DE1182002B - Ventiloberteil - Google Patents

Ventiloberteil

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Publication number
DE1182002B
DE1182002B DEH50465A DEH0050465A DE1182002B DE 1182002 B DE1182002 B DE 1182002B DE H50465 A DEH50465 A DE H50465A DE H0050465 A DEH0050465 A DE H0050465A DE 1182002 B DE1182002 B DE 1182002B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spindle
rings
ring
guide collar
valve
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH50465A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Georg A Reuss
Helmut Zwink
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hansa Metallwerke AG
Original Assignee
Hansa Metallwerke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hansa Metallwerke AG filed Critical Hansa Metallwerke AG
Priority to DEH50465A priority Critical patent/DE1182002B/de
Publication of DE1182002B publication Critical patent/DE1182002B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K41/00Spindle sealings
    • F16K41/02Spindle sealings with stuffing-box ; Sealing rings
    • F16K41/04Spindle sealings with stuffing-box ; Sealing rings with at least one ring of rubber or like material between spindle and housing
    • F16K41/043Spindle sealings with stuffing-box ; Sealing rings with at least one ring of rubber or like material between spindle and housing for spindles which only rotate, i.e. non-rising spindles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Details Of Valves (AREA)

Description

  • Ventiloberteil Die Erfindung bezieht sich auf ein Ventiloberteil, das in seiner bekannten Art im wesentlichen bestimmt ist durch eine nichtsteigende Spindel, die dem Oberteilkörper von unten her eingeschoben, dabei mit einem im Durchmesser größer als der Spindeldurchmesser gestalteten Führungsbund gegen eine Schulter im Oberteilkörper gestoßen und rings ihres Führungsbundes mittels zweier O-Ringe abgedichtet ist.
  • Bekannt ist bei Ventiloberteilen oben dargelegter Art die Anordnung der O-Rmge in je einer von zwei den Führungsbund der Spindel umschließenden Nuten im Oberteilkörper.
  • Bekannt ist auch die Anordnung der O-Ringe in je einer von zwei dem Spindtelführungsbund rings seines Umfanges eingearbeiteten Nuten.
  • Bekannt ist des weiteren auch die Tatsache, daß von den beiden O-Ringen der untere am stärksten beansprucht ist, d. h. am meisten der Abnutzung unterliegt, weil er den möglichen Angriffen der vom Wasser angespülten Feststoffe, wie z. B. Sandkörnchen, am ehesten ausgesetzt ist. Erfährt die mittels beider O-Ringe hergestellte Spindelabdichtung im Ventiloberteil durch die im Vergleich mit der Beanspruchung des oberen O-Ringes sich relativ stark erweisende Beanspruchung bzw. Abnutzung des unteren O-Ringes eine gewisse Schwächung, so resultiert hieraus zweifelsohne eine Verschlechterung der Spindel- bzw. Spindelbundabdiohtung, da sie in ihrer Gesamtheit ja durch insgesamt zwei O-Ringe unterhalten werden soll. lst der Verschleiß des am stärksten beanspruchten unteren O-Ringes so weit gediehen, daß die ursprünglich mittels beider O-Ringe unterhaltene Abdichtung vom relativ wenig beanspruchten und an sich noch gut brauchbaren oberen O-Ring allein nicht mehr unterhalten werden kann, ergibt sich ganz von selbst die Notwendigkeit, die O-Ring-Abdichtung im Ventiloberteil zu reparieren. Bei den bekannten Oberteilen, bei denen die O-Ringe in den Führungsbund der Spindel umschließenden Nuten des Oberteilkörpers untergebracht sind, ist es nun sehr als Nachteil empfunden worden, daß die O-Ringe bei dem zum Zwecke der Reparatur der Spindelabdichtung erforderlichen Herausnehmen der Spindel in ihren Nuten im Oberteilkörper sitzen blieben. Beim nötigen Herausnehmen der O-Ringe aus ihrem Sitz in den Nuten im Oberteilkörper war der Reparateur in der Regel stets zum Herausnehmen beider O-Ringe verleitet, so daß dann auch zwei neue -O-Ringe eingesetzt werden mußten, wenngleich eine zwingende Notwendigkeit hierzu nicht vorlag und der obere O-Ring auch weiterhin. noch in Benutzung hätte bleiben können. Beide O-Ringe bei der Reparatur der Spindeldichtung auszuwechseln ist jedenfalls unwirtschaftlich. Dieser Unwirtschaftlichkeit ließ sich bislang nicht recht begegnen, auch nicht bei Abdichtungen mit in Ringnuten des Ventilspindelfiihnwgsbundes untergebrachten O-Ringen, denn bei solchen Oberteilen wurden beim Herausnehmen der Spindel auch gleich beide O-Ringe mitsamt der Spindel ins Freie gebracht, was den Reparateur ja offensichtlich ganz ohne weiteres zu. einer unwirtschaftlichen, unnötigen und kostspieligen Reparatur, nämlich zur Auswechslung beider O-Ringe verleiten mußte, auch wenn der weniger oder gar nicht abgenutzte obere O-Ring seinen Zweck noch weiterhin. hätte erfüllen können.
