DE1177971B - Hub- und Ruecksprungeinrichtung fuer Werkzeugtraeger an Hinterarbeitungsmaschinen, insbesondere Hinterschleifmaschinen - Google Patents

Hub- und Ruecksprungeinrichtung fuer Werkzeugtraeger an Hinterarbeitungsmaschinen, insbesondere Hinterschleifmaschinen

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Publication number
DE1177971B
DE1177971B DEV22447A DEV0022447A DE1177971B DE 1177971 B DE1177971 B DE 1177971B DE V22447 A DEV22447 A DE V22447A DE V0022447 A DEV0022447 A DE V0022447A DE 1177971 B DE1177971 B DE 1177971B
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DE
Germany
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housing
lifting
wedge
roller
lever
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Pending
Application number
DEV22447A
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English (en)
Inventor
Rudolf Flemming
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MIKROMAT DRESDEN BETRIEB
Original Assignee
MIKROMAT DRESDEN BETRIEB
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B3/00Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools
    • B24B3/18Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools of taps or reamers
    • B24B3/22Relief cutting of taps or reamers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B3/00Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools
    • B24B3/02Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools of milling cutters
    • B24B3/022Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools of milling cutters relief grinding of milling cutters

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)

Description

  • Hub- und Rücks-ngeinrichtung für Werkzeugträger an Hinteraibeitungsmaschinen, insbesondere Hinterschleiffiaschinen Die Erfindung bezieht sich auf eine Hub- und Rücksprungeinrichtung für Werkzeugträger an Hinterarbeitungsmaschinen, insbesondere Hinterschleifmaschinen, bei der die in der Weglänge einstellbare Hubbewegung durch eine Kurvenscheibe mit fester Hubhöhe und die Rücksprungbewegung durch ein beispielsweise hydraulisches Element über die sonst gleiche Einrichtung bewirkt ist.
  • Bei den bekannten Einrichtungen werden zur stufenlosen Änderung der Hubgröße Hebel- und Keilgetriebe verwendet. Entsprechend dem gewünschten Hub des Werkzeugträgers ist dabei das Hebelverhältnis oder die Keilneigung einstellbar, wodurch das entsprechende Übersetzungsverhältnis zwischen der Kurvenscheibe mit fester Hubhöhe und dem Hub des Werkzeugträgers erzielt wird.
  • Der bei der Gewindebohrer- und Fräserhinterarbeitung meist erforderliche Rücksprung des Werkzeugträgers im Falle des Rücklaufes der Maschine in die Ausgangsstellung wird mit Einrichtungen verschiedener Konstruktionen erreicht, welche aber unabhängig von der Hubeinrichtung arbeiten und zusätzlich an der Maschine angebaut sind.
  • Auch das Abheben der Kurvenrolle von der Kurvenscheibe, welches wegen der gegenläufigen Drehrichtung der Kurvenscheibe im Falle des Rücklaufes der Maschine in die Ausgangsstellung erforderlich ist, wird mit zusätzlichen Einrichtungen erzielt oder es werden sogenannte Einzahnkupplungen benutzt, die den Stillstand der Kurvenscheibe während des Rücklaufes der Maschine bewirken.
  • Die bekannten Hebelgetriebe haben den besonderen Nachteil, daß mit diesen kleine Hubgrößen schwer erzielt werden können, welche im Falle der Gewindebohrerhinterarbeitung unbedingt benötigt ; werden. Die Keilgetriebe besitzen zwar nicht diesen Nachteil, aber lassen als Keilgetriebe mit stufenloser Hubeinstellung in den bekannten Konstruktionen, z. B. als Keilschlitten, eine weitere Steigerung der Hubzahl in der Zeiteinheit nicht zu, da bei diesen Konstruktionen das Keilstück einschließlich seines Keilschlittens und die dazugehörigen Verstellorgane mit hin- und herbewegt werden müssen. Da bei Keilgetrieben die primärseitigen Teile verhältnismäßig große Wege ausführen, entstehen dadurch im Verein mit hohen Hubzahlen in der Zeiteinheit starke Massenkräfte, die dann entsprechende Schläge hervorrufen. Auch das Heranführen der Einstellorgane an das feste Teil der Maschine als Verbindung zwischen Keilschlitten und Bedienungsstand erfordert besonderen konstruktiven Aufwand.
