das Ende der Stangen d heraus bis zum Verlassen des Kanales b unter Druck gehalten wird, sind die
kurzen Hebel y angeordnet, die jedesmal, wenn die Stangen d nach rechts gehen, gleichfalls durch ihre Abhängigkeit davon und mittelst der feststehenden Welle h angehoben, dagegen niedergedrückt werden, wenn die Stangen d nach links gehen. Selbstverständlich führen die Theilej- auch gleichzeitig Schwingungen nach rechts und links aus. Wenn die Stangen d und y nach rechts gehen und den Tabak nicht berühren, wird derselbe durch die Spannleisten c am Aufquellen gehindert, während gleichzeitig der Stöfser und die Stauvorrichtung ein unbeabsichtigtes Austreten des Tabaks an den Kanalenden verhindern.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Tabak-Fördervorrichtung für Cigarrenwickelmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dafs Schaltleisten (d) und Transportleisten (y) in den auf der Grundbahn (b) durch Spannleisten (c) festgehaltenen Tabak mit ihren muldenförmig gezahnten Unterkanten bei ihrer Vor- und Abwärtsbewegung auf ihrer ganzen Länge gleichzeitig in den Tabak eingreifen und denselben verschieben, beim Auf- und Rückgange aber frei über den Tabak hinstreichen, so dafs eine glatte und gleichmäfsige Förderung ohne Zusammenpressung des Tabaks erzielt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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