  • Der Zweck der Erfindung ist, die Ventilspindelabdichtung mittels beider O-Ringe rings des Ventilspindelführungsbundes -so zu gestalten, daß eine nötige Reparatur der Spindelabdichtung nicht ohne weiteres dazu verlostet, beide O-Ringe, also den verbrauchten unteren und auch den noch brauchbaren oberen O-Ring auszuwechseln.
  • Erreicht ist der oben dargelegte Zweck der Erfindung durch eine Verbesserung, gemäß welcher das Ventiloberteil eingangs dargelegter Art sich dadurch kennzeichnet, duß von den beiden O-Ringen der untere in einer Ringnut des Führungsbundes und der obere in einer den Spindelführungsbund umschließenden Ringnut des Oberteilkörpers vorgesehen ist. Der durch diese Verbesserung in der Anordnung der beiden O-Ringe erzielte Vorteil ist der, daß beim Herausnehmen. der Spindel immer nur der untere O-Ring mitsamt der Spindel aus dem Oberteilkörpei herausbefördwird, der obere O-Ring jedoch im Oberteillcörper verbleibt, wodurch sich praktisch eine bislang unerreicht große Gewähr dafür ergibt, daß nur der mit der Spindel -aus dem Oberteilkörper herausbeförderte O-Ring, also der am stärksten beanspruchte bzw. abgenutzte und deshalb seinen Zweck nicht mehr untere O-Ring ausgewechselt wird.
  • Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung ersichtlich; es stellt dar A b b. 1 einen Längsmittelschnitt eines Ventiloberteiles erfindungsgemäßer Ausführung, A b b. 2 einen Teil des Gegenstandes der A b b. 1 in größerem Maßstab.
  • 1 ist der Oberteilkörper, und 2 ist die Ventilspindel zur Betätigung des mit einem Gewindeschaft 3 im Körper 1 auf- und abschraubbaren Ventiltellers 4. Mit dem Gewindeschaft 3 des Ventiltellers 4 ist die Spindel 2 durch ein Vierkant 5 in Eingriff' gesetzt. Die Spindel selbst ist eine nichtsteigende Ventilspindel, die dem Oberteilkörper 1 von unten her eingeschoben ist, und zwar mit ihrem im Durchmesser größer als der Spindeldurchmesser gestalteten Führungsbund 6 bis zum Anschlag gegen eine Schulter 7 im Oberteilkörper 1. Gegen Herausfallen nach unten ist die Spindel 2 mittels eines Federringes 8 gesichert, der ihr in eine Nut dicht über dem Oberteilkörper 1 eingesprengt ist. Der im vorliegenden Beispielfalle dargestellte Federring 8 ist ein solcher in der Ausstattung mit hochstehenden Federkrallen 8', durch die ein dem Spindelvierkant 9 aufsteckbarer Ventilspindeldrehgriff (in der Zeichnung nicht dargestellt) auf dem Vierkant 9 axial arretiert gehalten werden kann. Soweit beschrieben ist das Ventiloberteil bekannt, also an sich nichts Neues.
  • Das erfindungsgemäß Neue liegt in der Anordnung der beiden O-Ringe 10, 11 zur Spindelabdichtung rings ihres Führungsbundes 6 im Oberteilkörper 1. Erfindungsgemäß ist der obere O-Ring 10 in einer dem Oberteilkörper 1 rings des Spindelführungsbundes 6 eingearbeiteten Nut 10' untergebracht, der untere O-Ring 11 hingegen in einer dem Spindelführungsbund 6 eingearbeiteten Nut 11'. Wird die Ventilspindel 2 zwecks Reparatur der O-Ring-Abdichtung aus dem Oberteilkörper 1 herausgenommen - was nur nach unten möglich ist -, so wird mitsamt der Spindel 2 immer nur der untere, also der am stärksten beanspruchte bzw. abgenutzte O-Ring 11 aus dem Oberteilkörper 1 herausbefördert. Der obere, weniger beanspruchte, deshalb nicht auswechslungsbedürftige und noch weiter benutzbare O-Ring 10 verbleibt jedoch im Oberteilkörper 1, so daß es für den Reparateur eine direkte Veranlassung zur Auswechslung auch dieses Ringes gar nicht mehr gibt. Der Reparateur wird in der Regel nur den mit der Spindel 2 aus dem Oberteilkörper 1 teerausbeförderten unteren O-Ring 11 auswechseln, womit genau das erreicht wird, was mit der erfindungsgemäßen Anordnung der beiden O-Ringe angestrebt ist.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Ventiloberteil mit einer nichtsteigenden Spindel, die dem Oberteilkörper von unten her eingeschoben ist, dabei mit einem im Durchmesser größer als der Spindeldurchmesser gestalteten Führungsbund gegen eine Schulter im Oberteilkörper gestoßen und rings ihres Führungsbundes mittels zweier O-Ringe abgedichtet ist, dadurch gekennzeichnet, daß von den beiden O-Ringen (10, 11) der unteren (11) in einer Ringnut (11@ des Führungsbundes (6) und der obere (10) in einer den Spindelführungsbund (6) umschließenden Ringnut (10') des Oberteilkörpers (1) vorgesehen ist.
DEH50465A 1963-10-04 1963-10-04 Ventiloberteil Pending DE1182002B (de)

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