  • Die Nachteile einer zusätzlichen Rücksprungeinrichtung und einer zusätzlichen Einrichtung für das Abheben der Kurvenrolle von der Kurvenscheibe bzw. die Verwendung von Einzahnkupplungen liegen im erhöhten Aufwand. Ferner treten bei der Verwendung von Einzahnkupplungen der bekannten Konstruktionen im Vorlauf der Maschine Voreilbewegungen der Kurvenscheibe und .im Rücklauf der Maschine Schlaggeräusche auf.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung der angeführten Art zu schaffen, die einerseits die Erzeugung sehr kleiner Hübe garantiert und speziell in diesem Falle sehr hohe Hubzahlen in der Zeiteinheit zuläßt sowie die Hubbewegung .und die Rücksprungbewegung des Werkzeugträgers, bewirkt und auch die Kurvenrolle von der Kuvenscheibe abhebt.
  • Dies wird im wesentlichen dadurch erreicht, daß ein Keilgetriebe verwendet wird, wobei das erforderliche Keilstück einschließlich .seiner Einstellorgane während der Hubbewegung keinerlei Bewegungen ausführt und ferner das Keilstück derart gestaltet ist, daß durch eine gesteuerte Lageveränderung des Hubgestänges der Werkzeugträger den erforderlichen Rücksprung erfährt und gleichzeitig durch diese Lageveränderung des Hubgestänges die Kurvenrolle von der Kurvenscheibe abgehoben wird. Diese Einrichtung hat den Vorteil, daß durch die Verringerung 1er primärseitigen Massen des Keilgetriebes speziell bei kleinen Hüben sehr hohe Hubzahlen in der Zeiteinheit erreicht werden, die Hubverstelleinrichtung in dem festen Teil der Maschine angeordnet ist und dadurch das Herausführen der Bedienelemente mit geringstem Aufwand erfolgt und die für den Werkzeugträger erforderliche Rücksprungbewegung und das Abheben der Kurvenrolle von der Kurvenscheibe gleichfalls mit der Hubeinrichtung bewirkt werden.
  • In der Zeichnung ist die erfindungsgemäße Einrichtung beispielsweise an einer Hinterschleifmaschine dargestellt. Es zeigt F i g. 1 einen Längsschnitt durch die Hub- und Rücksprungeinrichtung und den Werkzeugträger, F i g. 2 einen Schnitt nach der Linie A-B in F i g. 1. Der die Schleifscheibe tragende Werkzeugträger 1 (F i g.1) ist auf dem Maschinenbett 2 gleitbar gelagert. Ein am Werkzeugträger 1 befestigtes Spindellager 1 a, welches als Mutter ausgebildet ist, enthält eine Verstellspindel 3. Auf der Verstellspindel 3 ist eine Druckfeder 4, welche sich einerseits am Nocken des Werkzeugträgers 1 und andererseits am Maschinenbett 2 abstützt. In einem Gehäuse 5 ist eine Stoßstange 6 verschiebbar gelagert, welche in ihrer Lagerung gegen Verdrehung gesichert ist. Die Stoßstange 6 ist auf der einen Stirnseite mit der Verstellspindel3 verbunden und wird auf der anderen Stirnseite bedingt durch die Druckfeder 4 immer an eine Rolle 7 (F i g. 2) gedrückt.
  • Die Rolle 7 sowie zwei Rollen 8 sind in einer Zugstange 9 (F i g. 1) drehbar gelagert, wobei die zwei Rollen 8 immer bedingt durch die Druckfeder 4 gegen ein im Gehäuse 5 gelagertes Keilstück 10 (F i g. 1 und 2) gedrückt werden.
  • Das Keilstück 10 wird durch eine Druckfeder 11 in jedem Falle an einer Verstellmutter 12 anliegend gehalten. Die Verstellmutter 12 ist in einer Führungsplatte 13, welche im Gehäuse 5 angeordnet ist, geführt. Dabei ist in der Verstellmutter 12 eine Verstelispinde114 aufgenommen, die mit dem anderen Ende im Gehäuse 5 gelagert ist.
  • Die Zugstange 9 ist in einem-Hebel 15 schwenkbar gelagert. Der Hebel 15 weist an beiden Enden je eine Zugfeder 16 und 17 auf, die im Gehäuse 5 mit ihren anderen Enden befestigt sind. Der Hebel 15 trägt eine Rolle 18, die auf einer Kurvenscheibe 19 zeitweise aufliegt. Der Hebel 15 ist mit dem einen Ende mittels eines Bolzens 20 an einer Kolbenstange 21 angelenkt. Der Kolben 21 a bewegt sich in einem Zylinder 22. Die Kolbenstange 21 wird in Deckeln 23 und 24 geführt. Als Anlage des Hebels 15 bei seiner Schwenkbewegung dient ein Auflagebolzen 25.
  • Die Wirkungsweise der Einrichtung ist wie folgt: Beim Hinterschleifen wird die Kurvenscheibe 19 (F i g. 1) durch einen nicht dargestellten Antrieb in der in der Zeichnung angegebenen Drehrichtung angetrieben. Der Kolben 21 a wird unter der Wirkung der im Zylinder 22 befindlichen Hydraulikkraft am Deckel 23 (in der Zeichnung unten) gehalten, wodurch der Bolzen 20 zum festen Gelenkpunkt für den Hebel 15 mit der Rolle 18 wird. Unter der Wirkung der Zugfeder 17 wird die Rolle 18 kraftschlüssig an der Kurvenscheibe 19 gehalten, wodurch sich die Hubbewegung der Rolle 18 im Verhältnis des Armes des Hebels 15 der Zugstange 9 mitteilt. Die in der Zugstange 9 gelagerten zwei Rollen 8 (F i g. 2) laufen auf der bis zum Drehpunkt des Keilstückes 10 (F i g. 1) reichenden flachen Neigung ab, welche mittels der Verstellspindel 14 und der Verstellmutter 12 in Abhängigkeit von der Kreisbogenform des Rückens des Keilstückes 10 entsprechend dem gewünschten Hub des Werkzeugträgers 1 verändert werden kann. Unter der Wirkung der Druckfeder 4 liegt der Werkzeugträger 1 über Verstellspindel 3 und Stoßstange 6 an der Rolle 7 an und wird entsprechend der eingestellten Keilneigung des Keilstückes 10 gegen die Druckfeder 4 hin- und herbewegt.
  • Beim Rücksprung des Werkzeugträgers 1 und Abheben der Rolle 18 von der Kurvenscheibe 19 wird durch Wegnahme des Druckes im Zylinder 22 der Kolben 21 a unter der Wirkung der Zugfedern 16 und 17 in Richtung Deckel 24 verschoben und damit auch der an der Kolbenstange 21 befindliche Schwenkpunkt des Hebels 15. Der Hebel 15 kippt vorerst um den Auflagepunkt der Rolle 18 auf der Kurvenscheibe 19, wodurch die zwei Rollen 8 in den Bereich der größeren Neigung des Keilstückes 10 gelangen und entsprechend dieser Keilneigung dem Werkzeugträger 1 über die Stoßstange 6 und die Verstellspindel 3 gegen die Druckfeder 4 den entsprechenden Rücksprung vermitteln. Bevor der Kolben 21a den Deckel 24 erreicht, stützt sich der Hebel 15 bereits auf dem Auflagebolzen 25 ab, wodurch bei Anlage des Kolbens 21a am Deckel 24 unter der Wirkung der Zugfedern 16 und 17 die Rolle 18 in jedem Falle von der Kurvenscheibe 19 abgehoben wird und dadurch einer gegenläufigen Drehbewegung der Kurvenscheibe 19 nichts mehr im Wege steht. Das durch die Druckfeder 4 im Falle des Rücksprunges entstehende Kippmoment am Keilstück 10 wird durch das Kippmoment, welches von der Druckfeder 11 hervorgerufen wird, aufgehoben, so daß eine dauernde Anlage des Keilstückes 10 an der Verstellmutter 12 garantiert ist.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Hub- und Rücksprungeinrichtung für Werkzeugträger an Hinterarbeitungsmaschinen, insbesondere Hinterschleifmaschinen, bei der die in der Weglänge einstellbare Hubbewegung durch Kurvenscheibe, Rolle und Stoßstange und die Rücksprungbewegung durch ein beispielsweise hydraulisches Element über die sonst gleiche Einrichtung bewirkt wird, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß in einem in einem Gehäuse (5) befestigten Zylinder (22) ein beispielsweise durch Drucköl beaufschlagbarer Kolben (21a) über einen Bolzen (20) mit einer am Gehäuse (5) befestigten Zugfeder (16) und mit einem Ende eines Hebels (15) gelenkig verbunden ist, der mittels der Rolle (18) an der im Gehäuse (5) drehbar gelagerten Kurvenscheibe (19) oder direkt an einem am Gehäuse (5) befestigten Auflagebolzen (25) anliegt, wobei am anderen Ende des Hebels (15) eine weitere mit dem Gehäuse (5) verbundene Zugfeder (17) und eine Zugstange (9) mit Rollen (7, 8) so schwenkbar am Hebel (15) angeordnet ist, daß die Rollen (8) gegen ein Keilstück (10), welches dreh- und mittels Verstellspindel (14) und Verstellmutter (12) einstellbar am Gehäuse (5) befestigt ist, abgestützt sind und an der Rolle (7) eine Stoßstange (6) anliegt.
  2. 2. Hub- und Rücksprungeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Keilstück (10) schwenkbar im Gehäuse (5) gelagert, gegen die Verstellmutter (12) und mittels einer Druckfeder (11) gegen das Gehäuse (5) abgestützt ist, wobei das Keilstück (10) mit jeweils zwei weniger und zwei mehr geneigten Keilflächen versehen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 891780; Patentschrift Nr. 22 496 des Amtes für Patent-und Erfindungswesen in der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands.
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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE22496C (de) * 1882-11-16 1883-07-20
DE891780C (de) * 1944-01-21 1953-10-01 Ultra Praez Swerk G M B H Antriebsvorrichtung fuer den Springschlitten einer Werkzeugmaschine zum Hinterdrehen, Hinterfraesen, Hinterschleifen von Waelzfraesern

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE22496C (de) * 1882-11-16 1883-07-20
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